Folge 109: Masken-Gegner instrumentalisieren Kinder, Rassismus, skurriler Politiker auf YouTube

Im vorliegenden Fall halte ich das für wenig wahrscheinlich. Allerdings sind mir die Fragestellungen bei solchen Umfragen einfach zu holzschnittartig. Was hätte ich denn zum Beispiel antworten sollen?

Ich persönlich halte

  • ein paar Maßnahmen für übertrieben
  • die meisten Maßnahmen für gerade richtig
  • ein paar Maßnahmen für zu lasch, hätten auch ruhig härter ausfallen können

Muss ich mich jetzt enthalten oder b) ankreuzen?

Das Problem ist, dass ein Pie Chart mit 14 ausdifferenzierten Tortenstücken halt gar keine Aussage folgern lässt und man dann wieder Cluster bilden würde.

Es ist aber ein Unterschied, ob ich 4 Wochen vor einer Wahl Leute befrage, was sie wählen würden oder ob ich Leute, die aus dem Wahllokal kommen frage, was sie gewählt haben und da gehen die Ergebnisse schon teils deutlich auseinander.

Kann ich mit leben :slight_smile:

Das liegt weniger an der statistischen Methodik der Umfrage als an der Tatsache, dass Menschen innerhalb von 4 Wochen sehr schnell ihre Meinung aendern.

Es aendert wie gesagt alles nichts daran, dass die Toleranzen bei solchen Umfragen sehr genau bekannt sind.

Die Fehlergrenze, auch Fehlertoleranz oder Schwankungsbreite genannt, wird mit Hilfe eines Plus/Minus-Wertes angegeben, zum Beispiel +/- 3 Prozent. Wie groß die Fehlergrenze ist, hängt von bestimmten Faktoren ab: vor allem von der Größe der Stichprobe und dem Anteilswert des untersuchten Gegenstandes. Bei der Wahlsonntagsfrage werden in der Regel 1.000 Menschen nach ihrer Wahlabsicht befragt. Angenommen in dieser Stichprobe wird ein Anteilswert von 40 Prozent für die CDU gemessen. Dann wäre es sehr unwahrscheinlich, dass der „wahre Wert“ der CDU in der Wählerschaft tatsächlich exakt 40 Prozent beträgt, womöglich liegt er leicht darüber oder darunter.
Allerdings lässt sich bei einer repräsentativen Stichprobe dieser Größe mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit (von 95%, um genau zu sein) aussagen, dass der wahre Wert der CDU in einem Bereich von +/- drei Prozent um den gemessenen Wert liegt - also irgendwo zwischen 37 und 43 Prozent. Wenn der gemessene Anteilswert kleiner ist, schrumpft auch die Fehlergrenze. Bei einer Partei, die in der Stichprobe auf 5 Prozent kommt, beträgt er +/- 1,4 Prozent. Der wahre Wert der Partei liegt also irgendwo zwischen 3,6 und 6,4 Prozent.

Quelle: https://www.hessenschau.de/politik/sonntagsfrage--co---was-sie-ueber-wahlumfragen-wissen-muessen,faq-umfragen-100.html

Meine Güte Leute… es is doch ganz einfach.

Es gibt gut designte Umfragen und es gibt schlecht designte Umfragen.

Schlecht designte erkennt man als Laie häufig daran das die Umfrage selbst, durch die Fragestellung, versucht in bestimmte Richtungen Ergebnisse zu erziehlen, oder anders gesagt die Fragestellung ansich ist tendenziös.

Davon abgesehen können relativ kurze Umfragen nur ein ungefähres Bild wiedergeben und zwingen den Befragten zu einer Entscheidung. Er muss sich für schwarz oder weiß entscheiden, es gibt nicht sehr viele Graustufen und genau das ist auch der Sinn der Sache. Eine Umfrage ist nicht dafür da Dinge „auszudiskutieren“ und „einerseits, aber andererseits…“ zu sagen.

Kommt endlich damit klar, „die Leute“ sind im großen und ganzen recht zufrieden damit wie es momentan so läuft.

Tun sie nicht, jedenfalls nicht wenn sie gut gemacht wurden. Denn „gleichviele“ aus jedem Bundesland zu befragen würde das Ergebnis verzerren, schlicht schon weil in den Ländern unterschiedlich viele Leute wohnen, man kann nicht 1000 Leute aus NRW befragen und 1000 aus Berlin und dann die Ergebnisse 1:1 setzen. Das weist du aber ja auch selbst und ich nehme mal an deine Antwort sollte nur den Unsinn der anderen abschmettern und deswegen hast du auf Details wie dieses verzichtet.

