Politischer Smalltalk 2.0

Das mag manchmal zutreffen, allerdings stellt sich häufig die Frage, für wen genau diese Wünsche unpraktikabel wären…

Sondern?

Der Klassenunterschied existiert aber, auch wenn man ihn wegzureden versucht.

DAS ist Propaganda.

Niemals werde ich auf irgendeinen Staat stolz sein. Das wäre grotesk, auch angesichts dessen, wo jener Wohlstand herkommt. Wie kann man sich selbst stolz auf die Schulter klopfen, während gleichzeitig tausende im Meer unseres Wohlstandes ersaufen?

WOW-bessere hätte ich es auch nicht sagen können-Und bitte nicht Linke-sondern Kommunisten!

Ich kürze das mal auf das oben zusammen. ICH behaupte gar nichts, sondern die Untersuchung hat festgestellt.
Und das Märchen von „uns geht es so gut wie nie“ kannst du gerne woanders erzählen. Wir haben stetig steigende Raten bei den prekär Beschäftigten. Richtig heisst der Satz dann wohl „es geht immer weniger Menschen sogut wie nie“.

Edit dazu:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/TabellenArbeitskraefteerhebung/AtypKernerwerbErwerbsformZR.html

Und davon ab hast du die Klassenkampfdiskussion hier eröffnet. Meine Feststellung galt dem Umstand, dass diese Untersuchung zu dem Ergebnis kam, dass Sachfragen in der Politik zu einem extrem hohen Prozentsatz so entschieden werden, dass es nicht die Positionen der meisten Menschen wiederspiegelt. Man hat sogar festgestellt, dass die Positionen der oberen 1-10% praktisch immer bedient wurden. Steht da und das habe ich mir nicht ausgedacht! Klopp dich mit den Autoren deswegen rum, aber bitte nicht mit mir.

Die NSDAP war aber eben auch Folge der Nachkriegsordnung und der wirtschaftlichen Situation nach der Wirtschaftskrise der 20er Jahre. Wenn man daraus eins gelernt haben sollte, dann das, dass es sicher nicht zu einer Besserung der Situation führt indem man sich darauf versteift, dass das eben alles Arschlöcher sein müssen.

Ach so, hier kann man übrigens die gestrichenen Sachen nachlesen:

Es ist kein Märchen. Wir haben aktuell eigentlich drei große Krisenherde: Pflege/Medizin (Pflegenotstand, Landarztmangel), (illegale) Immigration inklusive gesellschaftlicher Debatte und zu guter letzt eine von der SPD seit Jahren Verschleppte Reform der Agenda 2010.

Ich weigere mich einfach in das populistische Horn zu blasen, wo dieselben Leute sich über angeblich soo schlechte Bedingungen in Deutschland beschweren, dann in der Migrationsdebatte es Deutschland aber ja „so gut geht“, dass man ja jeden aufnehmen könnte - nein, sogar muss. Das ist einfach Phrasengedresche und ich empfehle da einfach mal ein wenig Demut und ggf. Gespräche mit hergezogenen aus vergleichbaren westlichen Nationen, das kann einem mal deutlich machen, auf was für einem lächerlich hohen Niveau wir eigentlich jammern.

Nein. Das wäre schlicht und einfach falsch.

Nein, ich habe erläutert, warum ich eine solche Interpretation, wie sie von dir ja offensichtlich auch getragen wird, sehr gefährlich halte und dabei eben auch die Klassenkampf-Rhetorik erläutert, die meiner Meinung nach - und auch DAS habe ich begründet - nicht der Grund für eine wie auch immer geartet wahrgenommene Spaltung der Gesellschaft ist.

Sorry, aber du kannst doch jetzt nicht mit diesem Argument deine Aussagen immunisieren, indem du auf die Autoren verweist. Du zeigst hier doch in der Diskussion ganz eindeutig keine neutral-sachliche Haltung zu den gezogenen Schlüssen, sondern stellst dich dahinter. Da darf ich doch wohl argumentativ darlegen, warum ich die Schlussfolgerung für falsch und letztendlich auch gefährlich halte.

Ja, leider stellen sich diese Fragen diese Menschen nämlich nie, woher das Geld eigentlich kommen soll, was der Staat ihrer Meinung nach händevoll ausgeben soll.

