Massengeschmack-TV Shop

Folge 9: Das neue EU-Urheberrecht

#63
0 Likes

#64

Irgendwie ausgeglichen: Die Gr√ľnen haben uns ein v√∂llig √ľberzogenes DSGVO eingebrockt, die Sozen die europ√§ische "Deutschland zahlt f√ľr alle"Versicherung und die Union Artikel 13.

Ich nehm das gar nicht in Schutz, sondern sage nur es wird endlich Zeit, dass die EU demokratisch wird. Sonst kann man das EU-Parlament auch gleich abschaffen, das hat n√§mlich gef√ľhlt momentan so viel in Br√ľssel mitzubestimmen wie der dreij√§hrige Knirps. dem seine Eltern ein ‚ÄúMitbestimmungsrecht‚ÄĚ bei der Urlaubszielauswahl zugestehen.

Edit: Das Beispiel mit Pink Floyd finde ich aber komisch. Vertrag ist Vertrag, wer nicht erkennt, das man dort vielleicht einen Megahit mitverantwortet und keine Gewinnbeteiligung aushandelt - Pech gehabt. Man kann doch Abmachungen nicht einfach f√ľr hinf√§llig erkl√§ren, weil sich sp√§ter rausstellt, dass man schlecht verhandelt hat.

0 Likes

#65

Hmja‚Ķ m√ľsste man halt gucken, wie jener Vertrag aussieht und ob es √ľberhaupt einen gab.

0 Likes

#66

Weiter geht die Posse! ^^

0 Likes

#67

Die letzten Monate hatte ich leider andere Priorit√§ten zu setzen, weswegen ich erst jetzt dazu komme zu antworten. Gr√∂√üere Teile der Antwort hatte ich schon vorab geschrieben, weswegen ich zwischenzeitlich gemachte √Ąnderungen in den Entw√ľrfen nicht ber√ľcksichtigt habe.

@_MR:
wie bindend webstandards sind, kannst du ja mal ausprobieren, indem du html-webseiten mit verschiedenen browsern aufrufst oder vergleichst, wie verschiedene suchmaschinen die robots.txt interpretieren. standards sind vereinbarungen […] gesetze sind gesetze.

Aus rechtlicher Sicht gebe ich Dir hier recht. Die Frage ist allerdings, wodurch hier die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regulierung entsteht bzw. wie die entsprechende Begr√ľndung hierf√ľr ist. Das Argument der Verlage ‚ÄúAnders k√∂nnen wir nicht verhindern, dass wir gelistet sind‚ÄĚ ist n√§mlich einfach nicht haltbar. Die entsprechenden technischen Voraussetzungen hierf√ľr sind im Gegensatz zu vielen anderen Details nicht nur auf dem Papier standardisiert, sondern auch in der Praxis √ľblich.
Besonders obskur wird die ganze Geschichte aktuell √ľbrigens, wenn man die Onlineplattformen mancher Zeitungen ansieht - dort war es letztes Jahr und teilweise ist es noch so - technisch von diesen oftmals so eingerichtet, dass man den von ihrer eigenen Seite verlinkten Artikel ohne eine Anmeldung nicht betrachten konnte, rief man den Artikel aber von einer Suchmaschine auf, wurde er ohne Probleme angezeigt. Und dieses Ph√§nomen zeigt nicht etwa die Schutzlosigkeit der Verleger; im Gegenteil ist dieses Verhalten von den Seitenbetreibern technisch genau so absichtlich konfiguriert worden.
Aber hier gibt es aktuell ziemlich viel Ver√§nderung. Immer mehr Verlage f√ľhren PayWalls ein, was ihr gutes Recht ist. Interessant bleibt hier auch noch, ob die Medienlandschaft weiter banalisierender wird und ob die Preise in Deutschland sich hier den internationalen Presse anpasst oder nicht.

