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Folge 13: Zurück zur D-Mark?


#62

Ich stelle mir gerade die Frage, was die aktuelle Diskussion hier, die für sich betrachtet gar nicht mal so uninteressant ist, mit der aktuellen Veto-Folge zu tun hat. In der Folge kamen diese Themen nämlich kaum zur Sprache.

Es fällt mir nicht leicht, den Inhalt der Folge abschliessend zu beurteilen, weil ich nicht in der Thematik bin. Ich finde es aber gut, dass Holger diesmal einen Gast eingeladen hat, der zu wissen scheint, wovon er spricht und der stets sachlich, wenn auch manchmal etwas trocken (liegt wohl in der Natur der Sache) argumentiert hat. Wenn ich etwas aus der Sendung mitnehmen kann, dann die Feststellung, dass die Stabilität des Euros von grosser weltpolitischer Bedeutung ist und dass die aktuelle Währungspolitik der Europäischen Union mehr ideologisch denn ökonomisch motiviert ist.

Noch etwas zur Diskussion, die gerade läuft: Die Thematik ist komplex und besteht aus verschiedenen Aspekten, die ich an dieser Stelle nicht einzeln erörtern möchte. Es lässt sich aber sagen, dass der Kampf um einzelne Arbeitstellen nach meinem subjektiven Eindruck immer verbissener wird, auch wird den Bewerbern immer mehr abverlangt (Stichwort Matching). Ich orte hauptsächlich fünf Probleme:

  1. Die Nachfrage nach niedrig qualifizierten Arbeitnehmern sinkt. Nischenarbeitsplätze verschwinden immer mehr.
  2. Die Bereitschaft, traditionelle Handwerksberufe zu erlernen, sinkt deutlich. Diese sind aber gerade für die Wirtschafsstruktur ländlicher Gegenden von Bedeutung.
  3. Sehr viele Betriebe weigern sich standhaft, Arbeitnehmer über 50 einzustellen, auch wenn diese gut qualifiziert sind und über einen grossen Erfahrungssschatz verfügen.
  4. Ein Studium garantiert noch keinen guten Job. Gerade viele Absolventen eines geisteswissenschaftlichen Studiums haben oft grosse Mühe, überhaupt einen Job zu finden
  5. Die Bereitschaft, Leuten, die in ihrer Jugend mal einen Ausrutscher hatten, nachträglich eine ihren Fähigkeiten entsprechende Ausbildung zu verschaffen, ist nicht vorhanden.

Kurz: Einerseits beschwert man sich darüber, zu wenig Leute zu haben, andererseits engt man den Zugang zum Arbeitsmarkt immer stärker ein. Das klingt für mich sehr stark nach Doppelmoral

Meine Beobachtungen beziehen sich wie immer hauptsächlich auf die Schweiz, lassen sich aber zumindest in Teilen auch auf andere Staaten übertragen. Wenn nicht, mögen sie als Parabel aufgefasst werden.


#63

Komisch, dass jeder Thread an dem sich EK beteiligt eskaliert und die Stimmung komplett vergiftet ist. Liegt bestimmt an den anderen.


#64

Dann muss man so etwas mal genauer untersuchen.

Möglichkeit 1: Es gibt tatsächlich keinen Fachkräftemangel in diesem Bereich = Keine Lohnsteigerung
Möglichkeit 2: Es gibt zwar einen Fachkräftemangel, aber dieser wird durch Verlagerung ins Ausland oder Automatisierung quasi aufgehoben = Keine Lohnsteigerung
Möglichkeit 3: Der Arbeitsmarkt hat auf einen Fachkräftemangel noch nicht reagiert. Es gibt Elastische und Unelastische Märkte und manchmal braucht das ein wenig bis sich Veränderungen auf der einen Seite auf der anderen auch durchsetzen. Auf dem Arbeitsmarkt würde ich von 3-5 Jahren ausgehen.


#65

Da es für dich ja offensichtlich ok ist, wenn einer 50€ und der andere 10.000€ bekommt, solange der Median stimmt, kannste dir das weiter schön rechnen :smiley:

Möglichkeit 1 es sehr gut. Sieht sogar die Bundesagentur füt Arbeit so :wink:

Habe ich mir, als Verursacher der Diskussion, auch schon gedacht. Naja, mein Standpunkt ist klar, da gibt es ja nix mehr hinzuzufügen, daher überlasse ich den anderen das Feld.


#66

Das ist also die Reaktion darauf, dass ich dargelegt habe, dass deine Argumentation faktisch haltlos falsch ist? Erwachsen.

Es ging darum darzulegen, dass der Median eben nicht durch Ausreißer verzerrt wird und daher deine Behauptung “Ärzte sind gar nicht so gute Verdiener” durch meine vorgelegte Statistik richtigerweise widerlegt wurde.
Ich habe für meine Gegenthese nicht nur eine Quelle vorgelegt, sondern auch deine haltlose und aus der Luft gegriffene Kritik an der Quelle (“verzerrt durch Ausreißer”) mathematisch widerlegt.
Du hingegen hast bisher gar nichts belegt, sondern nur behauptet und Gegenargumente ohne Fakten einfach von der Hand gewischt. Spricht echt für ein fundiertes Weltbild.


