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Folge 2: Das Bedingungslose Grundeinkommen


#1

Hier kann darüber diskutiert werden!

Ein Teil der Sendung ist frei auf YouTube:


Smalltalk (und Rynams fussballkrams)
Politischer Smalltalk 2.0
#2

Sehr interessantes Interview. Welches mich definitiv weiter gebracht hat und in meiner Haltung für ein Grundeinkommen total bestärkt hat.

Interessant war auch Holgers Perspektive. Durchaus typisch für unsere Gesellschaft und meiner Meinung nach auch gewollt. Das ist die Neoliberale Denke die sich in unsere Gesellschaft gefressen hat. Ohne Anreize geht keiner arbeiten, der Mensch ist faul wenn er nicht muss etc. Er muss geführt und gelenkt werden. Dreister Weise hat man es auch geschafft das Neoliberale Denken mit vernünftig gleichzusetzen. Und wer ist schon gerne unvernünftig… alles andere ist naives Gutmenschentum, wie eben Grundeinkommen, Menschenrechte.

Es ist doch Wahnsinn das wir einfach akzeptieren von einem System verwaltet zu werden wo der Profit an oberster Stelle steht und das als normal angesehen wird?

Ich habe jetzt anscheinend ein bisschen weit ausgeholt, aber genau darum geht es eigentlich. Um das Menschenbild, Gesellschaftsbild was wir haben wollen. Und uns selbst im Weg stehen. Davon sprach er ja auch und er hat vollkommen recht.
Das Bild, dann würde keiner mehr arbeiten wollen, steckt fest in uns drin. Gewollt, systemerhaltend.

Realität ist aber das der Mensch grundsätzlich neugierig ist, Anerkennung will und nicht allein sein will. Die meisten wollen sich verwirklichen, sich regelmäßig treffen, etwas erschaffen.
Das Bild des auf der Couch sitzenden Biertrinker der sonst nix macht außer Fernseh und Videospielen ist der krankhafte Auswuchs einer ungerechten und oft deshalb desillusionierenden Gesellschaft. Wer kann es jemand verübeln der keine Chancen sieht und sich hängen lässt. Wo das Elternhaus schon versagt hat. Aber der arme darf das nicht. Der soll schön schlechtbezahlte drecksarbeit machen oder wenigstens ein schlechtes Gewissen haben.

Der reiche darf machen was er will. Drogen nehmen und feiern bis der Arzt kommt. Dann wird er noch in Tv-Magazinen bejubelt. Von wegen alle Menschen sind gleich… Alleine das ist genau betrachtet eine Riesen Schweinerei. So klar wurde mir das erst durch das Interview.
Der Reiche darf schön anonym bleiben obwohl der eigentlich Veratwortung aufgrund des Besitzes hat, aber der Arme, der vielleicht allen Grund hat den Kopf hängen zu lassen, wird gegängelt bis er stirbt… eigentlich ein Nogo, aber gaaanz normal…

Faule Säcke sind jedenfalls die allerwenigsten zur Gesamtheit. Die meisten würden eben machen was ihnen Spaß macht, nach Talent und Lust. Man könnte ohne Ängste um Grundbedürfnisse sich weiter entwickeln. Man würde sich zusammen mit anderen zu Projekten treffen an denen man zusammen arbeitet. Das ist sowas von befriedigend. Da gibt es soviel. Filme, Spiele, Theater, ehrenamtlich, zwischenmenschliches. Sovieles könnte man machen ohne aufs finanzielle achten zu müssen… sich um schwächere Kümmern und sie voran bringen, um alte Kümmern, das ist unerschöpflich… die faulen Säcke würden unter diesen Bedingungen schnell abnehmen… Ohne Ängste lässt sich viel produktiver sein. Die Gesellschaft würde viel produktiver. Scheiss Arbeit müsste gut bezahlt werden. Vielleicht würde auch nicht mehr soviel scheiss produziert.
Ist eh Wahnsinn das wir im Gegensatz vor 50 Jahren soviel produktiver sind pro Zeiteinteilung, bestimmt das 1000fache… wenn nicht noch viel mehr… komisch das es der Gesellschaft insgesamt nicht viel besser geht. Aber eh alles ein verteilungsproblem und weil wir soviel Scheiss produzieren…

