Es soll ja auch unbelehrbare, ewig gestrige Schwarz-weiss-denker geben, die sich nur die Extreme vorstellen können. Den Mittelweg zwischen Kapitalismus und Sozialismus sehen die meist vor lauter Vorurteilen und vermeintlichen Sicherheiten überhaupt nicht. Oder sie wollen ihn nicht sehen.
Oder man ist wie du und will nur sehr selektiv aus Geschichte lernen, am besten nur dort wo es die eigene ideologische Beschränktheit tolerabel findet.
Sozialismus und Freiheit funktioniert nicht. Und ohne Freiheit kann Demokratie nicht atmen.
Dann kann man auch nicht in der Stadt leben. Die Frage ist doch: Was macht es Attraktiv
nach Berlin zu ziehen? Hohe Gehälter? ist es nicht viel wichtiger, dass am Ende etwas übrig bleibt? Und erreicht man das in anderen Städten nicht viel eher?
So weit würde es nicht kommen. Entweder die Löhne in Berlin gingen rauf, oder die Hochbezahlten Jobs verschwinden aus der Stadt. So oder so wird sich sich dann ein regional leistbares Mietniveau einpendeln.
Der Gedanke der Demokratie ist schon viel Älter als der Kommunismus. Auch die Moderne Demokratie gibt es schon länger. Die meisten Altliberalen wollten im Prinzip eine Parlamentarische Republik und das Wirtschaftssystem war denen egal.
Stichpunkt aus Geschichte lernen. In welcher Form waren eigentlich die Konservativen an den aufbau einer Demokratie beteiligt?
Gäbe es nur Konservative, dann wären wir noch bei den Problem ob wir das Feuer anehmen sollen oder nicht^^
Die Menschliche Geschichte sehe ohne Soziale strömungen viel finsterer aus^^
Führt über kurz oder lang zu einem dem Sozialismus sehr nahen System oder zum Vollsozialismus. Denn die ganzen Fehler, die im Markt durch die Anwendung regulativer Maßnahmen entstehen, müssen in der Denke von den Verfechtern der „sozialen“ Marktwirtschaft mit weiteren Maßnahmen (und daraus folgenden weiteren Folgefehlern) ausgeglichen werden. Regulierung führt also zu immer mehr Regulierung führt zu Regulierung führt zum Sozialismus.
Sieht man ja an Pervertierungen wie dem Mindestlohn, der in einem komplett freien Markt gar nicht notwendig wäre. Man braucht ihn nur im kaputten System „soziale“ Marktwirtschaft.
Wäre das ein Tweet, hättest du gerade den Onkel von der SPD vom Treppchen gestoßen.
Und die Philosophen damals, waren oftmals auch sehr extrem sozial geprägt. Bis hin zu Platoons Traum staat, der kaum zu verwechseln ist, mit einer sozialistischen diktatur. In der die Intiligenten, bestimmen.
Nun in Platoons Augen wäre es sozial gewesen und der Typ hat wohl bekanntlich auch sinnvolle Dinge zur wissenschaft beigetragen. (zeigt halt, wie schnell etwas soziales zu asozialen kippen kann) Es ist aufjedenfall unsinn zu sagen, dass eine Demokratie gar keine Sozialistischen aspeckte haben kann. Denn genau so gut könnte man sagen dass es keine Konservative braucht, denn die bremsen ja nur den fortschritt.^^
Währenddessen haben deine Brüder im Geiste einen so toll funktionierenden Sozialismus aufgebaut, dass sie Menschen terrorisieren und an der Grenze abknallen mussten, damit sie nicht in den freien Westen flüchten.
Wenn jemand so einen dummen Satz nicht sagen darf, dann ein Fanboy der SED-Nachfolgepartei. (Kannst jetzt gerne wieder rumheulen und den Beitrag melden, weil ich Fakten nenne).
