Folge 107 - Kurz kommentiert

Wie du ja vielleicht im weiteren Verlauf der Moderation gesehen hast, habe ich eindeutig kritisiert, wie hier der Tod eines alten Mannes und die traurigen Gesichter der Angehörigen für die Sendung genutzt wurden.

Ich konnte nicht sehen, wie der Tod des Mannes für die Sendung genutzt wurde. Dafür hätte sein Tod ja im Konzept sein müssen. Es sah mir aber sehr nach einem komplett unvorhergesehenen Ereignis aus. Eigentlich sollte ja geklärt werden, ob der alte Herr dort bleibt oder wieder nach Hause kommt oder in ein anderes Pflegeheim geht. Diesen „Klärungsprozess“ innerhalb der Familie wollte die Sendung eigentlich begleiten. Dass der Opi nun gestorben ist, war m.E. sogar eher unpassend für das eigentliche Konzept der Sendung. Mir ist demnach nicht klar, wie du meinst, Holger, dass die Sendung diesen Todesfall genutzt hat und wofür.

Und dass die Saalfrank sich zu denen setzt (für einen kurzen Moment übrigens nur - danach sitzt sie allein draußen und sagt, dass die Familie jetzt Zeit für sich braucht.) fand ich ok. Soll sie einfach weggehen? Anteilnahme zeigen finde ich gut und wichtig und richtig und würde ich auch tun.

Ich mutmaße, dass du (Holger) bei irgendeiner Abendsendung des SWR mit irgendeiner fremden Person, die verschiedene Formen des Lebens im Alter betrachtet und besucht, und bei der unerwartet ein alter Herr stirbt, nichts zu kritisieren gehabt hättest.
Langsam kriege ich das Gefühl, es geht immer weniger um die eigentliche Sache als vielmehr um Frau Saalfrank persönlich. Ich glaube, sie könnte etwas wirklich Tolles machen und auch so meinen, und du würdest ihr immer noch irgendwas Schlechtes unterstellen.
Da fehlt mir persönlich inzwischen eine gewisse Objektivität, die ich mir von Kritik erwünsche. Kritik sollte im besten Sinne konstruktiv und nicht zerstörend sein.

Dieser Duktus deiner Beiträge, der inzwischen mehr Gift gegen Katia Saalfrank persönlich als haltbare Fakten gegen eine Sache enthält, degradiert dich gerade zum selben Unsympath wie die, deren Sympathielosigkeit du mit deinen Beiträgen zu belegen versuchst.

Ich konnte nicht sehen, wie der Tod des Mannes für die Sendung genutzt wurde. […] Mir ist demnach nicht klar, wie du meinst, Holger, dass die Sendung diesen Todesfall genutzt hat und wofür.

Nunja, man hätte auch an der Stelle abbrechen können, aus dem Fenster oder einen Blumenstrauß filmen, der Off-Sprecher sagt ein paar Worte, dass der Rentner wenige Minuten später einen tödlichen Herzinfarkt hatte und man macht einige Tage später bei der Familie weiter.
Durch das Filmen der Sanitäter im Aufenthaltsraum, den Notarztwagen vor der Klinik, die heulenden Angehörigen wurde der Unglücksfall schon sehr ausgeschlachtet.

Man kann für die Kommentare von anderen Usern auf den eigenen Post bei Facebook belangt werden!?

Ein Facebook-Profilersteller gilt als Dienstanbieter. Siehe §§7-10 TMG. Demnach ist man zwar nicht verpflichtet Kommentare ständig zu überwachen, muss aber nach Aufforderung „unverzüglich“ löschen. Eine klassische Abmahnung kommt meines Wissens erst nach Verweigerung einer solchen Löschaufforderung in Betracht.

E.

@Librarian: Ja, man hätte einen Blumenstrauß filmen können. Aber dennoch finde ich es nicht ausschlachtend, was da gezeigt wurde. Ausschlachten heißt ja “ausnutzen”. Und ausnutzen kann ich etwas ja nur, wenn es mir etwas bringt. Was bringt es der Sendung, wenn sie die Sanitäter zeigen? Die Sendung wollte zeigen, wie eine Familie für ihren Opa entscheidet. Ein Streit zwischen den Großeltern, bei dem beide unterschiedliches wollen, den hätte man (im Sinne der Sendung) “ausschlachten” können. Der Tod des Opas hat der Sendung und der Message der Sendung doch nichts gebracht. Daher kann man ihn auch nicht ausschlachten.

Und wenn es ums alt werden geht, kann es ggf. auch ums Sterben gehen. Das gehört dazu. Zu zeigen, wie unmenschlich und unpersönlich das Sterben in solchen Heimen geschieht, finde ich dokumentativ aber mitnichten ausschlachtend. Da gibt es im TV (auch im ÖR) wahrlich andere Bilder, die man täglich gezeigt bekommt. Insofern sehe ich hier eher ein “wir finden schon was, was die Saalfrank wieder doofes gemacht hat” als ein echtes Wahrnehmen der Fakten.