#67

Das liegt daran, daß Klaus sich daran aufgeilt, andere Leute als dumm zu bezeichnen.
Muss irgendso’n Dominanz-Sex-Ding sein.


#68

lol

Auf dem Treppchen steht er dann aber nicht alleine :wink:


#69

Du bist hingegen natürlich das non plus ultra der Sachlichkeit. Und wie fundiert du immer argumetierst, indem du einfach immer nur “stimmt nicht” murmelst als hätte das irgendeine inhaltliche Substanz.

Fakt ist: Die Unterstellung von samt ist haltlos und entbehrt jeder Grundlage.


#70

Man könnte natürlich auch ähnlich sachlich wie @Icetwo diskutieren, und trotzdem eine Contra Position vertreten. Das scheint aber den Horizont des Einen oder Anderen zu sprengen.


#71

Das ist absichtliches Aus-dem-Wald-zurückschallen.

Sobald du etwas mit Substanz vorbringst, kann ich auch mit ebensolcher antworten. :roll_eyes:


#72

Wie viele, die hier im Moment diskutieren, haben eigentlich die aktuelle Veto-Folge überhaupt schon gesehen?


#73

Ich habe sehr genau dargelegt warum der Vorwurf absurd ist und worauf genau ich mich bezogen habe. Lesen hilft.

Die Zeit eines Zeitarbeiters ist weniger wert als die eines Ingenieurs. In einem wirtschaftlichen Kontext und nicht in einem geselschaftlichen. Daraus versuchen einen Vorwurf des Sozialdarwinismus zu machen ist absolut unredlich und wohl eher deiner Aversion meiner Person geschuldet als inhaltlich begründet. Und damit ist die Sache für mich auch erledigt. Wer sich weiterhin zum provozieren dumm stellen will um den verhassten EK Sozialdarwinismus in völlig absurder Weise vorzuwerfen und nur so abends glücklich ins Bett steigen kann, wenn er Lügen verbreitet, dann soll er das halt machen.


#74

Jau und somit versuchst du Zusammenhänge zu dekonstruieren, die untrennbar miteinander verbunden sind.
Das ist doch genau das, was ich sagte: Der Kapitalismus (=Die Wirtschaft) weist den Menschen Werte zu, ohne dabei den wichtigsten Aspekt, nämlich die investierte Lebenszeit zu berücksichtigen - weil die im ökonomischen Realitätstunnel keine Rolle spielt. Und da wir hier im Kapitalismus leben, ist das ein maßgeblicher, nein DER maßgebliche Realitätstunnel.
Das Framing betreibt hier also der Kapitalismus.

Überschätze dich nicht so.
Ausserdem begründet sich jene Aversion in deiner unerträglich arroganten, überheblichen, besserwisserischen Art, nicht in deinen politischen Anschauungen.

Du nimmst dich selbst verdammt wichtig, oder?


#75

Quod erat demonstrandum.

Falsch. Er weist menschlicher Arbeit Werte zu, basierend auf einem Leistungsprinzip. Und damit ist es per se auch das fairste System. Wenn dann so Leute ankommen und meinen sie könnten den Stuhl den sie in 4h für ihren Lohn herstellen und deshalb 1:1 den VK als ihren Verdienst ansehen, der muss sich ja für ein Marketing und Vertriebsgenie halten und sollte sich entprechend selbstständig machen.

Der Rest hat ein realistischeres Bild seiner eigenen Fähigkeiten, trägt als AN aber auch eine geringere wirtschaftliche Verantwortung und Risiko.


#76

So ist es.

Natürlich.

Natürlich.


#77

Wenn du meine Beiträge eh nicht liest, dann heule aber zukünftig auch nicht rum das es nicht argumentiert wäre, wenn ich dir widerspreche.


#78

Mach doch, was du willst.
Keinen Bock mehr, mit dir zu “diskutieren”, ist nur frustrierend und völlig sinnfrei.


#79


#80

Sorry wenn ich auf deine Kritik eingehe, meine Begründung nenne und du dabn trotzdem so tust als hätte ich keine geliefert, ist das reine Verarsche. Gerade du hast nicht das Recht anderen vorzuwerfen man könne nicht mit ihnen diskutieren wenn du dich so respektlos verhältst und eine von dir eingeforderte(!) Begründung dann nicht mal liest.

Ansonsten hättest du ja inhaltlich was entgegnen können, denn das der Kapitalismus dem Menschen an sich wert zuschreibt respektive wertlosigkeit habe ich ja deutlich und mit einer Begründung widersprochen. Es geht nämlich um die Arbeit und nicht um den Menschen, was du meinst ist ein daraus erwachsener Sozialdarwinismus, wenn man aus dem Wert der Arbeit auch einen gesamtgesellschaftlichen Wert definieren will. Das ist aber was anderes.

Aber wahrscheiblich behauptest du das sei ja zu substanzlos um darauf zu reagieren und deshalb hast du die Begründung einer anderen Meinung ignoriert. Wir kennen das ja alle schon.


#81

Und ich habe dir gesagt, warum das doch so ist.

Ich lach mich schlapp! :joy:

Friss deine Spekulatius alleine.

Und wir alle wissen ja, wie doof du bist, ist ja allgemein bekannt :roll_eyes: