So ein bullshit. „Komikerin“ referiert doch nicht auf ihre Herkunft. Sie per se als von Rassismus betroffen zu kategorisieren und dann die Bezeichnung Komikerin damit zu verknüpfen ist Identitätspolitik in ihrem abstrusesten Ausmaß. Viktimisierung ohne konkrete Tat.
Hätte sie gesagt, „ich hasse es, wenn jemand Burger isst, wenn ich das noch einmal beobachte, verlasse ich das Land!“, würde dann Burgeressen ihrer Gegenwart rassistisch sein? Warum? Nur weil sie keine. deutschen Nachnamen hat? Nicht das Burgeressen ist rassistisch, sondern das alberne Rücksicht nehmen auf eine lächerliche Befindlichkeit und das Verunglimpfen von Menschen als Rassisten, die keine sind, nur weil sie keine Rücksicht auf so einen Schwachsinn nehmen, der zufällig von jemandem kommt, der einen Migrationshintergrund hat. Hätte Komikerin Carolin Kebekus so einen Blödsinn erzählt wie die Alte, hätte niemand ein Problem.
Ich als Radikal Links eingestellt Mensch sag: NEIN war es nicht!
Diese Frau hat einen Dachschaden, sie war noch nie lustig und versucht sich jetzt auf niederste Art und weiße zurück ins gespräch zu bringen. Den aufruf des Mobs im Internet hat den ganzen noch die Krone aufgesetzt. Die Frau sollte man tatsächlich nicht Komiker nennen. Das wäre eine beleidigung für jeden richtigen Komiker. Diese Frau ist einfach das Parade Beispiel für ein schwarzes Schaf, welche die Intigration ausbremst.
Es ist keine Generalabsolution, wenn Muslime verdächtigt werden, bevor es überhaupt den geringsten Hinweis gibt. Manchmal gibt es ja nicht einmal eine Tat und trotzdem werden Muslime verdächtigt. Wieso können wir nicht einfach zum Grundsatz eines Rechtsstaates übergehen, das jede Person erst mit dem Beweis seiner Schuld als schuldig zu bezeichnen ist und dies unabhängig von Rasse, Religion, Behinderung, Geschlecht oder sozialem Stand. Wer etwas getan hat der soll bestraft werden und man ist nicht dafür verantwortlich was andere gemacht haben.
Unsinn! Die Frau wird klein gehalten, da Sie einfach nicht talentiert ist. Frauen haben es generell schwerer wie Männer in der Komedie branche. Das hat nichts mit der Herkunft zu tun. Du musst einfach herausstechen, wenn Du es als Komiker zu etwas bringen willst. Diese Frau hat halt das nivous von Mario Barth und versucht wie Kebekus zu sein. Dass das nicht klappt ist offensichtlich^^
Diese fanatische Besessenheit von Rasse, rassischer Identität und damit zugeordneten Werten von „gut“ und „böse“ bzw. diese ganze Denke die ja mit diesen „opression points“ zusammenhängt ist in meinen Augen sehr viel beunruhigender als die Farce dessen, was heute in deren Augen schon als Rassismus gilt.
Du hast als white european male sowieso schon pauschal verschissen bei solchen Menschen. Wieso versuchen, noch auf die Haben-Seite zu kommen? Die dunkle Seite ist eh cooler, die haben Kekse.
Ja. Aber warum hat man solche panische Angst, das überhaupt mal zu sagen? Oder nimmst du das gar nicht so wahr? Wenn ich sowas sehe wie bei Ruthe denke ich natürlich fängst du irgendwann an dich selbst zu konditionieren, wenn jedes falsche Wort wie eine Landmine ist.
Anhänger linker Identitätspolitik. Bei Clinton ist es nur Kalkül, deswegen ist das sicherlich nicht das allerbeste Beispiel, ist mir selbst klar. Ich will weder hören „DER ISLAM IST SCHULD“ noch „DER ISLAM IST UNSCHULDIG UND DAS SIND NUR VERRÜCKTE“ sondern das graue dazwischen, was die Welt so oft nun mal ist. Und meiner(!) Meinung nach ist das bei solchen Gegenüberstellungen sehr gut zu sehen.
