Schlechte Musik- was ist das für euch?

Meine Güte, ist das Scheiße :ugly

Was das vieldiskutierte Dubstep angeht, ich muss sagen zum Feiern kann ich es mir mal hören.

Ich finde das der meiste Dubstep (Jaja, Skrillex und so) sich so gar nicht eignet zum feiern. Und das meine ich nicht nur als subjektive Empfindung, ich finde dazu kann man einfach nicht so gar nicht Party machen. Vom Rhytmus her und alles. Ich wüsste gar nicht wie ich dazu tanzen soll, wenn ich denn wollen würde :smiley:
Dann doch lieber (Swedish) House, auch wenn das sehr Mainstream ist… Ich mags.

Skrillex’ jüngsten Release „Leaving“ verweisen, der nicht schamloser von Burial abgekupfert sein könnte. :shock:

Haha what the fuck

Mir war langweilig und ich hab mir die Zeit genommen mal ein bisschen Skrillex zu hören.
Hab es nur 5 Minuten durchgehalten.
Hälfte abgekupfert und Hälfte Mist.

Wenn man Skrillex so hört, könnte man fast meinen, dass Jamba damals noch echt anständige Mukke produziert hat. :expressionless:

Wenn man Skrillex so hört, könnte man fast meinen, dass Jamba damals noch echt anständige Mukke produziert hat. :expressionless:

lol

Ich hab mal ein D. Marley/Skrillex Stück remixed und davon diese typischen Skrillex Dubstep Sounds am wenigsten benutzt …
( http://play.beatport.com/contests/skril … 0608066b91 )

„Schlechte Musik“ … es sind meistens einzelne Sachen, die ein Musikstück schlecht machen.

zB hat derdiedas Sänger eine Scheiß Stimme oder Art zu singen (Wie zB J. Delay), kann die Musik dahinter noch so gut sein …

oder das Konzept der Lieder ist schlecht, wie zB bei S&M, dem Classic+Rock Experiment von Metallica. Weder Metallica noch Michael Kamen (der den Orchester Part ausgearbeitet hat), sind schlechte Musiker, aber wenn ich mit jemand anders Musik mache, muß ich dem auch „Platz“ lassen, in dem er sich verwirklichen kann.
Metallica haben ihre Lieder aber einfach unverändert runtergespielt und zusätzlich hat eben ein Orchester gespielt.
Sinnvoller war da das Konzept von Deep Purple, bei dem der Keyboarder eine extra Suite geschrieben hatte, in der Orchester und Rock Band auch minutenlange Passagen hatten, in denen sie alleine spielten und so ein dynamisches, interessantes Werk entstand (meines Erachtens der erfolgreichste Versuch, Klassik mit Rock zu verbinden).

oder das Stück „klingt“ falsch, weil die Produktion für ein Punkstück zu sauber ist oder wenn ein komplexes Stück, bei dem man ohnehin genauer zuhören muß, um folgen zu können, klingt wie aus einem Plastikeimer.

Generell irgendwelche Regeln aufzustellen, nach denen man „schlechte Musik“ erkennen kann, geht nicht.
Da müßte dann ja irgendwo zB auftauchen „Wenn das Stück aus nur einem einzigen geloopten Teil besteht“, und da spricht dann für mich Primary 1 feat. Nina Persson - The Blues dagegen.
Genauso wie ich für andere Kriterien ebensolche Gegenbeispiele hätte.

Wenn’s eine solche Liste an Kriterien gäbe, wär’s aber auch wieder langweilig, dann bräuchte man sich über Musik nicht mehr zu unterhalten. :smiley:

für mich die Charts Musik, Hiphop und Rap

Charts Musik ist bei mir das nervigste was es gibt, immer wiederholt sich alles, kaum kreatives und singen fast nur über “ich bin so sexy, ich sehe so gut aus & liebe” ne danke

Irgendwo hab ich dieses Zitat gelesen oder gehört. Es könnte aus einem Film sein oder aus einem Buch. Aber das dieses Zitat mehr hängen geblieben ist als der Titel des Machwerks, sagt viel über die Qualität des Zitats aus:

Der Unterschied zwischen Krach und Musik ist nur Konvention.

Edit:
Nach intensiven Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es aus dem Film Cloud Atlas stammen könnte.

@Ampelfreund
Chartmusik ist faschistisch.
Zum Vergleich hier dieses Queen-Cover von Laibach:

http://www.dailymotion.com/video/xe3k7_ … QAuZWeymTk

Rap ist das Sprachrohr der Straße gewesen. Absolut grauenhaft was diese Aggro-Berlin Tölpel daraus gemacht haben. Lustig auch die ganzen Möchtegern-Hip Hopper mal nach Namen wie Afrika Bambaataa & Co. zu befragen. Aber hey! Die sind voll deep in der Szene.

Wer behauptet, dass Rap schlechte Musik wäre, hat gar nicht begriffen worum es den Künstlern geht. Schon mal einen Hip Hop-Workshop miterlebt oder -organisiert?

Niemand muss Rap mögen, aber es plump als Scheiße abzutun ist, einfach gesagt, lächerlich. Vor allem gewisse Metal-Kreise, können das ja ganz gut. Dabei hören die den furchtbarsten Krach von allen. Was wiederrum nicht heißt, dass Metal per se scheiße ist. ^^

Ich denke, je weniger tief man in der Materie steckt, desto weniger differenziert äußert man sich auch. Im einfachsten Fall hat man dann das übliche Genre-Bashing, das idealerweise in diesem Thread gar nicht stattfinden würde.

