Folge 41

Nur so viel: Das Flüchtlingsthema mit dem Klima-Thema zu vergleichen ist genau so blödsinnig wie Rauchen und Alkoholmissbrauch zu vergleichen. (Wird ja beides gerne gemacht.)
Beides ist in sofern Blödsinn, als dass es verschiedene Lösungen bedarf und ein Vergleich im Prinzip nur zur Ablenkung von Lösungen dient.
estenfalls dient es nur um die eigene Weltanschauung zu begründen. Damit wird nix gewonnen.

Da kann ich nicht widerstehen…

Was ist nochmal eine der Fluchtursachen?

Und ich meine hier nicht die Antwort der Anstalt darauf. Die ebenfalls zutreffend ist.

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Ursachenforschung ist etwas anderes als zu versuchen zwei „Sünden“ miteinander abzuwägen.
Egal ob das „Klima vs. Flüchtlinge“, „Rauchen vs. Alkohol“, „Rauchen vs. Autoabgase“ (sic! Wurde mir bereits aufgetischt) oder was auch immer ist.

In der Tat ist Klimaänderung ein existierender Fluchtgrund.
Wobei dieser Grund schon immer existierte - z. B. in Abhängigkeit der Wechsel zwischen Eis- und Heißzeiten. Egal, wie viel der „moderne Mensch“ am Klimawandel Teil hat, als Fluchtgrund existiert er heute natürlich nach wie vor.

Eben nicht. Löst du das eine löst du das andere (zum Teil) automatisch. :wink:

Aber um versönlich zu enden. Ich weiß ja was du sagen willst, allerdings bot es sich bei „Klima-Flüchtlingen“ (ja ist absichtlich so geschrieben :smiley: ) einfach mal sowas von an da sie eben doch direkt zusammenhängen, so das ich nicht widerstehen konnte. :wink:

Das heißt also, ich als Konsument muss verzichten, weil die Politik die großen Firmen nicht zum Klimaschutz zwingt? Klingt logisch. Also spare ich bspw. fleißig Strom, damit die Einnahmen der EEG-Umlage sinken, während die Firmen davon eh befreit sind. So geht Klimaschutz natürlich richtig.

Übrigens haben die sogenannten Ökos statistisch gesehen eine viel schlechtere CO²-Bilanz als jemand wie ich im niedrigen Einkommenssektor. Mit dem neuen SVU zum Biobauernhof fahren, Plastik vermeiden, wenn man in den Urlaub fliegt und unnötige Anschaffungen sorgfältig an den Mülltonnen trennen.

Insofern muss ich erst mal nix ändern, da ich gezwungenermaßen sowie so schon ein Umweltheld bin :innocent:

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Nein, du solltest, wenn du willst das die Menschen auch zukünftig noch eine lebenswerte Erde vorfinden werden. :slight_smile:

Ich habe nicht gesagt, dass die Politik nichts tun muss. Ich habe nur gesagt, dass jeder von uns sein Verhalten ändern muss. Ich persönlich überlege mir ein E-Fahrrad anzuschaffen und damit zur Arbeit zu fahren. Allerdings ist das schon eine längere Strecke. Ein E-Auto wäre natürlich eine Alternative, aber da ist das Problem, dass bei der Herstellung so viel CO2 entsteht, dass sich das auch erst lohnt wenn mein relativ neues Auto irgendwann nicht mehr zu retten ist. Und bisher hatte der Wagen noch nie eine Größere reparatur (ausser einem Steinschlag. Das ist aber eher ein Schaden wie ein Unfall oder so und kein Schaden wie der Motor Raucht und Qualmt)

Außerdem überlege ich Bäume zu kaufen und die einfach irgendwo wild in die Gegend zu Pflanzen. Das darf man wahrscheinlich nicht aber letztendlich ist es auch kein besonderer Schaden der dort entsteht.

Fährst du mit dem Auto dahin wo du sie jeweils pflanzen willst und warst du mit dem Auto im Baumarkt um sie zu kaufen? Falls du sie aus der Natur hast, wie stehst du dazu das du mit dem „rausreißen“ den Lebensrtaum vieler Insekten und anderer Tiere negativ beeinflusst hast und bist du zum „Baumwildern“ mit dem Auto gefahren und hattest Kleidung von KiK an? Ist dein Spaten biologisch abbaubar oder mindestens aus nachwachsenden Rohstoffen oder machst du das mit bloßen Händen? Falls ja, ist davon auszugehen das du dir die Fingelnägel schneidest oder Feilst. Ist deine Schere/Feile biologisch abbaubar oder aus nachwachsenden Rohstoffen? Schneidest du dir die Fingernägel unter Kunstlicht? Zurück zu den Bäumen, wie rechtfertigst du eine möglicherweise invasive Art an einen Ort zu bringen wo sie andere Arten verdrängen könnte? Inwiefern soll Bäume pflanzen irgendein Problem lösen, denn wenn sie absterben setzen sie wieder CO² frei. Hast du bzw. wirst du zum Kauf der Bäume „Bargeld“ benutzen? Münzen oder Scheine oder beides? Meinst du nicht das du dich mitschuldig machst indem du „Geld“ benutzt? Ist es „elektronisches Geld“? Falls ja, wie rechtfertigst du das dafür Server betrieben und seltene Erden ausgebeutet werden müssen? Solltest du mit EC-Karte bezahlen, so ist diese biologisch abbaubar oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt worden und wurden bei ihrem Herstellungsprozess keine Emissionen in die Atmosphäre entlassen und keine nicht nachwachsenden Rohstoffe verbraucht? War Kinderarbeit im Spiel… usw usw usw usw…

