Guttenberg soll seine Doktorarbeit abgeschrieben haben

Aha! Straftat schützt vor Regierungsamt nicht… Fritzl for President! :smt023

Nur zur Klarstellung für die Rechtsgelehrten des Forums; Es ist nicht grundsätzlich strafbar ein Plagiat wie im hier vorliegenden Fall zu begehen.
Dein Vergleich ist auch in dieser, -wenn auch nicht in abschliessender Hinsicht-, völlig absurd.

Wir reden hier höchstens von Ethik und Moral…

Als „Täuschung über die Eigenständigkeit der erbrachten wissenschaftlichen Leistung“ bewertete der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg mit Beschluss vom 13. Oktober 2008 (Aktenzeichen: 9 S 494/08)[17] „die nicht gekennzeichnete Übernahme kompletter Passagen aus dem Werk eines anderen Autors in einer Dissertation“, sofern sie „planmäßig und nicht nur vereinzelt“ erfolge. Eine solche planmäßige Übernahme fremden Gedankenguts ergebe sich bereits daraus, „dass sich die Plagiate an mehreren Stellen der Dissertation auffinden lassen und verschiedene Fremdautoren betreffen.“ Kleine Änderungen an nicht-gekennzeichneten übernommenen Passagen bewertete das Gericht nicht als Beleg für versuchte Eigenständigkeit des Formulierens, sondern – im Gegenteil – als Beleg für „die gezielte Verschleierungsabsicht des Klägers.“ Dies könne die Hochschule „zur Entziehung des verliehenen Doktorgrades berechtigen.“ Ausdrücklich hob der VGH in einem Leitsatz hervor: „Auf den Umfang der abgeschriebenen Stellen sowie auf die Frage, ob die Arbeit auch ohne das Plagiat noch als selbständige wissenschaftliche Arbeit hätte angesehen werden können, kommt es grundsätzlich nicht an.“

Nur zur Klarstellung für die Rechtsgelehrten des Forums; Es ist nicht grundsätzlich strafbar ein Plagiat wie im hier vorliegenden Fall zu begehen.

Nicht? Wann denn nicht?

Nur zur Klarstellung für die Rechtsgelehrten des Forums; Es ist nicht grundsätzlich strafbar ein Plagiat wie im hier vorliegenden Fall zu begehen.

Das macht die Sache gleich viel angenehmer.

Und wie du schon schreibst, kann ihm doch der Doktortitel egal sein, wo er doch so ein talentiertes Bürschchen ist.

Aber ich finde ja, wir sollten ihn als Verteidigungsminister behalten. Allerdings, da es Schäuble nicht mehr lange macht, sollten wir erwägen Bernhard Lawrence Madoff zum Finanzminister zu ernennen.

@Nakkinak
Ich habe dazu jedenfals nichts gefunden, was auf eine zu verfolgende Strafbarkeit in diesem Fall hindeuten würde.
Die Aberkennung des Titels un die Folgen im Ansehen und ggf. der Glaubwürdigkeit beim zeternden Pöbel sind ja eine andere Geschichte…

sollten wir erwägen Bernhard Lawrence Madoff zum Finanzminister zu ernennen.

Der wüsste wenigstens wirklich wie die Mechanismen funktionieren, ähnlich einem Hacker der in der Industrie die Lücken im System aufzeigt…, insofern eine sehr gute Idee ! :smt006

Der Barcode ist bestimmt bald nur noch ein schwarzes Loch:

Also da stimmt was ganz gehörig nicht. Ick mutmaße einfach mal so frei berlina Schnauze, dass hier “Mitarbeiter” mit Ausarbeitungen beauftragt wurden, die offenbar ziemlich sclecht durchgeführt wurden. Aus Bequemlichkeit hat er sich die “Entwürfe” seiner Assistenten einfach übernommen.

