Folge 211: Diskussion um schwarze Zwerge - Vorsicht beim Zentrum der Gesundheit

„Es ist eine ziemlich arrogante Sicht einer Mehrheitsgesellschaft gegenüber einer Minderheit, deren Kultur natürlich maßgeblich unter dem Einfluss von Unterdrückung, rassistischer Ausgrenzung, Ablehnung und Diskriminierung entstanden ist und sich entwickelt hat.“ - 8 % Weiße weltweit. Acht. Prozent. Wo du da eine „Mehrheitsgesellschaft“ global gesehen erkennen willst, und an globales Publikum richten sich Filme, bleibt mir schleierhaft. Aber es ist in diesen Zeiten typisch, dass US-eigene Probleme unkritisch und schablonenhaft einfach nach Europa geholt und hier appliziert werden.

„Ich sehe es so, dass Disney Menschen diese Zuflucht erstmals ermöglichen will, wie sie es in dieser Form vorher nicht gab.“ Sicher. Absolut glaubwürdig. Deshalb versteckt Disney Schwarze, Schwule, Lesbenküsse und *trans in seinen Filmen und auf Plakaten, sobald es auf den chinesischen Markt geht (wo Disney in Uiguren-KZs (!!) Mulan gedreht hat) oder zu den Saudis und anderen prädominant muslimischen Gesellschaften. All diese Unternehmen wollen einfach nur aus Herzensgüte „Menschen eine Zuflucht ermöglichen“, da stecken keine knallharten Absichten oder der Wille, sich absolut gleichförmiges Konsumvieh zu erschaffen dahinter. Kaum sagt ein Land, dass diese Menschen nichts wert sind, hat es sich mit dem „Pride Month“ und geändertem Logo in diesen Gebieten. Komisch. Frag mal John Boyega, den Finn aus der neuen Nicht-„Star Wars“-Trilogie, wie repräsentiert er sich auf China-Plakaten mit Trooperhelm über dem Gesicht so gefühlt hat, damit der Chinese nicht sieht, dass er ein Schwarzer ist. Der hat dazu auf Twitter nämlich monatelang über seinen Brötchengeber klare Worte gefunden.

„Gleichberechtigung for a new audience“. Verstehe. Es gibt wie gesagt 8 % „Weiße“ weltweit, wenn man denn noch in Hautfarben denken will. Wann dürfen wir mit dem Hongkong-Kino für uns sowie teutonischen Bollywoodfilmen rechnen, wann werden diese Kulturräume uns auf diese Weise agendagetrieben reich beschenken? Aber warte, wir sind ja nicht „systemisch unterdrückt“.

"geht dabei ein finanzielles Risiko ein zugunsten einer Veränderung für mehr Diversität. " Die gehen da gar kein finanzielles Risiko ein, die Beteiligten erhalten von Venture Capital wie Blackrock Milliarden, solange sie sich der SGE Governance unterwerfen. Lässt sich leicht nachlesen. Hier gestalten Milliardäre und gesichtslose Fonds, die als technokratische Aktivisten funktionieren, im Hintergrund vollkommen undemokratisch und nachhaltig unsere Gesellschaftsformen und unseren Diskurs um, unverhohlen, das ist keine „Verschwörungsmythe“ oder dergleichen, der SGE-Score ist weltweit bekannt.

„Diversität“ ist, wenn alle nur noch schwarz, Frauen oder Mitglieder bestimmter Gruppen sexueller Orientierung und prozentual anormal überrepräsentiert sind?