Nein, es gibt aber nur zwei Versionen: Entweder Demokratie ohne Sozialismus, aber mit Solidar- und Sozialstaat, wie in Deutschland, oder eine pervertierte Form von Demokratie wie in der DDR oder eine Perversion des Sozialismus wie in Russland oder China.
Echten Sozialismus kann man in Venezuela erleben, das reichste Land dort in der Umgebung komplett heruntergewirtschaftet - das schafft auch nur der Sozialismus, dass dir in der Wüste noch der Sand ausgeht. Es wird solange verteilt, bis alle im gleichen Elend leben.
Vielleicht nicht das Geld, sondern die Lebensart?
Daß Land- und Stadtleben sich fundamental unterscheiden, da sind wir uns glaube ich einig?
Es gibt halt Stadtmenschen, die sich kein anderes Leben vorstellen können und warum sollten sie auch?
Es wäre aber deiner Logik nach legitim, ein schöne, weisse Marmorstadt mit himmelhohen Mieten zu errichten und dann zu fragen, warum alle dort leben wollen und nicht in den Lehmhüttendörfern drumherum. Wenn es denen so wichtig wäre, würden die ja auch die Mieten in der Stadt bezahlen (übersteigertes Beispiel).
Andere Leute werfen dann lieber mit Kalenderweisheiten um sich wie „hat noch nie funktioniert!“ und ähnlichem Quatsch, obwohl das Experiment gerade läuft und soweit ganz gut funktioniert.
Nur über die Anteile „Kapitalismus“ und „Sozialismus“ in diesem Cocktail kann man noch diskutieren.
Ja, die gibt es. Es bleibt die Frage wie viel diesen Leute das Wert ist dort zu leben. Und es bleibt auch die Frage, wieso Leute dort hin ziehen obwohl die Mieten so hoch sind?
wenn man kaum Bauplatz hat, ist bzw. wäre die notwendige Lösung die Anbindung des Hinterlandes. Wir müssen generell bei der Verstädtung daran denken, dass auch Menschen in der Peripherie leben und wenn die innerhalb einer Stunde zur Arbeit können, ohne in Berlin zu leben, wäre das auch kein Problem.
Aber dafür bräuchte man halt eine funktionierende Regierung, das hat Berlin ja seit Jahrzehnten nicht. Die Großstädte in Deutschland leiden alle unter rot-rot-grün, rot-grün oder ähnlichen Sozialexperimenten und Regierungssimulanten.
Daran denkt beim Feldzug gegen den Individualverkehr leider ja auch keiner dran, weil die Vorreiter dieser urbanen Verbotsorgien meistens gewohnt sind, dass in ihren “grünen und bunten” Millionenstädten alle 3 min die S-Bahn fährt.
Die SPD ist in ihrer Grudnstruktur eine Sozialistische Partei. Du behauptest hier halt gerade, dass es keine SPD braucht. (gut heute kann man das hinterfragen^^)
Aber Ich behaupte mal, dass die SPD einen sehr großen Teil zum wiederaufbau von Deutschland geleistet hat. Es braucht eine Priese Sozialismus um den Liberalismus endegegen zu wirken. Sonst kann es gar keine Soziale Markwirtschaft geben. Ohne Sozial, bleibt da nähmlich nur eine Hai wirtschaft^^
Und du glaubst nicht, das sich bei entsprechender Nachfrage irgendjemand finden würde, der normale Häuser zwischen der Mamorstadt und den Hütten baut? Sofern man damit Geld verdienen kann wird das jemand tun und auch bezahlbare Wohnungen anbieten.
Warst du nicht der Typ, der gefragt hat, ob man nicht bestimmten Leuten verbieten könnte, aktiv Politik zu betreiben, wenn sie auffällig werden? Warst du nicht der Typ, der gerne Menschen mit abweichenden Meinungen aus Parteien ausschließen möchte? Unterstellt gerade der drittgrößte Antidemokrat des Forums anderen, sie seien extremistisch?