„Moralisch“ ist vielleicht ein Begriff, den du eher komplett meiden solltest
Rechtswidrig und unmoralisch fände ich es, wenn sich Konzerne auf Kosten des jeweiligen Staates und seiner Bürger unbegrenzt Reichtum & Macht anhäufen könnten, ohne etwas davon abzugeben.
Dosierung. Nicht Borg-Gleichheit ist gemeint, sondern Chancengleichheit.
Die ist zwar schon jetzt nicht gegeben, aber „dein“ System würde die Situation noch verschärfen.
Keine Ahnung, was an Umverteilung jetzt so verwerflich ist
Ich habe aufgrund des Beitrags von rldml ein unterthema aufgebaut, dass den Begriff natürliches Monopol erklärt. Ich habe dazu nicht mal meine Meinung abgegeben, sondern nur eine unsachliche Aussage korrigiert.
Ich bin es langsam leid. Du hast selbst geschrieben:
Dein Zitat bezieht sich hauptsächlich auf öffentliche Versorgungsunterhmen.
Darauf habe ich reagiert:
Damit habe ich nicht gesagt, dass
wobei der Mobilfunkmarkt ja auch streng genommen kein Monopol ist, da es mehrere großere Teilnehmer gibt.
Und auch habe ich nicht gesagt, dass
Ich kann ehrlich gesagt nicht mal den Sinn dieser Aussage erkennen, den du in meinem Absatz wiederzufinden glaubst.
Ich habs mal korrigiert. Und genau das spricht aber gegen einen unregulierten Markt, denn der kann ein natürliches Monopol/Oligopol nicht regulieren und somit nicht gleiche Chancen für alle herstellen.
Habs mal korrigiert (und dieses Mal weniger Zeilen gebraucht als du). Bitte.
Der Grüne OB Boris Palmer hat sich wohl nachts auf offener Straße mit einem Studenten gestritten. Die Darstellung des Geschehens weicht deutlich bei den beiden Beteiligten ab. Denkbar ist die Darstellung von beiden.
Aber das ist dann schon extrem lol:
Der Grünen-Politiker weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass er als „Leiter der Ortspolizeibehörde das Recht zu einer Personenkontrolle habe, um Verstöße gegen Ortsrecht zu ahnden“
Da hatte wohl der Palmer einen kleinen Höhenflug der Macht.
Vielleicht war er betrunken (oder bekifft lol)? Klingt angesichts der verrückten Situation an plausibelsten.
Ist generell lustig das jemand wie Palmer, einer der wenigen der bei den Grünen sowas wie durchblick hat, so schlecht da steht innerparteilich. Sagt imho viel über die Grünen aus.
Viele bei den Grünen erkennen halt, dass der nur ein Alibi-Grüner ist, der mit seiner Partei die Standardwähler mitnimmt und mit seinen realen Forderungen und Meinungen konservative.
Habe ich irgendwo in meinen Beiträgen zum Thema natürliches Monopol fallen gelassen, dass dies in einem unregulierten Markt so wäre oder nicht so wäre?
Also nochmal: Deine Aussage war,
Das ist falsch. Zum einen hängt es nicht davon ab, wie viele oder wie groß die Marktteilnehmer sind, damit ein Markt funktioniert oder, wie in deinem Beispiel, nicht funktioniert.
Zusammenfassung
Die Gründe warum ein Markt versagt sind:
Es ist ein öffentliches Gut. (Das wird oft mit dem natürlichen Monopol verwechselt, es ist aber was anderes. Das Typische Beispiel hierfür sind Landesverteidigung, katastrophenschutz(Außer Bunkerbau) und Küstenschutz (Wobei das nur ein Lokal-öffentliches gut ist. ein Öffentliches Gut in einem Freien markt bedeutet mit einer wahrscheinlichkeit von 99% das es ein Marktversagen gibt.