Es ist auch vorstellbar, dass jetzt weitere seiner Arbeiten einer solchen Prüfung unterzogen werden. Es ist großartig, wie das Netz hier zusammenarbeitet / kollaboriert.

ps. Nebelspalter, toller Ausblick

So jetzt verwirren mich die Aussagen Nebelspalters ein wenig. Er behauptet nichts zu finden

doch ich fand auf dieser Seite FAQ – Sonstige Fragen « Plagiats Portal nach 3s intensiver Googlerecherche folgenden Hinweis

Prof. Dr iur. Gustav K.L. Real, Professor für Wirtschaftsrecht an der FH Düsseldorf antwortet:

  1. Das Plagiat ist eine Verletzung des Urheberrechts, die gem. § 106 UrhG mit Freiheitsstrafe bis zu DREI Jahren bedroht ist, wenn auch die Tat gem. §109 UrhG im Regelfall nur auf Antrag des Verletzten verfolgt wird, mangels Interesse der Staatsanwaltschaft: Immerhin, die Strafbarkeit des Plagiats bleibt, der Plagiator wird lediglich nicht verurteilt - der fehlende Antrag ist nur ein Verfolgungshindernis.
  1. Befindet sich das Plagiat in einer Diplomarbeit (Thesis), und findet sich in der Arbeit die häufig übliche eidesstattliche Versicherung, nur gekennzeichnete Quellen etc. benutzt zu haben, ist zusätzlich noch der Straftatbestand der falschen Versicherung an Eides statt gem. § 156 StGB erfüllt: die Prüfungsausschüsse sind „Behörden“ im Sinne des Gesetzes, macht noch einmal drei Jahre!

Stellt sich mir die Frage wem ich glaube. Der Wikipedia, die Nebelspalter nicht als Quelle nennt oder Prof. Dr. jur. K.L. Real

Ich habe dazu jedenfals nichts gefunden, was auf eine zu verfolgende Strafbarkeit in diesem Fall hindeuten würde.

Hast du auch schon in Richtung Urheberrechtsverletzung recherchiert?
Guck mal hier: § 106 UrhG

Edit: War wohl jemand schneller

Ja Holzpappe, schön gegoogelt…
Du gibst die Antwort in deinem zitierten Text ja selber…, es fehlt anscheinend am berechtigten öffentlichen intresse aufgrund dessen ein Staatsanwalt tätig wird / werden müsste…, es ist also Pseudorecht sozusagen…, im übrigen gibt es auch noch anderes Plagiatrecht, so in der Wirtschaft ect., da dürfte wohl ein erheblicher Unterschied in der Rechtsbeurteilung bestehen…

Aber irgendwie wird das Thema auch schon wieder langweilig…, man könnte meinen Guttenberg sei der erste der ohne Quellenangabe zitiert…, lächerlich…

Es fehlt am berechtigten öffentlichen Interesse? Selten so gelacht.
Aber die Staatsanwaltschaft entscheidet das natürlich selbst. Eine richterliche Überprüfung ist nicht möglich, die Staatsanwaltschaft kann hier also tatsächlich willkürlich handeln. Vielleicht machen sich ja hier die ein oder anderen Connections der Guttenbergs bezahlt.

Die Staatsanwaltschaft ist übrigens schon tätig. Es liegen bereits zwei Strafanzeigen vor.

Die Frage ist natürlich auch, wie weit man geht beim finden von Zitaten. Ab wann ist etwas ein Zitat, gibt es da eine Grenze wieviele Buchstaben oder Wörter übereinstimmen müssen? Ist so eine doofe Floskel wie “Tendenz: steigend” schon ein Plagiat?
Einige gezeigte gezeigten Stellen sind da ja sehr eindeutig. Aber über 40%?! Das finde ich schon krass. Naja, wenn es wirklich so genau am Original war, wird wohl was dran sein…

Die Rechnung ist zugegebenermaßen etwas verwirrend. Es werden die Seiten, auf denen eine plagiierte Stellen gefunden wurde, gleich komplett als plagiierte Seite gezählt.
Also sind nicht 40% kopiert, sondern 40% der Seiten enthalten abgekupferte Stellen.

Ja Holzpappe, schön gegoogelt…

Du hattest doch frechdreist behauptet nichts zu finden. Willst du mir jetzt vorwerfen, dass ich google benutzt habe um mal kurz nachzurecherchieren?

