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Folge 11: Atomkraft


#41

Pfff, die Grafik find ich schön :smiley:


#42

Also sollte man Atommüll deiner Meinung nach in Zügen dauerhaft lagern, die irgendwo in der Pampa stehen?


#43

Auch AK-gegner möchten, dass Atommüll sicher an der Destination ankommt. Ich bzeweifle, dass die scheißewerfenden Ökoterroristen einen breiten gesellschaftlichen Rückhalt haben.

Das Entfernen des Schotters ist eine Zerstörung des Gleisbetts

Ja, weil ne Menge Kohle in die Verhinderung und Behebung der Schäden gesteckt wird. Und der Zug kommt am Ende trotzdem an. Danke für nix.


#44

Nein. Muss ich dir den Sinn jetzt wirklich erklären oder stellst du dich wieder doof?


#45

Tut er auch. Nur später. Wie’s der Bahn halt zueigen ist ^^

Lass das “Zer-” weg, dann sind wir uns einig.

Richtig!!! 100 Punkte, Glückwunsch!!!
Das darfst du jetzt auch Samt erklären.


#46

Nö, dass er sich weigert, gar nicht erst loszufahren. Aber gut, wir haben es ja geklärt: Die Züge sind sicher. Nichts kann passieren. Sie können stehenbleiben, wo sie angehalten werden.


#47

Ja, aber das ist Scheiße!


#48

Doppelte Verneinung, was meinst du?
Fährt er los oder nicht?


#49

Soll es ja auch sein.


#50

Zu dieser Reaktion fällt mir nur mit Mühe nicht gar kein Denkfehler ein, den du nicht gemacht hast.


#51

Gut, daß wir das geklärt haben.


#52

Danke für den Hinweis. Darauf wäre ich nie gekommen!


#53

Es geht darum, den Transport möglichst lange aufzuhalten und möglichst viele Kosten zu verursachen. Ende. Keine alternativen Vorschläge, keine Rücksicht auf diejenigen, die es bezahlen müssen. Nur ordentlich Ärger und dabei möglichst viel kaputt machen, um denen da oben zu zeigen, dass man dagegen ist. Gelebter Linksextremismus westdeutscher Prägung. Und ein bisschen Spät-Evola schimmert auch durch.


#54

Stehen? Nein, im Kreis fahren! :smiley: (bei 1:00)


#55

Muss man auch nicht haben.


#56

Also Destruktivität weils geil is?


#57
  1. An den modernsten Reaktoren bzw. jenen in Ländern, in denen es keine Probleme dieser Art gab oder gibt.
  2. An dem Stand aktueller, moderner Forschung. Das Thema Transmutation kam zur Sprache, also eine massive Reduzierung der Halbwertzeit.

Ich sage nicht, dass man Probleme und Vorfälle unter den Tisch kehren soll. Die Reaktion sollte aber nicht Abschaffung, sondern Weiterentwicklung sein.


#58

Nein.
Die Alternative wäre “ungehindert machen lassen” und der Destruktivität des Atommülls freien Lauf lassen.

Dann aber nicht im Rahmen eines den gesamten Erdball bedrohenden Feldversuches.


#59

Tja es gibt kein Ideal für den Umgang mit Atommüll. Nirgendwo. Wer sagt, dass es ein Skandal ist, Atommüllfässer im meer zu verklappen, der muss ehrlicherweise auch sagen, dass es ein Skandal ist sieirgenwo anders hin zu bringen.

Das Problem ist. Ein Endlager muss in einer Gesteinsformations sein, die vorraussichtlich tausende Jahre lang unberührt bleibt. Deswegen sind besonders solche Gegenden Interessant, die schon relativ lange stabil waren. Ob der Schluss, “Das war immer schon stabil, deshalb ist das auch in der Zukunft stabil” korrekt ist, lässt sich dabei eigentlich nicht sagen. Wer Weiß schon was in der Zukunft passiert?

Ein großes Problem ist aber auch, dass wir unseren Nachfahren erklären müssen, dass die Endlagerstätten gefährlich sind. Man stelle sich nur vor, das in 1000 Jahren jemand auf die Idee kommt in Gorleben nach Öl zu bohren. Das Wissen um die Endlager muss also vorhanden bleiben. Allerdings können wir uns nicht darauf verlassen, dass die Menschen in 1000 Jahren unsere Sprache verstehen und unsere Schrift lesen können. Wir können auch nicht davon ausgehen, dass sie Warnsymbole korrekt deuten.

Transmutation ist sicherlich ein Thema, mit dem man das Endlagerproblem lösen könnte. Bisher ist das aber nur Theorie und wir sollten nicht darauf setzen, dass das kommt und in dieser Hoffnung neue AKWs bauen, um dann festzustellen, dass wir einfach nur noch mehr Müll produziert haben.


#60

Hinter die Logik sinnlose Zerstörung ohne Akternative steigt man vermutlich nur mit einem bestimmten Weltbild.