Wenn man noch sieht wie die Roboter und künstliche Intelligenz Einzug halten, bleibt sowieso nichts anderes übrig als etwas grundsätzlich anders zu machen…

Wie der Herr schon sagte, wir dürfen nicht leben mit arbeiten verwechseln. Ist aber auch irgendwie in uns drin… Jeder nach seiner Berufung muss es heißen…

Was auch nicht vergessen werden darf, mit dem Grundeinkommen ist ja kein Luxus abgedeckt, nur grundsätzliches und schon deshalb gingen viele arbeiten. Gerade wenn es gut oder gerecht bezahlt dann wird.

Ich kenne auch ne Interessante Umfrage die sehr erhellend ist.
Die Leute werden gefragt, ob sie noch arbeiten gehen würden wenn Sie Grundeinkommen bekämen und 90% sagen ja, aber halt nur was sie auch machen möchten…

Und dann fragt man die gleichen Leute ob sie glauben das die anderen arbeiten gehen würden und wiederum sagen 90% Nein, sie glauben die meisten würden nix machen wollen… Wie krass das doch in uns drin ist…

Was die Neoliberale Denke angeht und woher die kommt und was sie bewirkt und bewirken soll, kann ich Videos von Herrn Professor Mausfeld empfehlen.
Gibt es mehrere Vorträge. Sehr aufschlussreich, ein muss für jeden…


#3

Vielleicht noch eins, kreative sind gerne auch sensibel und denen hilft das Grundeinkommen ohne Ängste ihren Talenten nachzugehen… Denn dieses System kann schnell unsicher machen und das ist sehr contraproduktiv für sensible, kreative Menschen… Gerade wenn du kein stabiles Umfeld hast. Und in ein stabiles Umfeld werden viele geboren oder nicht. sehr ungerecht.

Die normalen Berufe, Studienberufe, was man so alles braucht, gäbe es genauso weiterhin nur eben unter guten Bedingungen. Denn der Mensch ist auch ein Herdentier und macht es sich auch gerne nicht zu schwer und nimmt Angebote gerne auch an wenn sie etwas vereinfachen. Und viele gehen eben auch gerne vorgegebene Wege und würden deshalb auch die angebotenen Berufe erlernen die die Gesellschaft braucht… Zalht er halt angemessen Steuer drauf, so hat der Staat was von und der Arbeiter…

Wenn ich so überlege, vielleicht wird irgendwann die Anerkennung zum Anreiz wie heute das Geld, und da lässt sich ja auch vieles lenken und regeln…

Sehr komplexes Thema, da Gesellschafttsdurchdringend… Da lässt sich bestimmt Bücher schreiben :wink:


#4

Von wie viel Grundeinkommen reden wir hier denn, dass niemand mehr aufs Geld achten muss?


#5

Ja das die Grundbedürfnisse, Wohnung, Essen, Wärme, Wasser, Strom, Krankenversicherung, Nahverkehr?, Kultur (Menge?), und Internet soweit gedeckt sind. Was vergessen?

Über die Höhe lässt sich natürlich streiten/diskutieren.
Die meisten reden von 1000€ - 1500€
Sollte aber meiner Meinung nach schon näher bei 1,5 als bei 1000 liegen…

Wird auch gerne vergessen wieviel teure Bürokratie auf einmal wegfällt incl. Beamte, Pensionen etc.


#6

1500€ nice, ich werde dann Aktmaler und mit meinem Pinsel werde ich nur noch Portraits malen.

Das BGE wird niemals funktionieren, alleine der Schengenerraum macht ein BGE sinnlos. Wie will man eine Preissteigerung kontrollieren? Ich würde nur noch in Holland einkaufen, dem deutschen Staat somit nix zurück geben und das solange bis der Bums gegen die Wand gefahren ist.


#7

[quote=“Rooooon, post:5, topic:74957”]Über die Höhe lässt sich natürlich streiten/diskutieren.Die meisten reden von 1000€ - 1500€
Sollte aber meiner Meinung nach schon näher bei 1,5 als bei 1000 liegen.[/quote]

In der Höhe wird das nie kommen.

