Das mit der Klimaanlage ist schwierig. Gerade in Altersheim oder bei Hitze anfälligen Menschen lässt es sich bei Rekord Temperaturen wohl kaum vermeiden. Auch in bestimmten arbeits umgebungen ist es wohl verständlich, wenn manche nicht versichten können. Das ganze Aufnahme equibment heizt wahrscheinlich ganz schön den Raum auf. Die Bauern tricks mit Lüften und Rolladen runter klappen auch nicht in jeden Haus. es gibt einfach gebäude die lassen sich kaum vernünftig runter kühlen.
Problematisch wird es erst, wenn die Leute diese Teile auch anmachen wenn es nicht so heis ist. Sowie es z.b. in Amerika standart ist!
Wenn Die Leute diese Teile nur bei 33+ grad anmachen. Dann kann ich persöhnlich es noch verzeihen.
Glaubwürdigkeit so wie „Mit mir wird es keine Maut geben?“ wo eine Kanzlerin ungestohlen in die Kamera lügt es bekräftigt und nur der EUGH schlimmeres verhindern kann?
Oder meinst do so glaubwürdig wie die Mehrwertsteuererhöhung unter CDU und SPD, wo die SPD 1% mehr wollte die CDU 2% und am ende eben 16 auf 19 rausgekommen sind?
Oder meinst du die Glaubwürdigkeit beim Thema Datenschutz? Wo auf einmal Einwohnermeldeamt-Behörden meine Date verkaufen und weitergeben dürfen ohne das ich Widerspruch einlegen kann.
Oder meinst du Glaubwürdigkeit beim Thema Vorradsdatenspeicherung die ebenfalls von Gerichten gekippt wurde weil sie nicht das bringt was man sich erhofft hat?
Welche Glaubwürdigkeit meinst du?
Sorry aber niemand ist glaubwürdig. Man findet bei jedem irgendwas. Du hast kein Auto und bist selten geflogen. Gut. Deine Kleidung wurde wo produziert? Wie viel Adidas hast du im Kleiderschrank?
Man kann das beliebig fortsetzen und findet immer irgendwas.
Ich finde des Ansatz das jeder bei sich selbst anfangen sollte richtig und gut und die Politik sollte unterstützen. Auch mit Verboten!
Wer konsumieren will soll dafür zahlen. Wenn etwas zu teuer ist nutzt es keiner mehr. → Steuerungseffekt
Ich bin weiß Gott kein heiliger und verbrauche auch zu viel Strom für unnötige Sachen die ich aber für mich als Luxus wahrnehme den ich mir eben gerne leiste. Dafür verzichte ich in anderen Bereichen.
Nur weil jmd eine Klimaanlage hat oder gerne reist und fliegt macht ihn das nicht zu einem Klimakiller.
Ein Außenminister oder Verkehrsminister darf auch gern mal die normalen Flugzeuge nutzen und muss nicht immer die der Bundeswehr nehmen (wobei die funktionieren ja auch nicht).
Ich kann an der „Rezo ist ein Heuchler“-Debatte nichts substanzielles erkennen, tut mir leid. Er ist ein Mensch wie ich und du der auf seine Art und Weise versucht etwas zu bewegen und zu verändern.
Es gibt bis heute keine Maut. Ich glaube das war eher so etwas wie: Gib dem Hund einen Knochen, dann ist er ruhig.
Zusammenfassung
Will meinen: Sie wusste von Anfang an, dass das mit der Maut nichts wird und hat sich deshalb darauf eingelassen.
Allerdings muss ich hier leider auch in einer offizielleren Funktion sprechen: Das Thema ist „Rezos Antworten“. Dabei kann man auch auf Dinge aus dem ursprünglichen Rezo video eingehen und man kann im weitesten sinne auch auf Inhalte der CDU eingehen, aber bitte nicht Primär und immer in Bezug zu den angesprochenen Rezo Inhalten.
Als ich arbeitslos wurde ging meine Stromrechnung deutlich nach oben und ist erst wieder gesunken als ich einen Job hatte. Statistisch gesehen sind Hartzer jedenfalls öfter zu Hause als Arbeiter und haben deswegen mehr Gelegenheit Verbraucher laufen zu lassen.