Meines wissen gibt es übrigens schon zwei Strafanzeigen, damit ist die Staatsanwaltschaft nun gefragt. Ein Verfolgungshindernis gibt es nicht mehr.

Aber irgendwie wird das Thema auch schon wieder langweilig…, man könnte meinen Guttenberg sei der erste der ohne Quellenangabe zitiert…, lächerlich…

Du regst dich in einem Thread über Guttenbergs Plagiatsvorwürfe auf, das darüber diskutiert wird, hm stimmt, ist nicht lächerlich. Auch Argumente ala „andere habens auch schon getan und schon früher“ kommen nicht zum erstenmal hier, besser macht es sie aber auch nicht.

es ist also Pseudorecht sozusagen

Nein eben nicht. Das ist schon wieder eine Wertung deinerseits, die mit Moral und Ethik einhergeht, aber nichts mit der deutschen Gesetzgebung zu tun hat. Aber auf einmal stützt sie nicht mehr deine Behauptung, schon wirds zum Pseudorecht, sehr entlarvend.

Viel interessanter finde ich diesen Ansatz hier;

Die «Süddeutsche Zeitung» beispielsweise wirft eine Frage auf, welche die Affäre «Googleberg» in ein komplett neues Licht rückt: Hatte zu Gutenberg einen Ghostwriter? Anders können es sich Unionspolitiker nicht erklären, dass sich die Arbeit derart dreist aus anderen Quellen bedient, ohne diese zu nennen. Diese Spekulation macht bei näherer Betrachtung durchaus Sinn: So ist es schwer vorstellbar, wie sich zu Guttenberg freiwillig einem derart hohen Risiko aussetzt – zu viel würde für einen prominenten Politiker auf dem Spiel stehen, falls ein solcher Beschiss ans Licht kommt

Quelle

Sollte er sie wirklich nicht selber verfasst haben, wäre ich auch für Rücktritt, aber erst dann…, dieses justizable Gefasel von wegen Strafbarkeit halte ich weiterhin für völlig überzogen…

Die Ghostwriter-These kursiert ja schon seit aufkommen des Vorwurfs. Und sie liegt auch sehr nahe. Denn so doof, wie Guttenberg bei der Sache erscheint, wirkte er ja bisher nicht. Und schon die Einleitung komplett per Copy & Paste zu übernehmen kann man nur dumm nennen.
Nur wird das nie rauskommen, wenn Guttenberg es nicht selbst zugeben sollten. Denn Beweisen lässt es sich nicht, und weder Guttenberg, noch der mutmaßliche Plagiator, haben ja ein Interesse daran, das zuzugeben.

In 5 Minuten mal wieder etwas Wahrheit hingerotzt:

Idee ist genial, Umsetzung scheiße ich weiß :smiley:

BTW mir geht bspw. überhaupt nicht um die rechtliche oder moralische Seite - auch meine Wenigkeit des Bachelorstudenten wird wohl nicht immer jede Fremdwiedergabe korrekt belegt haben.

Ich finde das Ganze auch nicht irgendwie schlimmer, als bei Hinz und Kunz. Es freut mich nur so ungemein, dass dieser Neocon hoffentlich nun doch nie Kanzler wird, was bis dato so gut wie sicher war. Es ist bloße Schadenfreude an der Selbstjustiz des politischen Gegners. KT war für mich der mit Abstand gefährlichste Nachwuchskonservative.

Niemals würde ich hier inhaltlich auch nur den kleinsten Stein werfen wollen.

Was man so alles nebenbei noch mitbekommt: so hat sein Großvater das treffliche Buch „Fußnoten“ geschrieben und auch fefe zeigt hammer Links http://blog.fefe.de/?ts=b3a05b96 wie die ebay akton:

Wie ich die Inetcom liebe :smiley:

Was mich aber zu diesem Doppelpost ursprünglich veranlasst hat, ist die aufkeimende Furcht vor einem Phönix. Ein user aus dem spiegelforum schrieb bereits vor (!) der pressekonferenz:
Was nun kommt, ist absehbar. Nach der ersten eher unüberlegten Reaktion Guttenbergs (abstrus), läuft nun alles gesteuert.