Ich plädiere da lieber für eine Art BGE-Light in der Form, dass man ALGII vereinfacht und daraus eine Pauschale macht, angepasst an die regionalen Mietpreise. Also bspw. Regelsatz + das an Miete, was derzeit maximal gezahlt wird. Wäre hier in der Gegen so 800€. Dann kann sich auch jeder wirklich seine Wohnung selber aussuchen, muss nicht umständlich alles beantragen, man spart Bürokratie.

So was halte ich jedenfalls für realistischer als ein BGE und ich bin durchaus für ein BGE, aber ich denke eben nicht, dass so was je hier kommen wird.


#8

Genau das dachte ich mir, als das Thema aufkam, dass sich für unbeliebte Arbeit (z. B. Müllentsorgung, Reinigung) bei guter Bezahlung weiterhin genügend Arbeitnehmer finden. Wird es nicht eher so sein, dass diese Jobs nur noch von denjenigen ausgeübt werden, die finanziell darauf angewiesen sind, z. B. Arbeiter aus Niedriglohnländern? Auch das wird massive Auswirkungen auf die nationale Wirtschaft haben, da das erwirtschaftete Geld gerade durch ausländische Arbeitskräfte (z. B. polnische Saisonarbeiter) zum Großteil gar nicht hier in den Konsum investiert, sondern gespart bzw. “mit nach Hause” genommen wird.

Ich halte das BGE für eine ähnlich utopische Idee wie die des Kommunismus. Gut gemeint, aber in der Praxis nicht machbar, da von einem unzutreffenden Menschenbild ausgegangen wird.

Um den Gedanken mal auf eine vorstellbare Ebene herunter zu brechen: Wäre der Steinzeitmensch jagen gegangen, wenn ihm das gebratene Fleisch einfach so zugeflogen gekommen wäre? (ausgehend von der Annahme, dass er mit einer vegetarischen Lebensweise nicht überleben würde - dies soll jetzt nicht Gegenstand dieser Diskussion werden)


#9

Welches mich definitiv weiter gebracht hat und in meiner Haltung für ein Grundeinkommen total bestärkt hat

Das ist ein Widerspruch. Entweder hat es dich weitergebracht oder es hat dich in deiner Meinung bestärkt. Wenn Gesa dich weiterbringt, muss sich dein Standort geändert haben oder es hat deine Haltung bestärkt, dann hat es dich nicht weitergebracht, sondern festzementiert.


#10

Das ständige Denkproblem bei sehr vielen bei dem Thema …

Aktuell:
Wahl zwischen Hartz 4 und einem Scheiß-Job auf Mindestlohn-Niveau.
Wenn ich den Scheiß-Job mache, mache ich nur sehr wenig Geld extra im Vergleich zu Hartz4. Ich ende bei 1400 Euro ca und da ich nun alles mögliche selbst bezahlen muss, werde ich kaum mehr haben als ein Hartz-4-Empfänger.

Unter dem BGE
Ich bekomme das BGE (Also z. B. 1000 Euro) PLUS Lohn auf Mindestlohn-Niveau. Ich ende bei 2400 Euro ca.

Wie will man da noch behaupten, dass sich das Arbeiten nicht lohnen würde unter dem BGE?


#11

Mir kommt schon nach 8 Minuten das kalte Kotzen. Finanztransaktionssteuer, Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, 50%(!!) Einkommenssteuer, Umsatzkonsumsteuer. Klar, die, die noch arbeiten, werden schön vom Staat enteignet um den Bodensatz zu mästen.

Dieser unfassbar dreiste Eingriff in das Privatleben der Menschen ist unfassbar abartig. Dann doch lieber Abschaffung von jeglicher Einkommenssteuer. Netto = Brutto - SV. Schwups hätten wir weniger Probleme mit Arbeitslosigkeit, weil Arbeiten sich wenigstens wieder lohnen würde.

