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Folge 2: Das Bedingungslose Grundeinkommen


#411

Mögest du in interressanten Zeiten leben.


#412

Da ich aber natürlich “Egoist” bin, würde ich solange das System existiert, jeden Euro nehmen, der mir zustünde. Dem Staat zu schenken habe ich ja auch nichts. (Tue ich ja jeden Monat schon genug)


#413

Steuern sind kein Geschenk.

Du bekommst dafür ja auch allgemeine Leistungen, wie Bildung, asphaltierte Straßen, Brücken, Autobahnen, ÖPNV, Rettungswesen, Sicherheit usw.


#414

Richtig, gibt man ja nicht freiwillig ab. Taxation is theft!


#415

das was Jerakeen sagt

privatisieren

privatisieren

privatisieren

Ist ja zum Teil schon privatisiert

Ja, dafür bin ich dankbar.

Meiner Meinung nach hat der Staat nur drei wichtige Säulen zu übernehmen: Rechtsfrieden, innere Sicherheit und äußere Sicherheit. Wenn man den Staat auf dieses Minimum reduziert, muss man die Bürger auch nicht mehr jeden Monat schröpfen.


#416

Nachdem du also die Vorteile genutzt hast und du es trotz scheinbar ärmeren Eltern geschafft hast, kann dann die Sinflut kommen?


#417

in dem von mir gewünschten System wäre es deutlich einfacher gewesen.


#418

Erklär mal.


#419

Erklärung: finanzielle Freiheit.


#420

Das erklärt sehr wenig. Man kann unserem System vieles vorwerfen, aber nicht dass Kinder armer Eltern wegen dem Sozialsystem reduzierte Chancen auf höhere Bildung haben.


#421

Natürlich haben sie das, ich habe sie erlebt.

Ich habe bereits neben der Schule stets arbeiten müssen, allein um soziale Teilhabe zu erlangen. Schulbücher kaufen, Klassenausflüge, Abschlussfahrten, Freizeitaktivitäten etc. Meine Eltern konnten mir dazu nur etwas beisteuern, den Rest habe ich selbst bezahlt. Im Studium ging es weiter, meine Eltern verdienten genug, damit ich kein Bafög bekam, aber aufgrund von Hausbau zu wenig, um mich im Studium mitzufinanzieren. Wenn ich schon ein Instrument wie Bafög einführe, dann muss es auch elternunabhängig gezahlt werden. (Bafög halte ich übrigens für ein gutes Instrument, es fördert spätere Unabhängigkeit.)


#422

Und was davon wäre besser gelaufen, wenn du für die Schule und Uni noch zehntausende bis hunderttausende Euro hättest zahlen müssen?


#423

Es gibt auch heute schon Privatschulen und die wenigsten davon kosten Beträge in dem Bereich,den du dir ausmalst.

Da du auf naiv stellst, habe ich keine Lust mehr. Komm wieder, wenn du an einer ernsthaften Diskussion interessiert bist.


#424

Wie hätte es dir geholfen, wenn du noch mehr Geld hättest zahlen müssen? Das ist eine normale Frage und nicht sonderlich naiv.

Und bei den Preisen für Privatuniversitäten ignorierst du, dass die meisten trotzdem auch staatlich mitfinanziert werden hier und deswegen relativ günstig sind. (Edit: Und Schulen werden erst recht stark subventioniert.)


#425

Glaub ich ^^
Eine Privatarmee gegen den revoltierenden Pöbel ist ja auch teuer ^^
<3 Dystopien


#426

ja, im Sozialismus schießt man noch auf Freunde.


#427

Sozialismus, Popalismus :roll_eyes:
Im Asozialismus definiert man “Freunde” anders.


#428

stimmt, da brauchen sie nämlich kein Parteibuch,


#429

Nur ein Scheckbuch


#430

nö,hat ja jeder genug, weil kein Staat es stiehlt.