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Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?


#1281

Murder on the Orient Express (2017).

Find ich heutzutage bissl veraltet, allein von der Geschichte her. Aber ich mochte Poirot. Wenn ich das am Ende richtig verstanden habe, kommt wohl als naechstes Murder on the Nile. Weiss nicht, ob man das braucht.


#1282

FINGER WEG VON “SOJASAUCE”!

Wenn David hier in dichter Folge von einem aus Fleisch bestehenden Monster attackiert wird, Kakerlaken auskotzt , von einem zur Horror-Fledermaus mutierten Schnurrbart attackiert wird und wenig spĂ€ter mit einer Bratwurst telefoniert, mag das alles fĂŒr sich schrĂ€g und unterhaltsam sein, ist aber dann doch ein wenig ĂŒberladen.

„John Dies at the End" ist ein wilder Mix aus Horror und Komödie, in dem aberwitzige Ideen und schrĂ€ge Szenarien bis unters Dach gestapelt werden. Horror-Oldtimer Don Coscarelli lĂ€sst es jedoch an erzĂ€hlerischem FingerspitzengefĂŒhl mangeln, so dass der stĂ€ndig bemĂŒhte Irrsinn mit fortschreitender Laufzeit mehr erschöpft als unterhĂ€lt. FĂŒr einen launigen DVD-Horror-Abend reicht es dennoch allemal.


#1283

beide sehr lustig



#1284

Yellow Submarine. Mit einer grauenhaft nachsynchronisierten Extraszene, die mich an meinem Verstand zweifeln ließ, weil ich sie nicht erwartet hatte.


#1285

Ein Film mit El VEZ, THE MUMMIES, KING KHAN und KITTEN NAVIDAD kann ja gar nicht schlecht sein.


#1286

Völlig bescheuert, aber saukomisch. So als ob Seth MacFarlane, Trey Parker und Matt Stone innerhalb von einer halben Stunde gemeinsam ein Drehbuch geschrieben hÀtten.


#1287

"UNTER DEM SAND"

Sehr packender Film den ich mir als review bei Pantoffel TV wĂŒnschen wĂŒrde!!

In Deutschland darf man keine einseitigen Filme ĂŒber das Leid deutscher Soldaten im Zweiten Weltkrieg machen. Punkt. Hat historische GrĂŒnde, aber auch die Feuilletons wĂŒrden ein entsprechendes Werk in Grund und Boden stampfen. Umso besser, dass mit Zandvliet ein dĂ€nischer Regisseur ein dunkles Kapitel der Geschichte beider LĂ€nder beleuchtet. VordergrĂŒndige Schuldfragen gibt es hier kaum, die Vorgeschichte der Charaktere kommt höchstens am Rande vor. Dass Rasmussen die Deutschen fĂŒr die Besetzung DĂ€nemarks hasst ist nachvollziehbar, dass er seinen Hund allerdings meist besser behandelt als die minderjĂ€hrigen Gefangenen wirkt fast schon sadistisch. Anhand des Trailers ist abzusehen, dass sich das VerhĂ€ltnisses zwischen Kommandant und Truppe im Lauf der Filmhandlung wandelt, doch man macht es sich nicht zu einfach. In diesem Krieg gibt es keine Helden. Alliierte Briten pissen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Deutschen und auch viele dĂ€nische Soldaten machen keinen Hehl aus ihrer Abscheu. Grauenvoll war das Kriegsgeschehen durchaus, das bezweifelt niemand, doch die Truppe, an der die DĂ€nen und ihre VerbĂŒndeten ihr MĂŒtchen kĂŒhlen, dĂŒrfte kaum höchstpersönlich verantwortlich fĂŒr die Invasion und Verminung des Landes gewesen sein. NatĂŒrlich gibt es in der Gruppe nachwievor den einen oder anderen ĂŒberzeugten Wehrmachtssoldaten, die meisten sind jedoch Jugendliche und Kinder, die einfach nur nach Hause wollen. In beeindruckenden Aufnahmen inszeniert Zandvliet an OriginalschauplĂ€tzen ein Kriegsdrama mit ausgezeichnetetn Darstellern aller Altersgruppen, das nicht nur unter den Sand, sondern vor allem unter die Haut geht. Keine Neuschreibung der Geschichte, aber eine behutsame ErgĂ€nzung und ein klares Bekenntnis gegen Krieg und Hass. Die insgesamt ruhige ErzĂ€hlweise lĂ€sst außerdem jede Minenexplosion und die gebrĂŒllten Befehle Rasmussens doppelt erschreckend wirken. Ein Muss fĂŒr Liebhaber gut gemachter Antikriegsfilme. Übrigens: Nicht von den synchronisierten dĂ€nischen Darstellern im Trailer irritieren lassen! Im Filmton sprechen sĂ€mtliche einheimischen Darsteller passenderweise Deutsch mit Akzent oder DĂ€nisch (untertitelt).


