“Glaube keine Zitate im Internet” ( Jesus von Nazareth)
Künstler sind immer auch Spezialisten für Politik und die Klugheit eines Menschen ist umso höher, je mehr andere Menschen er für dumm erklärt. Merk dir das endlich, Klaus!
War Hitler nicht gewissermaßen auch Schriftsteller? Nicht das sich jemand anmaßt, seine Thesen zu korrigieren oder zu widersprechen!
Schließlich hat jeder, der mal ein Buch geschrieben hat, Recht!
So lächerlich 
Na sischa dat!
Edit: Und ja: Thomas Mann ist schon eine Hausnummer und definitiv nicht mit Katzenberger vergleichbar. Also sei bitte so gut und scher nicht wieder alles über einen Kamm, nur weil dir die Argumente ausgehen.
Danke.
Ich vermute, daß Klaus jedweden Beleg gegen seine Überzeugung als üngültig erklären wird.
Nur so eine Vermutung 
Ich denke einfach, dass in den Büchern von Thomas Mann zuwenig Bilder vorkommen.
Thomas Mann schrieb viel, wenn der Tag lang war. Zum Ausbruch des 1. Weltkrieges:
Wie hätte der Künstler, der Soldat im Künstler nicht Gott loben sollen für den Zusammenbruch einer Friedenswelt, die er so satt, so überaus satt hatte! Krieg! Es war Reinigung, Befreiung, was wir empfanden
Und wenn du dich mit dem ersten Weltkrieg und der Gesellschaft zur Zeit Wilhelms II. mal beschäftigt hättest, wüsstest du, dass Thomas Mann an dieser Stelle lediglich davon spricht, wie die allgemeine Gefühlslage im deutschen Reich zum Ausbruch des ersten Weltkriegs war.
Genau genommen müsstest du lediglich das Zitat verstehen, dass du selbst gepostest hast.
Eine treffende Zusammfassung der Stimmung. Die Menschen haben damals teilweiße freudig den beginn des Krieges gefeiert. Wie Thomas Mann es sagte, Sie wollten keinen Frieden haben: Das war die Folge eines zu starken Nationalismus in den Ländern. Danzig du solltes zumindest versuchen, den Inhalt eines Zitates zu verstehen:)
Sorry, ich war wohl ne Viertelsekunde schneller als du 
Mit der Gesellschaft zur Zeit Wilhelms II. habe ich mich während meines Geschichtsstudiums ausreichend beschäftigt. Musst dir keine Sorgen machen. 
Thomas, im Gegensatz zu seinem Bruder Heinrich, beschreibt nicht nur die Gefühlslage im Reich. Er teilt sie. Wie er später dazu stand, steht sicher nochmal auf einem anderen Blatt Papier.
Und dennoch diskreditiert das meines Erachtens nicht Thomas Mann im allgemeinen oder auch speziellen.
Wir müssen endlich mal damit aufhören, alles und jeden Ad Hominem auseinander zu nehmen. Sonst braucht es irgendwann keinen „Big Brother is watching you“ mehr, damit wir „deutschen Staatsschafe“ auf Spur bleiben.
Dann sind wir wieder in der DDR.
Will das hier irgend jemand ernsthaft?
Der entscheidende Punkt ist doch, dass solche Zitate ohne Kontext wenig zielführend für Debatten der Gegenwart sind. Oft werden Zitate ja auch völlig falsch zugeordnet oder stammen gar nicht von der Person. Als autoritätsargument also äußerst ungeeignet.
Ich halte große Stücke auf Thomas Mann. Nur ist TM keine wahrheitgebene Instanz, bei der es genügt, ihn zu zitieren, um die eigene Meinung aufzuwerten. Um mehr geht es mir nicht.
Den Ausdruck “deutsche Staatsschafe” kenne ich nicht. Weiß nicht, was du damit meinst.
Wenn in einer modernen Gesellschaft bereits eine dumme Formulierung ausreicht, um dich zu diskreditieren oder deine Existenz zu vernichten, dann setzt man von ganz alleine die Schere im Kopf an und bleibt nur noch politisch korrekt. Ein Stück weit sind wir bereits in so einer Gesellschaft, wenn man sich so ansieht, wie es derzeit auf Facebook, Twitter & Co. so zugeht - #meetoo ist nur ein ganz besonderes schlimmer Auswuchs, das aber auch nur am Rande.
Der Ausdruck „deutsche Staatsschaf“ war in diesem Zusammenhang eine Wortkreation meinerseits, um diese Form des „betreuten Lebens in einer Gesellschaft“ zu beschreiben, in der der Einzelne nicht mehr aus der Reihe tanzt, sofern ihm oder ihr die permanent in der Luft liegenden Repressalien für „Fehlverhalten“ nicht völlig egal sind. Schaf in dem Sinne, dass es den Schäfer (Big Brother) eben nicht mehr braucht.
Ich stimme dir zu.
In diesem Falle ein ungültiges Allgemeinplätzchen. Das Zitat stammt von der Person.
Dazu lese ich gerade ein sehr interessantes Buch eines linken Autors, der im identitären Linksliberalismus mit seinem Opferkult und seiner Unfähigkeit zur Selbstdistanz ein neoliberales Projekt sieht, mit dessen Hilfe die Linke nahezu völlig kaltgestellt worden sei:
Wäre vielleicht auch mal für die Leute interessant, die immer so tun, als hätte die Linke außerhalb rechter Narrative gar kein Problem.
Öhm… die Identitären sind rechts und zwar sowas von.
Scheint mir eine in sich widersprüchliche Wortschöpfung für etwas nicht-existentes zu sein.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, so tief stecke ich da nicht drin.
Identitär ist an sich nichts rein rechtes. Leitet sich ja direkt von Identitätspolitik ab.