Folge 93: Fake-Bewertungen bei Amazon, Interview mit Tamara Wernli, Tarik Tesfus peinliche Show

Keine Sorge, Wischmoppi habe ich ohnehin seit Wochen schon auf meiner Ingore-list, da kann er sich ganz doll austoben und trollen, wie ihm das Schnäbelchen gewachsen ist. :slight_smile:

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Die Frage enthält viel Triggerpotenzial. :wink: Bei präziser, nüchterner Beantwortung würde man nämlich zu dem Schluss kommen, dass viele dieser strukturellen Probleme auch zum Nachteil von Männern existieren. Bzw. dass es sogar strukturelle Probleme gibt, von denen Männer weitaus stärker betroffen sind als Frauen. Und umgekehrt. Dann müsste man plötzlich begreifen, dass dies kein geschlechterspezifisches, sondern ein menschliches Problem ist.

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Moderner Sexismus und Neosexismus
Angelehnt an Forschung zu modernem Rassismus wurden die Konzepte des Modernen Sexismus und Neosexismus in den USA beziehungsweise Kanada unabhängig voneinander im gleichen Jahr entwickelt, um „versteckte“ Vorurteile gegenüber Frauen zu messen.
Moderner Sexismus ist definiert als die Leugnung von Diskriminierung und die Ablehnung von Maßnahmen, die darauf abzielen, Ungleichheit abzubauen. Neosexismus wird als Konflikt zwischen egalitären Werten (Frauen und Männer sollten gleich behandelt werden) und negativen Emotionen gegenüber Frauen definiert. Beide Konzepte lassen sich durch drei Komponenten charakterisieren:

  1. Leugnung fortgesetzter Diskriminierung („Diskriminierung von Frauen ist heute kein Problem mehr in Deutschland“),

  2. Widerstand gegen vermeintliche Privilegien von Frauen („In den letzten Jahren haben Frauen mehr von der Regierung erhalten als ihnen zustehen würde“)

  3. Ablehnung von Forderungen nach Gleichbehandlung („Die Forderungen von Frauen nach Gleichberechtigung sind vollkommen überzogen“).

Moderner und Neosexismus liefern somit ideologische Rechtfertigungen für bestehende Ungleichheit: Der Status quo wird als fair wahrgenommen, und eine Reduktion von Geschlechterungleichheit wird folglich verhindert.

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Zum Thema gekauftenAmazon-Bewertungen: Hier mal ein Erfahrungsbericht:

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Ich habe das Ding überflogen und keinen Hinweis auf die konkrete Fragestellung gefunden.
Hat jemand zufällig den Link direkt zum Fragekatalog rumliegen?

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Absolut seriös begründeter Artikel und nicht einfach nur eine plumpe Ansammlung von rein ideologisch motivierten, unwissenschaftlichen Totschlagargumenten. :innocent:

Na das fasst deinen Ansatz dann ja ganz gut zusammen, wenn du Artikel wie den des BPB einfach so als Quatsch abtust. Mit diesem Lächerlichmachen fängt Diskriminierung schon an. Es ist das ganze Mindset. Aber glücklicherweise werden Trolle wie du den gesellschaftlichen Wandel zugunsten feministischer Errungenschaften nicht mehr aufhalten - schon gar nicht mit solch beschämenden Methoden. Wünsche dir noch ganz viel Spaß beim Frustriertsein.

Welche wissenschaftlichen Begründungen und Zahlen enthält dieser Artikel?

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Jep, sieht ganz danach aus:

https://www.ipsos.com/en-us/american-women-and-feminism

Als ob dich die Fakten überhaupt interessieren. Falls doch, hör mal der Professorin zu. Wärst nicht der Erste, dem dieser Vortrag die Augen öffnet.

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Gerne. Dafür hörst du dann dieser Professorin zu:

Oder interessieren dich Fakten etwa überhaupt nicht? :wink:

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Youtube-Zahlen zu diesem Vortrag:

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Online seit 23.01.2020

Der Kanal hat 2260 Abonnenten.

Autsch. :wink: Viele Augen können es noch nicht gewesen sein.

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Inhaltlich nichts auszusetzen? Dann hätten wir das ja geklärt. Tschüssi!

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Doch, sehr viel sogar. Der Vortrag beginnt bereits mit einer völlig hirnrissigen Geschichte, die eigentlich keine Geschichte, sondern ein Rätsel ist. Das sagt die Professorin den Zuhörern natürlich nicht. Dann wären diese schon von vornherein darauf gekommen, dass hier möglicherweise eine Erzählweise verwendet wird, die den Zuhörer bewusst in die Irre führen soll. Eine Erzählweise, die sich nicht an der Realität orientiert, sondern die ein völlig unrealistisches Szenario entwickelt, das allein der Rätselfrage und nicht der Darstellung von Fakten dienlich ist.

Aber an letzteren bist du ja eh nicht interessiert, denn mit dem Video der von mir vorgeschlagenen Professorin hast du dich anscheinend nicht weiter auseinandergesetzt.

1:0 für die „Antifeministen“, wenn’s um unvoreingenommenen Wissenserwerb geht. :wink:

Übrigens stoßen wir auch in der Medizin (darauf bezieht sich Prof. Dr. Stahlbergs rührseliges Geschichtchen ja) auf ein klassisches Frauenproblem:

Demnach kann man in dieser Diskussion auch zu folgender Schlussfolgerung kommen:

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Du hast also den Vortrag also bis auf den Einstieg nicht angesehen? Das sagt mir sehr vieles.

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Doch, habe ich. Auf den Rest gehe ich gern ein, nachdem du zumindest häppchenweise berichtest, was du über den Vortrag von Christina Hoff Sommers denkst. Oder hast du den etwa nicht angesehen? Das sagt mir sehr vieles.

Dieser Vortrag ist in dieser Debatte eine einzige Themaverfehlung. Prof. Dr. Stahlberg spricht über Sozialpsychologie und den gläsernen Deckel, also über Chancengleichheit. Die Nicht-Professorin und antifeministische Autorin Hoff Sommers redet allein über die Wage Gap - gegen die ich ehrlich gesagt kein einziges stichhaltiges Argument heraushören konnte.

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Du scheinst ein wenig verwirrt zu sein: Der Beitrag von Frau Hoff-Sommers (von 1986 bis 1997 Associate Professor an der Clark University) ist keine Gegenrede zu dem von Frau Stahlberg. Es wird darin jedoch ein Thema vertieft, das auch Bestandteil des Mediatheken-Interviews mit Tamara Wernli gewesen ist. Holger hat darin die sogenannte „Gender Wage Gap“ angesprochen. Ich ging davon aus, dass dies das Thema des Threads ist: Die Diskussion von Inhalten der aktuellen Mediatheke.

Bei der weiteren Kommentierung des kaum angeschauten Videos von Frau Stahlberg mache ich mir dann allerdings einen genauso schlanken Fuß wie deinereiner: Die Möchtegern-Professorin und antiwissenschaftlich-ideologisch geprägte Autorin Dagmar Stahlberg redet allein über Führungskräfte - ein Thema, das nur einen sehr geringen Teil unserer Bevölkerung betrifft (auch unter Männern gibt es im Gesamtverhältnis betrachtet nur eine verschwindend geringe Zahl von Führungskräften) und zu dem ich ehrlich gesagt kein einziges stichhaltiges pro-feministisches Argument heraushören konnte.

z.b. genderstudies, anthropologie, onomastik, Eurythmie etc.

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