#1288

“Gitler kaput”

Zuckers Kino-Blödelei “Die nackte Kanone” diente dem 1971 in Moskau geborenen Regisseur Marjus Wajsberg als Vorbild, ebenso wie das Hitler-Musical “The Producers”.

Eine richtige Handlung ist in “Gitler kaput!” nicht erkennbar, der Film lebt von der Liebe zum absurden Detail: So kreuzt durch Berlin ein Werbeauto fĂŒr die “Komsomolzen-Prawda” mit der Aufschrift “Ab 9. Mai in ganz Deutschland”, im Park flanieren japanische Touristen, an der Frontlinie sitzt ein gelangweilter SouvenirhĂ€ndler mit Hakenkreuzen und Hitler-PortrĂ€ts - und im “Reichowitsch” wird gerade die Weltmeisterschaft in der Disziplin “Heil Hitler” ausgetragen.

Dass der Film ein Meisterwerk ist, behauptet außer den Beteiligten niemand. Aber er fĂŒhrt etwas vor, was in Deutschland bis heute unmöglich ist: Ein zwangloser Umgang mit Hitler, Holocaust und Zweitem Weltkrieg.

Der stĂ€rkste Gegenwind blies den Filmemachern aus der Stadt entgegen, die mehr als alle anderen unter den Nazis gelitten hat: St. Petersburg. Die stalintreue Organisation “Kommunisten St. Peterburgs” forderte das russische Kulturministerium nicht nur auf, den Film zu verbieten, sondern “dem gesamten Filmteam die Berechtigung zu entziehen, in Russland Filme zu drehen”.
Wajsberg und sein Team schlugen die Kommunisten mit ihren eigenen Waffen: “Damit die Menschheit lachend von ihrer Vergangenheit scheide”, habe ja schon Karl Marx gesagt. Ihnen sekundierte bei einer öffentlichen Filmdiskussion Alla Gerber, die PrĂ€sidentin der Moskauer Stiftung “Holocaust”. Sie zeigte sich dankbar dafĂŒr, dass “in unserer heutigen verkrampften, traurigen, farblosen Wirklichkeit dieses bemerkenswerte Rowdy-Werk entstanden ist”.
Die Message seines Films sei: “Hitler kaputt, Faschismus kaputt, Krieg kaputt, Antisemitismus kaputt, Antiamerikanismus kaputt, alle Phobien kaputt.”


#1289

Eine ĂŒberraschend gute Horrorparodie von Troma.


#1290

Jedes Metalvideo der 80er Jahre, der Film. Meine Fresse, was fĂŒr ein Blödsinn.


#1291

Nach den eher durchwachsenen Kritiken bin ich nun doch positiv ĂŒberrascht. Ich verstehe nicht, was die Leute erwarten. Das ist ein Film, der auf einem Videospiel-Franchise beruht, das im Wesentlichen aus Indiana Jones mit großen BrĂŒsten besteht. Der mit dem 2013 erschienen Spiel einhergehende realistische Anstrich, wurde in den neuen Film ĂŒbernommen und das ist weitgehend gelungen.

