Politischer Smalltalk 3.0

Na gut, dann halt nicht ¯\(ツ)

Man könnte sich darüber unterhalten, warum der Anteil an Schwarzen in der deutschen Werbung generell deutlich höher ist als ihre tatsächliche Anzahl in der Bevölkerung eigentlich hergibt. Rein numerisch sind Arabisch- und Türkischstämmige Mitbürger weit häufiger vertreten, jedoch werden sie für Werbezwecke fast nie genutzt - vor allem nicht in der Fernsehwerbung.

Mir ist schon öfter im TV-Werbeblock aufgefallen, dass man sehr oft “Quotenschwarze” sieht, aber eigentlich nie Quotensüdländer.

Und dass man nur Kopftücher sieht, wann immer unter einem Foto „bunt“ steht. :smiley:

(Ich fürchte, @STaRDoGG, wir fangen jetzt trotzdem an, darüber zu diskutieren…)

Gut, das verstehe ich als einen Schritt voran.
Dann sind wir uns schon mal einig, daß der Islam nicht inherent gewalttätig ist.

„die demographischen Voraussetzungen“ wofür genau?

:+1:

Das könnte man auch lassen und stattdessen darüber reden, warum so überdurchschnittlich viele schöne Menschen in Werbung vorkommen, obwohl die Bevölkerung die gar nicht hergibt :ugly:
Seit wann bildet Werbung die Realität ab? Die soll eine Message transportieren, sonst nichts.

Werbung muss weder die Bevölkerung repräsentieren noch irgendwelche Quoten beachten. Werbung muss ein Produkt verkaufen. Der Durchschnittliche Deutsche ist 44 Jahre Alt. Jetzt stellt euch mal vor man würde Kinderspielzeug mithilfe einer Werbung, in der nur 44 Jahre alten Männer abgebildet sind, verkaufen. Irgendwas wäre daran merkwürdig und auch ein bisschen gruselig. Werbung ist zum einen das Ergebnis von Analysen und Recherchen über die Zielgruppe und dann ein wenig Kunst um die Botschaft zu verschönern.

Da muss man nicht eine Quoten Schwarzen oder einen Quoten Südländer oder einen Quoten Ossi einbauen. Man muss das einbauen was hilf die Produkte zu verkaufen und Geld zu verdienen. So einfach ist das.

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Richtig, aber das habe ich auch nie anders gesehen. Viele meiner Quellen wahrscheinlich schon.

Für Vergeistigung. Junge Leute in einer rauen Umgebung werden Krieger, nicht Denker. In der islamischen Welt gibt es zur Zeit einerseits das starke Gefühl, auf der Verliererseite zu stehen und benachteiligt zu werden, und andererseits jede Menge Kraft und Jugend. Das ist eine brandgefährliche Mischung, die aus jeder Weltanschauung eine mörderische machen würde.

Die neoliberale Linke mit ihrer Identitätspolitik gießt kräftig Öl ins Feuer, indem sie unter dem Banner des Antirassismus lauter in sich homogene Opfergruppen definiert und diese dazu aufruft, die pauschal als Herrenrasse eingestuften Weißen zu bekämpfen.

Okay, vielleicht daher das Mißverständnis… :thinking:
Vielleicht.

Aber meinst du nicht, man kann diesem Problem auf andere als auf kämpferische Weise begegnen?
Ich meine jetzt nicht in Kelly Family-Klamotten mit Blumenkränzen, aber wenn wir mal annehmen, daß du recht hast, gibt es hier ein Konglomerat aus 2 Problemen, das Sprengstoff ergibt.
Nun gibt es also 2 Ansatzpunkte, gegen die man etwas unternehmen könnte:
Entweder gegen die Kraft und Jugend oder gegen die (gefühlte?) Benachteiligung.

Hm, weiss nicht. Ich konnte Rassisten noch nie für voll nehmen, seien es Anhänger des klassischen oder des sogenannten „positiven“. Spinner finden sich überall und deren Anzahl wird aufgrund ihrer Lautstärke leicht überschätzt. Da sieht man die auch schonmal da, wo keine sind.
Die Antifa weiss, wovon ich rede. :wink:

Dass der Islam besonders gewalttätig sei, ist leider auch im ideologiekritischen Spektrum Konsens. Ich sehe darin nur eine normale abrahamitische Religion mit einem aktuell äußerst ungünstigen Muskel-Hirn-Verhältnis. Und mir ist durchaus bewusst, dass die Rechte vom Höcke-Lager an gerne dasselbe unter germanischer Flagge hätte und sich nicht an der Barbarei des Islamismus stört, sondern an dessen Fremdheit.