Als schlecht würde ich wohl am ehesten einen Titel / ein Stück bezeichnen, der mich nervt, schon wenn ich ihn zum ersten Mal höre, weil er einfach aus einer Massenproduktion stammt oder sich zumindest so anhört, das betrifft wohl alle Werke vom “Wendler”, alles von David Guetta aus den letzten 8(?) Jahren aber genauso auch einige Werke von Bach oder Händel.

Ich kann auch einen Titel als gut bezeichnen, obwohl er nicht gerade meinem Geschmack entspricht, einfach weil ich Komposition und Umsetzung zu schätzen weiß:
Guter Schlager: Udo Jürgens - Tausend Jahre sind ein Tag
Schlechter Schlager (Begründung oben): Die Toten Hosen - Tage wie diese

alderschwede, jetzt will ich ein Kind mit dir machen. Sofort! Ab in meinen Van! :ugly

Auch wenn Udo Jürgens nicht so sehr in meinen meinen musikalischen Raum trifft, weiß ich, was du damit sagen willst und das trifft es ganz gut.

Ich höre sogut wie keine Musik mit Gesang.
Seit ich mich mit den Texten auseinandersetze, mag ich mich mit so manchem Müll nicht mehr beschallen lassen.

Mein Ipod besteht somit zu 80% aus Klassik, Filmmusik und instrummentellen Versionen mancher “Hits”.

Kurzu zusammengefasst; Schlecht Musik ist, wenn unglaubwürdige Dinge besungen werden.
Ich kann einfach nicht abschalten bei solchem Rotz.

Ich höre sogut wie keine Musik mit Gesang.
Seit ich mich mit den Texten auseinandersetze, mag ich mich mit so manchem Müll nicht mehr beschallen lassen.

Ich würde nicht auf den Gesang verzichten, nur weil der Text Schrott ist. Solang man den Text nicht grad als Mittelpunkt des Songs gestaltet, ist es mir relativ egal, was da zusammengesungen wird. Diesbezüglich finde ich Pan.Thy.Monium recht interessant, dort wird ohne Text gesungen.

Bei Zorn’s Moonchild-Projekt und diversen anderen Projekten wird ja auch nicht “”“gesungen”"", wobei das schon von vielen Menschen nicht mehr als Musik wahrgenommen wird. Kann ich absolut nicht begreifen, bei mir kommen die Ohren erst dabei so richtig in Fahrt. :mrgreen:
Da steht es ja sogar noch auf dem Cover drauf: Songs Without Words

Schlechte Musik ist für mich kein Genre und keine Stilrichtung, sondern Stücke, die in mir einfach nichts auslösen und mich nicht in irgendeiner Form “bewegen”, sei es, zum Tanzen animieren oder eine Emotion evozieren (außer vielleicht totale Abneigung gegen das Stück selbst).
Da ich auch sehr auf Lyrics achte, können diese dafür ausschlaggebend sein, dass ich mir denke “Oh nein! Geht ja gar nicht!”, von daher ist es für mich wohl immer wohltuender, Musik in einer Sprache zu hören, die ich nicht verstehe. :mrgreen:

Vielleicht einen Rap, der wirklich billig gemacht ist :smt021

Wirklich schlecht ist vor allem das was heutzutage im Fernsehen als “Volksmusik” abendfüllend versendet wird bis die Kotztüten voll sind.
Nicht weil ich was gegen volkstümliche Musik an sich hatte - es gibt Volkslieder, die in Ihrer Zeit geradezu revolutionär waren (“Die Gedanken sind frei” z.B.) oder einfach die Hits Ihrer Zeit waren, Naturverbundenheit oder Heimatliebe (in einem positiven Sinne) demonstrierten.
Aber was da heute über den Äther geht ist i.d.R. kommerzielle Mist, der mit volkstümlicher Musik so gut wie nichts mehr gemein hat außer vlt den Trachten, und nur eine Art Dirndl-Version von Ballermann-Mucke darstellt. Oft können die “Künstler” nicht mal ein Instrument spielen, und überhaupt geht es nur darum schnelle Kohle zu machen, die man von einem grenzdebilen Publikum abgreift, dass sich z.T. vielleicht gar nicht wehren kann weil es gleich vom Heim in die Studios gekarrt wird und schunkeln + klatschen muss weil evtl sonst gar kein Arzt mehr zu Ihnen kommt :smt021

Die bringen es mal wieder auf den Punkt:
[spoiler][video]http://www.youtube.com/watch?v=Kordm9VT4eg[/video]
:ugly[/spoiler]

So sehe ich das auch. Auf Russisch, Spanisch, Norwegisch, Phantasiesprache oder was auch immer stören mich schlechte Lyrics nicht. Da empfinde ich den Gesang in der Regel einfach als eine Art zusätzliches Instrument. Endlich keine nervtötendes „I love you“-Geträller mehr oder die immer gleichen „Yeah, yeah ich rocke mir den Popo ab weil ich so voll der Rocker bin“-„Lyrics“. :mrgreen:

KraftKlub sind total scheiße

Ich bin der Meinung, dass Nichts und Kraftklub sich sehr ähnlich sind.
Kraftklub schwebt immer ein wenig drumherum, aber ich meine rauszuhören, dass da von “Kraftklub” die “Nichts” kopiert wurden. Schon das Intro, wenn auch ‘leicht’ verfälscht, deutet meiner Meinung definitv auf “Nichts”.

Mich würde die Meinung von Klaus Kauker mal interessieren, sollte er noch freie Zeit haben. Ansonsten natürlich auch anderer Mitbürgers Meinung.