Es gibt keinen Klassenunterschied. Weder gibt es hier „unberührbare“, noch haben wir in Deutschland ein Ständesystem, noch eine Gesellschaft des vorindustriellen Zeitalters, in denen basierend auf sozialem Stand tatsächliche Rechte vorenthalten wurden. Das ist nicht der Fall und deshalb ist diese Einteilung in Klassen für eine Diskussion abseits von marxistischer Motivation absolut unbrauchbar und illustriert eine Realität, die es schlicht und einfach nicht gibt. Und da gibt es eben auch nichts gegen einzuwenden, außer halt anekdotische Evidenzen von Ahmed, der mal keine Wohnung bekommen hat angeblich weil er Türke war oder weil man meint, als HartzIV-Empfänger nicht jede Woche ins Kino gehen zu können wäre äquivalent mit einer Bürgerschaft zweiter Klasse.

Es macht sich auf propagandistischen und populistischen Parolen und Spruchbändern natürlich trotzdem immer gut, vom Klassenkampf zu faseln und sozialistische Gewalt- und Herrschaftsfantasien zu zementieren.

Nein, es ist die Wahrheit.

Das du kein Verständnis für das Konzept des Patriotismus hast, ist mir bei dir schon vorher klar gewesen.

Viele Retter begründen ihr Handeln unter anderem damit, dass jeder Mensch das Recht habe zu fliehen, wohin er will. Weil es so ein Recht juristisch nicht gibt, begründen sie es moralisch. Europa stehe, so sagt es zum Beispiel Ruben Neugebauer, Sprecher der Rettungsorganisation Sea-Watch, obendrein wegen „kolonialer und postkolonialer Ausbeutungsprozesse“ in der Schuld der Migranten. Sie holten sich also nur einen Bruchteil dessen zurück, was man ihnen weggenommen habe. Diese fragwürdige Kausalkette geht nicht nur davon aus, dass die Bewohner ehemaliger Kolonien für nichts verantwortlich sein können – nicht mal für ihr eigenes Unglück –, sondern sie geht auch mit einer gewaltigen Selbstüberhöhung einher: Manche Seenotretter vergleichen sich unerschrocken mit den Fluchthelfern der DDR oder gar mit jenen, die im Zweiten Weltkrieg Juden gerettet haben.

Sorry, aber was willst du von mir? Stellst du die Ergebnisse der Untersuchung in Frage? Wenn das so ist, dann sag das und führe an warum.
Ansonsten gehe ich erstmal davon aus, dass du die Ergebnisse nicht anzweifelst. Da ist daher keine Interpretation durch mich. DAS steht da! Was redest du da von immunisieren?
MEIN PART, also meine Meinung dazu ist, dass dieser Missstand sich eben irgend wann auch mal in der Gesellschaft niederschlägt, denn ewig schaut man nicht zu wie ein paar Prozent Demokratie spielen, man selbst aber nichts zu melden hat. Für mich ist die AFD daher eine völlig vorhersehbare Konsequenz und wenn man sich die nationalistischen Bewegungen in anderen Ländern und der Geschichte anschaut, dann ist diese Annahme durchaus durch Beispiele begründet.

Tja, so unterschiedlich kann man Dinge sehen. Da das Thema aber sehr komplex ist, finde ich deine knappe Antwort passend und würde es hiermit gerne beenden.

Also hat das Erstarken deiner Meinung nach absolut nichts mit der grundsätzlichen gesellschaftlichen politischen Haltung zu tun und ist ausschließlich ein Ausdruck dessen, dass unsere Regierungen, die immerhin von mehr als 1% der Deutschen gewählt werden, nur 1% der Menschen bedienen würden. Also es hat nichts damit zu tun, dass wir seit 2015 einige politische Entscheidungen sehen, die ganz deutlich gegen einen signifikanten Anteil der Bevölkerung arbeiten und das, obwohl man genau anhand von einigen wenigen Begebenheiten sehr gut den Aufstieg und die Entwicklung der AfD abzeichnen kann.

