Du gehst halt immer noch beharrlich von der falschen Bezugsgröße aus. Lies mal noch mal die Beiträge, die ich geschrieben habe.
Hmmm… Beides? ![]()
(Duck und weg!)
Exakt das trifft seit Jahrzehnten auch auf die Grippeimpfung zu.
So funktioniert das Wechselspiel zwischen Resistenzbildung bei Viren und körpereigener Immunantwort nun mal.
Aber vermutlich ist die Grippe auch ne Erfindung der Pharmaindustrie, oder?
Es ist tatsächlich ziemlich augenfällig wie unter „nur“ Skepsis immer wieder ziemlich schnell die Verschörungstheorien zu Tage treten.
Die Bildung von Mutationen ist mit fortschreitender Impfung zu erwarten, da nur Mutationen „überleben“ können. Das wissen Virologen und wurde auch schon so kommuniziert.
Allerdings hat die Dauer, die man mit Auffrischungs-Impfungen zu tun hat, eher mit dem generellen Impffortschritt zu tun. Je weniger Menschen sich impfen lassen -desto größer ist die Menge der Menschen, bei denen sich Mutationen überhaupt bilden können.
Oder anders ausgedrückt: Wer sich nicht impfen lässt erhöhte die Wahrscheinlichkeit für Mutationen.
Exakt das trifft seit Jahrzehnten auch auf die Grippeimpfung zu.
Inwiefern trifft es exakt auf die Grippeimpfung zu, dass man sich dreimal jährlich (vielleicht sogar häufiger) impfen lassen muss?
Kann mich nicht daran erinnern, dass es bei der Grippe schon mal hieß „Mit zwei Impfungen bist du safe! Ähhhhm… Ach nee, jetzt lieber doch drei. Demnächst vielleicht vier.“
Warum möchtest du hier eigentlich wie ein Impfskeptiker wirken?
Der jährliche Rhythmus bei der Grippe ist eben ein Erfahrungswert über Jahre. Ähnlich wird sich das auch bei Corona entwickeln. Mag sein, dass der Rhythmus sich an die Grippe angleicht, oder auch nicht. Man wird sehen.
Alles weitere vom User Angedeutete ist verschwörerisches Geblubber.
Warum ist es notwendig, überhaupt in solchen infantilen Schubladen zu denken? Vor Beginn der Pandemie waren die meisten von uns Pharmaskeptiker. Niemand wurde als „Leugner“ oder was auch immer beschimpft, wenn er sich kritisch über die Pharmaindustrie geäußert hat. Schon erstaunlich, wie sehr sich gesellschaftliche Wahrnehmung und Kommunikation in nur anderthalb Jahren ändern kann.
Niemand wurde als „Leugner“ oder was auch immer beschimpft,
Chronische Impfverweigerer hat man auch schon vorher beschimpft. Ist ja auch asozial
Selbst in den Staaten gab’s Impfzwang an der Uni (man konnte sich sonst nicht einschreiben)
Jetzt fängst du an zu schwurbeln: Laut seiner Beschreibung ist @VFXtyp kein chronischer Impfverweigerer. Auf diese Kategorie Skeptiker beziehe ich mich also nicht.
Es gibt jede Menge Leute, die Impfungen nicht pauschal ablehnen, aber bei der schnell durchgepeitschten Corona-Impfung einfach skeptisch sind. Finde das völlig legitim. Wenn @MGFR der Pharmaindustrie und den Wissenschaftlern das langfristige Sammeln von Erfahrungswerten zugesteht, kann man das bei skeptischen Menschen doch genauso tun. Auch Bürger haben das Recht, bei einem noch sehr neuen Medikament erstmal abzuwarten, wie es sich in der Praxis bewährt.
Wenn @MGFR der Pharmaindustrie und den Wissenschaftlern das langfristige Sammeln von Erfahrungswerten zugesteht, kann man das bei skeptischen Menschen doch genauso tun.
Absolut. Deshalb gibt es keine Impfpflicht.
Doch, schon. Heute löst man sowas cleverer und nennt es einfach nicht mehr so. Viele naive Menschen glauben eben: Wenns nicht Impfpflicht heißt, isses auch keine Impfpflicht.
Alltagspraktisch betrachtet kommst du als Ungeimpfter hierzulande in vielen wichtigen Bereichen aber kaum noch durch die Tür. Wer nicht seinen Job verlieren und den ganzen Tag zuhause sitzen will, für den wird’s ohne Impfung zunehmend schwieriger. Ist ähnlich wie bei den Schutzmasken: Auch da wurde stets behauptet, es gäbe ja keinen Zwang für Leute, die damit gesundheitlich nicht klar kommen und ein ärztliches Attest vorlegen können. In der Alltagspraxis hat so ein Attest jedoch kaum etwas gebracht. Du kamst dann eben einfach in viele Bereiche nicht mehr rein, wenn du nicht trotzdem die Maske aufgesetzt hast.
Das was du beschreibst, würde ich allgemein als Konsequenzen eines freibestimmten Handelns bezeichnen.
Dass dabei ein gewisser Druck in eine bestimmte Richtung herrscht, ist aufgrund der Tatsache, dass deine Entscheidung sich entscheidend auf andere Personen auswirkt, an dieser Stelle legitim.
Nein, wenn du trotz Attest die versprochenen „Freiheiten“ (die eigentlich Selbstverständlichkeiten sind) nicht mehr in Anspruch nehmen darfst, ist dein Handeln nicht mehr freibestimmt.