Und an die „Zweifler“ nochma was, salopp, unsere halbe Wirtschaft basiert auf solchen Umfragen und warum funktioniert das? Weil sie sehr exakt sind! Das ist Wissenschaft und kein Wahrsagen/Hellsehen/Glaskugelschauen und da stecken Jahrzehnte an Forschung drin und Milliarden an Geldern, kapiert das ma.

Sollte man eigentlich annehmen.
Dann aber denke ich an die ganzen Suggestiv-Umfragen, die ich z. B. auf gutefrage.net mitbekomme und fange in Anbetracht der ganzen Antworten an zu zweifeln, ob dem tatsächlich so ist. :thinking::wink:

Hm, kann ich nicht beurteilen, die Plattform habe ich schon vor langer Zeit für mich abgehakt. Soweit ich weiß ist das doch auch eher eine Klientel die sich aus Jüngeren speißt oder? Insofern kann man da was die „Erkennungsfähigkeiten“ angeht denke ich noch nicht all zu viel erwarten.

Weiß nich, ne Frage dort zu stellen oder dort nach Antworten zu suchen ist in etwa so als würde man Tarotkarten legen und wenn Umfragen auf dem selben Niveau sind…Herr im Himmel…

Naja - ich antworte da hauptsächlich. Es ist halt eine Laien-Plattform.
Das merkt man auch daran, wie häufig einfach ohne Sinn und Verstand „setze Deinen PC zurück“ bei allen Arten von Problemen geraten wird. :roll_eyes:
Meine eigenen Fragen sind so speziell, dass ich dort keine brauchbaren Antworten bekomme.

In Anbetracht, wie viele reflexartig Suggestivfragen (mit und ohne Umfrage) beantworten ohne nachzudenken, ob die Grundannahme überhaupt stimmt, lautet meine Erkenntnis: „Grottenschlechte Erkennung“. :wink:
Ist halt häufig ein „Meinungsfischen nach Bestätigung“. (Wie es auch regelmäßig bei den Sonntagsfrühstücksthemen zu finden ist! :wink:)

Jup genau das is das „Problem“ wenn man so will. Leider nennt Google einem ja häufig unter den ersten Treffern nen Link zu gutefrage wenn man was wissen will und wenn man ein wenig ahnung von dem hat wonach man sucht erkennt man sehr schnell das die Qualität der Antworten in den meisten Fällen „unterirdisch“ ist und das bei so ziemlich jedem Thema.

Wo ich grad so drüber nachdenke, ich könnte mich nicht erinnern dort jemals eine „richtige“ bzw. „hilfreiche“ Antwort gesehen zu haben wenn ich nach was gesucht habe. :thinking: aber gut, das is natürlich eigentlich eine Aussage ohne Wert.

Gut, wie gesagt das kann ich aktuell nicht beurteilen weil ich die Plattform seit Jahren meide, für „unwahrscheinlich“ halte ich das aber nicht. :smiley:

Aus dem anderen Thread, aber hier passt es gerade besser.
Ich denke nicht, dass sich das übertragen lässt bzw stelle ich mal in den Raum, dass gerade die Risikogruppe auch tlw einfach depressiv verstimmt ist bzw noch schneller stimmlich abrutscht als die Normalbevölkerung, durch die Mehrfachbelastung.

Ich hab es bspw auch einfach nicht hingekriegt, wegen der FFP2-Coupons rumzutelefonieren, das war mir schon too much. Ich hab die Tage auch festgestellt, dass ich nicht mehr richtig kauen kann, wohl wegen einer Lähmung im Gesicht. Meine Stimmung ist am fucking Arsch. Ich hab auch keine Lust auf Kopf-MRT, um dann sowieso nur schlechte Nachrichten zu kriegen. Ich hatte vor einiger Zeit auch nen nicen Hörsturz und heute Nacht nen Albtraum, blind und taub zu sein. Tranquilizer werf ich mir eh schon ein, aber hab mittlerweile auch ne Gewöhnung erreicht, dass ich kaum mehr nehmen kann, ohne süchtig zu werden. Und neben den ganzen Einschränkungen kann ich mir nicht mal ne Selbsthilfegruppe für Betroffene suchen.
Ich könnte jetzt sagen, dass ich nen Psychiater spezifisch nach nem Medikament zur Stimmungsstabilisierung frage, aber keine Ahnung, ob ich das auch tatsächlich mache.