„PoC“: Das Wort „du jour“ lautet derzeit hierzulande noch Schwarzer, nicht „Person von Farbe“. „PoC“ ist intersektionales Neusprech, Zeitgeist, mehr nicht. Ich musste für einen meiner nutzlosen Spaßbachelor eine Menge Punkte in intersektionalen Seminaren holen, ich bin mit dieser neomarxistischen Lingo aus der modernen Literaturwissenschaft über Gebühr vertraut. Kategorienbegriffe wie „PoC“, „cis“ und dergleichen für Menschen lehne ich selbst strikt ab, dennoch rutschen sie einem selbst dann doch rein. In den 90ern hieß es, „Schwarzer“ zu sagen sei übelster Rassismus, es hieße „Farbiger“, 15 Jahre danach hieß umgekehrt, wie kannst du nur „Farbiger“ sagen, das heißt „PoC“. Kollektivistische Kontrollmechanismen des Denkens sind das, mehr nicht. Alles, was Menschen mit Standpunkten wie den deinen als „neu“ und „Veränderung“ erachten, hatten wir schon an die 100 Mal, in den 90ern war das filmisch erreicht: Blade, Lethal Weapon, Rush Hour, Im Netz der Spinne, Man on Fire, Predator, ich kann 10 Stunden als ehemaliger Filmschreiberling so weitermachen, Hollywood quillt über vor „divers“ besetzten Klassikern. In zehn Jahren dann das nächste spaltende Modewort. Ich nenne Schwarze einfach Menschen. Simpel, ich weiß, aber hey, egalitär. Ich wiederhole: Denzel Washington und Morgan Freeman sind schwarze Männer. Schauspieler. In Hollywood. Sie haben in etlichen Reden die Geschichte der systemischen Unterdrückung schwarzer Schauspieler aussagekräftig zerlegt und lehnen das für sich konsequent ab. Freeman zum Black History Month, paraphrasiert: „You have a whole calendar to celebrate and I should relegate myself to just one month?“

„Die Hautfarbe Arielles hat für mich jedoch nicht die gleiche Bedeutung wie z.B. möglicherweise für ein afroamerikanisches Kind.“ Denn wir wissen alle, dass Menschen mit anderen Hautfarben als wir stets auch anders denken und funktionieren als wir und unsere Hilfe brauchen. Das nennt man „Soft racism of low effort“, übrigens. Alles mehrfach von mehr Leuten als mir auch hier entkräftet. „Schwarze kleine Mädchen“ (die ja irgendwie anders zu sein scheinen als „weiße kleine Mädchen“) könnten und können eine Million Formate bekommen siehe „Küss den Frosch“, „Moana“ et al (und sollten das meiner Meinung nach auch gerne), warum genau müssen für die auch noch bestehende Kanons und vorhandene europäische Erzählungen geändert werden?

Tldr: Es gibt keine „sich verändernde Gesellschaft“. Die Veränderung der Gesellschaft, die unbenommen erfolgt und auch nicht überall zum Schlechteren, ist antidemokratisch oktroyiert und per Agenda gesteuert. Etwas, das auch du ganz offen selbst eingeräumt hast. Selbst wenn ich ALL deinen Äußerungen positiv entgegenkäme und alles abnicken würde, was du sagst, bleibt immer noch eine Frage offen: Wieso muss ich als egalitärer, liberaler Europäer einfach die Ebtstellung meiner kanonischen Erzählungen und Mythen (dann sche… halt auf Arielle, bleiben wir bei Tolkien) in „neuen Versionen“ unkommentiert hinnehmen, weil Amerikas Polizei und Politik viele schwarze Menschen wie Dreck behandeln? Warum ist es meine Aufgabe, hier wie ein Aktivist zu denken, wenn mir nach einem harten Arbeitstag nicht ein Gramm an deiner „Gesellschaft“ gelegen ist, sondern ich vielleicht einfach nur abschalten und einen spannenden Film schauen will? Einen Neuen etwa, im Kino, nichts aus den „60ern“? Wieso sollte ich schweigend zuschauen, wie in der Kita meiner Tochter keine einzige „weiße“ Puppe mehr zu finden ist, und muss dauernd ihre Fragen beantworten, wieso alle Menschen im Land „weiß“ sind, ihre Puppen in der Kita aber alle „schwarz“. Kurz: Warum sind meine Mitmenschen so besessen davon, jeden in diese spaltenden, zutiefst rassistischen „Veränderungen“ mit hineinzuziehen und wundern sich vor allem noch über Gegenwind von Leuten, denen dauernd angelastet wird, sie oder „ihre“ Geschichten seien ohne „Anpassungen“ rassistisch?

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word.

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Agenda getrieben? ernsthaft?

USA ist nicht die Welt.

Hast du Quellen dafür?

Die Schwarzen und andere Gruppen sind doch nicht anormal überrepräsentiert. Vorbei sind die Zeiten wo Hollywood hauptsächlich aus Weissen besteht.

