Politischer Smalltalk 2.0

Also wenn das Kindergeld zuletzt nur um 2 Euro angehoben wurde, ist das nicht der Rede wert. Die Kroko hat aber doch angekündigt, das Kindergeld nun um 25 Euro anzuheben.

Mir geht es einfach darum, das ich glaube, das man das Geld mit einer Gießkanne über das Land verteilt. Man gibt viel aus, aber es kommt wenig an. Angesichts das man aber nicht genug Kitaplätze hat, es keine flächendeckende Ganztagsschulen gibt und es überall kein kostenfreies Essen für Kinder gibt, es auch keine kostenfrei Lernmittel gibt, wäre es doch besser, wenn man das alles machen würde, aber dafür das Kindergeld streicht.

In diesem Fall ist es mir auch egal, wenn es insgesamt teurer ist, aber dafür dann auch gezielt ankommt.

Und ja, für Menschen bis 25 Jahren lässt sich sicher auch etwas finden.

Vielleicht kommen da ja dann am Ende gar Kinder aus der Schule, die lesen und schreiben können und mit der ein Ausbildungsbetrieb dann tatsächlich etwas anfangen kann. Dann wäre das mehr an Geld auch an der richtigen Stelle ausgegeben, denn so jemand kostet dann dem Staat nichts mehr, sondern trägt zu den Steuereinnahmen sogar bei.

Aber ich bin mir sicher, das man so einen Vorschlag im Bundestag schnell ablehnen würde mit der Begründung, das die Kosten viel zu hoch sein.

Da haben wir es mal wieder. Da ist dann auf einmal kein Geld mehr da, aber für fremde kann man ruhig jedes Jahr über 25 Milliarden Euro raus hauen

Mein Vorschlag könnte vielleicht sogar das Rentenproblem etwas mildern. Wer weiss…

Mir würde es auf jeden Fall gut gefallen, wenn man sowas mal im Bundestag debattieren würde und den ganzen links rechts scheiss mal weg lassen würde, sondern etwas für Deutschland tun würde.

Dummerweise hast du den Links-Rechts-Scheiss selbst wieder ins Spiel gebracht, indem du Menschen da mit reinziehst, die überhaupt nichts damit zu tun haben:

Es gibt nahezu endlos viele Beispiele, wofür sinnlos jede Menge Geld verpulvert wird, aber natürlich muss hier dann am Ende doch wieder der „Fremde“ als Sündenbock herhalten.

Die bekannten Summen strafen eben die Multikulti-Apologeten lüge, die mantrahaft behaupten, es würde “niemandem etwas weggenommen”. Wird es eben doch. Den Deutschen durch die “Flüchtlinge”.

Tatsächlich? Was ist dir denn konkret bisher alles weggenommen worden?
Also mir (ich bin einer von jenen “Deutschen”) hat noch kein Flüchtling die Butter vom Brot genommen.

Und - nur nebenbei - haben wir vielleicht umgekehrt den Flüchtlingen was weggenommen? Über Jahrzehnte hinweg?
Gibt es vielleicht andere Leute, die dir wirklich was weggenommen haben?

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Vielschichtige globale, komplexe und komplizierte Sachverhalte auf „Wir haben den Flüchtlingen was weggenommen(?)“ herunterzudummen ist schon ne Sonderleistung angesichts der Tatsache, dass dies als Antwort auf eine noch viel intellektuell schlichtere Grundaussage gedacht ist.

Ansonsten kann ich mich der Frage auch nur anschließen, also mir hat noch niemand den Teddy weggenommen, weil den Abdul als Kabul haben will und die böse linksgrünversiffte Bundesregierung ja „nicht mehr das eigene Volk repräsentiert“.

hust Berliner Flughafen hust

Wow, davon kauf ich Sozialschmarotzer mir erstmal nen Porsche.

Ländersache

Erst Recht Ländersache

„Los wir streichen Bundesmittel und hoffen das die Landesregierungen dann mehr Geld ausgeben weil was heißt schon Föderalismus“

Weißt du, als Kind aus einer Arbeiterfamilie, welchesmittlerweile den akademischen Weg eingeschlagen hat und auch trotz alleinerziehender Mutter doch einigermaßen was auf dem Kasten hat, was später mal den Lebensunterhalt sicherstellen kann, bin ich doch der Meinung, dass man jedes Kind erst mal unabhäing der Umstände als Potential sehen sollte. Allein Volkswirtschaftlich wäre es schon kompletter Unfug, wenn man von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Familie gleich auf das Potential dieser Kinder verzichtet, weil man zugunsten einer libertären Sicht tendenziell eben nicht mehr, sondern weniger Sozialstaat erreicht, wenn man das Geld auf Kollektivleistungen umschichtet. Von Gratisessen in der Mensa kann sich die alleinerziehende halbtags arbeitende Mutter auch nicht die neue Jacke für den Kleinen bezahlen, oder neue Schuhe, oder mal dem Kind was bieten zu können außer allein von der Schule zu kommen, mit Glück jedes zweite Wochenende beim Vater unterzukommen, vielleicht aber im worst case auch nicht, weil dort weiterhin überhaupt keine familiäre Stütze besteht. Was ist in diesem Fall? Die kleinste Einheit des Sozialstaates ist die Familie. Und danach greift der Staat ein. Und das ist prinzipiell auch gut so.

