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Politischer Smalltalk 2.0


#1

Ja, wir haben scheinbar das Postlimit innerhalb des Threads gesprengt. Deshalb geht es nun hier weiter :wink:


Smalltalk (und seltsame youtuber krams)
#2

Hmja, gar nicht ĂŒbel
 aber definiere “Ruck” vielleicht noch ein bisschen enger und spezifischer, nur der Sicherheit halber.

Nicht in deinem Sinne “gewinnbringend”, das stimmt.
WĂ€re ja auch irgendwie Paradox.

Die Linken, diese homogene Masse, die sich auch noch stĂ€ndig selbst widerspricht!^^ Was fĂŒr Idioten! ^^

Ja zum Teufel nochamol, den kann man doch nicht mit’m Beelzebub austreiben!
Ist sich doch gleich, in welche TrinitÀt dieser unheilige Geist hineinfÀhrt - sei es nun die CDU, die SPD, die 666 oder die ???


#3

Wusste nichtmal dass es ein Postlimit von 10k mit automatischer schliessung gibt. :smiley:


#4

Lol, “Xenophobie”. Es gab ja auch keine AnschlĂ€ge in ganz Europa, keine sprunghaft gestiegene AuslĂ€nderkriminalitĂ€t, keine zunehmenden Übergriffe auf Frauen, Homosexuelle und Juden. Alles nur Propaganda der bösen AfD-nahen Medien


Die meisten Kriminellen in Deutschland sind entweder TĂŒrken oder Araber. Die Statistik verschleiert das dadurch, dass viele einen deutschen Pass haben, aber wer das nicht glaubt, soll einfach mal Polizeimeldungen lesen oder einer Polizeiwache seiner Wahl einen Besuch abstatten. oder mal im Stadtpark gucken, wie viele von den Drogendealern akzentfrei Deutsch sprechen.

Es gibt verschiedene Gruppen von AuslĂ€ndern, die wir nicht integrieren können, weil sie das selbst nicht wollen. Das liegt an der inkompatiblen Kultur, die ein ĂŒberkommenes Frauenbild und ein arachisches Gesellschaftsbild pflegt. Angetrieben von einer faschistischen Ideologie, dem Islam.

Das sind Leute, die in VIERTER GENERATION noch keinen geraden Satz auf Deutsch rausbringen.
Irgendwelche Verweise auf die Gastarbeiterproblematik und die Verfehlungen der Behörden vor 60 Jahren erĂŒbrigen sich. Neben den TĂŒrken kamen damals auch viele Italiener und Griechen. Warum können deren Kinder zu 99% Deutsch und sind gut integriert? Ist schon komisch, nicht.

Es gibt keine Verpflichtung, sein Land aufzugeben, um Leute willkommen zu heißen, die ihr eigenes in die Luft gesprengt haben. Der Krieg kommt nicht aus dem Nichts, der Krieg entsteht in den Köpfen dieser Leute, und der geht durch ein bisschen Alphabetisierungskurs nicht weg. Wenn wir die Leute importieren, importieren wir den Krieg.

Übrigens: In Polen gibt es auch WeihnachtsmĂ€rkte. Die mĂŒssen nicht durch Betonklötze geschĂŒtzt werden. Warum wohl
?


#5

Die allermeisten TĂŒrken oder Araber sind aber keine Kriminellen. Ein großer Teil der Straftaten geht von wenigen IntensivtĂ€tern aus.

Da macht es dann keinen Sinn, von einer inkompatiblen Kultur zu sprechen, wenn bei den allermeisten da keine Probleme bestehen. Wer mal eine UniversitĂ€t von innen gesehen hat, weiß, dass es auch ganz viele Menschen gibt, die hier in zweiter bis vierter Generation leben, die perfekt Deutsch können, “deutsche Werte” vertreten und trotzdem einen arabischen/tĂŒrkischen oder sonstigen muslimischen Hintergrund haben.

Immer dieser differenzierte Blick. Muss schön sein fĂŒr muslimische Menschen, die so glĂ€ubig wie viele andere Deutsche sind, wenn der eigene Glaube ganz unbeachtet der eigenen Taten einfach nur als faschistische Ideologie bezeichnet wird. Wenn Deutsche direkt eine Kriegshaltung gegenĂŒber aufbauen, weil es woanders radikale Moslems gibt, vor denen man selbst geflohen ist.

Deutschland hat zwei Weltkriege gefĂŒhrt. Sind wir auch inhĂ€rent böse?