Was deine Mutmaßungen zu den Auswirkungen auf andere Personen betrifft, bewegst du dich derzeit noch auf Schwurblerlevel: Inwiefern Ungeimpfte für Geimpfte ein erhöhtes Risiko darstellen bzw. inwiefern Geimpfte für Geimpfte ein wesentlich kleineres Risiko darstellen, ist bisher nicht sicher erwiesen. Die medial untern Tisch gekehrte Harvard-Studie (30. September, European Journal of Epidemiology) lässt daran zweifeln.
Nein, wenn du trotz Attest die versprochenen „Freiheiten“ (die eigentlich Selbstverständlichkeiten sind) nicht mehr in Anspruch nehmen darfst, ist dein Handeln nicht mehr freibestimmt.
Die Atteste im Rahmen von COVID-19 befreien Dich bestenfalls von der Pflicht eine Maske zu tragen. Innerhalb der Szenarien, in denen die 3G-Regeln Anwendung finden, wärst Du so oder so von der Maskenpflicht befreit. Egal ob Schwimmbad oder Kino - nach der 3G-Prüfung darf man auf die Maske verzichten.
Kurz: Maskenpflicht-Attest hat mit der 3G-Geschichte nicht wirklich was zu tun.
Dein einzigen Druck, den ich im Augenblick verkehrt finde ist den Gedanken, die Schnelltests kostenpflichtig für alle ungeimpften zu machen. Jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt im Oktober 2021.
Ich würde das auch so bei behalten wollen, solange aus der Pandemie noch keine Endemie geworden ist.
M. E. werden die Infektionszahlen jetzt wieder anziehen - und wir werden im Laufe der nächsten Monate/Wochen erst sehen können, wie sich die Impfaktionen auf den Verlauf auswirken und ob die Kurve unter jener von Winter/Frühjahr 2020/21 bleibt.
Anhand dieser Grafik kann man auch schön sehen, wie gut „Flatten the curve“ im Laufe der Zeit geklappt hat - „unzureichend“ wäre da m. E. deutlich zu euphorisch:
Nein, es besteht in vielen Bereichen weiterhin Maskenpflicht, auch für Geimpfte. Wer ein Attest hat, kommt dort oft nicht rein. Erlebte ich in den letzten anderthalb Jahren selbst regelmäßig bei befreundeten Unternehmen aus der Erwachsenenbildung: Wer an Seminaren teilnehmen will, muss Maske tragen. Egal ob Attest oder nicht. Ausnahmen werden keine gemacht. Dasselbe gilt für das Betreten vieler Läden, Dienstleister usw… Wenn die Betreiber sich auf ihr Hausrecht berufen und nur Maskenträger akzeptieren, musst du totz Attest draußen bleiben. Hinzu kommt der soziale Druck: Viele Betroffene trauen sich auch schlichtweg nicht mehr, noch ohne Maske in Bereiche zu gehen, wo normalerweise Maskenpflicht erwartet wird. Wenn du dort als einziger unter vielen Leuten ohne Maske rumläufst, darfst du mit ablehnenden oder sogar aggressiven Reaktionen rechnen.
Nein, es besteht in vielen Bereichen weiterhin Maskenpflicht, auch für Geimpfte. Wer ein Attest hat, kommt dort oft nicht rein.
O. K. - Missverständnis - das Szenario meinst Du.
Jup - dass muss man in der Tat kritisieren.
Aber wie ich vermute könnte das mit den Kleinstlockerungen in naher Zukunft wieder vorbei sein.
Ich gehe davon aus, dass in den letzten Wochen im Rahmen des Wahlkampfes keine Partei mit unangenehmen / unpopulären Themen sich die Wähler vergrätzen wollte.
Nun - der Drops ist gelutscht - die Infektionszahlen gehen steil nach oben.
Spätestens wenn die Auslastung der Intensivbetten zu explodieren scheint… Du verstehst schon. ![]()
Das was du beschreibst, würde ich allgemein als Konsequenzen eines freibestimmten Handelns bezeichnen.
Nein, ist es nicht. Denn die „Konsequenzen“ wie die Erforderlichkeit eines Tests und die dafür entstehenden Kosten werden ja durch den Staat festgelegt.
Wo liegt aber für den Betroffenen der Unterschied 2 - 3 mal die Woche 15€ für einen Test ausgeben zu müssen oder 80€ Bußgeld im Monat zu zahlen, weil er einem Impfzwang nicht nachkommt?
Die ganze Sache mit dem angeblich nicht bestehenden Impfzwang und der angeblichen Freiheit sich nicht impfen zu lassen erinnert mich an ein Zitat was Idi Amin zugeschrieben wird: „Ich kann zwar für freie Rede garantieren, aber nicht für Freiheit nach der Rede“. Ist das gleiche Freiheitsverständnis was da zum Ausdruck kommt.
Nein, ist es nicht. Denn die „Konsequenzen“ wie die Erforderlichkeit eines Tests und die dafür entstehenden Kosten werden ja durch den Staat festgelegt.
Das Argument verstehe ich nicht. Konsequenzen sind Konsequenzen, da spielt es doch keine Rolle, ob die Physik oder ein Gesetzgeber sie festgelegt hat. Sie gelten im Moment.
Wobei ich das Ende der kostenfreien Tests ebenfalls kritisiere. Damit wird (neben den Kosten für den einzelnen Testwilligen) auch die komplette aufgebaute Testinfrastruktur zerschossen, da sich für viele Stellen das weitere Anbieten nicht mehr rechnen wird.
Wenn dann das Testen doch wieder kostenlos werden sollte, muss man vielerorts wieder bei nahezu Null anfangen.
Naja doch, das erste entstammt der Ersten Natur, das zweite halt der Zweiten Natur. Gesetze der Ersten Natur kann ich nicht ändern, Gesetze der Zweiten Natur jederzeit.

