Politischer Smalltalk 2.0

Findest du?
In dem Moment, wo einer von denen tatsächlich an “der Macht” sitzt vielleicht.
Bis dahin sind alles gleichermaßen Dystopien, die es unbedingt zu verhindern gilt.

Es ging um widerrechtliche Grenzübertritte. Petry war der Ansicht, das Gesetz sehe als Ultima Ratio vor, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Keine Ahnung, ob das stimmt, ich habe das Gesetz nicht gelesen. Aber wie aus dem Gesprächsverlauf eindeutig hervorgeht, hat sie niemals beabsichtigt, auf Leute schießen zu lassen, nur weil sie illegal einreisen wollen. Stattdessen wurde sie dazu gedrängt, sich dazu zu äußern, was zu tun sei, wenn sich jemand partout nicht an die Anweisungen der Grenzpolizei halte. Und dass ein Polizist einen ertappten Verbrecher mit Gewalt an der Vollendung der Tat hindert, wenn dieser sich nicht anderweitig davon abhalten lässt, klingt zumindest für meinen Geschmack nicht gerade außergewöhnlich.

Mit dem „Schießbefehl an der Grenze“ wäre ich an deiner Stelle etwas vorsichtig, denn du streitest hier für die einzige Partei, die einen solchen tatsächlich zu verantworten hat.

Jetzt sage ich: Quelle?!
zeige das Gesetz das den tödlichen Waffen gebrauch an Deutschen Grenzen vorsieht.

Merkst du eigtl noch was?

Dann solltest du öfter auf den orangefarbenen Text klicken, mit dem ich meine Posts verschönere.

Auch das letzte Petryzitat zeigt keine staatsfeindlichen Tendenzen. es langweilt.

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Wie Ich schon gesagt habe. Wenn das alles noch nicht Recht Radikal für dich ist, dann kann Ich es dir kaum beweißen…
Du langweilst mich auch;)^^

Samt bezieht sich auf einen Staat auf deutschem Boden, der nicht mehr existiert, weil die Bürger damals gegen den Rechtsvorgänger deiner Partei, die diesen Unrechtsstaat stützten, vorgegangen sind. Die Gesinnungsgenossen, die sich zT auch heute noch in deiner Partei befinden haben den Schießbefehl erteilt. 1, 2

„das alles“ ist die harte Durchsetzung geltenden Rechts. Korrekt, das hat objektiv nichts mit Rechtsextremismus zu tun.

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Das Gesetz was Du gerade zitirst besagt: Der Befehl auf unbewaffneten Menschen zu schießen ist Beihilfe zum Totschlag.

Petry sagt, dass es richtig wäre wenn der unbewaffnete Flüchtling erschoßen wird.

Du wiederspricht dir gerade selber!

Das die DDR ein unrecht Staat wäar, muss hier nicht erwähnt werden. Das ist hoffentlich allen bewusst.

Er bezieht sich auf den Schießbefehl der ostdeutschen Grenzsoldaten durch die SED.

@alle: Ich weiß das es sehr einfach ist, ExtraKlaus’ Mantra von der SED-Nachfolgerpartei stetig zu widerholen. Aber außer dem Umstand, dass die Zeiten der SED jetzt schon fast dreißig Jahre zurück liegen und der tatsächliche Nachfolger sich zwischenzeitlich mit anderen linken Parteien zu dem zusammengefasst hat, was wir heute „Die Linke“ nennen, hat die Linke nichts weiter mit der SED zu tun.

Es ist auch absurd, sowas zu formulieren: Seit dem Ende der DDR sind die Parteiangehörigen der Linken von einer ganzen Generation an Mitgliedern durchsetzt, die zu DDR-Zeiten nicht mal gelebt haben. Darüber hinaus sind viele Mitglieder der WASG aus Westdeutschland hinzugekommen, die ganz sicher nix mit der SED am Hut haben.

Natürlich mag es vereinzelte Spinner geben, die sich den alten Erich und die Mauer zurückwünschen. Das ist aber sicher keine Mehrheitsmeinung.

Mit der Formel „Die Linke“ = SED-Nachfolgerpartei macht man es sich schlicht zu einfach und entspricht im Grunde ein Ad Hominem gegenüber einer Partei statt einer Person.

Ich habe gar keine persönliche Bewertung zum Thema Schießbefehl getätigt, kann mir also nicht widersprechen. Du verwechselst grade Petrys theoretische Aussage zur BRD-Grenze mit den faktischen und tatsächlichen Morden der sozialistischen DDR an deutschen Bürgern.

