Quentin Tarantino

Aber wenn man so will ist „Unterdrückte gegen Unterdrücker“ neben dem Ziel seine Frau zu finden ein wichtiges Motiv.

Gut, mehr als das wollte ich ja eigentlich auch gar nicht sagen.

Um zum Ursprung der Diskussion zurückzukehren: Genau dieses Motiv ist sowohl bei Django Unchained, als auch bei Inglourious Basterds deutlich präsent, weshalb man da in meinen Augen auch durchaus Parallelen sehen kann. Was ich aber auch absolut nicht als Kritik sehen würde.

Findet noch jemand die Musikauswahl so katastrophal wie ich ?

Nope, hab mir den Soundtrack gekauft…mag ihn sehr…

Hat mir auch sehr gut gefallen.

stimme den beiden über mir zu

Hab den Film auch erst vor kurzem gesehen, meiner Meinung nach ein bisschen zu viel Blut (darüber kann man sich streiten) aber auf jeden fall sehenswert, habe den Humor genossen.
War auch ganz ehrlich mein erster Film von QT sodass ich auch nicht wirklich wusste was genau da auf mich zukommt;)
Und ganz ehrlich, die Musik ist einfach der Hammer. Perfekt.

Ich fand den Soundtrack auch großartig. Habe ihn mir sofort gekauft und höre ihn seitdem ständig :slight_smile:

P.S. hier hat ja noch gar keiner „Djesus“ verlinkt…

P.S. hier hat ja noch gar keiner „Djesus“ verlinkt…

Lustig ist auch was für ein Fass FOX News deswegen aufmacht:
http://www.youtube.com/watch?v=dtwhxzmITOs

Hauptargument ist natürlich wieder: „Mit Mohammed hätten die sich das nicht getraut!“ :smiley:

Christoph Waltz bekommt seinen zweiten Oscar (Best Supporting Act -> Django Unchained). Herzlichen Glückwunsch. :slight_smile:

http://www.imdb.com/oscars/nominations/?ref_=hm_rto_t2

Mal nicht Tarantino vergessen, der völlig zurecht den für das beste Originaldrehbuch bekommen hat!

:smt041

[Beitrag eingefügt]

Seit dem Kinostart von Django Unchained rätselt die Welt über den nächsten Film von Quentin Tarantino. Welcher historischen Begebenheit würde er sich diesmal annehmen? Und wer metzelt dann wen in äußerst unterhaltsamer Weise nieder? Dank Christoph Waltz und Saturday Night Live kennen wir nun die Antwort. In Djesus Uncrossed geht Jesus von Nazareth (Christoph Waltz) auf einen blutigen Rachefeldzug gegen die Römer, die ihn ans Kreuz brachten, inklusive Katana, Maschinengewehr und gespaltenen Köpfen. Der extrem authentische Trailer, den ihr euch oben ansehen könnt, präsentiert uns Ving Rhames als Pontius Pilatus, Samuel L. Jackson als Judas Ischariot und unsterbliche Kritikerzitate wie “I never knew how much Jesus used the n-word.”

[b]Quelle: http://www.moviepilot.de/news/christoph-waltz-killt-roemer-in-djesus-uncrossed-120461[/b]

Ich kann das Video leider nicht direkt einbinden hier, aber ihr findet es auf obigem Link (+Artikel) und direkt hier:
http://bcove.me/mv3qis2y

Darkviktory hat sich auch des Films angenommen. Die Kritik an der Charakterausarbeitung unterstreiche ich zwar nicht, aber die Umsetzung finde ich wieder mal echt genial. :smiley:
[video]http://www.youtube.com/watch?v=Wod8Qj7xeg4[/video]

Die Parodie hab ich auch schon gesehen und fand sie echt gut. Ich muss aber gestehen, dass mir das mit dem Dynamit bis zu diesem Video nicht aufgefallen ist. :oops:

@gdrbaby
Tja, Du solltest meine Posts genauer lesen, wie Darkvictory :wink:
viewtopic.php?f=16&t=11326&start=15#p299584

Ich frag mich immer was für emotionen man beim gucken von Tarantino haben sollte…

Masochistische werden es ja wohl nicht sein :smiley:

Zugegeben, ich hab nur KillBill2 gesehen und les hier mit bzw hab hier und da bei google was zu Tarantino gelesen.
Ich möchte einfach das Phänomen Tarantino verstehen bzw wissen, was ich falsch mache bzw mit welcher mentalen Voreinstellung man sich so einen Film angucken soll. Spiegelneuronen und Sympathie für jegliche Charaktere ausschalten, und dann? Oder ist die mentale Voreinstellung „ist nur ein Film, das ist kein Blut, das ist nur Ketchup. Genieß es“ :smt017 Können Fans tatsächlich so leicht emotional zwischen Realität und Film switchen? Wenn mich ein Film nicht mitnimmt, geht mein interesse daran flöten. Nimmt er mich aber mit, tut das in Falle Tarantinos weh.
:smt017 :smt017 :smt017

Ich muss aber gestehen, dass mir das mit dem Dynamit bis zu diesem Video nicht aufgefallen ist. :oops:

„Für Elise“ wurde auch erst 1867 herausgegeben und taucht auch im Film auf :wink: Zudem steht in einer Szene in einem Herrenhaus als Zierde eine Replika der " Büste der Nofretete" die allerdings auch erst 1912 gefunden wurde. Ich glaube eher, dass Tarantino durchaus bewusst keine großen Wert auf historische Genauigkeit legt und daher sich einige Anachronismen finden lassen, war ja in Inglourious Basterds auch nicht anders oder sich auch nicht darum schert :wink:

Bei Darkviktory fande ich die Kritik daher etwas überzogen auch im Punkt Charakterentwicklung, da dies nunmal Tarantinos Stil ist (und ohne das Dynamit hätte Tarantino selbst ja nicht so einen grandiosen Abgang gehabt :mrgreen: )

Es ist gut gezeichnet, gerade DiCaprio ist super getroffen…mit den Kritikpunkten kann ich aber auch nichts anfangen denn historische Genauigkeit war Tarantino scheissegal…es geht nur darum eine Geschichte zu erzählen.

Nicht nur das mit der historischen Genauigkeit finde ich als Kiritikpunkt unnötig, auch den Rest aus dem Video. Gerade das mit dem Händeschütteln. Ich hatte es im Film so interpretiert, dass der gewünschte Handschlag von Calvin Candie nur Vorwand für einen letzten Hinterhalt ist und dass Dr. Schultz genau das gemerkt hat und deshalb nicht drauf eingegangen ist.

Ich glaube es ging nicht um einen Hinterhalt, sondern einfach darum, dass Candie mit diesem Handschlag Dr. Schultz nochmal zeigen wollte, dass er sie durchschaut, also gewonnen hat. Es geht Candie hier in meinen Augen schlicht und einfach darum Schultz seine Macht zu demonstrieren und ihn damit zu demütigen.
Dr. Schultz, der immer noch die Bilder vom zerfleischten Sklaven im Kopf hat, und Candie sowieso am liebsten tot sehen würde kann sich in dieser Situation dann einfach nicht mehr beherrschen. Genau das sagt er ja auch.

Bis auf ein paar nette Zeichnungen kann ich dem Darkviktory Video auch nicht viel abgewinnen. Der einzige Punkt indem ich mit ihm einer Meinung bin ist die Tatsache, dass Django ohne wenn und aber sofort bereit ist die Rettung noch einen ganzen Winter hinauszuzögern, im vollen Wissen, dass seine Frau während dieser ganzen Zeit weiterhin als Sklave leben muss. Das ist mir auch etwas seltsam vorgekommen.

Der einzige Punkt indem ich mit ihm einer Meinung bin ist die Tatsache, dass Djano ohne wenn und aber sofort bereit ist die Rettung noch einen ganzen Winter hinauszuzögern, im vollen Wissen, dass seine Frau während dieser ganzen Zeit weiterhin als Sklave leben muss. Das ist mir auch etwas seltsam vorgekommen.

Im ersten Moment fand ich das auch merkwürdig, nachdem ich aber ein zweites Mal im Kino war, fand ich dies doch etwas einleuchtender. Immerhin war er ja von der Arbeit als Kopfgeldjäger nicht abgeneigt („Weiße töten und dafür Geld bekommen“) und welche andere Möglichkeit hätte er sonst gehabt? Schultz war seine einzige Hoffnung überhaupt rauszufinden wohin sie verkauft worden ist.
Er ganz allein und als Schwarzer im Süden wäre wohl nicht sehr weit gekommen…