Diese Art von Abenteuergeschichte und natĂŒrlich die Spielvorlage selbst, setzen gewisse Klischees voraus, ohne die man nicht auskommt. Exotische Orte, mysteriöse Artefakte, geheime Tunnel und Verstecke, versunkene Kulturen und vergessene Völker, GrabstĂ€tten und Tempel mit tödlichen Fallen. Indiana Jones eben. In dieser Beziehung erhĂ€lt Tomb Raider zwar keine OriginalitĂ€tspunkte, aber der Soll ist erfĂŒllt und optisch sieht das auch alles ziemlich gut aus. Die von mir aufgrund des Trailers noch erwartete Orgie von schlechten CGI ist im Film letztlich ausgeblieben. Bis auf ein oder zwei Szenen habe ich nichts auszusetzen.

Die Story ist filmdienlich, aber im Grunde vernachlĂ€ssigbar. Die Story gehört zum Klischee. Es werden gewisse Wegpunkte gesetzt, die dann abgearbeitet werden. Gelungen finde ich, wie der Film mit dem “Fluch der Mumie” spielt. Ist der ĂŒbernatĂŒrlicher Natur oder doch realistisch begrĂŒndet? Ich war mir bis zuletzt nicht sicher, wo der Film da hinsteuert.

Zum Allerwichtigsten: Lara Croft und die Action. Der eigentliche Grund, warum man sich den Film anschaut und auch das, was den Film letztlich ĂŒber das Mittelmaß hinaushebt. Alicia Vikander ist eine gute Besetzung als Lara Croft. Schauspielerisch dĂŒrfte sie das kaum gefordert haben, dafĂŒr körperlich. Vikander sieht aus, als kĂ€me sie direkt vom Ninja-Warrior-Parkour - nachdem sie ihn gewonnen hat. Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass Schauspielerinnen mittlerweile das gleiche harte Training durchmachen, wie die mĂ€nnlichen Kollegen. Das zahlt sich im Film aus.

Tomb Raider setzt nicht gerade neue MaßstĂ€be im Action-Abenteuer-Bereich (was allerdings ohnehin schwer ist), bietet aber solide kurzweilige Unterhaltung mit einer ĂŒberzeugenden Hauptfigur und einigen richtig guten Actionszenen. Wenn dem Film vorgeworfen wird, dass er im Prinzip lediglich das Spiel nacherzĂ€hlt, dann ist das unfair in Anbetracht dessen, dass Videospielverfilmungen ĂŒberlicherweise sonst immer nachgesagt wird, sich von der Vorlage zu weit zu entfernen. Daher gilt fĂŒr mich: das Meiste wurde hier richtig gemacht.


#1292

Der Regisseur David Leitch war zuvor als Co-Regisseur von John Wick tĂ€tig und das ist unĂŒbersehbar. Visuell und inszenatorisch erinnert Atomic Blonde desöfteren an den Actionkracher mit Keanu Reeves. Atomic Blonde bietet allerdings genug EigenstĂ€ndigkeit, um nicht stĂ€ndig mit John Wick verglichen werden zu mĂŒssen.

Im weitesten Sinne gilt: style over substance. Es gibt eine fast schon klassische Agentengeschichte um eine Liste von Doppelagenten, die gefunden und gesichert werden muss, und diese Geschichte ist sogar einigermaßen spannend, aber in erster Linie wirkt der Film Ă€hnlich wie Tomb Raider ĂŒber die Hauptdarstellerin, in diesem Fall Charlize Theron, und die Action.

Der Film bearbeitet die Sinne des Zuschauers mit einem Dauerfeuer aus grellen Neonfarben und einem Nena-Tom-Schilling-The-Clash-Falco-David-Bowie-Soundtrack, der hin und wieder mit in die Handlung hinĂŒberfließt. Es ist weder zu ĂŒbersehen noch zu ĂŒberhören, Atomic Blonde spielt mitten in Berlin zur Zeit des Mauerfalls, was sich als Hintergrundthema durch den gesamten Film zieht. Zusammen mit der grassierenden Kalter-Krieg-Paranoia, entwickelt sich so eine fiebrig-nervöse AtmosphĂ€re. Die Inszenierung der heftigen Kampfszenen und Schusswechsel bewegt sich dabei graziös auf einer dĂŒnnen Linie zwischen Überzeichnung und Ernsthaftigkeit. Das ist alles bis ins Detail perfekt choreografiert, ohne dabei zu sehr nach Ballet auszusehen. Und hier gibt es keine Wackelkamera, die irgendwelche UnzulĂ€nglichkeiten kaschieren muss.