Mein Punkt habe ich gemacht und ja, ich zweifle die Schlussfolgerung der Studie definitiv an, gesetzt dem Maßstab, dass du sie jetzt komplett so wieder gibst, wie sie gemeint ist. Und ich habe auch begründet, warum ich die Korrelation für bescheuert halte, eben weil man schon die politische Ebene komplett ausblendet in der Datenerhebung, z.b. aus welchen Gründen überhaupt eine Unzufriedenheit besteht in einem politischen Kontext (Mit welcher partei symphatisieren sie, sind sie unzufrieden weil ihre politischen Ansichten keine Bedeutung finden, etc.) dann aber im Nachgang daraus irgendwelche Schlussfolgerungen auf die politische Repräsentation treffen will. Und das halte ich weit für nicht ausreichend und so in der Form wie du es darstellst und gerade als hinreichende Quellenlage siehst, eben auch als gefährliche, weil unterkomplexe, übersimplifizierende Interpretationsweise

Nur weil die Studie von einem Bundesministerium in Auftrag gegeben wurde, heißt das ja noch lange nicht, dass sie deshalb unantastbar und unkritisierbar wäre. Da du das hier aber alles hinnimmst, weil es ja auch in dein gebildetes Narrativ passt, bist du nun mal auch die Person, die ich in dieser Diskussion entsprechend anspreche, weil du ja auch diese Quelle meiner Meinung nach sehr unkritisch hier reingeworfen hast.

Um nochmal in Relation zu setzen was du eigentlich behauptest, du behauptest hier gerade völlig unkritisch, dass wir in einer Plutokratie leben und 99% der Deutschen dagegen nichts unternehmen, dass sie “gar nicht repräsentiert sind” bzw angeblich nur Politik an ihnen vorbei getragen werden würde. Und damit lädst du dir eigentlich auch eine ziemliche Beweislast auf, wo Dinge wie die Mietpreisbremse jetzt die “1-prozenter” ausschließlich bevorzugen würde.

Du interpretierst weiter als ICH das hier getan habe. Und natürlich geht es nicht nur um Missrepräsentanz von Positionen in den Entscheidungen der Politik, sondern natürlich auch darum, was diese für eine entsprechende Gruppe bedeutet: Renten, Arbeitslosenhilfe/geld, Arbeitsmarkt"lockerungen" mit der daran hängenden prekären Beschäftigung, Privatisierung von Gemeinwesen, sozialer Wohnungsbau im Arsch, Investizionsstau in Schulen, Bankenrettung usw usf… DAS alles zusammen tritt dann gegen 1 Millionen Flüchtlinge an und natürlich sind dann die Flüchtlinge ein Faktor, weswegen man ganz massiv angepisst ist, weil sowas den Eindruck hinterlässt: Denen helft ihr mal eben, bewerft sie mit Teddybären, lügt uns mit geschönten Pressebildern von Frauen und Kindern an… und wir dürfen hier 20 Jahre lang den Gürtel enger schnallen und DAS sollen wir jetzt schlucken?
Und ja, das ist eine Polemik.

Dann wählst du aber nicht AfD.

Das trifft aber eben NICHT zusammen, das ist ja mein Punkt: Es hat nichts mit irgendwelchen anderen Situationen zu tun, die AfD ist ein Ausdruck völlig indifferenter Unzufriedenheit, angeheizt von Populisten, die den Menschen auch noch einreden, dass es ihnen so schlecht ginge wie nie zuvor. Und das ist der Knackpunkt, wo ich dir auch entschieden widerspreche, weil die AfD ist nicht entstanden aus irgendeiner angeblichen sozialen Ungerechtigkeit, sondern als europakritische Alternative zur CDU/CSU, nichts anderes. Diese Partei hat genau ein Thema, weil es sich auf so ziemlich jeden anderen Bereich beziehen kann und emotionalisiert ist bis zum geht nicht mehr. Damit holt man wirklich jeden ab, egal aus welchem Grund er eigentlich unzufrieden ist. Da ist es beim einen die langzeitarbeitslosigkeit eines ehemaligen stahlarbeiters aus dem Ruhrpott, dessen Ängste, Sorgen und Projektionen der Verantwortung stehen in der gleichen Reihe wie dem 18-jährigen Alman-Nachwuchsnazi, dessen Freundin mit dem Syrer durchgebrannt ist, weil sie keinen Bock mehr auf einen brandenburgischen Vollversager hatte.

