Sehr geehrter Herr Baru,
und ist zu Ohren gekommen, dass ihre Tochter in der KiTa geäußert hat, Sie würden Grüne wählen. Wir bitten Sie daher zur Umpol… zu einem Gespräch über die möglichen daraus entstehenden negativen Entwicklungen ihres Kindes zu einer kleinen Ökotussi.
nein. Insofern keine Mangelerscheinungen oder Leistungsdefizite auftreten, weißt du schließlich auch nicht, ob die Diät mit einem Ernährungswissenschaftler abgestimmt ist. Das allerwichtigste aber: es geht dich nix an!
Zählt Veganismus jetzt auch schon zu politischen Tendenzen btw?
Und wegen umerzieherischen Leuten wie dir, halte ich kostenlose KiTa oder gar verpflichtende KiTa für schädlich. Je mehr Kinder nicht direkt im jüngsten Alter indoktriniert werden, desto besser.
Sie sollen Wissen und Lernstrategien vermitteln, keine Ideologien.
Es ist halt auch wirklich furchtbar, wenn die Kinder zu mündigen, offenen Staatsbürgern erzogen werden und lernen, verschiedene Seiten zu betrachten, weil sie nicht von Anfang an auf eine feste Bahn durch die Eltern gedrängt wurden. Aber dann könnte ja das eigene Kind Sozialdemkrat werden. :OO
Die spielt eine Rolle, wenn sie sich massiv auf das Verhalten des Kindes auswirkt. Allein um die Maßnahmen abzustimmen, muss man bei so jungen Kindern eben schon mit den Eltern sprechen.
In einer Kita fallen zwei Geschwister auf, die besonders zurückhaltend sind und wenig von zu
Hause, z.B. vom Wochenende, erzählen. So verhalten sie sich im Morgenkreis zum Wochenbeginn
schweigsam und passiv. Gleichzeitig gibt es keine sogenannten Disziplinprobleme, diese
Kinder scheinen besonders ‚gut zu spuren‘. Außerdem sind traditionelle Geschlechterrollen
in den Erziehungsstilen erkennbar: Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause
zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert und gedrillt.
Beide kommen häufig am Morgen in die Einrichtung, nachdem sie bereits einen 1,5-km-Lauf
absolviert haben.
Nun lädt das Mädchen mehrere andere Kinder aus der Kita zum Kindergeburtstag ein. Einige
Eltern, deren Kinder eingeladen sind, wissen um die Zugehörigkeit der Eltern in einer
rechtsextremen Kameradschaft und machen sich Sorgen, was auf dem Kindergeburtstag passieren
könnte. Gleichzeitig möchten sie ihren Kindern nicht so einfach die Teilnahme und
damit auch die Möglichkeit zur Freundschaft mit dem Mädchen verbieten. Sie bitten die
Erzieher*innen um Rat.
Und die Handlungsempfehlung:
In der konkreten Situation ist es hilfreich, die Eltern zum persönlichen Gespräch in die Kita einzuladen.
Hierbei sollte es um die bestmögliche Unterstützung der Kinder gehen – ausgehend davon,
dass fast alle Eltern ein gutes und bildungserfolgreiches Aufwachsen ihrer Kinder wünschen.
Es sollte deutlich gemacht werden, inwiefern autoritäre und geschlechterstereotype Erziehungsstile
die vielfältigen Möglichkeiten von Kindern einschränken und Entwicklungen erschweren.
Auf dieser Basis kann eine strategische Arbeitsbeziehung mit den Eltern eingegangen werden, in
deren Vordergrund das Kindeswohl steht. Für die Arbeit im Team ist hierbei zu bedenken: Fachkräfte,
die möglicherweise von Neonazis als Feindinnen wahrgenommen werden, sollten von
ihren Kolleginnen solidarisch unterstützt und geschützt werden. Sinnvoll kann die Entwicklung
eines Schutzkonzeptes sein. Arbeitsbeziehungen mit rechtsextrem orientierten oder organisierten
Eltern einzugehen, beinhaltet nicht das Tolerieren von Diskriminierung – vielmehr ist wesentlich,
dass sich Pädagoginnen eindeutig positionieren und auch das Einhalten der gemeinsam ausgehandelten
Regeln einfordern.
Im Umgang mit den Eltern, die im Vorfeld des Kindergeburtstages um Rat gebeten haben, ist es zunächst wichtig, ihnen für das Vertrauen zu danken und wertzuschätzen, dass sie rechtsextreme
Orientierungen als Problem wahrnehmen und diese ansprechen. Das ist leider nicht selbstverständlich.