Ob du das anders siehst oder nicht, sei dir ja unbenommen. Ich bin lieber streitbar und „rechts“ innerhalb dieser arbiträr/volatilen Weltsicht, aber kann mich morgens noch im Spiegel anschauen, weil ich mich nicht für jede Aussage verbiege und beim kleinsten Fehlschritt eine 200 Meter lange Erklärung abgeben und irgendwelchen Arschlöchern auf Twitter vor die Knie zu fallen und um Absolution zu bitten. Wer das gerne möchte, soll das tun. Wer das anders sieht, auch. Aber man soll sich bitte nicht wundern, warum einige Menschen stolz darauf sind, nicht Teil dieser entmenschlichten farblosen Masse zu sein, bei der man keine andere Meinung haben darf.
Und ich weiß, dass das vor allem bei Linken oft so ist, das man nicht sagen darf, was man eigentlich denkt, teilweise in absurden Ausmaßen. Was ein kollege von mir (SDS-Bundessprecher mittlerweile) teilweise sagt und denkt, würde er in diesem Rahmen bei „seinen Leuten“ niemals wiederholen. Und das ist halt nichts für mich. Und allgemein wollte ich jetzt auch wirklich wirklich niemanden ankacken für seine Ansichten oder was auch immer, ich hab einfach nur mal „laut gedacht“.
Es ist aber IMMER so, das erst einmal klar gestellt werden muss, dass das NICHTS mit dem Islam zu tun hat. Das ist fast schon wie ein Schutzreflex, damit man nicht aus Versehen zum Nazi wird, weil diese Grenzen ja ständig schwimmen. Mir gehts doch nicht darum irgendwelche Vorverdächtigungen zu treffen aber man ist kein Nazi, wenn man 1+1 zusammen zählen kann und einen Verdacht äußert. Es ist einfach beobachtbar, dass sich die Berichterstattung, Wahrnehmung und Argumentation je nach Nationalität des Täters oder Verdächtigenkreises insgesamt massiv ändert. Und das ist für mich nicht anstrebsam. Ich habe lieber die gleiche schonungslose Debatte bei Anschlägen durch christliche Extremisten als mir dieses unehrliche Geseiere von #notall anzutun, wenn es mal um anderen religiösen und sehr viel häufiger stattfindenden Extremismus geht. (Kein geistig gesunder Mensch wird jemals glauben das jeder Christ ein Terrorist ist nach einem Anschlag und andersherum)
Das ist einfach nicht ehrlich.
Ist sie jetzt die Sprecherin des Komittees für politische Korrektheit oder was? Man kann doch nicht ständig die Begriffe umdeuten, nur damit es ins Bild passt. Es gibt definitionen für Rassismus und auch wenn es rassistische Angriffe auf sie gab (Kann jeder nachlesen der Augen im Kopf hat), ist die Sache der Journalistin das nicht. Und wenn jemand mit seinen konstruierten künstlichen Erklärungen das Leuten noch erklären muss, warum dies Rassismus sein soll, dann muss man doch wirklich mal fragen, warum man Menschen zuhört, die sich ständig alles so zurechtdeuten müssen, damit es in ihr enges Weltbild passt. Es gibt Definitionen für Rassismus, und die erfüllt diese Sache (mit der Journalistin und auch mit Ruthe) nicht. Punkt. Am meisten versessen auf Rasse sind diese identitätspolitiker, nicht diejenigen, die sie dafür völlig unberechtigt zu Rassisten erklären. Da ist langsam wirklich was aus den Fugen geraten.
Es ist aber auch IMMER so, dass wegen verschiedenster Dinge Muslime ersmal verdächtigt werden. (Übrigens ist es dann auch nicht verwunderlich wenn man mal einen Treffer hat).
Ich meine es gibt Leute da draußen die sagen: Die Moslems haben Notre Dame angezündet. Und um da mal ehrlich zu sein, so ein Bisschen erinnert mich das an: „Die Juden haben den Brunnen vergiftet“.
In unserem Rechtssystem ist ein Mensch kein Jude, Moslem, Christ oder ähnliches. Er ist ein Mensch und hat höchstens noch eine Staatsbürgerschaft. Die Religion oder die Ethnie gehört zu seinem inneren, aber nicht zu den Maßstäben an den die Gesellschaft ihn messen sollte.