Heute in einen (theoretisch) nicht verbotenen Rechtsnachfolger der NSDAP mit dem Namen BLUMENWIESE einzutreten wäre demnach vollkommen iO. Nein, jeder, der diese de facto Nachfolgeorganisation unterstützt, billigt die Verbrechen der DDR.

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Dir gehen die Argumente aus. Jetzt kommt das Totschlag Argument in der DDR^^
Kann Ich auch machen: Aber der Kapitalismus…
^^
Wobei mich interessieren würde, wer mehr Menschen auf den gewissen hat. Der Waffenhandel oder der Kommunismus, wäre wohl ein knappes rennen;)
China muss sich mal mehr mühe geben!

Ps: Wobei Nordkorea gibt sich hier ja sehr viel Mühe. Kommunismus führt wohl noch.

Wo denn? Das behauptet nicht einmal der Interviewer. Du machst hier aus „Einsatz von Waffengewalt als Ultima Ratio“ „Tödliche Waffengewalt beim geringsten Anlass“.

In diesem Fall ist es angemessen. Wenn er bereits den Einsatz von Waffengewalt in Extremfällen für eindeutig rechtsradikal hält, kann er den Einsatz von tödlicher Waffengewalt im Regelfall, für den seine Partei einmal stand, nicht mit „Naja, das war nicht in Ordnung, aber heute sind wir super“ abtun.

Jupp. Solange sich die Nachfolgerpartei der demokratischen Rechtsordnung Deutschlands unterwirft und zugleich das Grundgesetz bedingungslos anerkennt.

Das ist doch hanebüchen. Mit der gleichen Argumentation könnte man allen CDU-Mitgliedern unterstellen, illegale Spenden zu billigen, nur weil es diesbezügliche Spendenskandale gab und Helmut Kohl seinen Machterhalt unter anderem dem Bimbes zu verdanken hatte.

Das ist mindestens genauso absurd.

Die Linke von heute hat mit der SED nicht mehr viel zu tun, siehe oben. Auch die Linke erkennt die demokratische Grundordnung Deutschlands und das Grundgesetz an, wie alle anderen demokratisch legitimierten Parteien auch.

Ein Fehlschluss kann einen zweiten Fehlschluss nicht legitimieren :wink:

Meine Partei ist nicht die DDR. Meine Partei ist die Linke oder eher gesagt Gysi. Das wir auch idioten haben es klar. Machtgeile Spinner versuchen sich halt in jeder Partei einzuschleichen. Wie würde man ansonsten ein Seehofer erklären? :wink:

Schwarzgeldaffäre = DDR-Vebrechensstaat

:cupid:

Warum hat man eigentlich nie einfach eine neue, unverbrauchte und neutral konnotierte Partei gegründet? Achja, weil man ja dann nicht die Pfründe der Brandschatzungen der SED hätte übernehmen können :slight_smile:

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Der Grund warum die CDU Block Mitglieder aus der DDR aufgenommen hat. Man wollte die vernünftigen Linken in die Partei integrieren und hat dafür ein paar total ausfälle gedultet in der Hoffnung, dass man Sie auf langer Sicht ausmerzen kann.
Warum hat man Deutschen nach den Weltkrieg erlaubt Partein zu Gründen obwohl auch alt Nazis mit eingetreten sind?
Da man ein kleines Geschwür in einer Demokratie aushalten kann… Es darf nur nicht zu groß werden!

Eine Entscheidung, die von den damaligen SED->PDS-Übergängern vor ungefähr 30 Jahren getroffen wurde. Damit haben weder jüngere Linke etwas zu tun, noch die Mitglieder der WASG. Es sagt auch nichts darüber aus, wie die Partei heute tickt.

Du hast mein Argument gestützt anstatt es zu entkräften. Danke :slight_smile:

Das Prinzip bleibt das gleiche. Welche Rolle spielt hier die Schwere der Tat? Du nimmst heutige Parteimitglieder in Sippenhaft für Entscheidungen, auf die sie keinen Einfluss hatten.

Um bei dem Bild zu bleiben, die Mitglieder sind die Tumorzellen, die in anderen Parteien evtl. abgebaut werden. Die LINKE ist aber nach wie vor das eigentliche Geschwür SED.

Sie haben dies aber durch Eintritt gebilligt, statt einen Neuanfang zu wagen.

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Belege bitte.

Dann hat jedes CDU-Mitglied also die Spendenaffären Helmut Kohls gebilligt? Es bleibt absurd.

Wenn Ich das billigen würde, würde Ich mich einer Radikalen Linken Partei anschließen^^
Das ist eine extreme Unterstelung!