Der Film inszeniert nicht nur die Action gut, sondern setzt auch Charlize Theron ausgesprochen betörend ins Bild. Ich bin mir nicht sicher, welche andere Schauspielerin die geforderte LĂ€ssigkeit so ĂŒberzeugend rĂŒberbringen könnte. Theron ist hier cool und gleichzeitig sexy bei höchstmöglicher Eleganz.

Erfreulicherweise wurde just ein Sequel angekĂŒndigt und mit der Idee eines Crossovers zwischen Atomic Blonde und John Wick wird zumindest gedanklich schon mal gespielt. Ich wĂ€re nicht abgeneigt.

Vergleich Film und Comic

Atomic Blonde basiert auf dem Comic The Coldest City von Antony Johnston und Sam Hart. Auf den ersten Blick sieht man gar keine Gemeinsamkeiten. Visuell ist der Film das krasse Gegenteil. Die gesĂ€ttigten Farben und der schneidende Neonschein des Films stehen im Comic einer kantigen, strengen LinienfĂŒhrung und großen monochromen FlĂ€chen gegenĂŒber. Im Film ist Lorraine eine Blondine in extravaganter Kleidung, also eine ĂŒber die Maßen auffĂ€llige Erscheinung, im Comic hat sie dagegen schwarzes Haar, trĂ€gt zĂŒchtigen Bibliothekarinnen-Look und verschwindet in der Menschenmenge. Sex hat sie natĂŒrlich auch nicht. Der Comic orientiert sich somit eher an traditioneller Spionage-Literatur. Von 180 Comicseiten sind es gerade mal zwei, die man mit etwas Wohlwollen als Actionszene bezeichnen könnte.

Dennoch folgt der Film der Comic-Handlung ziemlich genau. Einige Szenen werden weggelassen, andere dafĂŒr zu diesen krachigen Actionmonumenten ausgebaut. Ich habe gegen diese Vorgehensweise nichts einzuwenden. So bieten Film und Comic quasi das Beste aus zwei verschiedenen Welten.

Das Finale hat dann noch eine Überraschung parat:

Im Film entpuppt sich Lorraine als amerikanische Doppelagentin, die die Russen reinlegt, wĂ€hrend im Comic Lorraine in Wahrheit fĂŒr die Russen arbeitet. Da wollte man wohl im großen Hollywoodfilm nicht die bösen Russen gewinnen lassen.


#1293

Was fĂŒr ein fantastischer Film. Kein perfekter Film. Und wahrscheinlich auch kein Meisterwerk, ĂŒber das die Allgemeinheit noch in 10 Jahren reden wird. Dennoch: Was fĂŒr ein fantastischer Film. Der hat mich so geflasht, dass ich ĂŒber die UnzulĂ€nglichkeiten hinwegsehen kann. Aber der Film hat es auch leicht mit mir, denn er triggert bei mir genau die richtigen Schalter und bedient gleich ein paar meiner Lieblingsthemen.


#1294


https://www.netflix.com/title/80159586

Was fĂŒr ein atmosphĂ€rischer und detailverliebter Film. Dem Horror- und Slasher-Genre kann der Film absolut nichts Neues hinzufĂŒgen. In diesem Bereich ist er nicht mal besonders herausragend. Aber der Film hat die akkurateste Darstellung des französischen ThĂ©Ăątre du Grand Guignol, die ich bisher gesehen habe. Die Filmemacher scheinen die gleichen Quellen verwendet zu haben, die ich schon aus Interesse am Einfluss des Grand Guignol auf das Horror- und Slasher-Filmgenre durchrecherchiert habe. Das wirkt alles sehr authentisch, die BĂŒhneneffekte, wie Licht und KlĂ€nge hinter der BĂŒhne produziert und fĂŒr den Schockeffekt genutzt werden, die KotztĂŒten fĂŒr das Publikum, die VIP-Logen, in denen gutbetuchte Herren sich wĂ€hrend den Vorstellungen mit Prostituierten vergnĂŒgen (die Existenz dieser Kabinen ist etwas umstritten), der TĂŒrsteher, der draußen den Wartenden, die keinen Platz im Theater mehr ergattert haben, in ausdrucksstarker Weise schildert, was drinnen auf der BĂŒhne vor sich geht. In einer Szene wird ziemlich ĂŒberzeugend das StĂŒck Un Crime dans une Maison de Fous (Ein Verbrechen im Irrenhaus) aufgefĂŒhrt, eins der wenigen StĂŒcke, von denen heute noch zeitgenössische Fotos existieren. Ja, so könnte das tatsĂ€chlich alles gewesen sein, damals im Grand Guignol.