Um das mal in eine Relation zu setzen, auch wenn mich mal interessieren würde, wo die Zahl herkommt: Das Rentensystem kostet uns pro Jahr 98.252.249.000 Euro.

Nö, er würde zurecht abgelehnt werden, weil es juristisch, praktisch und auch unter dem Aspekt des Förderalismus (Bildung ist Ländersache!) absoluter Schwachsinn wäre. Und natürlich auch, weil die Kosten viel zu hoch wären und eine minimale finanzielle Unterstützung zur Entlastung der Keimzelle der Republik, also der Familie, ja auch nicht zu viel verlangt sind angesichts stark sinkender Geburtenraten.

Wir haben übrigens einen Steuerüberschuss von 6,3 Milliarden Euro TROTZ Flüchtlingskrise, aber natürlich müssen AfD und Co. ja weiter Panik schieben davor, dass die Regierung ja angeblich keine Kontrolle darüber habe. Die Mehrbelastung hat Deutschland wunderbar verkraftet.

Uh, jetzt kommt das große linke Märchen von Afrika. Afrika würde heute blühen, wenn wir bösen bösen Menschen nicht wären.

Afrika würde es so oder so scheisse gehen, solange die ihr Bevölkerungsproblem nicht in den Griff bekommen!

Na, gegen das Bevölkerungsproblem arbeiten wir ja aktiv an, indem „wir“ (im Sinne von „die Industrienationen“) munter Waffen liefern

Nein! Das ist doch ein deutsches Vorzeigeprojekt erster Güte. :smiley:

Du hast vergessen mantrahaft zu erwähnen, dass der durchschnittliche Hartz-IV-Prolet sich davon Zigaretten und Bier kaufen wird, weil sonst kann ich dich nicht drauf hinweisen, dass die 25 Euro mehr genauso vom Staat wieder einkassiert werden, weil das Kindergeld vollumfänglich an Hartz IV angerechnet wird.

Vom Kindergeld haben nur die Leute was, die wenigstens genug Geld verdienen, dass sie weniger Hartz IV als Kindergeld bekämen - also Aufstocker (Leute, die regelmäßig arbeiten gehen!!) ab einer gewissen Einkommensstärke.

Das ist so ziehmlich das letzte, was im Moment passiert. Der Staat „verschenkt“ kein Geld im Gieskannenprinzip, sondern (gegenüber seinen Bürgern) zweckgebunden. Bring deine Kritik noch mal ein, falls jemals das BGE beschlossen würde, denn DAS wäre tatsächlich ein Gieskannenprinzip.

Und was? Kindergeld schließt du ja kategorisch aus.

Und warum bekommen die ihr Bevölkerungsproblem nicht in den Griff?

Weil es nur wenige funktionierende Staaten dort gibt und weil nur selten die Wirtschaft funktioniert. Kinder bleiben zentral für die Altersvorsorge von Menschen und keiner hat die Macht, das Problem auch nur zu lindern.

Und die Ursachen liegen zumindest teilweise sowohl historisch im Kolonialismus bedingt (Ländergrenzen stimmen nicht mit ethnischen Gruppen überein und Nachhaltung soziale Verwerfungen in den Ethnien) als auch in der Gegenwart, z. B. durch den Export von Landwirtschaftsprodukten aus der EU nach Afrika oder umgekehrt den Aufkauf von Ressourcen von Rebellen und Kriminellen. (Plus Drogen, an denen aktuell auch nur Kriminelle verdienen können und nicht die Staaten.) Dass Entwicklungshilfe an Monsanto dabei hilfreich ist, ist auch zu bezweifeln und unsere Waffenverkäufe kommen über ein oder zwei Zwischenstationen letztlich auch in den Ländern günstig an.

Nein, das war lediglich aufs Wesentliche simplifiziert - für dein noch simpleres Denkvermögen wahrscheinlich nicht fassbar, weil noch immer zu komplex, aber das ist schon okay. Geh ruhig wieder mit den Playmos spielen.