@_MR:
es ist f√ľr mich nicht nachvollziehbar, wie du zu diesem schluss kommst. gro√üe verlage haben mehr output und werden entsprechend nat√ľrlich √∂fter gelistet. es gibt in der richtlinie einen rechtsanspruch auf verg√ľtung bei nutzung. da sind alle verlage und ihre autoren gleichgestellt.

Hier findet sich eine grobe Absch√§tzung √ľber die H√∂he der Aussch√ľttung durch das LSR. https://www.golem.de/news/leistungsschutzrecht-so-viel-geld-wuerden-die-verlage-von-google-bekommen-1809-136436.html Auch wenn man die erw√§hnten Zahlen nat√ľrlich mit Vorsicht betrachten muss, erh√§lt man hier vielleicht mal einen ersten Einblick zu den Gr√∂√üenordnungen, zumindest was die Verteilung betrifft.

@_MR:
die lange verhandlung war nicht der komplizierten lage geschuldet,[…]
weil die verwertungsgesellschaften unter kontrahierungszwang stehen und die lizenz bereits wirksam erteilt ist, wenn der lizenznehmer die nutzung vornimmt und mit der verwertungsgesellschaft eine verhandlung √ľber den preis aufnimmt. [‚Ķ] das kann sich . [‚Ķ] hinziehen, ohne dass die lizenznehmer zu irgend einem zeitpunkt in gefahr sind, unlizenziert zu nutzen. das besondere am streit zwischen youtube und gema war, dass youtube nach auslaufen der lizenz 2009 pl√∂tzlich die rechtsauffassung eingenommen hat, nicht der lizenznehmer zu sein.

Ich wollte auch nicht behaupten, dass die langwierigen Verhandlungen einer komplizierten Rechtslage geschuldet war. Wie du schon schreibst, war der Hauptstreitpunkt schlicht die H√∂he der Verg√ľtung. Die Aussage Youtubes rechtlich kein Lizenznehmer zu sein, habe ich genauso wie die Forderung der Gema, nicht lizenzierte St√ľcke nicht erst nach Meldung sondern sofort zu l√∂schen eher als Kriegsnebenschaupl√§tze interpretiert.
Wegen des Kontrahierungszwangs: Die GEMA ist hier bestimmt ein Sonderfall, da aufgrund ihrer Monopolrolle sogar der doppelten Kontrahierung unterliegt. Meines Wissens nach sind andere Verwertungsgesellschaften, die bei der √Ąnderung zweifelsohne betroffen sind, nur verpflichtet die Rechte der Urheber wahrzunehmen, nicht aber umgekehrt mit allen potentiellen Lizenznehmern auch entsprechende Vertr√§ge abzuschlie√üen. Sollte ich hier falsch liegen, lasse ich mich aber gerne korrigieren.
Mir ging es hier nur darum, dass entsprechende Verhandlungen eventuell langwierig sind. Falls die Werke bis zu einem entsprechendem garantiertem Verlagsabschluss rechtlich sicher verf√ľgbar sein d√ľrfen, sehe ich diesen Konfliktpunkt als unkritischer an.

@_MR:
es gibt hierf√ľr pr√§zedenzf√§lle: im bereich der privatkopieverg√ľtung ist dieses problem durch den zusammenschluss der verwertungsgesellschaften in der ZP√ú gel√∂st

Der Bereich der Privatkopie mag ein Beispiel f√ľr einen zentralisierten Ansprechpartner sein. Es kann auch sein, dass sich die Verwertungsgesellschaften f√ľr diese Zwecke zusammen schlie√üen oder anders √§hnlich unkomplizierte L√∂sungen finden, aktuell stelle ich mir einen Zusammenschluss aller beteiligten Verwertungsgesellschaften f√ľr diesen Zweck kompliziert vor. Aber ich denke hier kann man nur abwarten, wie hier die ausgearbeiteten L√∂sungen aussehen werden, kann nur die Zeit zeigen. Der Rest w√§re aktuell nur Spekulation.

