Alles für den Wahnsinn: Bei dem Beitrag bin ich ehrlich gesagt überhaupt nicht bei dir. Zunächst zu der Fragen am Beginn, was der Dritte Golfkrieg mit 9/11 zu tun hat: Sehr viel! Ohne die Anschläge vom 11.9.2001 hätte es den Angriff im Irak nie gegeben. In der Vorbereitung für den Angriff auf den Irak gab es zwei Narrative:
- Saddam Hussein unterschützt angeblich Al Quida (Saddam Hussein and al-Qaeda link allegations - Wikipedia)
- Es wurde behauptet, der Irak habe Massenvernichtungswaffen
Beides sind nachweislich Lügen der US-Regierung, die damals verbreitet wurden. Auch den Hinweis auf Ken Jebsen finde ich hier zu oberflächlich um ihn plausibel zu finden. Ich habe an anderer Stelle im Forum (Themenvorschläge - Mediatheke - #4853 von Bossmang) mich zumindest schon einmal zum Verweis auf den Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ geäußert.
Und auch bei dem ständigen Verweis auf den Mord bei der Tankstelle bin ich nicht bei dir. Dieser Verweis ist für mich kein Argument sonder wirkt auf mich mich zumindest eher als Versuch die Debatte moralischen Verweis auf eine schreckliche aber kausal nicht zusammenhängende Tag tot zu machen.
Und die Kritik an den „Faktencheckern“ ist mehr als berechtigt. Ein schönes Beispiel war der „Faktencheck“ bei Volksverpetzer zum Thema Corona Januar 2020, wo jeder der Corona für gefährlich ist diffamiert wurde (Der heimliche Grund, warum dir Rechte Angst vor dem Corona-Virus machen wollen - Volksverpetzer). Die Sicht von Volksverpetzer änderte sich genau dann, wo sich auch die Sicht der Regierung änderte. Das zeigt doch, dass es da nicht um Fakten geht, sondern das die Faktenchecker äußerst aggressiv auftretende politische Aktivisten sind, die die Regierungsmeinung vertreten.
Und auch die Frage nach der Finanzierung der Faktenchecker ist richtig und wichtig. Denn bei irgendwelchen Studien wird ja gefragt: „Wer hat sie finanziert“. Beim Faktencheckern soll das anders sein?
Interessant ist auch, wenn die Faktenchecker zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, was nun Fakt sei.
Außerdem muss man sich Faktencheckern die Frage stellen wen die angreifen und wen sie in Ruhe lassen. Ich habe zumindest kein Faktencheck gesehen wenn:
- Ein Lauterbach in einer Talkshow behauptet, dass die Patienten auf Intensivstationen im Durchschnitt 47-48 Jahre alt seien
- Ein Drosten auf einer Pressekonferenz sagt, das 1% der Leute in Deutschland an Covid sterben würden
- Ein Braun sagt, dass wir zur Bundestagswahl eine Inzidenz von 850 hätten.
Mal zusammengefasst: Faktenchecker haben nichts mit Fakten und Wissenschaft zu tun, sondern sind politische Akteure. Und Erkenntnis- sowie Wissenschaftstheoretisch sind sie ohnehin vollkommen haltlos.
Zum restlichen allesaufdentisch kann ich nichts sagen. Hab mir die Videos bisher nicht angesehen. Aber in der Summe fand ich den Mediatheke Beitrag hier zu voreingenommen und zu einseitig.
Hochrechnung schon freitags. Das hat mir ehrlich gesagt auch gewundert, wie eine technische Panne zu so einer Diskussion im Internet geführt. Mein erster Gedanke als ich das gesehen hatte war „Oh, da hat wohl der Prakti den falschen Knopf gedrückt“.
Nazi am Mirko: Da frage ich mich ehrlich gesagt auch: Wie kann denn das keinem in der Redaktion aufgefallen sein. Sind die da alle so politisch ungebildet?
Nemi macht es nicht: Gut, dass die Sache bei WDR endgültig vorbei ist. Jetzt müsste aber mal aufgearbeitet werden, wie es sein kann, dass die über Funk Gebührengelder bekommen hat?
Weber braucht Geld: Das ist wieder so ein Beitrag wo ich mich Frage warum manchmal in der Mediatheke die Tendenz besteht sich so an Personen abzuarbeiten. Irgendwie ist doch zu Weber und Hallo Meinung alles gesagt, oder?
Pocher klein mit Polizei: Mal die Gegenfrage: Welche Infektionsgefahr ging eigentlich davon, wenn ein sicher geimpfter, genesener oder getester Pocher zu Leuten ins Publikum geht, die ebenfalls geimpft genese oder getest sind? Warum wir da so ein gewesen gemacht, während ich vielleicht am gleichen Abend vollkontakt Kampfsport ohne Maske und Abstand ebenfalls nach der 3G trainiert habe? Das eigentlich Problem ist doch da nicht Pocher, sondern Regeln die gesamtgesellschaftlich unsinnig und widersprüchlich sind, die Laienfrömmigkeit mit der diese von vielen befolgt werden und die Attitüde auf der Seite des Staates oder Leuten die diese Regeln durchsetzen wollen den Grund der Regeln nicht mehr im Detail erklären zu müssen.
Da ist mir ein rebellischer Pocher, der das gebaren der Polizei, insbesondere den Hang zu körperlicher Übergriffigkeit hinterfragt wesentlich sympatischer, als Leute die sich brav an die Regeln halten.
Olympia-Boykott: Tja schwierig. Man könnte sogar noch eine Ebene drunter ansetzen und Fragen, warum fahren die Sportverbände da eigentlich hin? Warum werden die Spiele dahin vergeben? Auf der anderen Seite soll ja auch gerade der Sport verbinden. Bin mir nicht sicher, ob hier ein Boykott in Form von Nichtübertragung der richtige weg ist.
Hyped und der Youtuber dahinter: Wieder ein schöner @DeanStag Beitrag, wo mal wieder mit viel Witz über eine Absurdität berichtet wurde. Ich beobachte immer wieder, dass Steamer oder Influencer irgendwelche Sachen machen, die sie dann als tolle Community versuchen darzustellen, was aber recht schnell wieder in sich zusammenfällt.