Das mögen Faktoren sein, die Auswirkungen haben, das Problem liegt aber in der Stammeskultur und dem nicht-existenten Gemeinwesen. China, Korea oder Nordamerika waren mal Kolonien. Die haben es aber mit einer anderen Einstellung zur Arbeit geschafft, ihre Wirtschaft in Gang zu kriegen und damit selbst zu Großmächten zu werden. Der afrikanische Mann will eben lieber mit seinem Stamm ums Feuer sitzen und von NGOs durchgefüttert werden. Ist ja auch viel bequemer.
Kinder werden dort traditionell viele geboren, durch unsere importierte Medizin erhalten wir sie nun am Leben und sorgen dafür, dass sie ihrerseits wieder große Sippen gründen können. Für jedes Maul, was wir dort stopfen, wachsen 10 nach, die das Land noch mehr überanspruchen. Um wirtschaftlich wieder so halbwegs auf die Beine zu kommen, bräuchte es eine 0- bis 0,5-Kind Politik. Aber dazu wären die eh nicht in der Lage, sind halt keine effizienten Chinesen, sondern mentale Steinzeitvölker, in vielen Ländern noch mit faschistischer Islam-Ideologie obendrauf. Das kann eh nix werden.

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Sorry, aber bei jemanden, der den Unterschied zwischen dem Wirtschaftssystem in den USA und in Deutschland nicht kennt, muss ich bei so einer Beleidigung nur laut auflachen und an Dunning-Kruger denken. :smiley:

Da ist nichts aufs „wesentliche simplifiziert“, sondern heruntergedummtes Klischee und Unsinn.

…womit endgültig bewiesen wäre, daß kognitives Denken nicht so deine Stärke ist. Ist ja nicht schlimm. Die unterschiedlichen Wirtschaftssysteme haben nämlich nichts, aber auch rein gar nichts damit zu tun, daß deine “Klassenkampf”-Keule total dämlich ist. Egal ob hier oder drüben.

Mit den Beleidigungen hast du übrigens wie üblich angefangen.
Aber ich will dich gar nicht weiter bei deinem debilen Gelächter stören^^

Dunning-Kruger… :wink:

aber mach mal weiter mit deiner „Linksextremist erklärt die Welt: An allem ist immer immer der böse böse Jud… äh Westen mit seinem bösen bösen Weltfinanzjud… äh Kapitalismus schuld!“-Show…

Wird nie langweilig :*

Weisste, dafür ist mir meine Zeit jetzt zu schade.
Ein doofer Mann sagte ein… mehrmals:“Wenn du nichts gehaltvolles beizutragen hast, dann lass es einfach. Dieter Nuhr ist toll!”

Wäre schön, wenn du seinen Rat auch mal beherzigen würdest.

Husch, zurück in die von Sozialisten finanzierte Marienkäfergruppe mit dir!

Vielleicht machen die Reste einer Stammeskultur AUCH Probleme. In Afrika gibt es aber aktuell 50 Millionenstädte. Zu deiner Vorstellung vom primitiven Afrikaner am Stammesfeuer kommen unzählige Millionen Menschen hinzu, die in riesigen Städten leben.

Kinder werden dort traditionell geboren, weil Kinder (ich wiederhole mich hier) die einzige Form von Altersversorgung sind. Schaff mal eine Lösung dafür.

Und es ist eh völlig absurd, dass du selbst in Afrika noch das bisschen an Hilfe, die nur zu kleinen Teilen überhaupt direkter an die Bevölkerung geht, als Arbeitshindernis betrachtest. Halte ich ja schon in Deutschland für völlig falsch bei den allermeisten, aber in Afrika hungern über 200 Millionen Menschen. (Aber zeigt, wie weit die ideologische Vorstellung zu sozialer Hilfe gehen kann.) Dazu bin ich mir sicher, dass in Minen uä. Millionen Afrikaner auf eine Weise arbeiten, die für uns Europäer völlig unvorstellbar wäre. Ich habe auch in Berichten gesehen, wie selbst Mittelschichtsfamilien mit einem regulärem „normalen“ Einkommen Probleme hatten, irgendwas zusätzlich zum Reis und sauberem Wasser zu kaufen.

Vergleiche mit China halte ich für wenig zielführend. China ist traditionell eine Großmacht und länger eine Zivilisation als Europa.

Bei deinen Äußerungen halte ich es übrigens für heikel, dass ausgerechnet du dem Islam faschistische Ideologien vorwirfst.

Pscht, verwirre seinen (einem scheuen Rehkitz gleichendem) Sachverstand nicht mit Fakten! :joy:

Es gibt unterschiedliche Ethnien, die partout nicht in einem Staat zusammen leben können? In dieser Problemanalyse scheint deinerseits aber schon ein gewisses Maß völkischen Gedankengutes durch. Wie soll das denn erst bloß bei den Vereinigten Staaten von Europa werden?

scnr :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Wo wurden in Europa Ethnien durch Ländergrenzen getrennt und willkürlich jeweils der Oberherrschaft einer anderen Ethnie unterworfen?

Edit: Bei den Fällen, wo es geschehen ist, wird doch bis heute hier rumgejammert. Ansonsten reflektieren die Ländergrenzen ja schon auch die Grenzen unserer Nationen (eigentlich auch schon was größeres als Ethnien).