@MR:
absatz 2a […] ist ein konkreter rechtsanspruch gegen overblocking. absatz 2b regelt den streitfall und schreibt die verbindliche menschliche letztentscheidung hierbei vor. der letzte halbsatz in abschnitt drei […]: es darf nicht automatisch gesperrt werden. […]
eine ma√ünahme, die signifikant zu overblocking f√ľhrt, ist nicht erlaubt, selbst wenn man abschnitt drei nur auf das beschwerdeverfahren anwendet. wenn wir uns alle einig sind, dass die algorithmen nicht taugen, impliziert das, dass sie nur als hilfsmittel verwendung finden d√ľrfen, z.b. um blocking-kandidaten zu identifizieren.
und noch wichtiger: dieser fall ist nicht der standardfall.[‚Ķ] youtube ist ganz klar ein kandidat f√ľr die pauschallizenz. die debatte um richtlinienindizierte uploadfilter auf den gro√üen plattformen ist entsprechend eher akademischer natur.

Absatz 2a sagt zum Einen das Ma√ünahmen zu Ergreifen sind, dass nicht-lizensierte Werke nicht verf√ľgbar sind. Weiter, dass die Zusammenarbeit der Rechteinhaber und der Platformen nicht daf√ľr sorgen darf, dass Werke, die nicht gegen Rechte versto√üen (z.B. weil sie durch die Ausnahmen erlaubt sind), blockiert werden. Falls die Richtlinie so interpretiert wird wie von Dir und sie in der Praxis so umgesetzt wird, gibt es wenig wor√ľber man sich beschweren k√∂nnte. Doch ich glaube nicht an die M√∂glichkeit einer sauberen praktischen Umsetzung aus den bereits genannten Gr√ľnden (technische und personelle Anforderungen zu hoch). Das w√§re ein wenig so als w√ľrde man die Hersteller von Dieselfahrzeugen dazu verpflichten, zuk√ľnftig weiterhin dieselbetriebene Fahrzeuge zu verkaufen, aber k√ľnftig ohne diesen sch√§dlichen Verbrennungsmotor. Daraus ziehe ich, dass hier in der Praxis versucht werden wird, der Richtlinie m√∂glichst gerecht zu werden, und wo dies nicht geschehen kann, m√∂glichst die Interessen des Unternehmens zu wahren (Haftungsminimierung und Gewinnmaximierung). Sprich die genaue Auslegung werden ggf. die Gerichte zu kl√§ren haben. Ob hierf√ľr neben den gro√üen Konzernen auch kleinere Parteien die n√∂tigen finanziellen Mittel und einen gen√ľgend langen Atem haben, ihr Recht auch gerichtlich kl√§ren und best√§tigen zu lassen, m√∂ge jeder selbst beurteilen, ich habe hier jedoch so meine Zweifel.
Unter dieser Betrachtungsweise noch eine Bemerkung zu Artikel 2a:
Zun√§chst ist zu beachten, dass es hier schlicht hei√üt ‚Äúnicht verf√ľgbar sind‚ÄĚ. Es hei√üt nicht ‚Äúm√∂glichst schnell gel√∂scht‚ÄĚ werden oder √§hnliches. Das klingt f√ľr mich zun√§chst nach einer Entscheidung vor Ver√∂ffentlichung. Der zweite Satz sagt genau genommen nur, dass das Blockieren nicht durch die Zusammenarbeit geschehen darf. Ich hatte den Satz in meiner laienhaften Betrachtungsweise erst so interpretiert, dass er vor Allem dazu dient, dass keine Absprachen zwischen einzelnen Medienanbietern und den Inhaltsweitergabediensten geben soll, die zu einem zu gro√üz√ľgigem Blockieren von Inhalten dienen soll. Wenn der Inhaltsweitergabedienst das Werk aber selbst sperrt, z.B. weil er in seiner Meinung dazu tendiert, es k√∂nnte gewisse Rechte verletzen, w√§re das aber in Ordnung. Aber das habe ich also vermutlich falsch interpretiert.
Doch noch einmal zur√ľck zum Overblocking. Du schreibst ja selbst, dass die Richtlinien nur einen entsprechenden Rahmen vorgeben, der einen signifikanten Missbrauch verhindern sollen. Generell ist es begr√ľ√üenswert, dass die Richtlinie Kontrollinstanzen fordert und eine menschliche Kontrolle erzwingt. Diese greift nach Artikel 2b aber erst auf die Iteration der eingegangenen Beschwerden unter Umst√§nden f√§lschlicherweise gesperrter Inhalte, nicht auf das urspr√ľngliche erste Sperren. Und was bedeutet die menschliche Kontrolle hier? Reicht es wenn ein Mensch sagt ‚ÄúIch habe in den Log-Dateien nachgesehen und der Algorithmus hat gefunden Material X verst√∂√üt bei 35:12 gegen Y‚ÄĚ oder muss die grunds√§tzliche Bewertung komplett manuell durchgef√ľhrt werden? In erstem Fall ist dem Anwender nicht geholfen und in zweitem Fall w√§re der Aufwand wieder so hoch, dass zumindest nicht mit einer schnellen Entscheidung gerechnet werden kann. Ich denke n√§mlich nicht, dass nur ein unerheblicher Teil die Fragestellung betrifft, welche Gesetze, Richtlinien und Ausnahmen gerade f√ľr einen speziellen Content relevant sind.