Wenn man es simpel hĂ€lt: Weil Polen keine internationale Bedeutung hat und schon deswegen kein attraktives Ziel fĂŒr den internationalen Terrorismus ist. Terrororganisationen kommen immer in ein Land, weil die sich nicht dafĂŒr interessieren, dass deren Asylantrag nicht genehmigt ist oder dass deren Aufenthalt nicht legal ist.

Man kann es auch so sehen, dass Polen genau das tut, was radikale Moslems wollen. Keine Fluchtmöglichkeiten bieten, eine Feindschaft gegen Moslems aufbauen und damit radikale Moslems und Terrororganisationen stÀrken.


#6

Cause PI-News says so!

Und das wollen wir ja nicht, wir sind schliesslich EXPORTweltmeister!


#7

Also, die meisten Kriminellen in Deutschland sind Deutschrussen.


#8

Bedenke, daß auch sĂ€mtliche Kiffer kriminell sind! :grinning:

Ich glaube, die meisten, die grĂ¶ĂŸten Kriminellen in Deutschland werden einfach nicht so bezeichnet



#9

Bzgl. der AfD gab es letzten vom DIW eine Studie, in der sie versucht haben Korrelationen zwischen verschiedenen strukturellen Merkmalen und Wahlergebnissen fĂŒr die AfD in den einzelnen Wahlkreisen zu finden.
https://www.diw.de/de/diw_01.c.578521.de/themen_nachrichten/afd_wurde_bei_der_bundestagswahl_haeufiger_in_laendlichen_und_ueberalterten_wahlkreisen_gewaehlt.html


#10

“Rechts” ist auch immer nur “rechts”. “Die Rechten”, “rechte Ecke”, “rechtes Gedankengut” - wird alles nahezu negativ ausgelegt. Deshalb gibt es “Rock gegen rechts” und “Endstation rechts”. Differenzierung unerwĂŒnscht.

Genauso wie die SPD gesellschaftliche Relevanz an GrĂŒne und Linkspartei verliert, weil sie ihr Klientel nicht mehr erreicht, bĂŒĂŸt die Union rechts der Mitte Zustimmung ein. Ich denke mal in beiden Volksparteien ist genug Platz, um das gesamte demokratische politische Spektrum abzudenken, statt sich ausschließlich um die Mitte zu prĂŒgeln.


#11

Rechts ist nicht so viel Platz, wenn man im demokratischen Spektrum unter Beachtung der Menschenrechte bleiben will.


#12

Das ist deine Meinung als Linker.


#13

Ist ja wirklich fies, aber das ist nicht einfach nur ein Spiegel, wo links und rechts automatisch gleich viel Platz in unserem politischen System ist.
Nenne mal typische Themen, die eine rechtere CDU besetzen kann.

Mir fÀllt da vor allem folgendes ein:

Überhöhung des Deutsch-Seins. Immer weitere Aushöhlung des Asylrechtes. Gegen alles, was LGBTI zu gleichberechtigten Menschen macht. Das sind typisch rechte Themen und alle stehen in einem Konflikt mit unserem Grundgesetz. Oder vielleicht wieder mehr Militarismus? Mehr Verquickung von Staat und christlicher Kirche?


#14

Entschuldige, Baru, die jetzige Merkel-CDU bildet im demokratischen Spektrum nicht das rechte Ende der Fahnenstange. Rechts der CDU passt die gesamte CSU, inhaltlich betrachtet Bernd Luckes LKR, sowie - bei aller berechtigten Kritik - durchaus der Großteil des Parteiprogramms der AfD. Ich zĂ€hle mich zum rechten FlĂŒgel der Union. Du meinst doch nicht, dass rechts von mir noch ein halber Meter Autobahn verlĂ€uft und dann beginnt schon der Faschismus?

Die Punkte, die du nennst, sind subjektive Empfindungen deinerseits. Gibt es fĂŒr dich eine Form des Patriotismus, die nicht ĂŒberhöht ist? Ist unsere Nationalhymne fĂŒr dich tragbar? Darf man sie singen? Zwischen “Deutschland erwache!” und “Deutschland verrecke!” ist sehr viel Spielraum. Deine Empfindlichkeiten bestimmen nicht die öffentlich legitime Diskussion.

Wo beginnt fĂŒr dich Militarismus? Bei lĂ€cherlichen 2% Ausgaben? Bei der Wehrpflicht? Das Grundgesetz steht dem nicht entgegen.

