Ich habe bei Klopp auch Zweifel! Denn ist er immer noch der Trainer, der er in Dortmund und später in Liverpool war? Und auch vom Typ her?
Ich befürchte, man holt den Namen Jürgen Klopp und ist dann später enttäuscht oder verwundert, dass er nicht mehr der lockere Kumpeltrainer ist bzw der Liebling der deutschen!
Ein besseren gibt es halt nicht und Klopp wird ja schon ewig als Bundestrainer gehandelt
von den 2014er Weltmeistern haben Lahm, Klose und Mertesacker einen Trainerschein, alle 3 super Typen finde ich, die wären leider erst was für den Posten in 10 Jahren oder so, die müssen noch Erfahrung sammeln sowie ein paar Falten im Gesicht, die Auitorität ausstrahlen
Streich will nicht. Aber wie schon erwähnt wurde - im Ausland gibt es auch noch Trainer. Aber das kriegt der Deutsche scheinbar nicht gut mit seinem Stolz in Einklang, da auf das Ausland zurückzugreifen?
Sicher läuft es jetzt auf Klopp zu, aber auf mich wirkt er genervt und leicht abgehoben. Mit Sicherheit eine bessere Besetzung als Nagelsmann, aber Idealbesetzung? schau mer mal
Mir ist die Diskussion über Trainernamen zu plump. Hat Nagelsmann Fehler in der Außendarstellung, Kommunikation und Nominierung gemacht? Ja definitiv und auch nicht gerade wenige, die ich hier ja auch schon erwähnt habe. Er ist aber auch nach Löw und Flick bereits der 3. Trainer, der gescheitert ist. Wenn wir nur noch drüber reden, ob A, B oder C der bessere Name als Trainer fürs DFB-Team wird, ändert sich rein gar nichts. Die Leistungen bei der WM waren für DFB-Ambitionen schlichtweg peinlich und das Problem liegt viel, viel tiefer. Das Ganze muss strukturell neu überdacht werden, beim Jugendbereich bereits angefangen,
Statt der Frage: „Wer wird neuer Trainer?“ ist die Frage: „Wie schafft der DFB eine erfolgreiche, strukturelle Neuausrichtung?“ die viel, viel wichtigere, insbesondere nach 3 erfolglosen Versuchen bei WM´s in die Top 16 zu kommen in Serie mit 3 verschiedenen Trainern!
Da bin ich bei dir. Die bräuchten auf der Führungsebene so jemanden wie beispielsweise Matthias Sammer es früher war, der den Finger schonungslos in die Wunden legt und unter absolut jeden Schneeberg guckt, ob da irgendwo ein Haufen Kot drunter liegt. Das traue ich Klopp übrigens tatsächlich zu. Der ist ja keiner dieser DFB-Zöglinge oder jemand wie Löw, der dem DFB alles zu verdanken hat. Der wird die schon sicher manchmal fragen, ob die Lack gekippt haben, wenn die wieder irgendwas Dummes machen wollen.
Das kennt man sonst ja eher aus einem anderen südamerikanischen Land mit ähnlichem Namen. Normalerweise spielt Uruguay ja so asozial. Aber die sind ja in der Vorrunde rausgeflogen, so dass Paraguay da in die Bresche gesprungen ist als Turnierasi.
Tut mir übrigens für Österreich leid, allein schon wegen meiner Vorarlberger Freunde. Aber Ihr seid immerhin gegen einen richtigen Gegner rausgeflogen, im Gegensatz zu uns.
An der Stelle zeigt sich mir aber auch, dass die Aussage von Antonio Rüdiger völlig richtig war: Deutschland will keine „bösen Jungs“ in der DFB-Elf. Leute, die sich auf dem Feld benehmen wie gestern Galarza oder ansonsten oft auch ein Vini Jr. ,würden hierzulande weder von Presse noch Fans gefeiert, sondern es würde mit allen Mitteln versucht werden, sie aus dem Team zu canceln und Druck auf Trainer und Funktionäre auszuüben, dass solche Spieler hier nicht spielen sollen/dürfen.
Weil von deutschen Spielern erwartet werden kann, dass sie über eine so gute technische Ausbildung verfügen, um Situationen spielerisch fair und nicht über Treterei zu lösen.
Darüber hinaus gibt es hier eine charakterliche Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche, der die Spieler gerecht werden sollten.
Natürlich muss man hier auch die Schiedsrichter kritisieren, die hier einfach nichts machen und Paraguay ohne einzige Karte aus dem Spiel gegangen ist.
Seh ich tatsächlich anders. Deutschland hatte nie die allergrößten filigranen Techniker in der Fußballwelt. „Über Kampf zum Spiel“ finden, kann ein völlig legitimes Mittel sein, gerade wenn der Gegner einem selbst technisch überlegen ist. Sprich: hier und da mal mit einem Foulspiel ein Ausrufezeichen setzen, um den Spielfluss des technisch besseren Gegners zu stören, ist doch völlig okay. Was sich gestern allerdings abgespielt hat, wobei man von Spiel gar nicht mehr reden sollte, was Paraguay da fabriziert hat (,das war vielmehr reine Spielzerstörung), geht weit über das hinaus, was ich meine: verbale Provokation, Schauspieleinlagen, Handgreiflichkeiten, sonstige Unsportlichkeiten, wie den Elfmeterpunkt möglichst zu zertreten. All das hat für mich mit Fußball NICHTS mehr zu tun
Da sind wir uns doch generell einig. Körperliche Härte ist manchmal notwendig, um letztendlich das Spiel in die eigene Richtung zu lenken.
In Schönheit zu sterben ist da definitiv die schlechtere Option.
Es muss aber alles in einem fairen Rahmen bleiben, damit das vom geneigten Zuschauer toleriert (und auch wertgeschätzt) werden kann.
Das was da gestern passiert ist, ist das Gegenteil davon.
Und unfaire Aktionen oder Verhaltensweisen außerhalb der reinen Zweikampfaktion sind in jeden Fall abzulehnen. Da heiligt auch der Zweck die Mittel nicht
Was die Spiele gegen die Elfenbeinküste, Ecuador und vor allem Paraguay gezeigt haben, ist, dass wir diesen Teams körperlich nichts entgegen setzen konnten. In der Nachwuchsarbeit hat man in der „Pep Guardiola Ära“ in der Bundesliga sehr auf Passstärke und Technik gesetzt und viel weniger auf körperliche Robustheit und Zweikampfhärte. Und so konnten die genannten Teams einen Pavlovic, einen Musiala und auch einen Sané auffressen. Kimmich hat von Natur aus körperliche Nachteile wegen seiner Statur.
Wirklich der einzige im Mittelfeld, der dem körperlich was entgegen zu setzen hatte, war Nmecha - weil der in England ausgebildet wurde (und später auch noch Anton, aber das führte ja zum " Foul" vor dem Tor). Da muss Deutschland als Ausbildungsstätte dringend ran. Es darf einfach nicht sein, dass ein Pavlovic mit 0 gewonnen Zweikämpfen aus so einem Spiel rausgeht. Egal wie sehr ihn Nagelsmann mit seiner Taktik im Stich gelassen hat. Ich will jetzt nicht wie der Doppelpass klingen, aber das wäre Sammer, Matthäus, Khedira und Co. nicht passiert.
Puh, die ganze Affäre rund um die rote Karte von Folarin Balogun ist leider ein veritabler Skandal, der so einmalig in einer WM-Geschichte sein dürfte. Hat Trump mal wieder seinen Willen bekommen.