Edit: Erinnert mich an den Steuer-Song

Hundesteuer, Tabaksteuer, KFZ- und Ökosteuer,
Habt ihr echt geglaubt mehr kommt nicht?
Umsatz- und Getränkesteuer machen zwar das Bierchen teuer,
Doch das ist mir noch zu wenig…
[…]
Erdoberflächennutzungssteuer.
Atemaufschlag: Luft wird teuer,
Und ich bin noch lang nicht fertig.
'n Zeittarif für’s Essen kauen, Biosteuern auf’s Verdauen
Nix ist mehr für lau, das geht nich.


#12

Das musst du aber gegenfinanzieren. Dazu würden davon am meisten die profitieren, die eh schon mehr als genug haben.


#13

Ich nehme an, dass du den Bruttobetrag meinst, ansonsten wüsste ich nicht, wie bei einem Mindestlohn-Job (derzeitiges Niveau?) inkl. BGE der Betrag 2.400 € zustande kommen soll. Du schließt außerdem von dir auf andere, aber möglicherweise reicht dem Großteil der Gesellschaft ja auch BGE + Minijob oder auch nur das BGE aus? Genau werden wir es nicht wissen, auch mit Studien werden wir die Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft nie zutreffend prognostizieren können.


#14

Nein, davon profitieren Millionen von Gehaltsbeziehern über Steuergrenze bis zum Höchstsatz.

Die Gegenfinanzierung: Streichung aller Personalzuschüsse der Bundesländer an Kirchen (450 Mio), Streichung aller Kirchenbaulasten der Länder (100 Mio), Halbierung des Bundeswehretats (18 Mrd), Vollständige Bahnprivatisierung (Erlös + 11 Mrd. weniger Ausgaben), durch fehlende Einkommenssteuer Reduzierung der Finanzverwaltung (x% von 11 Mrd) und noch seeeeehr viel Kleinkram (z.B. Autobahnmaut, solange diese noch in öffentlicher Hand liegen, wäre auch ein Milliardenersparnis). Grundsätzlich ist es wünschenswert, wenn der Staat sich aus allem was möglich ist raushält. Spart Verwaltungskosten und macht die Bürger freier.


#15

Natürlich gehe ich von Brutto aus. Ist bei der Summe leicht zu erraten. Ob mit oder ohne Abgaben: Das Plus ist sehr deutlich dann.

Nope, ich bin da einfach rational. Zumindest wenn den Leuten das BGE alleine reicht, dann haben die jetzt aktuell auch gar keinen Grund, arbeiten zu gehen. Da braucht man keine Studie für, weil sich an der Stelle gar nichts ändert.

Der Zugewinn ist bei den hohen Steuernklasse am höchsten. Das unterstützt die Reichen.

Und schon produzierst du fleißig neue Arbeitslosigkeit und sorgst für erhöhte Ausgaben auch im Gesundheitswesen. (Der Staat nutzt hier die Kirchen, um Menschen im Sozialbereich zu schlechteren Konditionen zu beschäftigen.)

Genau, zerstören wir unsere Kulturdenkmäler doch gleich, spart noch etwas.

Wir sind Mitglied der Nato und müssen gewisse Summen in die Bundeswehr stecken.

Damit die Bahn noch schlechter wird? Sie ist jetzt schon zumindest bei der Pünktlichkeit weit unten im Europa-Vergleich. Bahn gehört zur essentiellen Infrastruktur in Deutschland und sollte eher in die Hand des Staates zurückgeführt werden. Dazu müssen wir schon aus Umweltgründen eh zukünftig verstärkt auf die Bahn umsteigen.

Die Ersparnis wird eher gering ausfallen und dazu erst über viele Jahre zustande kommen, da Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst nicht einfach entlassen werden können.

Du müsstest für deinen Vorschlag 214 Milliarden zusammenbekommen. Du bist im besten Fall bei 20 % davon.

BGE spart auch Verwaltungskosten und macht die Bürger frei.


#16

Oh Jeh!

Mir brummt der Kopf! Das ist schwere Kost zum Feierabend.

Ich muss gestehen dass Ich von diesen Modellen die der Herr hier

versucht hat zu erklären kein einziges verstanden habe.