Was die islamischen Länder angeht, spielt der Westen leider nicht mit. Wir haben unsere Lieblingsdespoten, auf die wir nichts kommen lassen - die USA die Saudis, Europa die Mullahs -, und unsere Sündenböcke - Hussein, Gaddafi, Assad usw. -, denen wir alles zu Klump schießen und dann zusehen, wie sich Warlords zum Tanz sammeln und heilloses Chaos ausbricht.

Was den Umgang mit Clanstrukturen und Extremisten in Deutschland betrifft, muss es meiner Ansicht nach schon vor allem darum gehen, Grenzen zu setzen. Es sind ja nicht unsere Gesetze, die Frauen, Homosexuellen und Apostaten aus muslimischen Familien das Leben schwer machen, sondern ganz konkret die eigenen Verwandten. Das ist ein strukturelles Problem, das irgendwie gelöst werden muss. Bei der AfD ist es in schlechten Händen.

Hier sind wir uns einig.

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Richtig. Und dabei helfen bildschlagzeilen wie „Kriminelle Ausländer raus!“ einfach nicht, die Atmosphäre zu entgiften. Und daraus folgende Politik und Gesetzgebung schon mal gar nicht.
Ich finde es also überhaupt nicht schlimm, wenn gesellschaftlich versucht wird, diesen Leuten entgegen zu kommen, damit sie nicht ständig nur Ablehnung erfahren. Man ist ja auch zu einem traumatisierten Menschen erstmal „besonders nett“.
Dem gegenüber haben wir aber das ständige Mißtrauen und die teils (passiv-)aggressive Grundstimmung gegenüber Muslimen in der Bevölkerung, der selbst das mächtige, linksliberale Fernsehen nichts entgegensetzen kann und die für die AfD Existenzgrundlage ist :wink:
Die Berührungsängste existieren ja beidseitig.

Es wäre halt von Vorteil, wenn man ein bisschen darauf achten würde, wen man hofiert. Wenn Gruppen wie DITIB und die Muslimbruderschaft auch nur mittelbar mit im Bunde sind, dann ist Misstrauen durchaus angebracht, denn das sind - ich meine das völlig ernst - rechtsradikale Organisationen (und die AfD dagegen ein Glücksbärchiclub).

Auch völlig ernst meine ich es, wenn ich sage, dass ich hinter der Unfähigkeit des Establishments, hier zu differenzieren, völkischen Chauvinismus vermute. Auch linksliberale Deutsche tun sich sehr schwer damit, zu verstehen, dass Moslem nicht gleich Moslem ist.

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Ist das denn so?
Klar, es gibt solche Fälle von ‚ungünstigen‘ Partnerschaften, aber sind die wirklich die Regel?
Oder hört man davon nur besonders laut?

Im Moment tust DU dich damit am schwersten

Schnauze, Brauner.

Ja, das ist immer die große Frage. Die Antwort hängt immer davon ab, in welchen Blasen man sich bewegt. Sollte ich mal wieder wechseln, wird sich wie üblich vieles ganz anders darstellen.

Gruppeninteressen haben eine erstaunliche Macht über die Wahrnehmungen der Mitglieder und ich habe mich ehrlich gesagt damit abgefunden, dass viele Wahrheiten relativ sind.

…womit sich der Kreis schliesst und wir beim Thema der anderen Diskussion gelandet wären.
Schöner Abschluss, ich wünsche eine gute Nacht :smile:

“Das waren keine Muslime, im Islam ist sowas gar nicht erlaubt”

Was für ein harmonischer Tag im Forum. Gute Nacht!

Das dürfte der erste Kandidat der Demokraten sein, den ich für das kommende Jahre ernst nehmen kann.

Keine Scherze über die Bahn:

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Also Ich nehme das mal lieb voraus bevor die Rechten mit roten Augen kommen:

„Christen begehen keine Morde, dass ist dank den Geboten nicht erlaubt.“

Denke das bringt die Sinnhaftigkeit der Aussage auf den Punkt^^

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