Ich verstehe, was du meinst, aber das ist in jeder Filterblase so.
Bringe wissenschaftliches Gedankengut in eine Verschwörergemeinschaft und du bist ein Schlafschaf, bringe linkes Gedankengut in eine rechte Gemeinschaft, dann bist du sozialistischer Nestbeschmutzer.
Gesamtgesellschaftlich nehme ich diese ganze PC-Schiene aber nicht so akut kritisch wahr wie du.
Diejenigen, die tatsächlich berufsempört überreagieren sind meistens wenige, aber dafür sind sie halt laut. Oftmals wird eben deshalb auch legitimer Kritik dieses „Übertrieben PC“-Label angesteckt oder auch bei solchen Gelegenheiten wie dem Tweet eben (unabhängig davon, ob HC bei besserer Informationslage was anderes getextet hätte oder nicht).
Gefährlich für den Diskurs sind also einerseits die nach Aufmerksamkeit keischenden Kinder im Supermarkt, die es auf beiden Seiten gibt und diejenigen, die diese Kinder zu einer Majorität verklären wollen. Populisten aller Lager bedienen sich dieser Schreihälse auf die eine oder andere Weise.
Ziemlich viele deutsche wählen z.Zt. eine ziemlich rassistische Partei, da könnte man ein Muster erkennen.
Jein. In den Kreisen, in denen ich mich bewege, ist das in der Regel kein Problem. Natürlich gibt es Grenzen und „Regeln“, aber sie kommen mir nicht so arbiträr vor sondern relativ klar gesetzt. Extremismus geht gar nicht, aber Denkverbote gibt es ebenso wenig. Ich habe zumindest den Eindruck (und auch durch Aussagen von Linken) dass dieser Korridor erlaubter Meinungen dort sehr viel schmaler ist. Und wenn dieser Korridor dann noch hin- und herschwankt (und mit der Erfindung immer weiterer „Offenses“ immer schmaler wird), ist das für mich keine Gruppe, der ich angehören will. Und meiner Meinung auch niemand angehörig oder zugehörig fühlen sollte, nur damit man zu „den Guten“ gehören kann.
Edit: Wohlgemerkt ist mir die Unterscheidung dort schon klar. Bei der Aussage „bei Linken“ meinte ich das auch so generalisiert, aber das die Erfindung von immer mehr offenses den Korridor schmaler werden lässt, trifft ja eher auf die regressive Left zu - und die Linken, die ich kenne, verachten die sogar mehr als ich.
Tust du sogar. Was den Islam angeht, erkennst du hingegen kein Muster, und daraus wiederum folgt, dass in deinen Augen „wählt evtl. eine Partei, die ich für rassistisch halte“ schlimmer und gefährlicher ist als „ermordet evtl. Ungläubige, weil’s der Herrgott befiehlt“.
Es sei denn natürlich, du bist mittlerweile dermaßen linksidentitär-chauvinistisch eingestellt, dass du es nur noch Deutschen zutraust, sich bewusst für das Böse zu entscheiden. Aber so schlimm wirst du dich schon nicht entwickeln, nur weil ich mal zwei Tage nicht da bin.
Ehe Scumdog mich bösartig provoziert und zu Unsachlichkeiten gezwungen hat, wollte ich eigentlich mal wieder auf einen grundfalschen und hetzerischen Naziartikel hinweisen.
Diesmal sind es nicht die antideutschen Kommunisten-Nazis von der „Bahamas“, sondern die liberalen Kapitalisten-Nazis von „Novo Argumente“, die folgenden, die Übernahme und Entstellung der Linken durch den Neoliberalismus kritisierenden Dreck ins Netz gerotzt haben, den ich gut finde, weil ich ein Arschloch bin:
Hier fällt es mir jetzt schwer, nicht als Gegenbeweis auf vergangene Korrespondenzen hier im Forum zu verweisen
Aber ja, einige „Wahrheiten“ finden in engeren Realitätstunneln statt, als andere. Ich sehe die Tunnel zu beiden Seiten der Hauptstrasse aber immer schmaler werden und selbst die hat ein paar Spuren eingebüsst. Nun gibt es überall Staus und alle sind gereizt ^^
Nein, ich differenziere da, wie beim Islam auch.