Zum Thema Memes:
Die Debatte auf Fokus der Memes (im Sinne von Bild + kurzer Text) zu f√ľhren empfand ich auch als relativ abstrus. Ich gehe hier mal davon aus, dass sich Memes im Zweifelsfall recht schnell (wieder) freischalten lassen, da die Pr√ľfung einfach ist, oder man in den n√§chsten Jahren sogar bei diesen die Erkennungsrate von Algorithmen entsprechend anpassen kann, so dass diese insgesamt eher unkritisch zu betrachten sind.
Hier war wohl die Bef√ľrchtung eher, dass bei einer Erweiterung der Filter auf Text und Bild, diese standardm√§√üig blockiert werden und die Finalisierung der Technik der Erkennung und/oder Freischaltung dieser Inhalte nicht zustande kommt, weil auf der einen Seite kaum ein finanzielles Interesse dahinter steckt und auf der anderen Seite sich Memes erst durch die sp√§tere Verbreitung in der Masse bilden und weniger durch die Ersteller selbst massiv lanciert werden. Letztere w√ľrden dann oft wohl nicht f√ľr die Freischaltung ihres Memes k√§mpfen, weswegen Teil der aktuellen Popkultur im Netz verloren geht. Zumindest war dies meine Interpretation hierf√ľr.

@_MR:
[…] massiv bekämpft wird. einschließlich zugang zu verwaisten werken. ein schelm, wer böses dabei denkt.

Viel steht zu den verwaisten Werken aber gar nicht in der Richtlinie, oder? Die gro√üe √Ąnderung ist doch, dass Verwertungsgesellschaften in Vertretung der Rechteinhaber die Verwaltung und Lizenzierung dieser Werke √ľbernehmen k√∂nnen. Oder t√§usche ich mich da?

@_MR:
ich bin im moment unentschieden, da es durchaus mit tunesat, soundmouse, bmat etc. unabhängige anbieter gibt, die heute bereits monitoring anbieten und entsprechendes know-how mitbringen. google [sinngemäß: reichte es] ein halbwegs funktionierendes system betreiben […], da overblocking […] und false negatives […] geschweige denn irgend eine rechtsfolge nach sich zogen. die anbieter von monitoringdiensten hingegen mussten lösungen entwickeln, die von den verwertungsgesellschaften als abrechnungsbasis akzeptiert werden. vom know-how her ist also der wissensvorsprung eindeutig auf seiten der kleinen dienstleister.