  1. Raus aus der Schusslinie und unangreifbar beschäftigen. Der Minister fliegt zu den in Krieg befindlichen Soldaten, dies kann und will niemand kritisieren.

  2. Zeit gewinnen
    Der Minister sagt erst einmal alle Termine ab.

  3. Das Wording in der Koalition abstimmen.
    Da Begriffe wie „Abschreiben“, „Schummeln“ oder „Abkupfern“ vielleicht einer schulischen Hausarbeit aber nicht einer Doktorarbeit angemessen sind, werden diese nicht mehr benutzt. Man will auch nicht die intellektuelle Klientel mit Verniedlichungen verprellen. Da aber unbedingt der möglicherweise justizable Begriff „Plagiat“ vermieden werden muss, heißt es nun von allen Seiten „Zitierfehler“.
    Zitierfehler klingt niedlich, Fehler verzeiht man und die können jedem passieren.

  4. Abbitte leisten
    Der Minister tritt vor die Presse und redet von edelsten Absichten, dem langgehegten Wunsch zu promovieren. Er habe gern immer mehr Aufgaben im Familienunternehmen und der Politik übernommen. Doch der Wunsch wissenschaftlich zu arbeiten sei stets wach geblieben. Leider habe er erst spät damit begonnen und seine Liebe zur Partei, seiner Familie die Verantwortung für Bayern und Deutschland hätten diesen zutiefst persönlichen Wunsch zurückstehen lassen. Er habe deshalb die Arbeit meist tief in der Nacht und nach langen Arbeitstagen angefertigt. Vielleicht habe er beim Streben nach höherem einige Zitierfehler begangen.

  5. Entschuldigung bei den unzitierten Autoren
    Er habe höchste Achtung vor geistigem Eigentum, wollte sich nie mit fremden Federn schmücken

  6. Rücktrittsangebot
    Er habe Dr. Frau Merkel seinen sofortigen Rücktritt angeboten.

  7. Solidaritätsbekundung
    Parteifreunde, die Kanzlerin nicht zuletzt der Zuspruch vieler Soldaten konnten ihn zum Weitermachen bewegen. Dabei sei ihm von vielen Seiten viel Lob für das Geleistete zu Teil geworden. Dafür bedankt sich der Minister artig.

  8. Familie einbinden
    Doch erst nach Rücksprache mit seiner Frau, den Kindern und einem Rat seines Vaters habe er sich entschieden die Arbeit fortzusetzen.

  9. Demut zeigen
    Er akzeptiere die mögliche Entscheidung der Universität den Doktortitel abzuerkennen und werde diesen bis zur Entscheidung auch nicht mehr führen.

  10. Auftritt bei Kerner oder Beckmann mit Frau
    Hier muss es dann menscheln. Arbeitsbelastung, 20 Stunden Tag, Zeit für die Familie, persönliche Wünsche die für den Dienst am Land geopfert wurden…

  11. Boulevard einbinden
    Bild bringt Homestories, FzG beschreibt die harte Promotionszeit. Sie liebe Karl auch ohne Dr… Alle verneigen sich vor der Größe, der Ehrlichkeit des Freiherrn.

  12. Umfragen abwarten
    Eine Sensation, der „ehrliche Umgang“ mit der Promotionsaffäre hat ihm nicht geschadet im ZDF-Politbarometer hat er den höchsten je gemessenen Wert.

  13. Warten bis ein Tanklaster explodiert, Gammelfleisch endeckt wird, ein Kinderschänder zuschlägt oder eine andere tatsächlich wichtigere Nachricht gemeldet wird.

  14. Abwarten
    Was die Universität Bayreuth entscheidet, ist eigentlich völlig egal. Nur muss sie sich dem politischen Druck beugen und bei einem Entzug des Titels als Begründung Formfehler anführen. Die bösen Begriffe „■■■■■■“ oder „Plagiat“ wird man nicht hören."

http://forum.spiegel.de/showthread.p…57#post7183257

Es wär zu wahr um schön zu sein…

  1. Warten bis ein Tanklaster explodiert, Gammelfleisch endeckt wird, ein Kinderschänder zuschlägt oder eine andere tatsächlich wichtigere Nachricht gemeldet wird.