Grundeinkommen das wird dann versteuert oder nicht und wird dann

verrechnet mit einem Einkommen und dann besteuert oder besser

vorher… Eieiei…

Ich muss gestehen dass Ich zu diesem, durchaus spannenden Thema,

keine Meinung habe, da Ich mich persönlich nicht versiert genug

einschätze um das Thema zu überblicken und verstehen zu können.

Leider habe Ich das Gefühl dass das ein Thema ist bei dem die beiden

Fronten “geht” und “geht nicht” zu verhärtet und zu betonniert sind

und es hier zu wenig “grau” in der Mitte gibt und auch zu wenig

Leute die wie Ich zugeben dass sie nicht verstehen ob das klappt

oder nicht.

Was mich interessieren würde: Wer ist anspruchsberechtigt? Jeder

Bürger oder jeder deutsche? Ich höre schon die Unkerufe der rechten

Ecke “Kein Grundeinkommen für Ausländer!”. -> OK habt Ihr dann noch

angesprochen, spätestens daran würde es dann meiner Meinung aber

scheitern. Denn der latent rassistische “Otto Normalbürger” der

vielleicht noch so viel Soziales Verständnis hat dass er ein

Grundeinkommen mitträgt, würde sich spätestens hier sperren, alleine

schon nur aus dem Grund um “dem scheiß Ausländer” eine reinzuwürgen.

Gerade das mit dem Müll dass er da angesprochen habe klang schon

sehr danach dass man seine Ideen auch weiterdenkt und über den

Tellerrand hinaus schaut.

Ja, interessantes Thema über das man reichtlich diskutieren kann.

Schön gemacht Holger.


#17

da wir da komplett auseinander liegen, du als Sozialist, ich als Liberaler, erspare ich mir die Arbeit da wirklich einzusteigen.


#18

Nur so viel: Damit habe ich, da ich kein deutscher Neidmichel bin, als jemand mit einem absolut durchschnittlichen Gehalt, nicht das geringste Problem.


#19

Die Wirtschaft muss weg vom Profitgedanken, hin zum Verlustgedanken! Nur wenn jeder draufzahlt, sind wir alle gleich. Was soll schon schief gehen, frage ich als Ossi.

Und der Sektenguru aus dem Video hat doch Recht. Wird halt alles teurer. Wem schadet es schon? Hat ja jeder ein BGE. Na gut…meine Region lebt vom Tourismus. Höhere Kosten könnte die Urlauber abschrecken, vor allem die aus Polen. Aber dann zahlen wir denen eben auch ein Grundeinkommen. Falls das überhaupt nötig ist. Ökonomie endet bekanntlich an der deutschen Grenze. Für eine nichtexistente globalisierte Wirtschaft wären steigende Kosten natürlich schlecht. Gibt es ja Gott sei Dank nicht. Schon ziemlich gut durchdacht, dieses BGE. :+1:

Wer erarbeitet die 1.000 € BGE?


#20

Herr “Liberaler” (Da fehlt mindestens ein Präfix), ich hoffe, das ist der Grund … und nicht etwa, weil du keine Ahnung hast, wie du die Milliarden reinbekommen willst für deine tolle Idee, ohne nicht irgendwo Steuern anzuheben und weil auch deine jetzigen Steuersparideen alle ziemlich problematisch sind.

Sozialist ist hier übrigens nicht anwesend. Bei dir verteidige ich ja gerade mal die bestehende halbe Sozialdemokratie.

Hast das Video gesehen. Gibt keinen Grund, hier dann nochmal die Frage zu stellen, wenn dich das schon nicht überzeugt hast.

Die Finanzierung ist tatsächlich das komplexe Problem. Nicht aber die Frage, wer denn noch arbeiten gehen wird.

Aber bei einem bin ich mir sicher, wenn wir Deutschland so richtig wirtschaftlich ruinieren, wird der Tourismus aus Polen sicherlich langfristig boomen. Solltest aber darüber nachdenken, ob du nicht doch für das BGE bist …
(Jeder wirtschaftliche Aufschwung von Deutschland wird dem Tourismus aus Polen schaden …)