M√∂glich, dass die akzeptierte Fehlerrate bei Musik-Erkennung bei Google aktuell h√∂her ist als bei kleinen Anbietern. Es ist sogar wahrscheinlich, dass einige Anbieter in gewissen Nischen einen Wissensvorsprung haben, sei es in Bezug auf Fernsehen und der Erkennung ob ein gesch√ľtzter Clip innerhalb einer Werbung, eines Films oder einer Show gezeigt wird oder gewisse Arten des Rauschens besser zu filtern. Aber da muss ich trotzdem mal einhaken: Tunesat, Soundmouse und bmat haben im Portfolio aber nur Audio-Erkennung, oder nicht?
ContentId hingegen funktioniert auch f√ľr Bild und vor Allem Video. Soweit ich das beurteilen kann ist Video-Erkennung noch ein wenig komplexer als Audio-Erkennung. Hier bin ich mir nicht sicher, ob es ebenfalls so viele Konkurrenten gibt.
Anekdote dazwischen: ContentId hat sich letzte Woche √ľbrigens in Bezug auf Audio mal wieder einen Schnitzer geleistet, indem es die aufgenommene Stimme des Youtubers SmellyOctopus als gesch√ľtzt erkannt hat.
Text-Erkennung an der Stelle ist √ľbrigens interessant: Technisch ist es einerseits einfach, andererseits schwieriger aufgrund der gr√∂√üeren Datenmenge und vergleichsweise einfachen Ver√§nderbarkeit der Bausteine.

0 Likes

#68

Es ist total albern diese Argumente.
Bei You Tube gibt es schlicht so gut wie keine relevanten Copyright Verletzungen.
Die teuren Sachen werden längst geblockt. Die blocks werden immer härter von ganz alleine.
LEIDER
Und die kleinen bekommen eh nix die können froh sein wenn ein anderer sie bekannter macht.
1 Was wollen sie den ? 5 Cent weil einer ihr d√§mliches Musikst√ľck das keiner kennt benutzt? Albern
2 Werden sie das so oder so nicht bekommen. Die Gema gibts seit Ewigkeiten und was bekommen da mini K√ľnstler? Genau! NIX!
Spielt also A garkeine Rolle weil sie so oder so nichts bekommen w√ľrden weil die Betr√§ge erst relevant werden wenn du sehr gro√ü bist und B geht 10 mal mehr f√ľr Verwaltung drauf und C sollen die froh sein √ľber jeden der ihren Mist nutzt solange sie klein sind. Das k√∂nnte der Start sein gro√ü zu werden.
Wieviel 1000 Verbote, Regulierungen und Zeugs wollt ihr Tr√§umer noch einf√ľhren bis ihr endlich versteht das es letztlich nie besser wurde sondern immer alles nur komplizierter und schlechter wurde.
Das Internet lief nun 20 Jahre sehr gut nahezu ohne das der Staat eingegriffen hat bzw nur in Extremfällen.
Wer glaubt das da nun irgendwas besser wird wenn der Versager Staat der keinen Flughafen bauen kann da jetzt drin rumpfuscht der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Lasst einfach mal eure Finger von und akzeptiert es einfach wenn hier und da mal etwas nicht ganz optimal läuft.
So ist das halt im Leben!
Was g√§be es f√ľr einen besseren Beweis GEGEN B√ľrokratie und Regulierung als das Internet?
Das lief nun 20 Jahre sehr sehr gut ‚Äúohne‚ÄĚ Regulierungen.
Die Welt ist nicht untergegangen und wir alle sind im großen und ganzen sehr gut damit klar gekommen.
Und perfekte Lösungen gibt es so oder so nie.
Verabschiedet euch mal von der albernen Vorstellung das man irgendwas perfekt machen könnte.

Ich hab ein Musikst√ľck das 200 Leute angeklickt haben.
Ich will meine 0,2 Cent wenn es einer neu hochläd.
Man man man

Tr√§umen Sie wieder davon reich zu werden mit ihrem Mist anstatt froh zu sein das es √ľberhaupt mal einer schaut.