Gemeinsam hat diese Wählergruppe immer eines: Verantwortung an dem eigenen Leid haben IMMER und ausschließlich andere. Und ob da jetzt die Linkspartei als Ausrede für das eigene Vollversagertum "DAS SYSTEM!!!11!1!"™ als Grund anführt oder die AfD eben die gute alte „They took our jobs“-approach macht dann im Nachhinein keinen Unterschied. Das die AfD wächst liegt auch daran, weil die ach so guten Menschen eine Kultur und gesellschaftliche Debatte der Extreme ja selbst immer weiter befeuern, es in der veröffentlichten Meinung eine sehr sehr sehr deutliche Diskrepanz zur Meinung der Bevölkerung gibt und weil viele Menschen einfach unfassbar dämlich sind und sich in ihrer geistigen Beschränktheit leichter einfache Erklärungsmuster und Begründungen zueigen machen als die Komplexität, die echte Politik mit sich bringt.

Seenotrettung: Oder soll man es lassen? Ein Pro und Contra

Alleine, daß es wohl Menschen gibt, die diese Fragestellung für legitim halten, macht mich grausen!

Soweit so gut… hat aber doch alles nichts, reingarnix, nothing, nada, überhauptnichts mit den Flüchtlingen zu tun.

Die Fragestellung ist nach wie vor, ob zivile Seenotrettung wirklich so ein Segen ist, wie es die Anhänger linker parteien und Aktivisten selbst es darstellen. Das du ein Problem damit hast, dass es Menschen mit dem interesse an einer meinungspluralistischen Debatte gibt und eben nicht alles so kritiklos abnicken, wie es ihnen irgendjemand vorbetet, lässt MICH grausen.

Da wird dann auch der noch so größte linke Pseudo-Religionskritiker zum lammfrommen Eiferer der einen einzig wahren Sichtweise, wie es scheint. aber ist ja irgendwo klar, dass da hinter dem pseudoliberalen und pseudodemokratischen Anstrich der politischen Linken irgendwann mal wieder der meinungsfaschistische Unterton sozialistischer Ideologie zum Vorschein tritt. Nichts ist einem regressiven Linken mehr zuwider als eine abweichende Meinung. Die Debatte und wie allen ernstes eine Diskussion von Menschen unterschiedlicher Meinungen (die SELBST Teil ziviler Seenotrettung waren!) dämonisiert und falsch dargestellt wurden, sind da genug Beweis.

Ich habe auch niemals behauptet, dass die AFD aufgrund von sozialer Ungerechtigkeit entstanden ist. Ich weiss gar nicht wie du auf die Idee kommst, dass ich das glauben könnte? Sie ist ein Sammelpunkt für Unzufriedene, so wie du es oben schreibst. Diese Gruppe ist nun erkennbar gar nicht so klein und die Untersuchung der Bundesregierung drehte sich nunmal u.A. eben auch um Zufriedenheit. Ist das jetzt echt so verworren, wenn ich da einen Schittpunkt sehe?
Ich habe das eigentlich seit langem erwartet und mich immer gewundert, warum das nicht viel früher passiert ist. Vielleicht weil man auf der linken Seite noch die Geschichte verkaufen konnte, man sei der Interessensvertreter des „kleinen Mannes“? Dann würde das Erstarken der AFD wohl nicht ganz ohne Zufall mit der Versenkung der SPD zusammenfallen und Die Linke tut ja auch gerade ebenfalls ihr bestes um die Leute mit mit ihrer Offene Grenzen Diskussion zu vertreiben.
Man sieht es u.A. ja auch hervorragend an Trump. Da hat sich eine große Gruppe Unzufriedener gemeldet und denen ist es vollkommen egal, ob Trump Blödsinn labert oder nicht. Ich würde sogar sagen, dass sie das tatsächlich sogar feiern, weil sie die Schnauze voll davon haben immer wieder Märchengeschichten aufgetischt zu bekommen, am Ende dann aber imal wieder diejenigen sind, die die Zeche zu zahlen haben. Das sind sie natürlich nach wie vor, aber dafür haben sie jetzt ein unterhaltsameres Programm auf der Bühne. :wink:

Ich habe auch nichts, reingarnix, nothing, nada, überhauptnichts zu der Flüchtlingsdiskussion sagen wollen! :wink:

Hmm…

Es ist für mich daher extrem überraschend, dass wir erst so spät eine AFD bekommen haben und angesichts der Dramatik dieser Entwicklung ist diese Partei tatsächlich in meinen Augen noch relativ harmlos ausgefallen.