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Nur so als Gedanke:

Wie wäre es, da du ja noch geistesgegenwärtig genug bist deine Probleme zu erkennen, das nicht einer anonymen Masse in einem unwichtigen Forum zu erzählen sondern den Stellen die dafür geeignet sind?

oder (wenn dir oldschool lieber ist):

Reiß dich zusammen(!) und ruf verdammt noch mal wo an wo man dir helfen kann!

Und hör verdammt noch mal auf deine Energie in ellenlange Posts über Corona, FFP2 Masken und die Ungerechtigkeit des Staates zu stecken sondern mach was sinnvolles z.B. EIN Telefonat führen!

Und untersteh dich jetzt neunmalklug auf diesen Post zu antworten! MACH WAS SINNVOLLERES!

Los jetzt, sonst schmeiß ich dir die Brügl raus!

Warum nicht?
Wollte veranschaulichen, dass die „Corona-Müdigkeit“ der Risikogruppen wohl häufig eine andere ist als nur „Maske tragen ist blöd, ich mag nimmer“

Wie stellst du dir Hilfe da vor?

Aaaargh…

So, Adresse her, ich komm vorbei zum Brügl rausschmeißen.

Naja, wo willst du mich denn hinschicken? Weißt du das überhaupt selbst?

Edit: Mich würde auch sehr interessieren, wie es der absoluten Hochrisikogruppe (Chemo) psychisch geht

Wenn du so weiter machst in die Geschlossene…

Was du nicht begreifst (bzw. wissentlich verdrängst) ist ICH muss das nicht wissen DU musst das wissen(!) es geht hier um DICH nicht um mich. Und meine von dir unterstellte Unfähigkeit dir die richtigen Stellen nennen zu können entlässt dich NICHT aus der Verantwortung! Dieses Ablenkungsmanöver ist erbärmlich! DU ganz allein bist verantwortlich, NIEMAND anderes!

Tu etwas SINNVOLLERES als mit mir hier zu diskutieren! Telefonier den Coupons hinterher, ruf bei der Seelsorge an, lass dich einweisen, was weiß ich, es ist mir auch egal, aber MACH WAS!

Denkst du ernsthaft, alle mit ernsthaften psychologischen Problemen (auch durch die Krise verstärkt), könntest du einfach in die Psychiatrie stecken als Gesundungsgarant? Ernst gemeinte Sache zum drüber nachdenken. Jeder Psychiater wird dir sagen, dass das auch nicht das Paradies Eden ist. Außerdem muss ich meine Katze füttern!

Erneutes erbärmliches Ablenkungsmanöver…

Und da is der Beweis dafür:

Schnucki, wir kennen uns lange genug, ich spring da nicht mehr drauf an und durchschaue dich was das angeht gut genug. :wink:

‚Tu was, mach was!‘ Ist manchmal so hilfreich wie ein ‚Kind, lach doch mal!‘ Es ist nicht umsonst ein Teufelskreis, aus dem man auszubrechen einfach keine Energie aufbringt. Wenn es so einfach wäre, selbst mit Hilfe, warum gibt es so viele Betroffene?
Uns alle nimmt sie Situation mit, warum denken dann die Risikogruppen, sie seien besonders betroffen? Weil wir vorher schon eingeschränkt waren, mobil oder von der Kraft her, vom Ärzte Marathon und vom Beweisen-müssen.
Es geht in der Tat nicht um dich, Polarstorm.
Es geht teilweise auch ums Jammern dürfen. Denn - ob man’s glaubt oder nicht - das tut gut.
Und vielleicht hilft so ein Bericht auch anderen.

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Ja das weiß ich Hauke, deswegen schrieb ich ja im ersten Post auch „oldschool“ (das sollte die Texte von sich aus schon als entwertet markieren). Weder bin ich qualifiziert noch ernsthaft interessiert genug. Ausserdem „jammert“ sie seit mindestens 5 Jahren, ich mach da nimmer mit und davon abgesehen kenne ich viele ihrer Argumentationsmaschen und Strategien. Ums bösartig zu formulieren, letztendlich ist sie in vielerlei Hinsicht ein Drachenlord. :wink:

Du hast schon verstanden, dass ich eine physische Systemerkrankung hab?

Und was ein Schlaganfall ist auch?