Es gibt tagtäglich ca. 2 Millionen wichtigere Nachrichten.

@Isegrim
Ich glaub er spielt eher darauf an, dass die Medien so ein Thema wieder hochkochen lassen und dadurch das Thema Guttenberg durch ein Thema wie “Dioxinskandald”, “Mirko” oder gar “Klimaanlage in Bahn funktioniert nicht” ersetzt wird.

Und das wird wohl passieren. Wenn ein anderes Thema gefunden wird, kräht kein Hahn mehr nach den Plagiatsvorwürfen.

Guttenbergs Ansehen wird mit Sicherheit nicht beschädigt, schließlich hat doch jeder mal geschummelt. So fühlt sich ihm das Volk gleich noch viel näher, ist er doch trotz Familie nur einer von ihnen. Hier hängt das Wahlvieh doch wieder an den Lippen dieses Politikers dessen einziges wirkliches Talent das geschickte Nutzen der Medien ist. Damit kann er sich dann auch geschichtlich einreihen. Das Volk derweil kann in ihm weiter den Wunsch nach starker Führung frönen, bittersüß verbunden mit dem Adelstitel. Schaut man doch dieses Jahr wieder nur neidisch dem britannischen Herrschergeschlecht hinterher. Und in all dieser Romantik verloren, merkt der Bürger nicht, dass Adelstitel und aalglattes Auftreten die einzigen Talente sind und der Baron keine besseren Qualitäten als Plauzenmanni von der Tankstelle besitzt.

Guttenberg strebt eine musikalische Karriere an. Folgendes wird er auf der nächsten Pressekonferenz zum Thema vortragen (Diesmal vor ausverkaufter Halle):

[spoiler][video]http://www.youtube.com/watch?v=qH4nPMUt7EU[/video][/spoiler]

Alles nur geklaut

Ich schreibe einen Hit,
die Dissertation, Ihr ahnt es schon,
keiner liest sie mit,
Überschrift davor, die ich auserkor.
Bald schon habe ich genug,
alle halten mich für klug,
fast fünfhundert Seiten lang Beetrug.

Denn das ist alles nur geklaut,
das ist alles gar nicht meine,
das ist alles nur geklaut,
doch das weiß ich nur ganz alleine,
das ist alles nur geklaut
und gestohlen,
nur gezogen
und geraubt.
Entschuldigung, das hab’ ich mir erlaubt.

Bin an Vornamen reich,
genug Pommad’ ins Haar, hält wunderbar,
flieg’ ins Afghanen-Reich,
wie’s sich Euch erschloss, mit Kerner-Tross,
ich bin ein großer Held,
bald erob’re ich die Welt,
solange Euch nur keiner von erzählt:

Doch das ist alles nur geklaut,…

Entschuldigung, das hab’ ich mir erlaubt.

Ich wollte Euch verführ’n,
doch bald schon merkte ich:
Verflixt, sie haben mich.
Das aus-der-FAZ-Zitier’n
war wirklich fürchterlich, entsetzte mich.
Ich sage, Absicht war das nicht,
und dann prüft Ihr mich,
zum Schluss wird von BILD aufgetischt:

"Das war alles nur geklaut,
das war alles garnicht Deine,
das war alles nur geklaut,
verarschen könn’ wir uns alleine.
Das war alles nur geklaut
und gestohlen,
nur gezogen
und geraubt.
Die Angela hätt’ es Dir gern erlaubt!
Die Angela hätt’ es Dir gern erlaubt!

Auf Deinen Guttenbergschein
fallen wir nicht mehr rein,
denn wir finden, Netz sei Dank,
wohl noch mehr in Deinem Schrank.

Das war alles nur geklaut,
das war alles garnicht Deine,
das war alles nur geklaut,
verarschen könn’ wir uns alleine.
Das war alles nur geklaut
und gestohlen,
nur gezogen
und geraubt.
BILD-Redakteure sind genauso drauf.
Die sind genauso drauf…"

Musik: Die Prinzen
Interpret: Gutti
Text: Ich :ugly