„Zahltag! Ein Koffer voller Chancen“ klingt einfach besser als „Zahltag! Ein Briefumschlag voller Chancen“.
Damit der Koffer voll wird, haben sie, soweit ich sehe, Scheine zwischen 10 und 50 Euro verwendet. Irgendetwas sagt mir, dass sie trotzdem noch jede Menge Füllmaterial brauchten.
3Sat hat sich zum Thema “in Filme reinquatschen” nun doch noch gemeldet. Es ist etwas widersprüchlich - erst wird es abgestritten, dann doch zugegeben (fett hervorgehoben).
Sehr geehrter Holger Kreymeier!
_ _ Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. Ihre Anfrage wurde an mich weitergeleitet. Vielen Dank für Ihren Hinweis und Ihre Fragen. Dazu möchte ich Ihnen gerne direkt antworten:
_ _ - Grundsätzlich werden bei 3sat keine Filmabspänne gekürzt oder gar gekappt, wie dies bei anderen TV-Sendern die Regel ist. - Das von Ihnen erwähnte „Voice over“ sehen wir als Service für den Zuschauer, als eine dezente Form einer Programminformation. - Der über den „Frenzy“ (06.07.) gesprochene Hinweis hatte den nachfolgenden Film „Psycho“ zum Inhalt. Beide Filme waren zusammenhängend programmiert als Hitchcock-Doppelpack. - Das „Voice over“ erfolgte ca. 17 Sekunden nach der Schlußszene über den Filmabspann und nicht über einen Filmdialog. - Der Einsatz des „Voice over“ war offenbar technisch nicht ganz einwandfrei, das könnte Ihren Eindruck erzeugt haben.
_ _ Kurzum: Wenn Sie 3sat länger verfolgen, werden Sie wissen, dass wir sehr behutsam mit den Filmklassikern umgehen. Daher haben wir auch bewusst die Entscheidung getroffen, keine Filmabspanne zu kappen. Das von ihnen angesprochene „Voice over“ sehen wir als dezente Form der Zuschauernavigation bei inhaltlich zusammenhängenden Programmen. Es ist keine Programmwerbung! Dass Ihnen das „Voice over“ bei „Frenzy“ negativ aufgefallen ist, mag daran liegen, dass es technisch nicht einwandfrei war, wie die Analyse des Sendemitschnitts soeben ergab. Ich bitte dies zu entschuldigen. Der Ursache des Defekts werden wir nachgehen.
Aber abgesehen davon, ob man den “Service” nun mag oder nicht, Die gezeigte Szene woar etwa 10 Minuten vor dem Abspann des Filmes. (Und dazu noch mitten in einen wichtigen Filmdialog hinein.
Genau, jetzt hat er noch eine zweite Mail geschrieben:
ERGÄNZUNG/KORREKTUR: Sie hatten recht: Der technische Fehler bei „Frenzy“ war doch gravierender. Das „Voice over“ wurde versehentlich 10 Minuten zu früh - also noch während eines Dialoges – gestartet. Das war ein Fehler, den wir entschuldigen.
Wenn man die überheblichen Antworten von ARD und ZDF in Sachen Publikumsbeschwerden kennt, dann ist das hier wirklich mal eine sehr überraschend positive Kommunikation.
Dass das Bundesverfassungsgericht gerne nach dem aktuell geltenden politischen
Willen entscheidet, hat es schon extrem deutlich gezeigt, als der Schwulenparagraph
angeblich verfassengsgerecht war, obwohl im Grundgesetzt steht, dass niemand
aufgrund seiner Sexualität verfolgt werden darf.
Heute ist allen klar, dass der Schwulenparagraph die größte Schande in der
Bundesrepublik Deutschland war. Ein Gesetzt das durchaus schon an Nazigesetze
heranreichte.
Wenn unsere Verfassungsrichter unser Grundgesetz immer wieder dermaßen
beugen nach dem gerade geltenden politischen Willen, ist es das Papier nicht wert,
auf dem es gedruckt ist.
Tja hier in diesem Land wird sich solange nichts ändern, bis der deutsche Michel auf die Straße geht. Leider geht es dem Volk (noch) zu gut, denn anders lässt sich das nicht erklären. Alleine die Pkw-Maut war doch schon ein Grund, auf die Barrikaden zu gehen, aber klar die bilden sich alle ein man würde durch die KFZ-Steuern Geld wiederbekommen (was nicht so sein wird) Ich könnte noch etliche Gründe mehr nennen, warum schon längst das Glas voll ist…
Ich könnte ja jetzt nochmal ganz genau versuchen zu verklickern wie das BVG eigentlich zusammengesetzt wird und dass es praktisch so ist, das jeder Richter Zustimmung von Regierung und Opposition-also auch von Parteien, die gegen den Rundfunkbeitrag sind-benötigt.
Und ich könnte versuchen die Frage zu stellen ob die Parteien auch dass alles andere als schlechte Urteil, dass zukünftig jede Fixierung eines Patienten einer psychiatrischen Klinik die länger als 30 min je Tag dauert richterlich genehmigt werden muss vermutlich auch von der Regierung beeinflusst wurde-aber ich bin es leid mit sturen Eseln die nur “Ihre” Wahrheit als die einzige Wahrheit sehen zu reden-ich spreche die Eselssprache nicht und die populismus Sprache will ich nicht lernen.
Ich denke auch, dass hier weniger die Regieungskonformität als vielmehr die Verwandtschaft Einfluss hatte. Denn dass sich das BVerfG sehr gerne gegen die Regierung stellt, sieht man an den Urteilen zu eklatanten Verfassungsbrüchen wie der Vorratsdatenspeicherung, Luftsicherheitsgesetz (das die Tötung von Zivilisten auf bloßen Verdacht hin erlauben sollte, was damals einen gewaltigen Aufschrei gab, da der übergesetzliche Notstand bereits den Notabschuss tatsächlich entführter Flugzeuge direkt vor einem Stadion o.ä. abdecken würde), Zwangsblutentnahme, das von Paddy genannte Fesselurteil usw.
Es ist genau EINER Verwandt mit einem ehemaligem Richter-es müssen insgesamt 5 Richter eines Senats zum selben urteil kommen-wusste vermutlich noch keiner, was mich nicht wundert-Gemeinschaftskunde muss erstens früher unterrichtet werden und zweitens HAUPTFACH WERDEN!
Aber mal ehrlich, es ist doch immer so: Wenn das BVG eine Entscheidung fällt, die das Volk überwiegend toll findet ist es das beste Gericht der Welt und klasse, dass unser Höchstes Gericht entscheidend unabhängiger ist als in fast allen anderen Ländern-und wenn es eine unpopuläre Entscheidung trifft, ist alles Politisch beeinflusst-ein Gericht ist nicht dafür zuständig, zu entscheiden was dem Volk gefällt, sondern nach dem geltenden Gesetz zu entscheiden-und weil der Rundfunkbeitrag nun mal nicht in die Kassen des Staates sondern in die Kassen der Sender wandert, ist es praktisch unmöglich ihn mit einer Steuer gleich zu setzen, ihn damit als Instrument einer Manipulation der Medien durch die Politik an zu sehen und ihn für Verfassungswidrig zu erklären.
Auch deshalb weil im Rundfunkbeirat nunmal Vertreter ALLER Parteien der jeweiligen Parlamente sitzen.