Du persönlich kannst zu jedem Thema jede Position vertreten. Nur weil deine Menschen links oder rechts davon Positionen vertreten, solltest du ihnen nicht gleich die Rechtstaatlichkeit absprechen.


#15

Sag was konkretes.

Schon Patriotismus ist in Deutschland tatsĂ€chlich ein Problem. Weil die allermeisten immer noch eine biologische Auffassung vom Deutsch-Sein vertreten. Patriotismus in Deutschland schließt sehr schnell alle Menschen aus, von denen man ansatzweise den Verdacht hat, dass Vorfahren nicht aus Deutschland kommen könnten. Das ist z. B. ein Grund, warum amerikanischer Patriotismus erstmal deutlich tragbarer fĂŒr mich ist als deutscher Patriotismus. Aber okay, wenn deine Vorstellung von der rechteren CDU in mehr Fahnenschwenken besteht, kann ich erstmal noch damit leben, auch wenn die deutsche Nationalhymne grauenhaft ist und mich sicherlich keine Sekunde reprĂ€sentieren kann. (WĂ€re die Hymne der DDR nicht historisch so verbrannt, wĂ€re die die deutlich bessere Hymne Deutschlands.)

MilitÀretat soll nun auf 2 % angehoben werden. Nicht weil es die deutschen Interessen aktuell erfordern, sondern weil es die NATO so fordert. Aber das ist auch keine rechte Politik und damit scheint Deutschland in einem Mittelfeld weltweit zu stehen. Aber vielleicht will man ja dieses MilitÀr dann doch vermehrt einsetzen? Das wÀre typische rechte Politik.

Und ansonsten? Du hast ja nur auf meine zynischen VorschlÀge reagiert, aber nichts selbst genannt. Was soll die CDU konkret anders machen?


#16

Es geht nicht unbedingt darum, was ich persönlich an meiner Partei auszusetzen habe, sondern potenzielle UnterstĂŒtzer rechts des jetzigen Kurses. Ich kann gerne Punkte nennen, die in der Form prominent in der CDU nicht (mehr) vertreten werden und deswegen unnötig WĂ€hler verloren gehen. Die wirst du alle ablehnen. Und das ist vollkommen in Ordnung.

Nur sehe ich ein Problem: Du wirst anfangen mir erklĂ€ren zu wollen, warum du persönlich dieses und jenes falsch findest. Darum geht es allerdings nicht. Es geht ausschließlich darum, ob es sich um eine legitime (oder besser: legale) Politik handelt. Wir mĂŒssen auf der gleichen Ebene diskutieren.

Was ich immer wieder höre:

Die CDU sollte sich regional stĂ€rker fĂŒr den Erhalt deutschen Kulturgutes einsetzen, wozu auch wesentlich unser chritlich-jĂŒdisches Erbe zĂ€hlt. In ganz Deutschland werden Straßen, Schulen und UniversitĂ€ten umbenannt, weil eine laute Minderheit sich daran stört.

Frauenquoten sind konsequent abzulehnen, was ebenfalls die eigene Partei betrifft.

Helmut Kohl sagte einst: “Deutschland ist unser Vaterland, Europa unsere Zukunft”. Ersteres gerĂ€t als Grundhaltung in der Partei langsam in Vergessenheit.

Es sollte eine offene Diskussion darĂŒber geben, ob die Wehrpflicht weiter ausgesetzt wird. Zudem ist es fraglich, ob, trotz einer Erhöhung des Wehretats, die Bundeswehr einsatzbereit sein wird. Eine finanzielle Nachhilfe schadet nicht.

Der Schutz ungeborenen Lebens muss noch stĂ€rker in den Vordergrund gerĂŒckt werden. Zurzeit bleibt die Union halbwegs stabil. Fragt sich nur, wielange noch.

Ein eigenes Einwanderungsgesetz ausarbeiten, das eine gesteuerte Einwanderung von qualifizierten Mitmenschen erleichtert und von unqualifizierten erschwert.

Integration und Assimilierung sollte Multikulti vorgezogen werden.

Ein klares Bekenntnis zur bewÀhrten Familie wird vermisst.

Eine ĂŒbertriebene Sexualisierung erfĂ€hrt Ablehnung. Die CDU sollte sich geschlossener dagegen aussprechen.

Weniger Staat, andere Energiepolitik usw.

Das sind Dinge, die ich von vergrĂ€mten rechten und/oder konservativen Demokraten höre, die sich von der CDU nicht mehr vertreten fĂŒhlen.


#17

Ah, du sprichst also zu großen Teilen von Populismus.