PoC muss hier in Deutschland oder der Schweiz echt nicht sein. Cis ist ein Fachausdruck. Was so schlimm daran?

Naja. Schwarze waren hauptsächlich in Nebenrollen. Hauptrollen waren eher die Ausnahme.

Morgan Freeman: „Manche Rollen bekam ich nur, weil ich schwarz bin“ - FOCUS online

Frag doch Disney. Die haben die Geschichte „Die kleine Meerjungfrau“ glattgebügelt und nach ihren Gusto und dem Zeitgeist verfilmt. Disney ist da nur konsequent.

Welche Agenda? von wem? Quellen hierzu bitte.

Frage mich was das für eine Kita sein soll. Schick sie in eine Waldorf Kita. Die Puppen haben dort gar keine Gesichter. Spass beiseite. Darf deine Tochter nicht ihre eigene Puppe mitnehmen? So eine KITA wirkt zutiefst inkompetent auf mich. Es ist nicht die Aufgabe einer Betreuerin etwas zu indoktrinieren. Klingt unglaubwürdig.

Such dir ein anderes Feld. Von solchen Menschen mache ich einen grossen Bogen. Als Schwarze wurde ich bereits als Nazi beschimpft und als eine die unter dem Uncle Sam Syndrom leidet. Solche Leute meiden. Sind selbstgerechte Arschlöcher.

Genau das!

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Sicher, dass wir keine diversity brauchen, wenn scheinbar alle anderen Internetnutzer*innen per se ebenfalls weiße Männer sind?

Das kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Name der Kita bitte, ich möchte da nachfragen.

Warum sollte ich das alles lesen? Man hat das Forum halt an den rechten Rand verloren, und löscht stattdessen lieber Beiträge im Studio-Thread, in denen ich dich frage, was man Étienne denn hübsches anziehen könnte (ich wollte ein Weihnachtsgeschenk für ihn kaufen).

Tausende. Hier die seriöse definitorische: ESG-Kriterien • Definition | Gabler Wirtschaftslexikon

Nee, nee, wir spielen jetzt nicht das gute alte Umkehrspiel. Dandee hat selbst bereits eingeräumt, ich lasse mich hier nun sicher nicht genüsslich als „rääächter“ Verbreiter von Mythen grillen oder mache dir für leicht ergooglebare Sachen aus absolut seriösen Quellen in meiner persönlichen Zeit den unbezahlten Dataminer. Die Gesamtheit all unserer schnelllebigen gesellschaftlich aufoktroyierten Änderungen in Abrede stellen zu wollen, halte ich für unaufrichtig. „Niemand muss gendern“. (Außer Studenten, die einen Abschluss und keine Abnotung haben wollen … nur als Beispiel von hunderten.) Jeder mit 2 Gramm Filmwissen weiß, dass sowohl Amazon als auch die Academy sich diesen gewollten, systematischen Änderungen vollumfänglich unterziehen, so auch hier im Forum :„Dass es in einer Phase der Veränderung nicht „random“ erfolgt, sondern zunächst einer Agenda folgt, ist völlig klar. Das ist aber kein „kulturelles Vandalentum“. Mach das mal mit ihm/ihr aus.

Point given, da hast du absolut recht und das ist eine valide Perspektive, mit der ich mich mehr auseinandersetzen sollte, eine diachronere Betrachtungsweise scheint mir hier nützlich.

Was nicht heißt, dass es nicht stimmt. Sicher geben Kitas auch nicht bereits Zettel mit nach Hause, auf denen steht, wie Eltern und Kinder auf „völkische Zöpfe“ zu achten haben. Auch „total unglaubwürdig.“ Giffey unter Druck: Gesinnungs-Polizei in der Kita? - FOCUS online