Du hast hier ja eine sehr klare Relation gezogen, die ich eben nicht so sehe. Und das ist ja auch belegbar, denn wie gesagt, die AfD war damals tatsächlich mal eine „Alternative FÜR Deutschland“ bzw eine Alternative für konservativ-bürgerliche Kräfte, die einen paneuropäischen Kurs der Union nicht weiter unkritisch folgen wollten.

Wo ich d’accord gehen würde, wäre wenn du dort eine Relation ziehen würdest mit dem aufkeimen von Populismus und populistischen Parteien. Die Linkspartei legt auch regelmäßig zu, aber aus mir hust unerfindlichen Gründen hust gerät keiner in Schnappatmung, dass auf der anderen Seite Populismus ebenfalls auf dem Vormarsch ist. Es kann damit zusammenhängen, dass viele Menschen eines bestimmten politischen Spektrums eine qualitative Entscheidung und machiavellsche Abwägung treffen, ausgedrückt am inflationär dämonisierten Begriff „rechts“ und der Schaffung des Kunstworts „Rechtspopulismus“.

Man sieht von dieser Radikalisierung der Gesamtbevölkerung nur deshalb nichts, weil die politische Linke ein völlig zerstrittener Haufen durchgeknallter Marxisten, Stalinisten, SED-Relativierer, ehemalige Stasi-Spitzel, Mao-Fans mit fünf oder sechs halbwegs geistig gesunden Menschen ist, der sich nicht zusammenraufen kann. Egal ob man sich darüber streitet, ob die SPD noch links sei (lol) oder ob man als Linker ein israelhassender Antisemit (Antiimp) oder ein geistig gesunder Mensch sein darf (antideutsch), da fehlt einfach deutlich die Schlagkraft bzw. das vereinende Thema wie bei der AfD.

Wenn man den Haufen da mal tatsächlich die Nahrungsgrundlage entzieht, auf dem er sich aufbaut, fliegt der Laden ganz schnell zusammen, weil dort auch ein paar geistig gesunde Rest-Luckianer und Rest-Petryianer die Stellung halten gegenüber verurteilten Strafttätern, Stammtischpolterern, Holocaustleugnern und Reichsbürgern. Wenn die kein gemeinsames Feindbild hätten, würde man auch dort sehen, dass nicht die prozentuale Zustimmung, sondern die Radikalisierung an sich ein Problem darstellen wird und wie weit einige Menschen bereit sein werden, ihre Ideologien auch in die Tat umzusetzen und wie stark der große Teil der Zivilgesellschaft bereit ist, sich moralischer Attacken sowohl von links und rechts zu erwehren.

Oder anders gesagt: Die AfD ist auch deshalb so groß, weil wir sie so groß machen. das hat keine rationalen Gründe, außer das Journalisten zwar Gesinnungsjournalismus betreiben, aber sich im Kampf um Quote, Aufmerksamkeit und Eitelkeit keiner mal fragt, ob man sich so oft als useful idiot von Medienvollprofis vor den karren spannen lassen sollte.

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Den Bezug verstehe ich nicht? Was eine Partei mal war ist Vergangenheit. Die Anfangszeit der AFD hast du ja ganz gut beschrieben, heute ist sie dagegen eine deutlich andere Partei. Das alles steht nicht im Wiederspruch zu meinen Argumenten. Wo der Wähler seinen Frust ablässt und wer dafür das Sammelbecken bildet, ist halt nicht in Stein gemeißelt.

„Ich bin der Meinung, wir untersagen Hilfeleistung und lassen die Leute verrecken“ kann für mich nicht legitimer Gegenstand irgendeiner Debatte sein.

Jaja, here we go again… :roll_eyes:

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"Ich bin der Meinung, dass die Hilfeleistung durch den Staat erfolgt und nicht durch zivile Dumpfbacken, die den Schleppern noch die Arbeit abnehmen. " /fixed

Lies einfach mal den Artikel ohne Schaum vorm Mund, Brudi.