Ich halte mich dann lieber an Wörterbücher (nicht nur deutsch sondern auch englisch!) und allgemeinen Konventionen.
Wer als „Aktivist“ so grobmotorisch ist, dass er nicht differnzieren kann (also dumm ist) - oder so ideolotisch, dass er nicht differenzieren will … nun, beides ist keinesfalls schmeichelhaft für diese Person.
Wer schon Grobmotoriker der aktuellen Sprache ist, sollte bezüglich vergangener Sprachen vielleicht die Klappe halten. (frommer Wunsch!)
Vielleicht später - mir ist das Betreute Gucken noch zu frisch im Gedächtnis und verursacht Schmerzen.
Um mal Bijans Absurdität zu maximieren: die Aussage „Geschlecht ist nur ein soziales Konstrukt“ ist selber auch nur sozial konstruiert. Also soziales Konstrukt hoch 2
Seh ich auch so. Wobei er in der 2. Hälfte Ansichten geäußert hat, die ich mitunter teile. (in Bezug auf Ukraine etc.) Allerdings hat er das dann plötzlich in einer vollkommen absurden Weise mit seinen Vorstellungen vom „Patriarchat“ verquickt. Das wurde dann auf einmal wieder sehr absurd.
Der Punkt ist halt der, dass ernsthafte Positionen (die hier und da mal durchblitzten) gleich wieder ad absurdum geführt wurden. Aus der Nummer kam er dann auch nicht mehr heraus. Das war dann nur noch lächerlich, fand ich…
Und ganz ehrlich. Eine Person, die männlicher nicht aussehen könnte (Vollbart), sich als Frau definiert und offenbar auch mit einer zusammen ist, sich dann als „lesbisch“ zu bezeichnen… Also… na ja, das darf er natürlich, wirkt aber zwangsläufig komisch.
Meine Frage, kommt er aus der Nummer noch raus.
Sonneborn ist auch aus der Nummer nicht mehr rausgekommen. (Ok, verdient im Europaparlament gutes Geld).
Ja, es mag in einigen Fällen tatsächlich so sein, dass wir hier so etwas wie „im falschen Körper geboren“ haben, aber, der allergrößte Teil hat meiner Meinung nach andere Beweggründe. Ich denke hier an Lifestyle (Fetisch) und Aufmerksamkeitserregung. Viele werden auch ganz ohne solche Problematik einfach in die falsche Peer Group geraten sein. Oder haben eben etwas Psychisches. Oder verdienen ihr Geld damit. Und und und. 0,35 Prozent sind in Deutschland betroffen, also scheint mir das doch kein gängiges Problem zu sein zumindest kein Grund die ganze Welt auf den Kopf zu stellen. Sorry, aber so sehe ich das. Andere haben Probleme in viel größeren Gruppen und das interessiert auch keine Sau.
Aber gut. Von mir aus. Wenn wir dadurch auf das Gendern verzichten können, alle, dann hängt diese Automaten doch auf. Das wären mir die Kosten aus den Steuern wert.
Außer meiner Sicht ist das Problem auf dem Parteitag nicht gewesen, dass man sein Geschlecht jederzeit ändern kann, ohne dass jemand „überprüfen“ kann, ob man das ernst meint, sondern dass es Frauenquoten gibt, durch die das Konsequenzen hat. Außer meiner Sicht soll ruhig jeder jeden Tag sein Geschlecht ändern, wie er lustig ist, man kann diese Person ja dann für verrückt halten, aber das wäre letztlich nur eine harmlose Marotte, wenn damit nichts verbunden ist. Für mich persönlich ist das Geschlecht einer Person (sowohl das biologische, als auch das „gefühlte“) komplett egal. Und eigentlich sollten wir doch als Gesellschaft dahin kommen, dass das allgemein in so vielen Situationen wie möglich egal sein kann, weil keine Unterschiede zwischen Männern, Frauen und allem weiteren gemacht werden.
Also keine Quoten, dann kann es den Parteimitgliedern auch egal sein, ob Bijan Mann oder Frau sein will.
Das war ja nicht mal der Fall, anscheinend hatte Bijan diese Änderung ja bereits 3 Jahre(?) vorher mitgeteilt und nicht im Rahmen des Parteitags. Und die LINKE ist ja zmd. so schlau eine Frist von mind. 6 Wochen vor dem Parteitag festgelegt zu haben, die für die Geschlechtszuordnung maßgeblich ist. Diese Maßnahme zeigt ja, dass man seinen Mitgliedern sogar unterstellt, dies sonst auszunutzen
Klar, und zB. ich gehe 5 Jahre in den Bau weil ich keine Lust habe diese gestörten Menschen zu fragen wie ich euer Merkwürden denn heute ansprechen darf.