Sehe ich so wie du und betreibe ich auch so. Wie ich bereits oben lamentierte: Ginge es hier nicht um den Herrn der Ringe und Deans herablassendes „Du Fascho, warum stören dich unpassende moderne Änderungen in deiner liebsten Fantasygeschichte“ hätte ich mich bei so einem radikal debattierten Gesellschaftsthema gar nicht erst zu Wort gemeldet, ist doch eh klar, dass einem 90 % dessen was man sagt/schreibt im heutigen Klima ultranegativ ausgelegt werden, sobald man keine Stimme, kein Gesicht, keinen kulturellen Background dazu hat. ich mache das mal offen: Als stark Übergewichtiger mit schweren Misshandlungen UND Mobbing in meiner Kindheit wäre es ein leichtes, das überall wie hier anzugeben. Dann könnte ich ausführen, dass Herr der Ringe, Conan der Barbar und Lovecraft mir in suizidalen Zeiten das Leben gerettet (!) haben. Es wäre also ein leichtes für mich, auch als „Weißer“, die ganze Zeit eine Privilegienmangel- und Opferkarte vor mir herzutragen (ich meine explizit NICHT deinen Kommentar hier, sondern das Klima). Will ich aber nicht. Ich will einfach, dass man Werke lässt, wie sie sind, statt sie in eine progressistische Kanzel zu verwandeln.

Guter Punkt und entkräftet meine Aussage bei ihm, die ziehe ich zurück und muss die neu bewerten. Denzel hingegen: https://www.youtube.com/watch?v=O0dCvQdt5XI

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also ich würde ganz sicher keine so persönlichen daten an dich weitergeben zum zweck einer vermeintlichen bestätigung deiner skepsis. mal davon abgesehen das du ein gesichtsloser user(ohne innen) bist. wen juckts es schon ob du irgendetwas glaubst oder nicht. :rofl:

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Du stellst die Behauptung auf, also solltest du sie ja eigentlich sowieso belegen können. Oder man lässt es halt weg.

Ist „Meister“ auch geschlechtsneutral? Oder „Kollege“? „Junge“ vllt auch generisch maskulin.

Und zack, da sind wir direkt wieder. Der ominöse „rechte Rand“, sobald jemand eure Meinungen nicht teilt. Wörte wie 90er, egalitär, liberal… interessiert nicht. Überall Nazis. Ich bin Skatepunk gewesen, „Meister“. Ich nenne seit 30 Jahren JEDEN „Meister“, „Alter“ oder „Dude“. Jeden. Wie in: Mir ist deine Herkunft, Farbe, Geschlecht oder Geschlchtsumwandlung egal, weil ich das einfach akzeptieren kann. Insinuiere woanders. Also ja: „Meister“ ist für mich Geschlechtsneutral, das ich das generische Maskulinum verwende. „Katja ist ein Meister ihres Faches.“ Daran ist nichts falsch, das wurde Jahrhunderte so betrieben, rechtfertige mir erst mal, warum ich das für einen Random aus dem Netz ändern sollte, der mir hier seine autoritäre sprachpolizeiliche Sichtweise aufnötigen muss, um einen Punkt zu machen, wie ininklusiv ich wohl vermeintlich sei.

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belegen muss man behauptungen im zweifels fall vor gericht. aber nicht vor dir oder bist du das gericht? ja? nein? ens?

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Richtig. Leider versuchen die Vertreter dieser Agenda es immer wieder mit der selben Masche: Auf der einein Seite ihre politische Agenda vorantreiben, die sie dann sogar schriftlich oder gar gesetzlich durchsetzen wollen (und oft genug damit Erfolg haben) und gleichzeitig auf der anderen Seite leugnen, dass sie überhaupt eine Agenda haben. Das ist wirklich einfach nur ermüdend :frowning:

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Ja, bin ich. Beweis mir das Gegenteil, duh.

schick mir ne vorladung :slight_smile:

Einfach lächerlich, wie hier gewisse Leute immer einen „fairen und ehrlichen Diskussionsstil“ fordern, und „ich muss meine Behauptungen nicht belegen, ich bin hier nicht vor 1 Gericht“ dann für einen eben solchen halten. Ich bin dann auch schon wieder raus, viel Spaß noch an @dandee

Also im Gegensatz zu dem werten neuen User hier bezeichne ich mich bspw nicht (irreführenderweise) als „unpolitisch“. Merkste selbst? Oder auch nicht.