Zudem ist anzuerkennen: Sie begeben sich auf die Suche nach einer Lösung, die die Situation
aller Kinder mitbedenkt, sowohl der eigenen als auch der Kinder, die zum Geburtstag einladen. Auf
einem Elternabend in der Kita können mögliche Alternativen besprochen werden – z.B. das Begleiten
der Kinder durch ihre Eltern oder das alternative Angebot, das Fest in der Kita auszurichten.
Nicht zuletzt kann es in diesem Fall sinnvoll sein, Erscheinungsformen von Rechtsextremismus,
(Alltags-)Rassismus und/oder andere Diskriminierungsformen mit allen Eltern in der Einrichtung
zu thematisieren. Das kann zum Beispiel in Form eines Elternabends geschehen oder
mittels eines Infotages mit externen Expertinnen. Grundsätzlich kann es in diesem Fall sinnvoll
sein, eine externe Fachberatung zum Thema Rechtsextremismus für das Team und den Träger
begleitend hinzuzuziehen. Auf jeden Fall sollte diese Situation im Team besprochen werden.
Man kann vielleicht den Realismus der Szenarien diskutieren, aber an den Empfehlungen ist absolut nichts dramatisches.
Das ist so unfassbar lächerlich, ich komm nicht klar.
Wer entscheidet eigentlich, ab wann die Eltern extremistische Staatsfeinde sind? Gegen Wirtschaftsflüchtlinge… ok geht grade noch so. Ach auch für die Todesstrafe? Ok, Jugendamt hin.
beides eine Intervention in private Angelegenheiten und wenn es nicht zu körperlichem oder seelischem Schaden kommt (sIe TRägT eIneN ROck??!?) sind diese unredlich.
Welche Sexualstellungen sind beim elterlichen Sex eigentlich erlaubt?
Also sollte es nicht zu Gesprächen kommen, wenn andere Eltern verunsichert sind und es dadurch zu einer sozialen Isolierung der Kinder innerhalb des Kindergartens kommen kann?
dadurch? Weil andere Eltern verunsichert sind, sind die anderen Kinder im KG isoliert, also dort, wo die Helikopter gar nicht fliegen? Dann ist das Versagen der sog. Erzieher.
Wenn es tatsächlich so ist, dass die Kinder sich nicht integrieren wollen und/oder können, könnte man auch erstmal beim Bringen oder Abholen ein paar Worte mit einem der Erziehungsberechtigten (nicht der Staat, was du jetzt denkst; die Eltern!) wechseln. Wenn es aber wie bei dir geschildert der natürlich vollkommen alltäglich Fall von Kameradschaftseltern ist (weil die ja ihre Kinder so gerne in staatliche Einrichtungen geben, dafür sind völkische Kameradschaften vor allem bekannt), werden die sich eh nichts sagen lassen; weder beim Abholen noch im Verhör.
Also erst, wenn das Kind fast wortwörtlich in den Brunnen gefallen ist.
Ach, da sollen sich die Erzieher dann doch einmischen?
Also die anderen Eltern, ohne Ausbildung sollen sich schon einmischen. Aber bloß nicht die Erzieher. Ist klar.
Aber hinter einer Kindergartenerzieherin steckt natürlich auch die ganze Wucht des Staates. Sind knallharte Hunde, weiß man ja.
Aber ist okay, wenn die Erzieher sich nicht mal bei der Ernährung der Kinder einmischen und nachfragen dürfen, dann ist natürlich alles tabu.
Dir ist aber schon klar, dass deine Einstellung letztlich nur um dein eigenes Wohlbefinden geht, weil du bloß nicht mit Fragen von der Kindergärtnerin belästigt werden willst, während dir das Wohlergehen der Kinder dann völlig egal ist?
Ich merke grade schon wieder wie falsch ich grundsätzlich diese staatlich instituierte Umerziehungsanstalten finde…
Ich könnte ja jetzt mal wieder das böse Wort Privatisierung sagen, aber dann ist wieder die Hölle los…
Dass sich die Kinder nicht skalpieren, wäre darüberhinaus auch zu wünschen.
Wie beim ÖR, man wird nicht vom Staat gezwungen, seine Ideologie durchzusetzen, aber man würde niemals diese Arbeit aufnehmen, wenn man nicht schon staatsloyal wäre. (Höcke ist ein Gegenbeispiel idT, kein gutes leider)