Zum Interview:
Einerseits finde ich ok, wenn man bei solch rhetorischem Ungleichgewicht den Diskurs nicht fortsetzt. Wirklich inhaltliche Diskussion wäre wohl ohnehin nicht möglich gewesen, wenn Rezo immer eine Einzelaktion der “Zerstörung der Welt” * gegenüberstellt. Schön hätte ich aber schon gefunden, wenn Holger zumindest auf die ein oder andere Quellenfrage oder Unterstellung geantwortet hätte.
*Ich sehe es übrigens nicht binär, ob wir die “Welt zerstören”, sondern man muss da schon Abstufungen machen: Wenn Naturvölker einen Baum gefällt oder ein Feuer gemacht haben, dann haben die ja auch die Umwelt geschädigt - in dem Ausmaß war es aber kein Problem. Eine gute Abwägung hätte ich gefunden, wenn Rezo gesagt hätte, er zieht eine Menge x an Einsparung bei Emissionen zu einem Zeitpunkt y der negativen nicht-Umwelt-Folge z vor.
Bitte denke dran, dass das Wort „zerstören“ in der Jugendsprache eher „Hinweis auf Fehlverhalten“ bedeutet. Es hat nichts was mit der korrekten Wortbedeutung zu tun.
Echt super, Rezo. Erzählt mir was von Klimaschutz mit seinem Klimagerät im Hintergrund und son PC/Monitor geht doch auch aus, oder?
Aber er hat uns ja beigebracht, dass sowas keine Doppelmoral ist! Wasn Typ.
Der Fall ist anders. Wenn ich dafür bin, das mein Staat flüchlinge aufnimmt, dann stimme ich nicht zu, dass sie zu mir nach hause sollen, sondern dass der Staat Steuergelder, zu dehnen ich ja beigetragen habe verwenden soll um diesen Menschen in meinem Staat ein sicheres zuhause anzubieten. Dafür gibt es sehr viele Möglichkeiten und die Möglichkeit flüchtlinge bei irgendwelchen Leuten privat einzuquartieren ist ja nur eine von mehreren Möglichekeiten, aber diejenige die am meisten einfluss auf das leben der Staatsbürger des Staates hat.
Beim Klimaschutz dagegen ist es etwas anders. Wenn man sich für den Klimaschutz einsetzt, dann muss man auch in gewissen Maße bei sich selber anfangen und ein Vorbild sein. und zwar weil es auf jeden ankommt. Natürlich gibt es hier eine Doppelmoral. Menschen sind halt so. Daher ist es eigentlich wichtig die eigene Doppelmoral aufzuzeigen und sie sichtbar zu machen bevor ein Kritiker kommt und die ganze Argumentation wegen dieser Doppelmoral kaputt macht. Denn letztendlich ist es eine Zielscheibe, die man sich aufmalt und dann muss man sich nicht wundern wenn jemand trifft.
Das sehe ich etwas anders: Ich glaube es reicht bereits aus, dass man Gesetze fordert, von denen man genauso betroffen sein wird, um dem Dilemma der Doppelmoral zu entgehen.
Tatsache ist doch, dass man privat so viel Umweltschutz betreiben kann wie man will - Klimaschutz-„Gegner“ werden immer irgend etwas finden, warum ausgerechnet du doch bitte die Klappe zu halten hast - und sei es nur der Kugelschreiber in deiner Hemdtasche, der aus Plastik besteht. Ist so bei Thunberg geschehen und nichts anderes sehen wir in diesem Fall bei Rezo. Es ist absurd.
Du musst deiner Doppelmoral offensiv begegnen. In der Wissenschaft ist das ja auch üblich, dass man am Ende einer Arbeit, die eigene Arbeit kritisiert, bevor es jemand anderes tut. Warum sollte das im Gesellschaftlichen Diskurs nicht auch so sein.
Da fällt mir ein. Ich habe mal, als ich noch Fernsehen als Hobby hatte (also fernsehen machen) eine Umfrage auf der Straße durchgeführt. Es ging da um Paintball und so. Da war dann ein älterer Herr, der gesagt hat wie schlimm das alles ist und dass das die Gewalt fördert und überhaupt. Auf die Frage wie er denn zu einem klassischen Schützenverein steht hat er geantwortet, dass er selbst Mitglied ist.
Ich frage mich, ob der Unterschied zwischen falsche Waffen auf echte Ziele und echte Waffen auf falsche Ziele wirklich so groß ist.
Es kommt auf jeden an? Es könnte jeder Bundesbürger wie der größte Umweltsünder leben und die Situation in Sachen Klimaschutz wäre immer noch besser als sie heute ist, wenn im Gegenzug dazu die großen Firmen mal herangezogen werden.