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Ich habe meine Aussagen belegt, du wirfst hier Nutzer durcheinander. Ich habe SGE-Agenda und Kita-Umgestaltungen durch das Ministerium mit mainstreamtauglichen Quellen verwiesen. Ich habe zudem gar nichts gefordert, noch werde ich mich gegenüber einem mutmaßlich harten Linksaktivisten hier „doxxen“, nur um einen Punkt in einer mittlerweile entgleisten Filmdebatte zu machen, damit ich dann 3 Monate später Lina L. und Kapu-Braunhemden zu besuche habe, mit denen ich vor 10 Jahren noch ein Dosenbier gesoffen und ihre Ideale verteidigt hätte. No, sir. Meine Standpunkte sind valide, unpolitisch und individuell meine: Egalitär. Gegen Autoritäre. Eskapistisch. Daran hat sich nichts geändert, als ich mit 16 und bereits zu dick auf einem Board mit NOFX-Stickern stand und Ärger mit Dorfglatzen hatte, und das ändere ich als Mitte 40 Familienvater, dem eure dauernde aktivistische Betätigung gegen jeden, der in Frieden unpolitisch leben will, ohne „Naddddsieee“ genannt zu werden, auch nicht. Ich bin kongruent, so wie dir und Dean gegenüber: Kommst du vor eine Kamera und nennst mich „Rassist“, weil ich meinen Herrn der Ringe auch „modern“ so sehen will, wie er nun mal werktreu ist, bekommst du die gleiche Antwort von mir wie jemand, der bei mir was vom „rechten Rand“ fabulieren will. Wäre ich das, kein Publikumsverlag verkaufte meine Bücher, meine Branche ist „woke as fuck“, meine Bücher sind voller andersfarbiger, andersdenker, der „Norm“ nicht intsprechender Charaktere btw, hätte ich für solche Menschen keine Empathie, ich wäre kein Autor. Aber Empathie heißt nicht, ALLES hinzunehmen.

Klemm dir dein „irreführenderweise“, ich bin unpolitisch - aber eure gaskranke Hexenjagd nach „Nazis, Nazis überall“ hat menschen wie mich politisiert. Kollektivismus, der jeden unter „braun“ und „Querdenker“ einordnet, der individuell seine Meinung vertritt. Klemm dir btw. auch das „neuer User“, ich habe oben bereits ausgeführt, dass ich Holger seit Folge 3 vor dem „Vorhang“ verfolge, seitdem habe ich hunderte Euros an Monatsbeiträgen und sicher auch die eine oder andere Spende hier gelassen. Nur weil ich zum ersten Mal wortmelde, bin ich nicht „neu“. Wie nennt man das? „Lurken“? In einem Punkt hast du allerdings recht, bei dem Hasser von Textwänden sicher aufatmen werden: Ich habe meine Lektion gelernt, ich bin zu alt, zu naiv und zu broken, um in diesen progressiven vs. konservativen Foren-Machtspielen mitzumachen und mich über Gebühr auszubreiten. Alles, was ich sagen musste, bin ich oben in meinen ersten Postings losgeworden, das hier ist blanke Zeitvergeudung, die letztlich bereits jetzt schon nur noch dem Ziel dient, mich mit dem alten Spiel in der rechte Ecke zu stellen, weil ich das Wort Agenda genutzt und seine Bestätigung durch einen anderen User als Bestärkung genommen habe. Ich bin ebenfalls „raus“, mir wird das Verzerren meiner Aussagen hier zu albern.

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Das glaubst du doch wohl selbst nicht.

Ich habe gerade keine Zeit, ausführlich zu antworten. Ich lese ehrlich gesagt auch erst mal lieber, was Nikita schreibt, die schon einiges vorweg genommen hat.

Moral von der Geschichte und mein letztes Posting, was viele hier sicher beruhigt und zum Lächeln bringt, weil sie meine Auslassungen nicht mehr erdulden müssen: Dean darf also ohne große Ressentiments, von 2,3 Nutzern wie mir abgesehen, Fan-Puristen mit Rassisten gleichsetzen, ohne sich mit der Materie „Kanon und Lore“ je befasst zu haben, geschweige denn, hier Stellung zu seinen abwertenden Schnellschüssen zu nehmen. Ich für meinen Teil habe in dieser Debatte gezählt bislang 5-mal Selbstkritik geübt, Fehler oder Missverständnisse offen eingeräumt. Bin damit der einzige in dieser Schimpfarie, für deren scharfen Ton ich unleugbarer Weise selbst mit veranwortlich bin. Auch eingeräumt.

