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TRIP Folge 2: Tschernobyl


#21

nun ist es aber doch eigentlich genau das, was man bei einem Technikformat an erster Stelle erwartet :wink:
Man muss ja nicht ganz so tief ins Eingemachte gehen mit mathematischen Gleichungen (wie sie ĂŒbrigens im Vorspann zu sehen sind :smile:), aber vielleicht ein bisschen an der OberflĂ€che rumkratzen


#22

Das ist eine Frage der Schwerpunktsetzung. Eine halbgare ErklÀrung hÀtte mir zum Beispiel auch nicht gefallen. Ich versteh aber auch deinen Kritikpunkt.


#23

Es war in diesem Fall ein geben und nehmen gewesen.
Trotzdem hat hier Holger / massengeschmack.tv recht gut investiert, aber dadurch konnten Thomas und Daniel entsprechende Aufnahmen realisieren und eine sehr tolle Folge Trip erstellen.
Und vielen dank fĂŒr das Lob :slight_smile:


#24

Sehr starke Folge. Das Thema ist wirklich faszinierend und ihr habt das ganze echt gut dokumentiert. Respekt vor allem an Gerrit, der wohl doch etwas wahnsinnig sein dĂŒrfte :smiley: So nah an diese extreme verseuchten Sachen ranzugehen, und dann wohl nicht das 1. Mal :stuck_out_tongue:

Mal paar Fragen:

  1. Wie stark waren die Sicherheitskontrollen? Beim Zoneneingang und beim Kraftwerk? Kann man da so leicht unerlaubt rein? Ich stelle mir vor, dass da einige Sachen sind, die in falschen HĂ€nden zu Problemen fĂŒhren könnten
  2. War bei dem Pripyat Besuch jemand mit zentrales dabei, oder wart ihr da alle frei unterwegs?
  3. Hatte Thomas nach dem Abtenteuer spÀter irgendwelche Nachwirkungen? Kopfweh oder sowas?

#25

Da schließe ich direkt eine Frage an: was habt ihr mit eurer Kleidung gemacht, insbesondere euren Schuhen? In die Waschmaschine gesteckt, oder direkt weggeworfen?


#26

Die 30 Kilometer Zone wird von der Polizei kontrolliert.


#27

Hab ich die Stelle verpasst, an der sie sich im Uranstaub gewÀlzt haben? :smiley:


#28

Im Krankenhaus: “da wo der Kameramann gerade steht, da strahlt es besonders stark”. Ich denke nicht dass man die Partikel zu Hause haben will :wink:


#29

Strahlung bleibt nicht an einem kleben. Deshalb gab es ja auch den Hinweis, das man auf keinen Fall etwas anfassen sollte. Auch sehe ich da kein Problem sich mit dem MessgerĂ€ten selber zu prĂŒfen.


#30

Wie Fred bereits sagte, Strahlung ist nicht anhaftend. Strahlen sind keine Partikel, sondern Energie. Wenn du aus der Sonne gehst, brÀunst du auch nicht nach, weil du Sonnenpartikel an dir hast; gleiches Prinzip.

Ein Problem mit nachhaltiger Strahlung hat man nur, wenn man strahlendes Material (z.B. Staub) mit sich nimmt. TatsĂ€chlich reicht bei minimalen Staubspuren aus der Luft waschen vollkommen aus. Die durch die Luft aufgenommenen strahlenden Partikel dĂŒrften kaum nachweisbar sein.


#31

Kinners, da gibt es radioaktive Isotope, Staubpartikel (!), das ist das was strahlt. Und mit den Schuhen “fast man an”. Klar man kann den GeigerzĂ€hler an die Schuhe halten, ich frage ja nur was sie gemacht haben weil es mich interessiert :slight_smile: Ich persönlich bin ein Schisser und hĂ€tte die Schuhe bestimmt weggeworfen bzw. mir vorher billige dafĂŒr gekauft, oder alte Schuhe die eh drĂŒber sind :wink:


#32

Das nennt man glaube ich paraphrasieren, danke :wink:

ist ja auch vollkommen ok. Deine Aussage mit der Strahlung machte eben den Eindruck, das Prinzip wÀre dir nicht bekannt. (immerhin habe nicht nur ich das so verstanden) Alles gut :wink:

Ich vermute im Rahmen dieser touristischen FĂŒhrungen wird es eine Handhabung geben, welche genau wĂ€re tatsĂ€chlich interessant zu wissen. Im KKW selbst trugen sie ja interessanterweise sogar SchuhĂŒberzieher.


#33

Da hast du recht! Sicher ist sicher. Ich wĂ€re da noch nicht einmal hin gereist bzw. hĂ€tte mich der sehr stark strahlenden Dinge genĂ€hert. Mich wĂŒrde echt interessieren, wie oft der FĂŒhrer dort unterwegs ist und ob er keine Angst vor SpĂ€tfolgen hat.

Das kann doch nicht ohne Folgen bleiben, wenn man dort öfter unterwegs ist und man sich gar den stark strahlendem Zeug nÀhert.


#34

Ich kann mir vorstellen, dass Leute die dort HĂ€ufiger sind ein Dosimeter dabei haben, wie Piloten ĂŒbrigens auch.


#35

@Libertas ich hatte diese Diskussion “Strahlung” und “Partikel” vor ein paar Jahren schon mal mit einem
 Ă€h User
 hier im Forum :smiley: Folge 66 - Top 10 Ranking zur Reaktorkatastrophe


#36

Im Zusammenhang dessen hier ĂŒbrigens eine sehr spannende Doku ĂŒber den Bau und die technischen Schwierigkeiten des aktuellen Sarkophags, der im Inneren z.B. einen Kran hat um wĂ€hrend seiner Lebenszeit auch zu Dekontaminations- und AufrĂ€umarbeiten dienen zu können.


#37

Welche Piloten haben denn Dosimeter dabei?

Ich bin seit ĂŒber 20 Jahren Berufspilot und habe noch nie ein Dosimeter dabeigehabt. Das ist auch unnötig, denn die Strahlenexposition kann anhand der geflogenen Strecken ĂŒberschlagen werden. Die (ziemlich willkĂŒrlich festgelegten) Grenzwerte sind auch so hoch, dass kein Pilot jemals wegen einer zu hohen Jahresexposition am Boden bleiben mĂŒsste


In der NĂ€he Tschernobyls wird das vermutlich Ă€hnlich ablaufen. Die StrahlungsintensitĂ€t in den Gebieten, in denen sich noch Menschen aufhalten dĂŒrfen, ist in etwa bekannt. Die empfangene Gesamtdosis kann man also ĂŒber die Zeitdauer des Aufenthalts ungefĂ€hr berechnen. Die Frage ist bloß, ab wann es medizinisch bedenklich wird. Das hĂ€ngt stark von der Art der Strahlung ab und ist unter Medizinern sehr umstritten, da es noch keine Langzeitstudien mit genĂŒgend Probanden gibt.


#38

Ich hab das mal in einer Reportage gesehen, dass ein Pilot tatsÀchlich so ein GerÀt dabei hatte. Aber vielleicht hatte der das ja privat


#39

Also als die da in diesem Kellergeschoss waren, den der FĂŒhrer als einen der gefĂ€hrlichsten Orte bezeichnet hat
 da waren im Taschenlampenlicht so viele Staubpartikel zu sehen
 das wĂ€re fĂŒr mich als paranoider Hypochonder mehr als genug gewesen, um eine Maske zu tragen oder sofort das GebĂ€ude zu verlassen.


#40

An der stelle habe ich gedacht, wenn der jetzt hinfÀllt und mit dem Gesicht im Wasser landet war es das