Mich interessiert dazu die praktische Seite:
Welche Migranten sind denn erwünscht? Und bis in welche Generation zählt man als Migrant?
Lt. Artikel kann man seinen Migrantenstatus freiwillig angeben. Wer prüft den Wahrheitsgehalt? Gibt’s Genanalysen und einen praktischen Aufnäher nach bestätigter Migrationsgeschichte?
Kann man seinen Status per Sprechakt jährlich ändern?
Ich als Ossi komme ja nun auch aus einem anderen Land als der BRD. Anderes Rechtssystem, andere Steuergesetzgebung, anderer politischer Umgang, teilweise andere Sprache und Gebräuche; sogar mit Verfolgung durch staatliche Behörden musste meine Familie sich plagen. Theoretisch gelte ich doch sicher als Migrant, oder?!
Das irre an den ganzen Quoten ist ja, dass Eigenschaften, von denen wir gerade nicht wollen, dass sie eine Rolle bei der Auswahl spielen, in den Vordergrund gerückt werden. Ein Migrant, der sich hier zu Hause fühlt, am gesellschaftlichen Leben teilnimmt und sich hier als ganz normaler Mensch wie jeder andere fühlt, wird plötzlich gefragt: „Sag mal, du bist doch Migrant. Willst du nicht für den Vorstand kandidieren? Wir haben noch keinen gefunden, der sich bereiterklärt hat.“ Man katapultiert die Menschen also wieder heraus und macht alles kaputt, was man eigentlich erreichen will.
Außerdem werden Menschen, die es ganz ohne Quote geschafft hätten und auch keine Quoten gewollt hätten, dem Verdacht ausgesetzt eine Quotenfrau oder ein Quotenschwarzer etc. zu sein. Man kreiert also Probleme für fähige Frauen und fähige Migranten und legt ihnen damit Steine in den Weg. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass man sie damit demütigt.
Darüberhinaus werden andere Eigenschaften, die viel wesentlicher für die jeweilige Tätigkeit sind, wie z.B. Ausbildung oder Erfahrung, durch Quoten in den Hintergrund gestellt. Man optimiert also nicht nach Kompetenz, sondern nach einer vermeintlichen Diversität. Aber ein Mensch soll ja gerade nicht über Geschlecht und Hautfarbe identifiziert werden, sondern über seine individuellen Eigenschaften!
Ich halte Quoten also nicht nur für nicht zielorientiert, sondern für absolut kontraproduktiv und widersprüchlich und verstehe nicht, warum das nicht mehr Leuten auffällt.
Ja, überspitzt ist es. Aber eine Frau „Herr“ zu nennen ist mal locker beleidigend und es ist sicher eine Frage der Zeit bis wir über das Strafmaß für misgender diskutieren. Die Deutsche Bahn wurde bereits erfolgreich verklagt. Zwar noch im Allgemeineren, aber warten wir Mal ab. Wenn man es damit ernst meint muss man auch die Anerkennung durchsetzten. Sonst ist es nichts wert.
Naja, wenn Äußeres und Geschlechtsidentität stark differieren oder Äußerlichkeiten keinen Rückschluss auf das Geschlecht zulassen, lassen sich Missverständnisse und Peinlichkeiten wohl nicht vermeiden. Klar, nervig für die Person, aber lässt sich nicht ändern.
Wenn eine Person aber darauf hinweist, wie sie angesprochen werden will, gebietet es aus meiner Sicht Anstand und Respekt, sich daran auch zu halten.
Gleichzeitig fahren wir zum Glück gut damit, Höflichkeit nicht per Gesetz einzufordern und nicht jede Unverschämtheit oder jeden Verstoß gegen Anstandsregeln per Strafe zu verfolgen, sondern sowas auf einer anderen Ebene zu behandeln.
Wenn jemand sein/ihr Geschlecht ändern möchte, muss er/sie aber auch bitte es offiziell ändern lassen,ansonsten nenne ich die Person so wie es im Ausweis steht und fertig. Wo ist das scheiß Problem das offiziell zu über Behörden ändern zu lassen? Liegt es daran, dass zwei Termine beim Psychologen dazu gehören?
Ew geht darum festzustellen ob die Person das möchte und weiß was sie tut, mehr nicht.
Der Gast ist entweder geisteskrank und braucht dringend Hilfe oder es ist pure Verarsche