Ich gebe aber zu bedenken: Beschweren sich nerdige Fan-Puristen wie ich, die jahrzehntelang gut genug waren, mit zehntausenden Stunden Leidenschaft und zehntausenden Euros an Geld Fandoms am Laufen zu halten, Brieffreundschaften zu pflegen, Material aus den USA einzuholen, dass es in D-Land seinerzeit nicht gab, oder Messen zu organisieren, sind wir noch mehr „Rassisten“, „alte weiße Männer“ und „zu tief drin“, damit sich Subkultur-Außenseiter als neue Kenner aufspielen können, die uns genau wie in unserer Jugend wieder aus „unseren“ „Safe Spaces“ werfen dürfen, damit andere, als deren Retter man sich aufspielt, dort mit weißer Erlaubnis nun „repräsentiert“ seien. Dabei kann man uns dann auch noch „den rechten Rand“ ungestraft nennen. Lektion gelernt, Forum wird als einmalige Erfahrung „verlassen“. Hier ein Zitat aus meinem Lieblingslied: „I accept responsibility for what i’ve done but not for who I am“.

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Dann kann ich mir ja alles Weitere sparen. Ich denke nicht, dass ich hier irgend jemanden in irgend einer politischen Ecke verortet habe. Du und razcal sind eigentlich diejenigen, die hier einen aggressiven Ton an den Tag legen, mit Kampfbegriffen um sich schmeißen und andere in Schubladen stecken. Worüber beklagst du dich jetzt? Dass dein Schlüsselbeitrag hier 10 Likes geerntet hat? Fühlst du dich in der Minderheit? Ich habe mich eigentlich um einen sachlichen Ton bemüht.

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Meine Antwort ging explizit nicht an dich oder Nikita, und wenn das so ankam bzw. du dich angegriffen fühlst, tut mir das ausdrücklich leid, da du vollumfänglich und ausführlich auf meine Punkte eingegangen bist, ebenso wie sie. Ich spreche konkret vom User „Mitchbove“, der hier was von „rechter Rand“ und „nicht unpolitisch“ in meine Richtung gedroppt hat, um ganz klar was zu insinuieren, was nicht stimmt. Dass mein Ton scharf ist, vllt. zu scharf, habe ich oben eingeordnet und auch gegenüber Volker eingeräumt, sogar betont, dass ich da in mich gehen werde, und stehe dafür gerade. Ich meinte das NICHT ironisch, als ich schrieb, dass ich „zu alt“ und zu leicht erregbar für diese angeheizten Forendebatten bin. Frieden?

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Ich meine, Ring of Powers hätte sich HDR Trilogie als Vorbild nehmen können. Auch was das Budget betrifft. In der HDR Trilogie spielten Menschen jeglicher Couleur und Grösse mit. Sogar eine Armee im Buch sind es dunkle Menschen, klein und filigran. Peter Jackson hat sich da paar Studentinnen geschnappt (Szene vor dem Tor Mordor, wo sich Sam und Frodo unter dem Umhang verstecken.

Hab dich doch nicht als rechts abgestempelt. Stimmt, war Dandee… muss es mal lesen, was Blackrock der Scapegoat so verbricht.

Sauerei. Bei Genderstudies ok. Bei sonstigen Studiengänge verstehe ich sowas nicht. Verklagen diese Arschlöcher.

Auch schon mal daran gedacht, dass auch Schauspieler in Nordeuropa ausgebildet werden und in einem Projekt wie Ring of Power mitspielen möchten? Als Casting Director hätte ich Menschen aus Nordeuropa bzw. Osteuropa engagiert die passen doch eher nach Mittelerde ? Man hätte auch die Haradrim zeigen können im ROP? Die sind dunkelhäutig.

Dieses rumgeopfere verstehe ich auch nicht. Nicht nur Schwarze sind Opfer. Die Selbstgerechten Arschlöcher wollen mich als solches sehen. Darf ja gar nicht die Meinung von SVP (die wähle ich nicht) repräsentieren als POC. Darf nicht so denken wie die SVP. Ich sehe mich als mündiger Mensch mit eigener Meinung. Dass du gemobbt wurdest tut mir leid.

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