Es gibt extreme Gruppierungen innerhalb dieser Gesellschaften.
Wo? Wann? Wie?
sagte ich, du kannst täuschend echt eines imitieren und
das sage ich jetzt zum gefühlt hundertsten mal - hatte das nichts mit dem zu tun, was du in diesem Thread gesagt hast. Besagtes Posting bezog sich auf das vorangegangene Posting von dir im gleichen Thread.
Unsere Gesellschaft ist eine Gesellschaft des Rechts. Schon seit 538, weil die Menschen in Europa irgendwann festgestellt haben, dass es sinnvoll ist feste Regeln zu haben. Es gab natürlich immer mal Phasen wo man darauf nicht geachtet hat (und das waren meistens nicht die glorreichen Kapitel der Geschichte). Jedenfalls ist das einzige was für die Aussenwelt zählen sollte der Mensch.
Das Regligion eine innere Angelegenheit ist gilt für mich für alle Religionen. Das bedeutet nicht, dass die Leute keine Religiösen Symbole zeigen sollten oder man Glockenläuten verbieten sollte, sondern das mir als Mensch durch Glauben oder nicht glauben keine Nachteile in der Öffentlichkeit entstehen. Ich kann mir natürlich denken: „Dieser Typ geht in den Gottesdienst unter der Woche, vielleicht sogar täglich? Das ist ja merkwürdig“ Es ändert aber nichts daran dass ich diesen Menschen erst mal nur als Menschen sehen sollte. Würde ich die Religion als Maßstab nehmen könnte ich genauso auch die Farbe des Autos, den Stil der Einrichtung oder das Lieblingshobby als Maßstäbe nehmen um einen Menschen zu bewerten. Dann Heißt es nachher: Der Attentäter von XY führ ein Blaues Auto, deshalb sind jetzt alle Autofahrer von blauen Autos potenzielle Attentäter.
Also es gibt 1600000000 Muslime auf der Welt. Die Zahl aller Selbstmordattentäter Muslimischen Glaubens seit 2001 dürfte die 5000 nicht überschreiten. Das wären 0,000031%
Um den gleichen Anteil zu haben müssten die Juden nur 4 Anschläge verüben, einfach weil es weniger sind. Vielleicht ist es einfach so: Die Muslime leben in Regionen, die Politisch instabil sind (weil die Briten und die Franzosen da mal vor 100 Jahren was versprochen haben und dies nicht eingehalten haben). Letztendlich sind diese Leute, die ja ziemlich Zahlreich sind, darüber zumindest in Teilen so unglücklich, das Radikale Kräfte ein einfaches Spiel haben. So wie die Kommunisten und die Nazis die Leute einfangen konnten, die mit den Verhältnissen in der Weimarer Republik unzufrieden waren. Es klingt merkwürdig, aber Menschen sind anfällig für fanatische Botschaften wenn sie unzufrieden sind. Jetzt sind Muslime keine „Rasse“ oder eine Staatengemeinschaft. deswegen nutzen diese Agitatoren die Religion als Kleber um diese Terrorgruppen zusammenzuhalten. Es geht aber nicht um die Religion, sondern darum für eine aus ihrer Sicht gerechte Welt zu kämpfen.
Wenn aus dem Islam heraus Terror verübt wird, verkehrt sich die innere Angelegehnheit unübersehbar nach außen.
Aus einer Weltanschauung lassen sich Motive für ein Handeln leichter herleitet als aus der Farbe eines Autos. Da sind wir uns aber schon einig, oder?
#notallmuslims
Es waren ja auch nicht alle Deutschen aktiv an der Ermordung der Juden beteiligt. Deshalb spielt das in unserer Gesellschaft ja auch gar keine Rolle mehr.
Muslime sind chronisch unzufrieden, hat man das Gefühl, v.a. wenn sie in einer Gegend wohnen, in der sie nicht die einzige tonangebene Vormacht stellen. Wie zufriedene Mulsime aussehen, kann man übrigens im reichen Saudi-Arabien beobachten.
Könnten die Probleme, die im Zusammenhang mit Muslimen weltweit in unterschiedlichsten Gesellschaften und Voraussetzungen auftreten vielleicht doch etwas mit dem einzigen durchweg verbindenem Faktor zu tun haben, der sich Islam nennt?