Es ist ein Allmende Gut. (Hier ist die Wahrscheinlichkeit des Marktversagens geringer, aber es kann auch vorkommen Ich würde es bei 60-75% einordnen)
Es ist ein Club Gut. (Hier ist die Wahrscheinlichkeit des Marktversagens geringer, aber es kann auch vorkommen Ich würde es bei 60-75% einordnen)
Es ist ein Privates Gut, aber es gibt Externe Effekte, die den Markt stark beeinträchtigen
Es ist ein Privates gut, aber es gibt ein natürliches Monopol
Es ist ein Privates gut, aber es gibt eine Asymetrische Information
Zum Anderen ist es ein Symptom, nicht die Ursache, dass es nur wenige Teilnehmer in einem solchen Markt gibt.
Darauf habe ich Aufmerksam gemacht ohne, das ich irgendetwas oder irgendwem verteidigt habe. Ich habe nur die Objektive Sicht der Dinge geschildert.
Traurig ist, dass in der TAZ mittlerweile differenziertere Artikel zu finden sind als in Spiegel Online und der Zeit, die sich immer mehr als Sprachrohr für eingeigelte Wohlfühl-Linke verstehen und ihrer Kundschaft ein perfekt zurechtgeschliffenes Weltbild ohne Einflüsse anderer Denkrichtungen servieren.
Nein, es ist eher so das Baerbock und Habeck Pseudo-Realos sind und die Partei dahinter immer noch derselbe Haufen von Göttinger Altkommunisten und realitätsbefreite Ökos ist. Der einzige Unterschied ist, das jetzt der Anstrich schöner ist und man quasi den Müll in seinem Zimmer in den großen Spind geworfen hat, wenn der Wähler mal vorbei schaut ob das Zimmer auch aufgeräumt ist.
Da bei jeder kritischen Aussage von Linken sofort Leute wie ihr wie blutdurstige Haie herbeieilen um darauf aufmerksam zu machen, dass die Lage ja besonders dramatisch sein muss, wenn selbsr Linke sie besprechen, ist es kein Wunder, dass die Linke eher zurückhaltend ist.
Naja, es ist wohl eher so, dass die Linken da jahrelang weggeschaut haben, weil man sich mit dem pauschalen Nazivorwurf in eine argumentative Sackgasse manövriert hat.
Ich weiß halt als Niedersachse, was die Grünen in Wirklichkeit sind, egal wie gut sie gerade versuchen sich zum Bettvorleger der Union zu machen.
Habeck und Baerbock sind keine Realos. Realos sind Krätschmer, Özdemir und Palmer. Der Grund, warum man keine echten Realos nach vorn gestellt hat, ist weil man letztendlich den unabwendbaren innerparteilichen Konflikt weiter nach hinten schiebt. Irgendwann wird das aber passieren. Ist sowieso schon etwas interessant, wie lange die Grünen es geschafft haben, sich nicht zu spalten, wenn man mal schaut, welche grundverschiedenen Flügel dort vereint werden sollen.
Sie haben dazugelernt und die Verpackung aufgehübscht, weil ein Schreihals wie Hofreiter halt nicht attraktiv für den grün-bewussten Angestellten des öffentlichen Dienstes ist, die sich halt leisten können ihr Ökologisches Bewusstsein reinzuwaschen, wenn man sich wieder einen Diesel gekauft und drei Mal im Jahr in den Urlaub fliegt.
Die Wählerschaft aktuell hat mit den Kernideologien der Grünen NICHTS zu tun. Deshalb brodelt es auch unter der Haube.
Ist ja gut. Ich nehme meine Aussage zurück, wonach Linksradikale Missstände, die ihrer Ideologie widersprechen, erst dann wahrnehmen, wenn sie überdeutlich zutage treten, und stimme um des lieben Friedens Willen deinen beiden Aussagen zu, die da lauten:
Linksradikale und Linke sind dasselbe.
Die Linke hat grundsätzlich ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit.
Dass es gar so schlimm ist, habe ich nicht erwartet, aber du musst es ja wissen.
Die Grünen haben linke Konkurrenz. Wenn Leute wie Palmer die Ausrichtung der Partei zu stark prägen, dann werden ich und viele andere Standard-Wähler verschwinden. Ich wähle lieber gar nicht, als dass ich einen Palmer wähle. Aktuell kanabalisieren sie die SPD, aber wenn die sich Post-Nahles wieder vielleicht fängt, sind diese Wähler auch ganz schnell weg.