Folge 327: Gast: Julian Reichelt

Womit du doch selbst erkannt hast, dass es populistischer Müll ist.
Wie gesagt: Wenn ich bei jeder These widerspreche und mit ihm erstmal ausdiskutiere, hätte das am Ende den selben Effekt gehabt. Und vor allem wären wir kaum vorangekommen.
Letztlich habt Ihr alle eine Meinung zu bestimmten Themen - manche stimmen zu, andere stimmen nicht zu. Da bringt es auch nichts, wenn ich dann auch nochmal mit ihm diskutiere über Transgender, die Grünen oder Atomkraft. Letztlich repräsentiere ich damit ja auch immer nur einen Teil der Zuschauerschaft.

Die Intention war, mit ihm über NIUS und Journalismus zu sprechen. Jeder möge seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, wir sind ja nicht im Kika. Wenn deine Erkenntnis ist, dass er nur populistischen Müll labert, ist das doch immerhin ein Ergebnis.

Ich würde zumindest trotzdem freundlich bleiben und nicht auf Biegen und Brechen jemanden entlarven wollen - das führt fast immer in den Abgrund.

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Du hast wirklich sehr gute, wahre und wichtige Worte gefunden. Es ist einfach traurig wie so viele Leute in Ihren Blasen verdummen.

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Als da wären?

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Endlich mal ein vernünftiger Interviewgast, der klare Aussagen trifft hat mit denen man arbeiten kann. Bin begeistert.

Jeder soll doch für sich entscheiden, wie er eine Meinung oder Person in seiner Gänze auffasst oder bewertet.
Immer dieses Rumgegeifere warum Holger nicht kritisch genug mit irgendjemanden umgeht, von sowas lässt sich doch ehe niemand überzeugen.

Holger muss jetzt aufpassen, nicht dass McBern als einer seiner größten Whales den Bittersweet macht. :upside_down_face:

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Erst wollte ich mich auf die Reichelts Aussagen auslassen, aber im Grunde fasst ein GIF das Interview perfekt zusammen:

horst-seehofer

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Die Kritik von McBern ist nachvollziehbar und ich setze mich damit auch ernsthaft auseinander. Aber das Interview wäre so oder so am Ende mit der Erkenntnis geendet, dass Reichelt mit Populismus arbeitet - da hätte ich noch so oft unterbrechen und widersprechen können.

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Was meinst du mit Populismus? Das jemand erklärt und so ziemlich jeder versteht was gemeint ist?

Davon ab, lass dich nicht kirre machen. Das war gute und wichtige Arbeit. Man kann nur mit dem Arbeiten was da ist und zu entlarven gibt es bei Reichelt sowieso nichts!!! Der sagt doch alles selber, frei von der Leber weg. Ich verstehe nicht was die Leute da immer entlarvt haben wollen?!?!

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Männer wie Reichelt kannst du in die selbe Schublade packen, wie ein Ken Jebsen. Wenn die mal ins Reden kommen, kannste die so viel unterbrechen wie du willst, die werden kaum sagen „Ah klar Holger… hast Recht … Sorry“
Ich bin immer Fan davon, wenn der Modertator/Gastgeber nicht zu viel ein Gespräch lenkt, ich bin als Zuschauer schlau genug, mir da selbst ein Urteil zu bilden - ich brauch das nicht „erklärt“ zu bekommen.

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@Fernsehkritiker Bei dem Interview warst du anders drauf im Vergleich zu den anderen an der Theke. Im Sessel warst du irgendwie im Betreuten-Gucken-Modus, so oft wie du „Ja, wir habens verstanden“ sagen musstest. :grin:

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Hast du den Rest des Threads überhaupt gelesen? Wurden doch hier schon einige Beispiele genannt.

@Fernsehkritiker Bezgl. „SPD-Gesundheitsminister“: Ups, stimmt. Damals war Lauterbach so präsent, dass ich den irgendwie gedanklich in die GroKo gepackt habe. Aber natürlich war das damals Jens „Maskendeal“ Spahn. Was Reichelts Aussage noch alberner macht.

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Ich bin bereits bei Minute 5 das erste Mal dazu versucht, eine Mediatheke, nicht zu Ende zu schauen. Wird es noch besser oder kommt weiter nur Blabla? Diese Lebenszeit gibt mir glaube ich keiner mehr wieder. So jemanden will ich nicht mit „meinen Gebühren“ finanzieren. Ken Jebsen lässt wenigstens seine Gesprächspartner ausreden und unterbricht nicht dauernd respektlos.