Nunja, man hätte auch an der Stelle abbrechen können, aus dem Fenster oder einen Blumenstrauß filmen, der Off-Sprecher sagt ein paar Worte, dass der Rentner wenige Minuten später einen tödlichen Herzinfarkt hatte und man macht einige Tage später bei der Familie weiter.
Durch das Filmen der Sanitäter im Aufenthaltsraum, den Notarztwagen vor der Klinik, die heulenden Angehörigen wurde der Unglücksfall schon sehr ausgeschlachtet.

Finde ich genauso.

Es hätte, wie zu URzeiten halten, eher der offsprecher und KEINE gezeigten, dramatischen szenen reingebracht werden dürfen. Den das, was bei der Frau gezeigt wurde, ist doch genauso, wiedamals in der akten sendung, wo der report knallhart vor laufender kamera dem mann erzählt, das seine frau tod sei.

Dies kann UND sollte man bitte diskret behandeln.

Was bringt es der Sendung, wenn sie die Sanitäter zeigen?

Genau das, was auch das gebrüll und andere sachen in RTL Formaten bringt. Aufmerksamkeit der Zuschauer, sozusagen ein spannungs moment.

Den das, was bei der Frau gezeigt wurde, ist doch genauso, wiedamals in der akten sendung, wo der report knallhart vor laufender kamera dem mann erzählt, das seine frau tod sei.

Das ist doch etwas ganz anderes. Bei Akte wurde es dem Mann vor laufender Kamera ins Gesicht gesagt, hier sieht man die Familie überhaupt nicht als sie die Todesnachricht bekommt, sondern erfährt es nur durch den Off-Sprecher.

Wie gesagt, unkritisch sehe ich auch diese Sendung nicht, aber es gibt nun mal nicht nur Schwarz und Weiss, Gut und Böse. Wenn RTL mal so zurückhaltend wäre wie diese Sendung dann wäre das schon fast ein Grund zu feiern.

Zum Thema Drogenkochen:
Leider muss ich sagen, dass du dich hier ganz schön weit aus dem Fenster lehnst. Die Typen, die da zu sehen sind machen ihr crystal meth aus pseudoephidrin (wird ja auch gesagt). Der wichtigste und auch gefährlichste Schritt wird jedoch nicht gezeigt/erwähnt, dieser ist die Reduktion mit rotem Phosphor und Säure. Hier kann z.B. phosgen entstehen, was auch der Grund ist, dass einige dieser Homecooking Experimente tödlich enden. Ich will das natürlich nicht verharmlosen, aber um das nachzumachen, fehlen noch ein “paar” Einzelheiten. Oder könnte jemand hier ohne chemische Vorbildung alleine mit den Angaben aus dem Ausschnitt crystal meth machen?
Abgesehen davon sind die Rezepte mit wesentlich genauerer Beschreibung im Internet auch nur eine Suche entfernt…
Man kann jetzt natürlich argumentieren, dass alleine das zeigen des “labors” und erwähnen, dass man das selber machen kann schon Nachahmer anzieht, aber das halte ich für unreflektiert. Und schließlich ging es bei dem Beitrag wohl darum, zu zeigen:
a) wie einfach man das tatsächlich zu Hause machen kann
b) das es deswegen tatsächlich vielfach gemacht wird
um das ausmaß des Problems darzustellen.

zu der Bahndiskussion:

also ich finde es jetzt ein bischen erbsenzählerisch auf dem genauen Betrag herumzureiten, der ändert sich je nachdem was man da kalkuliert. Umso wichtiger wäre es aber gewesen, dass man in der Sendung mal die Kalkulation hierfür zeigt.

Der eigentliche Fehler liegt doch aber am Versuchsaufbau. Ich kann doch nicht anhand einer einzigen Strecke und für festgelegte 3 Personen feststellen was denn nun billiger ist (Bahn oder Auto). Die Aussagekraft dieses “Experiments” ist gleich Null, da es nicht repräsentativ ist.

Zur Supernanny:
Einfach nur ekelhaft, mehr fällt mir dazu nicht ein, da wird einem ja schlecht.

Von welchem Tag war denn der Tagesschau Ausschnitt mit der Eurokarte?

Zwei clevere Schwestern
Warum wurde die Eine eigentlich untertitelt? Die Frau war doch einwandfrei zu verstehen
Dann sollte das Fernsehen aber bitte so konsequent sein und TiI Schweiger auch untertiteln :smiley:

In diesen gescripteten Formaten wird gerne untertitelt, damit dem durchschnittlichen Asi-Tv Zuschauer suggeriert werden kann: “Der kann ja nicht einmal richtig reden” , woraufhin sich der Zuschauer beherzt lachend auf die Oberschenkel schlagen kann.

