Ob die Arbeit dann wirklich mit dieser Sorgfalt zu bewältigen ist, wie sich das so mancher hier vorstellt?
Ist es dann überhaupt nötig den Dr. zu machen? Entschludige, aber ich glaube nicht, dass Herr Baron verhungert wäre. In der Politik war er ja auch schon tätig. Vielleicht hätter er statt viele Tätigkeiten halbherzig, lieber wenige Tätigkeiten aber mit vollen Einsatz tun sollen. Warum? Ganz einfach, weil er es kann im Gegensatz zu vielen anderen hat er nämlich die Wahl. Andere haben dieses Glück nicht, reißen sich für ihren Dr. Title förmlich den Arsch auf und bestehen nicht mit summa cum laude weil sie nicht von und zu Guttenberg hießen.
Ich wiederhole es gern nochmal. Er hat für diese Arbeit auch summa cum laude erhalten. Um so verwunderter bin ich, dass da überhaupt etwas gefunden wurde. Ich selbst kenne Leute, die summa cum laude knapp verpasst haben und daher weiß ich auch was für hohe Anforderungen an solche Arbeiten gestellt werden. Summa cum laude ist die Auszeichnung für eien Doktorarbeit. Besser wäre fast nur noch eine wissenschaftliche Auszeichnung ala Nobelpreis.
Überhaupt halte ich das Herunterspielen dieses Vorfalls für eine Ohrfeige ins Gesicht ehrlicher und hart arbeitender Studenten.
Aber auch eine Stelle mit großen Aufstiegschancen in der Industrie ist nicht weniger Arbeit (eher mehr, 70h+ ist keine Seltenheit).
Und nun, was hat das mit Guttenberg zu tun. Genau, nichts! Im übrigen gibt es genug Studiengänge die genau solche Arbeitszeiten schon während des Studiums aushalten müssen. Meine Mitleid hält sich also in Grenzen.
Und ich warte immer noch auf eine Antwort der Kavaliersdeliktler hier.
