Politischer Smalltalk 2.0

grafik

qed. :smiley:

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Regressive Linke sind keine wirklichen Linken. Falls dir das nicht aufgefallen ist .

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Schade, oder?
Dann könntest du einfach welche kaufen.

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Oh nein, der Himmel über Hessen färbt sich Rot-Rot

Wer an der Uni Wikipedia als Quelle verwendet, gehoert umgehend exmatrikuliert.

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Wie extraklaus schon anmerkte, kann man gerade für naturwissenschaftliche Fächer Wikipedia durchaus gut nutzen, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, teilweise sind die naturwissenschaftlichen Einträge sogar schon sehr detailliert beziehungsweise zu detailliert für Laien. Allerdings sollte man bei allem, wozu man eine Meinung haben kann, Wikipedia als seriöse Quelle tunlichst meiden.

Aber fuer die Naturwissenschaften hat man doch Fachbuecher.
Ich war wirklich in meiner gesamten bisherigen Uni-Zeit noch nie in der Situation, dass ich was aus der Wikipedia haette zitieren wollen, selbst wenn das ok waere (war aber schon oefter in der Situation, was editieren zu wollen).

Für die suche nach mathematischen Formel eignet es sich hervoragend. Und für Algorithmen, bietet es oft mal sehr schöne Grafiken. Könnte man wissen… Oder man haut halt einen one Liner raus;)
Oder für dich erklärt: Ich kann alle funktionen in einer doc suchen. Oder Ich öffne eine Wikipedia seite und habe sämmtliche Schritte einfach und ausführlich aufgeführt.
In Späteren Semestern, wo man dann nur noch nach “Ganz speziellen Dingen sucht.” Verliert es seinen nutzen. Aber gerade in neuen Themen, ist es sehr praktisch eine übersicht über ein Thema zu haben. Da man hier halt auch direkt Quellen aufgezeigt bekommt.
Aber Ich vergaß das Du wahrscheinlich bereits alles in der Welt kennst und dementsprechend sofort weiß, wo man suchen muss.

PS: Es geht ja nicht ums zitieren. Zitate nimmt man ja logicherweiße aus der primär Quelle. Wikipedia ist eine Sekundär Quelle, dass ist hoffe Ich jeden klar.

Es ging doch um Quellen und nicht darum, dass du mathematische Formeln nicht findest.

Da kommen wir doch wieder auf die Uhraussage. Klausi sagt: “Wikipedia ist Links.”
Darauf muss man aber neutral sagen. Das Wikipedia inzwischen sehr gute zusammenfassungen bietet. Es gibt inzwischen sehr viele Seiten, die durchaus gute Quellen angaben haben und richtig zittiert sind.
Also das alte vorurteil: “Wikipedia erzählt nur subjektiven Unsinn.” Kann man nicht mehr so stehen lassen,
Ich glaube irgendwann hat Wikipedia begonnen, die Beiträge stärker zu kontrolieren. Es kann nicht mehr jeder Depp die Einträge ohne weiteres editieren.

Jetzt muss ich mal eine Lanze brechen.

darum geht es ja nicht; wenn das einer bei mir im Seminar gemacht hätte, wäre er bei der ersten Zitation durchgefallen. So schlau, wenigstens den Fußnoten zu folgen, sollte sogar ein Erstsemester sein.

Die hat man auch für die anderen Wissenschaften, aber ich will ja vielleicht eben keine wissenschaftliche Erklärung, wenn ich einen Begriff nachschlage oder aus Interesse etwas lesen möchte; da reicht mir dann populärwissenschaftlich. Besonders in den Grenzwissenschaften, wenn es mir reicht, dass ich einen Begriff zuordnen kann und grob verstehe worum es dabei geht. Ein Fachbuch wäre mir als Fachfremder dann schon zu detailliert.
Ein anderes Beispiel wäre die Auffrischung vor langer Zeit gelernter Dinge. Die Zusammenfassung bei Wikipedia hilft dann oft, Erinnerungen und Fachwissen zu reaktivieren, ohne gleich wieder mit einem Wälzer voll einzusteigen.

ich liebe die Wikipedia, weil ich es regelmäßig schaffe aus einem zu lesenden Artikel, durch Querverweise 20 Tabs zu machen. Es schadet auch nicht der Allgemeinbildung statt Berlin T&N zu schauen, zwei Stunden durch die Wikipedia zu surfen. Wie gesagt, sollte man bei politischen und aktuellen Beiträgen vorsichtig sein und dann lieber noch andere (offen parteiische) Quellen verschiedener Seiten hinzuziehen, aber bei Themen, die wissenschaftlich belegbar und untersuchbar sind, ist Wiki schon ganz in Ordnung.