Lass stecken Ice, ich wollte nur ganz allgemein vor Augen führen wie schwachsinnig so eine Art der Argumentation ist. :wink:

Hol dir lieber einen gebrauchten Drahtesel, ist umweltfreundlicher als ein neues E-Bike :wink:

Bevor jetzt das Bliblablubb kommt von wegen „die Strecke ist ach so weit und bergig“, ein Moped o.ä. tuts auch.

Nein mit dem Fahrrad

und warst du mit dem Auto im Baumarkt um sie zu kaufen?

Ich züchte die einfach im Garten

Falls du sie aus der Natur hast, wie stehst du dazu das du mit dem “rausreißen” den Lebensrtaum vieler Insekten und anderer Tiere negativ beeinflusst hast

Das sind Bäume, die ich eigens dafür Züchte

und bist du zum “Baumwildern” mit dem Auto gefahren

Nein, das mache ich zuhause

und hattest Kleidung von KiK an?
Nein von Grüter und Schimpf

Ist dein Spaten biologisch abbaubar ode rmindestens aus nachwachsenden Rohstoffen ode rmachst du da smit bloßen Händen?

Ich nehme meine Hände

Falls ja, ist davon auszugehen das du dir die Fingelnägel schneidest oder Feilst. Ist deine Schere/Feile biologisch abbaubar oder aus nachwachsenden Rohstoffen?

Ich bin ein klassischer fingernägelkauer. Ich nutze dafür nur meine Zähne. Die wiederum putze ich mit einem Gesteinsmehl, dass ich selber herstelle.

Schneidest du dir die Fingernägel unter Kunstlicht… usw usw usw usw.

Ich kann das natürlich blind.

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Erwischt! :smiley:

Man darf also keine Gesetze einfordern, wenn man von vorneherein nicht schon nach diesen handelt? :hushed:
Gilt dies auch für Steuergesetze? Oder Erbrecht?

Nein. So ist das selbstverständlich nicht. Alle Menschen (außer mir) haben eine Doppelmoral. Es gibt Ärzte die Rauchen und erzählen ihren Patienten wie ungesund das ist und empfehlen diesen dann aufzuhören. Das liegt in der Natur des Menschen, weil wir zwar auf der einen Seite Nachdenken, auf der anderen Seite aber doch unseren Gewohnheiten und der Bequemlichkeit folgen.

Wenn ich in einer Diskussion Fakten nenne und gleichzeitig oder in einem relativen zeitlichen Abstand dazu meine Doppelmoral aufzeige, dann schmälert das die Aussagekraft meiner Fakten, denn ganz offensichtlich sind mir meine eigenen Argumente selber nichts wert. Wenn ich dagegen die Doppelmoral aufhebe in dem ich das offen anspreche zeige ich, dass mir meine Argumente schon etwas Wert sind und ich mich damit durchaus beschäftige, ich aber aus Gründen nicht darauf verzichte.

Frei nach dem Motto: Tu was ich sage, nicht was ich tue. :slight_smile:

Ich vergleiche nicht die Thematiken, sondern die Methodik der Delegitimierung, die identisch ist.

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Und weil Doppelmoral so böse ist, sollten diese Ärzte lieber ihren Patienten raten weiter zu rauchen, denn das wäre wenigstens ehrlich. Völlig egal ob die Tatsache, dass rauchen ungesund ist, stimmt?

M’kaayyy…

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Das is ein übles Gerücht!

Davon ab, Pizza ist Gemüse!

Eigentlich müssten sie selber aufhören zu rauchen.

Warum?
Es gibt sicherlich auch lebensmüde oder hedonistische Ärzte.
Die Aussage an sich „Rauchen ist ungesund“ wird jedenfalls nicht durch die Entscheidung zu rauchen tangiert.

Dann müssten sie aber auch ihren Patienten sagen: WENN sie weiterleben wollen

Nun aber genug davon und wieder zurück zu den Themen der Mediatheke 41