Einfache Faustformel ihr Genies! Solange sich die Klicks nicht √ľberschlagen wie Bolle werdet ihr ohnehin NIEMALS IRGENDWAS verdienen. Und wenn sich die Klicks √ľberschlagen dann seit ihr 6 Monate sp√§ter bei den gro√üen unter Vertrag und alles l√§uft von alleine. Auch heute schon.

Die Seite der kleinen wird durch den Staat gestärkt sagt er :slight_smile:
Ja genau. Das macht der Staat ja st√§ndig. Daf√ľr ist er ja bekannt.
Unentwegt macht er Gesetze gegen die großen welche die kleinen Bevorzugen.
Selten so gelacht.
Kann ja alles nich war sein.
Die Liste von Gegenteiligen Beispielen ist KILOMETER Lang!

Regulierung f√ľhrt zu Kosten und B√ľrokratie und diese Kosten und B√ľrokratie setzt die gro√üen in Vorteil!
Sie können sich die 100 Rechtsanwälte leisten und du kannst GARNIX!
Wer hat den Probleme damit die B√ľrokratie und Regulierung durchzuf√ľhren die der Staat macht?
Der US Burger brater oder der Dönerladen?
Man es ist einfach unglaublich wie naiv die Leute sind!

Toll fände ich wenn Google einfach mal Fxxx the EU sagt.
Ala- Wir sind ein US Unternehmen mit Sitz in den USA und was die Zensur EU will interessiert uns einen sch…!
Das wär mal herrlich :slight_smile:
Und dann kann die EU schön doof schauen oder kann dann China toppen und Google blocken - also mal Flagge zeigen :wink:
Was sie sich nat√ľrlich nicht trauen w√ľrden.

0 Likes

#69

Ich hab 3 Sekunden gebraucht um alle Herr der Ringe H√∂rb√ľcher in guter Qualit√§t (und mehrfacher Ausf√ľhrung verschiedenster Uploader) und definitiv nicht legal geuploaded auf YT zu finden‚Ķaber stimmt schon, is nich relevant f√ľr den H√∂rverlag‚Ķ

0 Likes

#70

Herr der Ringe H√∂rb√ľcher :slight_smile: Ich bin jetzt kein Experte aber sind die 20 oder 40 Jahre alt?
Wertloser Quark…
Damit werden in ganz D vermutlich heute pro Jahr weniger als 50 Euro pro Monat verdient…
ob die da sind oder nicht √§ndert f√ľr keinen was‚Ķ zumal sie ja schnell weg w√§ren wenns jemanden wirklich st√∂ren w√ľrde.
Wie ich schon eben sagte. Urheberrecht ist wichtig wenn du was echt wertvolles hast. Einen tollen neuen Song oder so der dir 5 Mio Euro einbringt in den n√§chsten 6 Monaten. Das dir 3 Leute weniger dein H√∂rbuch kaufen und dir 5 Euro fl√∂ten gehen ist eine alberne kleine Unannehmlichkeit. W√§ren Sie clever w√ľrden Sie das Urheberrecht bei bei Musik, Film usw ohnehin auf 3-5 Jahre begrenzen.
Geld wird quasi zu 99% im ersten Jahr verdient. Anschliessend steht es Millionen Menschen bei ihrer Freiheit und beim Kulturerbe im Weg und dies fast immer wegen lächerlich geringer Summen.

Ganz davon abgesehen

1 Wie sagt man heute so gerne ‚ÄúEinzelf√§lle‚ÄĚ
2 Wird auch das bald von ganz allein der Vergangenheit angehören da mach dir mal keine Sorgen
3 Die Seiten wo es das ALLES gibt , nicht nur Einzelfälle, wird es mit oder ohne Uploadfilter weiter geben…

Ergo = viel √Ąrger
Null Ergebnis
Auf gleich vielen Ebenen

0 Likes

#71

Sieht man u.A auch an dem ganzen anderen mist den du ins Forum schreibst, Zu den H√∂rb√ľchern:
Die deutschen H√∂rb√ľcher kamen letztes Jahrzehnt raus.