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Gib halt auch einfach mal richtig wieder, was ich gesagt habe. Ich habe nie gesagt, Wikipedia erzähle subjektiven Unsinn. Wer allerdings aber schon Buzzfeed-Artikel als Kronzeugen für seine Meinung herhalten muss, der muss schon ziemlich verzweifelt sein. Da wird am Anfang des Artikels behauptet, dass sei ein Begriff der nur als Beleidigung und Vorurteil benutzt werden würde und dann ist die Kritik dreimal kürzer als die historische Darstellung wo dieser screhckliche Begriff herstammt.

Wikipeda ist bei Exaktwissenschaften (was nicht alle Naturwissenschaften sind) wirklich fast absolut unproblematisch. In so Disziplinen wie Mathematik redet man von formal praezise axiomatisierten Systemen - da gibt es in der Regel keine zwei Meinungen.

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Die moralische Verrottung bestimmter linker Kreise nimmt in Frankreich langsam bedenkliche Ausmaße an.

Vielleicht erinnert sich jemand an Arnauld Beltrame, den französischen Polizisten, der sich beim islamistischen Anschlag im März gegen eine Geisel austauschen ließ, dann mit durchgeschnittener Kehle zu Füßen seiner Kollegen lag und einen Tag später im Krankenhaus verstarb. Eben diesem Polizisten sollte nun eine Ehrung zuteil werden, indem man einen Platz in Marseille nach ihm benennen wollte, aber der mehrheitlich aus Sozialisten und Kommunisten bestehende Stadtrat verweigerte dies mit der Begründung, man wolle die “veränderte Bevölkerung” in Marseille nicht provozieren.

Diese Gestalten im Stadtrat von Marseille, die überhaupt nicht würdig sind die gleiche Luft zu atmen wie Beltrame es tat, sind die Ausverkäufer ihrer eigenen Stadt, die demokratisch gewählten Türöffner für den Islamismus, den sie so deutlich mit ihrer symbolischen Unterwerfung unter die Gefühle einer muslimischen Bevölkerung von Marseille hofieren.

In wie weit sich diese Unterwerfung für die Linken auszahlen wird, muss wohl die Zeit zeigen. Da sie aber geschichtlich betrachtet stets zu den Ersten gehörten, die ein Seil um den Hals hatten, nachdem Vertreter des Islams an die Macht kamen, würde ich mir nicht zu viel erhoffen. So mancher iranische Student hätte rückblickend vielleicht den Scha lieber behalten.

Servil, serviler, Qualitätsmedien:

Quelle.

Allmählich könnte die Realität auch mal wieder damit aufhören, Satire nachzuäffen.

Und hier noch ein Artikel zum Themenfeld “identitäre Linke”, verfasst von einem Tittenkumpel Bartoscheks in einem tendenziell libertären Magazin (auch wieder eine komische Mischung):

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direkt mal das erste Halbjahresbuch 2018 bestellt, sieht interessant aus, danke.

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Überlege gerade auch, ob ich es mir kaufe. :slight_smile:

Er ist ein schleimiger und eiskalter Relativierer, der grundsätzlich die Barbarei gegen die Zivilisation in Schutz nimmt, da er in dieser offenbar ein kapitalistisches Völkerzersetzungsprojekt sieht. Er verteidigt das Atomprogramm der Mullahs, weil auch westliche Staaten nuklear bewaffnet sind. Er erklärt Menschen, die nach islamistischen Anschlägen den Islam skeptisch beäugen, für verrückt, da Alkohol viel gefährlicher sei („Haben Sie Angst vor Riesling?“ Komisch, dass ihm das nicht auch zum Thema NSU eingefallen ist. Auch für Dönerbudenbesitzer ist es streng genommen viel gefährlicher, die Straße zu überqueren, als mit gewaltbereiten Nazis im selben Land zu leben). Da johlt es natürlich vor Freude, das pseudoliberale Beamtenpack im Publikum.

Er ist ein pastoral salbadernder Widerling und verschafft seinem Publikum einen inneren Reichsparteitag nach dem anderen, indem er unter dem Vorwand, Verbrechen des Westens zu kritisieren, die Feindbilder der NSDAP bedient, und am Ende ahnt jeder: „Wir sind eine große Völkerfamilie. Es wird alles gut. Nur die USA und Israel, die sind unbelehrbar. Die müssen wir loswerden, ehe Frieden einziehen kann.“

Nicht dass diese Haltung untypisch fürs Kabarett wäre. Rether vertritt sie allerdings mit am aggressivsten.