Ja, Das ist das gleiche wie die Verwendung von Steuergeldern für Flüchtlinge. Es ist aber schon ein Unterschied wenn du nicht einfach Zahlen sollst, sondern die Flüchtlinge bei dir zuhause aufnimmst. Bzw. Wenn du dein CO2 in deiner Wohnung lagern musst.
So Firmen wie RWE deren Strom du nutzt. Firmen wie VW, Mercedes BMW deren Autos du fährst. Firmen wie Raffinerien, deren Sprit du Tankst? Firmen wie HapagLoyd deren Schiffe deine ganzen Sachen aus China bringen? Firmen wie ThyssenKrupp, die den Stahl herstellen mit dem die Schiffe hergestellt werden , mit dem HapagLoyd deine Sachen bringen?
Es gibt in der Wirtschaft etwas, dass nennt sich Wertschöpfungskette. Am ende der Wertschöpfungskette steht immer der Verbraucher. IMMER. Dementsprechend bist du mit deinem Konsumverhalten auch immer mitverantwortlich für die Emissionen dieser Unternehmen. Das würde übrigens durch eine CO2 Steuer mit Rückvergütung ausgeglichen.
Es kommt auf den Blickwinkel an.
Wenn der Staat (also wir alle!) es will, dann geht es Steuergelder - und es betrifft unsere Staats-/Sozialgemeinschaft als Gemeinschaft selbst.
Wenn Frl. Greta, Hr. Rezo oder welche Privatperson auch immer private Personen zum Umwelt-/Klima-/Whatever-Schutz aufrufen (mal davon abgesehen, was das auch immer bedeutet*), so sprechen Sie von Person zu Person. In dem Fall müssen sie sich auch der Kritik stellen, wenn sie selber schon in einfachen Fällen ihren Idealen nicht gerecht werden.
Dass Rezo in seinem Computerraum ein mobiles Klimagerät hat wundert mich jetzt nicht besonders. Es aber im Bild zu haben, ist m. E. ungeschickt.
*) Meiner Beobachtung nach wird Umwelt- und Klimaschutz eher als Synonym für „Ich will, dass mein Habitat so bleibt, wie es im Augenblick ist.“ verwendet. Ein verständlicher Wunsch - wenn auch ein bisserl blauäugig, da es auch ohne menschliches Zutun sich die Umwelt ständig ändern würde.
Nein, es ist exakt das gleiche. Warum erklärte ich oben.
Die Entsprechung ist ja nicht, CO2 bei dir zu Hause zu lagern, sondern null CO2 zu verursachen.
Ja und? Die Logik ist doch trotzden dieselbe.
Wenn einer sagt „Wir müssen Flüchtlinge aufnehmen“, dann spricht der auch von Person zu Person, genau wie der identitäre AfDler, der mich dazu auffordert, dann der Glaubwürdigkeit halber Flüchtlinge bei mir wohnen zu lassen.
Das „Argument“ der Klimaschutzvermeider ist exakt gleichwertig dämlich und entspricht demselben Prinzip, da gibt’s kein Drumrumschlängeln.
Es gibt keine Menschen, die keine Sünder sind. Ist völlig witzlos solche eine Diskussion zu führen.
Ein Klimagerät in einem Arbeitsraum mit viel Elektronik ist nicht ungewöhnlich.
Nur sind sich viel zu wenig Menschen bewusst, dass so ein Ding da nicht zum Spaß steht.
Daher bietet es unnötige Angriffsfläche, wenn das Ding mit im Bild ist.
Ich kann es auch anders ausdrücken:
Wenn man dafür ist auf Klimageräte zu verzichten, dann sollte man als erstes aufs Internet verzichten. Dir dürfte ja auch klar sein, dass das Ding nicht ohne Klimatisierung funktioniert.
Und da wären wir wieder an dem Punkt, der deutlich macht, wie witzlos „Friday for future“ ist, wenn nur der anschuldigende Zeigefinger auf die „älteren Generationen“ gezeigt wird. Und zwar nicht, weil sie unrecht hätten sondern:
Egal, wie man es dreht und wendet: Das ist keine Problemlösung.
Jeder versündigt sich mehr oder minder am Klima (um beim Sündenbild zu bleiben) - und sei es durch Nutzung von Klimageräten. Damit ist ein solches Handeln eher ein „Ablenken von der eigenen Schuld.“