  1. Unsere deutsche Kultur ist nicht gefĂ€hrdet. Umbenennungen erfolgen zu großen Teilen, weil unsere deutsche Kultur Antisemiten, Rassisten usw. nicht mehr so gerne mag.
  2. Frauenquote, okay
  3. Vaterland als hohle Phrase bringt niemanden was.
  4. Die CDU hat schon richtig erkannt, dass im 21. Jahrhundert eine Wehrpflicht wenig Nutzen hat. Wir brauchen hoch qualifizierte Soldaten, keine Masse von halben Kindern mit Waffen, außer man plant mal wieder nen Volkssturm. Und bei einer Wehrpflicht sind zahlreiche Grundrechte direkt betroffen.
  5. Also gibt es da kein Problem. Davon ab, dass man da Grundrechte von Frauen (Recht auf körperliche Selbstbestimmung) einschrÀnkt.
  6. Es gibt de jure keine legale Einwanderung von unqualifizierten ArbeitskrĂ€ften außerhalb des Asylsystems und der FreizĂŒgigkeit in der EU.
  7. Das Ziel der meisten Parteien ist Integration. Zeig mir bitte die Partei, die Parallelkulturen in Deutschland gut heißt. “Assimilierung” hingegen wĂŒrde auf eine EinschrĂ€nkung der Freiheit der Menschen hinauslaufen. Da darf dann ein Moslem kein Zuckerfest feiern, der Jude kein Chanukka und wenn man als amerikanischer Christ Heiligabend nicht feiert, aber zu Thanks-Giving einen Truthahn auf den Tisch stellt, ist das auch schon grenzwertig. Das wĂ€re Assimilierung.
  8. Ein “klares Bekenntnis” ist purer populistischer Unsinn. Außer, man will alleinerziehende Eltern, Patchwork-Familien usw. rechtlich gezielt schlechter stellen, was letztlich Grundrechte betrifft.
  9. Es gibt keine â€œĂŒbertriebene Sexualisierung”. Außer, es stört schon, dass Homosexuelle und Bisexuelle ihre SexualitĂ€t so frei wie alle Heterosexuellen ausĂŒben dĂŒrfen und dass man SchĂŒlern dies als gleichberechtigte SexualitĂ€t prĂ€sentiert. Wo wir erneut bei Grundrechten sind.

#18

Es bringt uns doch nicht weiter, wenn du jetzt einzeln aufschreibst, ob du das gut findest oder schlecht oder populistisch oder weiß der Herrgott was. Es sind legitime Positionen. Darum geht es. Und Politik berĂŒhrt stĂ€ndig Grundrechte. Steuern zu zahlen oder die Schulpflicht oder Meldepflichten tun dies. Auf die Wehrpflicht trifft das ebenso zu. Deshalb verstĂ¶ĂŸt sie nicht gegen das Grundgesetz. Die Wehrpflicht ist nicht illegal. Oder willst du mir da jetzt was anderes erzĂ€hlen?

Du musst nicht dafĂŒr sein. Kannst aus ganzem Herzen, voller Leidenschaft, dagegen argumentieren. Deswegen wird daraus keine rechtswidrige Forderung. Wenn die Linke den Austritt der Bundesrepublik aus der NATO fordert, halte ich das zwar fĂŒr eine bescheuerte Idee. Sie bleibt aber legitim. Wenn die Briten die EU verlassen wollen, halte ich persönlich das fĂŒr einen Fehler. Es ist aber trotzdem eine legitime Maßnahme.

Die CDU sollte wieder verstÀrkt rechte und konservative Themen besetzen. Alles andere schadet der Demokratie.


#19

Ooch, armes Töff-Töff! Das mag dich im Allgemeinen frustrieren, hat aber in diesem Kontext mit rein gar nichts etwas zu tun.

Also das gesamte politische Spektrum in 2, vielleicht 3 Parteien abbilden zu wollen, scheint mir eine Idee nach amerikanischem, pseudo-demokratischem 2-Parteien-Oligopol zu sein. Wenn man das Parteiensystem aber perfekt streamlinien möchte, wĂŒrde es bestimmt auch nur eine einzige Partei tun. Die kann dann dem WĂ€hler jeder politischen Ausrichtung ein zu Hause bieten und Wahlen erĂŒbrigten sich dann ganz!
Warum hat da noch niemand dran gedacht?


#20

Auf diese Idee kamen Linke bereits sehr frĂŒh, siehe “Partei neuen Typus”. Alter Hut.