Ach, ich dachte, du sprachst nur von den weiblichen Gästen.
Julian nehme ich klar aus. Habe ich hier im Forum mehrfach geäußert. Die größten Talente was Moderation und Bildschirm-Präsenz an geht, die es bei MG bislang gab? Die von mir genannten Désirée, Rike, Kerstin, Michelle und Annika. Julian: Klares JA. Er könnte auch Sendungen im NDR moderieren. Profi. Erwähnen muss ich auf jeden Fall auch Fabian, ehemals Netzprediger.
Meinst du eigentlich „ausgeformte Talente“ oder eher „unentdeckte“ bzw. „mit Potential“?
Wenn zweiteres dann würde ich meine Aussage von oben etwas relativieren.
Beides. Die von mir genannten Damen eher „unentdeckt“ mit Potenzial. Inhaltlich „ausgeformt“, aber rein vom Handwerk des Moderierens und vor der Kamera Agierens her wie Du es nennst „unentdeckt“. Und in Kombination gab es für mich bei MG bislang mehr Frauen mit Talent, bei denen ich gesagt habe… „wo sind die hin? Die brauchen eine eigene Sendung!!“.
Wer z.B. (?) erinnere mich kaum an Damen, was ja schon irgendwie aussagt das keine eine bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat (abgesehen eventuell von niederen Instinkten), abgesehen von denen die man halt eh alle Nase lang sieht.
Oh mir fällt grad ein das ich jemanden vergessen habe den ich in meine Klassifizierung von „Talent“ einordnen würde. Wobei der ja nicht wirklich zu MG gehört, WMS. Vorhandenes Talent = Schwurbeln
Ich habe doch fünf Namen genannt: Désirée, Rike, Kerstin, Michelle und Annika. Wobei ich jetzt keine Formatideen hier entwickeln will und wer wo eingesetzt werden könnte. Nur mal als Denkanstoß. Also ich weiß nicht wie es Dir geht… aber ich sehe die nicht „alle Nase lang“. Alle Nase lang habe ich in den vergangenen 12 Monaten Holger, Mario, Volker, Chris, Thomas und den Hausmeister gesehen. Bis auf eine Ausnahme ist das auch gut. Ich sage nur: Vielfalt, neue Gesichter, mehr ausprobieren, Talente erkennen. Erst mal völlig unabhängig vom Geschlecht.
Und ich hab doch grade gesagt das ich mich an keine erinnere, ich brauch Bilder. ![]()
Ist Kerstin die rothaarige? Falls ja, dann gehört die in meiner Erinnerung zur Kategorie „alle Nase lang“ und „niedere Instinkte“.
Edit: Haaaalt, muss mich korrigieren, ich meine die aus PaschTV 241
Jup, unterschreibe ich sofort. ![]()
Sagt sich natürlich leicht, grade mit „Leuten“ und so. Auf der anderen Seite fällt es mir persönlich wirklich schwer sich vorzustellen das es in einer Millionenstadt nicht möglich sein soll ein paar „gute“ Leute zu finden die einfach bock haben und z.B. auch erstmal für umme mitarbeiten oder für ne symbolische Geste.
Über die freie Meinungsäußerung haben deine Mitdiskutanten hier nicht zu entscheiden, sie zensieren auch nicht.
Ich empfinde es als unangemessen, meine Beiträge in diesem Thread als „wenn die nicht frauenfeindlich sind, was dann?“ zu betiteln.
Darf ich das?
Erlaubnis erteilt vom:
Doch es macht einen Unterschied. Wenn es z.B. bei Pantoffelkino einen Mix gibt, wirst du viel wahrscheinlicher unterschiedliche Blickwinkel erfahren.
Wenn es Mathematikformat wäre, dann gäbe es keinen Unterschied, weil 1 + 1 immer das selbe Ergebnis hat, egal ob es ein Mann oder eine Frau ausrechnet.
Ich lese es in dem Kontext, dass du zuerst beschreibst, wie du dir ein Frauenformat vorstellst. (60-jährige Oma… erklärt einer Anruferin den Gebrauch von Monatsbinden)
Erst dann schreibst, du welche Themen Frauen betreffen und das Wort „betreffen“ reißt dich da meiner Meinung nach nicht ganz raus. Tut mir leid, das ist meine Interpretation des Textes in der Form wie er eben da steht. Wenn es anders gemeint ist und das hiermit auch klargestellt hast, ist aber OK und geklärt.
Generell aber nochmals: Dem Anfang und das Ende deines Beitrags stimme ich zu und vor allem im Mittelteil geht es um das Thema, dass es ein reines Frauenformat geben sollte, was wie so oft gesagt niemand direkt gefordert hat, also ist das ohnehin sinnlos das zu diskuttieren.
Zu dem Thema „Frauenformat“ werde ich mich auch nicht mehr äußern.
Wie gesagt, wenn ein neues Format hinzugefügt wird, wird nicht zwangsläufig ein anderes eingestampft.
Wenn ich z.B. gerne Presseschlau sehe und plötzlich wird ein Format über das sammeln von Pfandflaschen eingeführt, dann mag ich deswegen Presseschlau nicht weniger. Es gibt also gleichviel Interessantes für dich, nicht weniger. (Quantitativ, nicht Prozentual)
Nochmals zurück zum Thema Frauenquote in Unternehmen:
Regeln kann man grundsätzlich ändern.