Du bist doch auch Teil einer Blase, aber halt der deren Mitglieder deiner Meinung sind, also Reichelt gut finden. Deshalb hältst du alle für verdummt die anders denken.
Das alte Spiel.
PS: Wenn ich mich nur in meiner Blase bewegen würde, hätte ich Herrn Reichelt nicht zugehört :wink:

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Gutes Interview mit den erwartbaren Herausforderungen. Auch wenn Dir es nicht gelungen ist, Julian Reichelt zu irgendwelchen überraschenden Aussagen zu bewegen, hat mir das Interview folgenden Mehrwert gebracht:

  1. Ich habe mir allg. mal ein Interview mit ihm angeguckt
  2. Durch dieses Interview konnte er mit einigen kritischen Bemerkungen / Nachfragen konfrontiert werden, denen er oft…
  3. ,für mich (und viele andere) erkennbar, mit Scheinargumenten und Gegenthesen rhetorisch ausgewichen ist
  4. Mir gefällt die Erkenntnis, dass auch für einen „Empörungsjournalist“ wie Reichelt, der pluralistische Diskurs (=„jeder sollte mit jedem reden“) Grundkonsenz im Umgang miteinander zu sein scheint. Er bleibt nicht nur in seiner Bubble. Auch wenn MG kein radikaler linker Gegenentwurf zu NIUS ist, nehme ich ihm ab, dass er sich auch den sachlichen Fragen solcher Leute stellen würde.
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Leider bin ich nicht meinem Impuls frei nach dem Motto „Schalten Sie mal wieder ab!“ gefolgt und habe das Interview bis zum Ende gesehen. Lieber teile ich mir die Umkleide mit Hunderten Transfrauen als mit einem Julian Reichelt, dem es überhaupt nicht um den „Schutz“ der Frauen geht, sondern nur um reinen Populismus.

Bei der Eignung von Kennedy zum Gesundheitsminister hat er auch nicht wirklich widersprochen. Bei Böhmermann hörte der Pathos dann gar nicht mehr auf. Ich kann Böhmermann auch nicht sonderlich leiden, vor allem seit dem Video zu Christian Schmidt in Bosnien, das sogar mit Falschinfos gespickt war, dennoch finde ich es ziemlich befremdlich ihn als „Politische Waffe“ zu bezeichnen, wenn man selbst die Gefahr darstellt.

Und ich bleibe dabei: im Vergleich hat Ken Jebsen wenigstens einen respektvollen Umgang im Interview dargestellt und hat durchaus Holger auch mal ausreden lassen. Das hier war einfach ein Aneinanderreihen von einer populistischen Meinung nach der anderen. Wie man sich so an „den Grünen“ abarbeiten kann, bleibt wohl selbst Grünen ein Rätsel. Ich habe nie grün gewählt und werde es wohl auch in Zukunft nicht tun, aber Politik und Anstand fehlten hier einfach komplett.

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Das liegt an der schlechten Politik der Grünen.

Ich muss zugeben, dass mir die Fehler von Reichelt nicht aufgefallen sind weil für mich CDU/Grüne/SPD das gleiche ist und Angela Merkel die erste grüne Bundeskanzlerin war. Das konservative hat sie spätestens 2015 abgelegt.

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16 Jahre Merkel waren ja auch von den Grünen geprägt, gelle?

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Durchaus, denn sie setzte so einige Dinge durch, die die Grünen sich seit langem wünschten (z. B. Atomausstieg, Ehe für Alle, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) und schaffte so einiges aus der Zeit der Rot-Grünen Regierung nicht wieder ab (z. B. EEG).

Das ist schon ziemlich spannend, dass in 16 Jahren CDU diese unter Merkel vollkommen jeden konservativen Kern verloren hat und grüne Politik umgesetzt wurde. Das muss man den Grünen durchaus lassen, dass sie mit ihrer Art so avantgardistisch wirken, dass ihr Ideologie selbst dann wirkt, wenn sie nicht an der Regierung beteiligt sind.

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Leute, Leute, Leute. Das ist ja mal wieder ein Thread hier…

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Das stimmt. Man muss sich nur mal vorstellen, sowas unter ein Kanzler Kohl hinzubekommen. Undenkbar!

Merkel hat die CDU viel zu weit nach links verschoben und dadurch ein konservatives Vakuum hinterlassen, das die AfD von rechts gefüllt kat.

Du redest von jemandem mit dem Nachnamen Balliet?

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