Der Filmtitel, La femme la plus assassinĂ©e du monde, bezieht sich auf die Bezeichnung, die die Presse damals der Schauspielerin Paula Maxa gab. Maxa war der große Star, sozusagen die Sarah Bernhardt des Grand Guignol. Auf der BĂŒhne starb sie tausende Tode und wurde so zur “meist umgebrachten Frau der Welt”.

Der Film setzt sie als geheimnisvolle und tiefgrĂŒndige Femme Fatale in Szene, womit die AuthentizitĂ€t des Films auch endet. Neben Maxa erscheinen im Film noch andere historische Figuren wie die wichtigen Grand-Guignol-Autoren AndrĂ© de Lorde und Alfred Binet, aber all diese Figuren haben nichts mit den realen Personen gemein. Die Bezeichnung “Bio-Pic”, wie sie in manchen Medien fĂŒr den Film verwendet wird, ist daher etwas irrefĂŒhrend.

Paula Maxa wird von Anna Mouglalis gespielt, die in ihrer Karriere schon einige berĂŒhmte Persönlichkeiten darstellte, von Coco Chanel ĂŒber Juliette GrĂ©co bis Simone de Beauvoir. Mit ihrer Ausstrahlung und PrĂ€senz passt sie außerordentlich gut in die Rolle einer Schauspielerin in einem Horrortheater der 30er Jahre. Zudem hat sie eine sensationell tiefe Stimme, die sich auch gesanglich sehr gut macht, wie im Soundtrack zu hören ist.

Der Film verquickt eine weitgehend genaue Darstellung des Theateralltags und eine dramatische in surrealen RĂŒckblenden erzĂ€hlte Hintergrundgeschichte mit einem Serienkiller, der Paris heimsucht und es auf Paula Maxa abgesehen hat. Hierbei bewegt sich der Film zwischen klassischem Horror (Phantom der Oper, Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts), 90er Jahre Giallo und Arthouse. Das Ganze lĂ€uft mitunter etwas holprig und die Genre-Mischung ĂŒberzeugt nicht immer. Aber die einzigartige AtmosphĂ€re, die ĂŒberzeugenden Sets und Locations, Kamera und Sound, Anna Mouglalis, die historische Darstellung des Theaters und letztlich die Leidenschaft der Filmemacher, die sich zu jeder Sekunde offenbart, machen den Film zu einem tollen Gesamtpaket.


#1295

https://www.netflix.com/title/80158148

Ein garstiger, niederschmetternder Film, der den eleganten Zynismus eines Wickerman mit der RĂ€udigkeit eines Backwood-Schockers kreuzt. Der Regisseur kann nicht nur entfesselnde Martial-Arts-Action (The Raid), sondern auch diese Art von kultischem Sekten-Horror. Visuell beeindruckend und mit einigen hochunangenehmen Szenen versehen, kann mich der Film aber nicht vollends ĂŒberzeugen. In einigen Szenen fehlt ihm das letzte Quentchen OrginalitĂ€t und er ist mit 130 Minuten ein bischen lang geraten. Dennoch sehenswert.


#1296

Predator Upgrade.

Tut es nicht!


#1297

Was um Himmels Willen ist denn das fĂŒr ein “Kondom”-Film, der in der Abstimmung so weit vorne liegt? :flushed::thinking:


#1298

Echt jetzt?! :laughing:
Ralf König <— Google