3 Leute weniger sind weit mehr als 5‚ā¨.

3 Likes

#72

Harry Potter ist auch schon ueber 20 Jahre alt, wer will sowas schon noch?

0 Likes

#73

Is ne Geschichte aus den 50ern die vor 20 Jahren mal Hipp war.
Wird der gro√üe Renner sein. Deshalb k√ľmmert sich der Hersteller auch so angestrengt drum.
So sehr das du es leichter hoch bekommst als ne 40 Jahre alte Folge von Mash oder der Preis ist heiss.

Und weil du Genie ja so gut informiert bist.
Du verdienst einen sch‚Ķ an H√∂rb√ľchern. Steuern, 1000 Leute beteiligt und keiner will sie haben.
Wenn du nicht gerade Harry Potter schreibst ist mit so Zeug fast grundsätlich nichts verdient.
Wenn ein Autor mit seinem Bestseller 10 000 Euro verdient is er schon sehr gut dabei…

PS: Das du Herr der Ringe Experte bist kann ich mir lebhaft vorstellen :wink:

0 Likes

#74

Zur√ľck zum Thema bitte!!

0 Likes

#75

Oh je, die Schwalben fliegen wieder tief heute Nachmittag

1 Like

#76

Is lustig. Ich war schon seit 10 Jahren in keinem Forum mehr :slight_smile: Aber wie ich sehe hat sich nicht viel ver√§ndert. Lauter Leute die von nichts auch nur den geringsten Plan haben aber sich in ihren Einzeleiern f√ľr den aller Gr√ľ√üten halten :slight_smile:

Ausser Polar hab ich hier bislang noch von keinem auch nur den Hauch eines halbwegs cleveren Ansatzes gehört :slight_smile:

Mal ganz davon abgesehen das meiner Einschätzung nach bei MG das Urheberrecht deutlich mehr verletzt wird :wink: Da läd nicht ein kleiner Bub ohne Gewinninteresse mal unter 1 Mio Videos ein Hörbuch hoch das keiner braucht sondern da nimmt man es sich raus teuer produzierte TV Sendungen Live laufen zu lassen und glaubt weil man ab und an was dazwischen Quakt wäre das nun frei verwendbar :slight_smile: - das auch noch hoch gewerblich - nicht ein bub der 20 cent Werbeeinnahmen bekommt im besten fall sondern gegen ordentlich Eintritt.
Seit mal froh das es da noch keinen √Ąrger gab und es wohl keiner mitbekommen hat oder es ihnen egal war aber so gro√üz√ľgig wie ihr hier mit dem Zitatrecht umgeht kommt ihr da vor Gericht im Leben nich mit durch :wink:

Ich bin ja pers√∂nlich sehr liberal was Urheberrecht angeht und ginge es nach mir w√§re es deutlich lockerer aber selbst ich w√ľrde es in diesem ausgepr√§gten Umfang nich durchgehen lassen.

Vielleicht sollte ich das auch mal machen?
Alle MG Sendungen auf YT stellen und ich quake immer mal wieder einen lustigen Kommentar dazwischen mit meinem Freund.
F√§nde Holger wohl wenig komisch aber nach seiner Logik m√ľ√üte das dann ja total legal/ok sein

0 Likes

Smalltalk- Am Thema vorbei
#77

Der Satz hat fast was poetisches. Könnte man einem modernen Woyzeck in den Mund legen.

0 Likes

#80

H√∂rb√ľcher werden immer und grunds√§tzlich gebraucht.
Es gibt aber in der Tat Leute bei YT, die das beinahe gewerbsmäßig machen, inklusive Monetarisierung.
Bei den kleineren Hörspielverlagen hat man einfach nicht die Kapazitäten, da ständig hinterherzurennen und solche Sachen zu melden.
Ich stimme aber zu, da√ü YouTube was Urherberrechtsverst√∂√üe angeht noch das geringste Problem ist und da√ü man sich dort sowieso schon gro√üe M√ľhe gibt, dagegen vorzugehen. H√§ufig sogar mit etwas √ľberst√ľrztem Einsatz und allein daf√ľr h√§tte es nicht so ein bescheuertes Gesetz gebraucht, das eindeutig vorrangig auf YouTube abzielt.