Es gibt auch das Beispiel dass eine weibliche Bewerberin z.B. bessere Sprachkenntnisse für einen Job hat als der männliche Bewerber und die anderen Qualifikationen gleih sind und dann der männliche Bewerber den Job erhält oder mehr ein höheres Gehalt bekommt. Es gibt solche und solche Beispiele.
Nicht umsonst schwappt es mittlerweile langsam auch zu uns nach Europa über, dass es unerwünscht ist, dass man auf der Bewerbung/Lebenslauf ein Foto der Person sieht, weil das Foto den Entscheidungsprozess eben (meist ungewollt) beeinflusst.
Nochmal: Das ist nicht meine Empfehlung, wie ein solches Format ausehen soll, sondern das Zerrbild, dass mir in den Sinn kommt, wenn ich das Wort „Frauenformat“ höre, weil ich das für ein völlig veraltetes Denkmuster halte, ebeso wie „Wir wollen Frauen ansprechen, also bespielen wir jetzt „Frauenthemen““. ich dachte eigentlich das würde sich aus dem Kontext erschließen, aber ich hoffe, zumindest jetzt ist es allen klar geworden.
Ich dachte mal so etwas vom @Fernsehkritiker gehört zu haben: Montag dies, Dienstag das, jenes jeden zweiten Sonntag, etc. Also eine endliche Menge verteilt auf die Wochetage.
Das wäre schön. Aber meist haben diese auch Wurzeln in der Vergangenheit. "Wir haben gelernt, daß Effektivität gut ist, also… " Aber oft genug hatten wir auch keine Chance, anderes zu lernen.
Hey, die kann aber mehr Sprachen. Ja, das ist vielleicht leicht zu messen. Emotionalität nicht. Und darum besteht auch die Gefahr, daß Frauen nach männlichen Maßstäben eingestellt werden und es somit manchmal egal ist, welches Geschlecht es ist. Oder ob die Frau manchmal der schlimmere Mann ist.
Warum können wir typische Männerformate nennen, aber niemand ein Frauenformat? Angst vorm Klischee?
Was ist denn ein typisches Männerformat?
Die eigentliche Frage ist doch: Was glauben wir was ANDERE Männer für typische Männerformate halten und warum glauben wir das sie diese Formate nennen?
Wenn du mich fragst was ein typisches Männerformat ist sage ich z.B.: Automagazin. Weil ich weiß das Männer sowas schauen. Ich selbst z.B. kann damit aber überhaupt nichts anfangen und weiß das auch Frauen sich für Autos interessieren.
Ein typisches Frauenformat? Talkshows, Kochsendungen, Soaps, etc. Wobei auch da obiges gilt.
Ich denke bei MG fast alles. Technik, Retro, Comics
Filme wohl wg wegen der Besetzung (Sichtweise). Gleiches gilt für das Sonntagsfrühstück (ich glaube, Frauen finden die „war ich besoffen“ Geschichten weniger interessant)
Veto und Sprechplanet sehe ich neutral.
Schwurbeliger als die letzten paar dutzend Posts hier?
Können wir uns eigentlich darauf einigen das Frauen lieber Männern bei „Leistungen“ zuschauen als andersherum und auch lieber als bei Leistungen von Frauen?
und weiter
Können wir uns darauf einigen das dies evolutionäre wie auch geringere gesellschaftliche Gründe hat?
Häh?
Soll das eine Begründung für Youporn werden?
Ist die Grundlage nicht genau andersrum, daß in diesem Thread behauptet wird, die Männer wollen nur Männer sehen?
Hä was?
Keine ahnung, mir egal. Ich wollte wissen ob wir darin übereinstimmen wie es bei Frauen ist.
Was du da meinst ist, ein „Etappenziel“, das sich MG natürlich gestellt hat.
Hierzu sagte Holger (Gedächtnisprotokoll): „Natürlich wäre es schön, wenn wir einmal zu dem Punkt kommen würden, andem an jedem Tag eine Sendung released wird.“
Ein Etappenziel ist aber kein Endziel, irgendwann sollen an jedem Tag zwei Sendungen released werden usw.
Im Moment sind wir davon leider noch zu weit entfernt. Generell empfinde ich dass es zurzeit zuwenig Releasetage gibt, wenn ich dann noch die Formate ausblende, die ich mir nicht ansehe, dann wird es natürlich schlimmer.
Holger meinte auch einmal in die Richtung etwas, dass es schön wäre, wenn MG laufen würde und er in keiner einzigen Sendung beteiligt wäre. Zurzeit sieht man sein Gesicht in 7 von 12 Formaten zumindest hin und wieder.
Um einen alten, weisen Meister zu zitieren: „Vergessen musst du das, was früher du gelernt.“
Wir alleine können das nicht schaffen, dazu ist ein Umbruch in der Gesellschaft notwendig und der kann nur gelingen, wenn man zum Einen das was man früher gelernt hat überwindet und zum Anderen muss das Thema wohl immer wieder präsent sein, es gibt keinen genauen Punkt ab dem man die Einstellungskriterien bzgl. alten Mustern ändert, das passiert nur nach und nach bei jedem Einzellnen und man selbst merkt es erst, wenn man das schon längst getan hat.
Soll heißen, wenn du immer wieder siehst, dass sowohl Männer als auch eine Frau einen Film kritisieren, dann sinkt die Wahrscheinlickeit, dass du dein Abo deswegen kündigst.
Damit sind wie aber wohl endgültig im OT angekommen.