0 Likes

#81

Verdient man nix mit.
Du brauchst Millionen von Klicks im Monat damit du nur auf Hartz4 kommst. Und wenn du jeden Tag 2 H√∂rb√ľcher hoch l√§dst ist dein Account in wenigen Tagen Platt. Noch bevor du √ľberhaupt Werbung schalten kannst. Sowas hat man vor 5 Jahren gemacht und selbst damals wars kein WIRKLICHES Problem.
99,99% von dem was bei YT geht ist √ľberhaupt kein Thema und der Rest is kleinkram und wie ich schon sagte. PERFEKT IST NIE WAS!
Und die ganzen illegalen Seiten wo es WIRKLICH gute Sachen gibt die k√ľmmert der Uploadfilter eh nich.

Du bekommst doch wie gesagt kaum noch eine alberne wertlose 40 Jahre alte Serie hoch die du obendrein noch verzerrst und die eh jeder schon 4 mal gesehen hat.

Ich kanns nochma wiederholen.
Fummelt der Staat da rein wird das NIEMANDEM was bringen.
NAHEZU 0 Nutzwert - was auch immer sie tun.
Dem entgegen steht viel neue Rechtsunsicherheit, viel verlorene Freiheit, viel √Ąrger f√ľr ganz harmlose Normalos.

Nahezu ALLES womit man Geld mit machen kann wird seit Jahren sehr gut beobachtet.
In vielen Fällen sogar schon längst ZU GUT.
Also das Sachen gelöscht, gesperrt oder sonst was werden die garnicht betroffen sein sollten.

Der Schaden der dort entsteht ist heute schon h√∂her als die paar Cent die irgend einem H√∂rbuch Futzi durch die Lappen gehen der sein H√∂rbuch derart unwichtig findet das er daf√ľr noch nicht mal einen Google Alert eingestellt hat.

Wir hatten jetzt fast 20 Jahre ein VIEL Freieres Netz und die Welt hat sich trotzdem weiter gedreht :wink: Und jetzt wo google von selbst Filtert wie ein Weltmeister und jede Woche NOCH mehr macht DA fangen wir das große regulieren an.
Mensch Leute - das ist doch schon von Grund auf albern…
Kontrolle wollen Sie!
Wer glaubt den ernsthaft das die sich sorgen um klein Franz machen dem 10 Euro bei seinem Hörbuch durch die lappen gehen :smiley:
Das wär das erste ma das die sich sorgen um klein Franz machen :wink: Wir haben ne knappe Million Obdachlose und was passiert?
Interessiert sie einen feuchten

Letz open the borders and k√ľmmer um wichtige uploadfilter :slight_smile:
Damit die 10 H√∂rb√ľcher von YT verschwinden :stuck_out_tongue:

0 Likes

#82

Das stimmt, jedenfalls nichts von Signifikanz.

Jaaa, da k√∂nntest du aber lange nach HD-Filmen o.√§. gucken, bei der √úbertragungsrate, die man auch √ľber einen nassen Schn√ľrsenkel bekommen h√§tte :smile:

0 Likes

#83

also ich kann 1080 sicher seit 15 jahren streamen.
seit 10 jahren 4k wenns sein m√ľsste.
und wie wir schon festgestellt haben - neue tolle filme in guter qualli gabs bei YT ohnehin quasi noch nie.

hinzu kommt noch. wenn mal wirklich relevant schaden ensteht und dir jemand einen lehrgang hochläd der 500 euro kostet und der 2 wochen unbemerkt bleibt und dir da 5000 euro flöten gehen.
anzeige und der typ wird ermittelt und zahlt.
frag mal shlomo :wink:

0 Likes

#84

Uuund verschissen! :stuck_out_tongue_closed_eyes:

1 Like

Smalltalk- Am Thema vorbei