In “Kurz kommentiert” werden in letzter Zeit häufig Fauxpas in Hinblick auf die Präsentation (Karten, mathematische Rechnungen, Statistiken etc.) thematisiert.
Das sollte m.M.n. auch seinen Platz finden, denn auch das Aufdecken schlampiger Aufbereitung ist Teil einer umfassenden Fernsehkritik.
Ich finde aber, dass es in letzter Zeit zu häufig seinen Platz findet.
Mir gefallen eher die kleinen Skandälchen, die in früheren Folgen gefühlt mehr Raum eingenommen haben.
Ist aber natürlich auch Geschmackssache.

Ich verstehe nicht so ganz was TV Total hier falsch gemacht haben soll, lieber Holger. Ich glaube du hast den Witz nur einfach nicht verstanden. Meines Erachtens geht es bei diesem Gag NICHT darum den Kandidaten lächerlich zu machen weil der die Frage nicht richtig beantwortet hat, sondern der Witz zielt darauf ab dass in Köln Heterosexuelle andersartig sind, da Köln bekanntlich eine Hochburg der homosexuellen Szene ist. So hab ich es jedenfalls verstanden als ich die Sendung gesehen hab. Stefan Raab macht nämlich öfters diesen “In Köln sind ja alle schwul”-Witz.

Natürlich ging es darum - das Konzept ist es, die falschen Antworten der Jugendlichen ins Lächerliche zu ziehen. Und diese Antwort war nicht falsch.

Zum Bahn-Auto-Vergleich:
Wenn schon pinschietrig, dann richtig. Wer wohnt denn genau am Bahnhof, oder in Fußreichweite? Was ist denn mit den Kosten vom Startpunkt zum Bahnhof und vom Bahnhof zum eigentlichen Ziel.
Ich habe mal www.bahn.de befragt und konnte den Ticketpreis leider nicht nachvollziehen. Dort fand ich eine Route mit dem Sparpreis von 219 Euro (321€ Normalpreis) für drei Erwachsene. Viermal umsteigen bei einer Fahrzeit von 7h 33min.
Bei dieser Dauer frage ich mich zumindest, warum das Auto so viel langsamer war.
Zu den Autokosten:
Die Umrechnung der Anschaffungskosten usw. ist sehr schwer, da eben extrem kilometerabhängig. Mein Auto hat jetzt ca. 270000 km auf der Uhr und immer noch eine Wiederverkaufswert gem. Autoscout24.de von ca. 5000 €. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ein Auto auf den Wert 0 runtergefahren wird, ohne vorher in einen Unfalltotalschaden verwandelt worden zu sein. Es gibt aber eben auch Auto, die vollständig andere Kosten haben. Allein schon der Unterschied zwischen Benzinmotor und Diesel. Damit ist jeder Mittelwertrechnung sinnlos, da es das Mittelwertauto nicht gibt. Ferner können Steuern und Versicherung nur tageweise einkalkuliert werden, da diese zeitabhängig fällig werden. Verschleiß ist tatsächlich ein Problem, da diese nur schwer kalkuliert können. Für mein Auto kann ich es nicht. Anbetracht des Umstandes, dass ich für Werkstattbesuche keine 500 € im Jahr brauche, bleibt für diese Strecke auch nur noch ein Betrag übrig, der als Rundungsfehler gelten kann. Das gleiche gilt für TÜV / AU.
Im Folgenden bleibe ich mal meinem Auto. Es handelt sich dabei um einen Turbodiesel mit einem Verbrauch auf der Autobahn bei ca. 120 – 140 km/h von ca. aufgerundeten 6 Litern auf 100 km. (Ich habe den Verbrauch versuchsweise auch schon auf drei Liter pro 100 km gedrückt, aber das macht gar keinen Spaß, bei Tempo 80 hinter einem LKW herzufahren.) Bei einer Fahrstrecke von 600 km hätte ich also 36 Liter Diesel verbraucht. Gut sagen wir, ich habe 42 Liter verbraucht. Diese hätte mich bei einem Literpreis von beherzt aufgerundeten 1,5 €/l 63 Euro gekostet. Auch wenn wir hier wieder aufrunden, sagen wir auf 70 €, da ja drei Personen im Auto saßen, komme ich aber nie und nimmer auf 75 € pro Person. Die Fahrt hätte also 155 € an Kosten neben den Kraftstoffkosten verursachen müssen. Bei aller Liebe, ich mag ein gläubiger Mensch sein, aber so gläubig bin ich dann doch nicht. Die Steuern und Versicherung würden bei mir übrigens mit ca. 3 € pro Tag anfallen (sehr beherzt aufgerundet).
Jetzt kann man immer noch die externen Kosten anführen, doch auch hier gibt es ein Problem. Erstens unterhält die Bahn meines Wissen nach zwei Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung und die externen Kosten aufgrund des Verschleißes Rad-Schiene sind nicht bekannt. Ferner kann man mit externen Kosten alles Mögliche anstellen, da diese niemand genau beziffern kann.

Fazit: Der Vergleich hinkt vorn und hinten. Die insgesamt sehr milchmädchenhafte Rechnung ist undurchsichtig und nicht mal ansatzweise nachvollziehbar.
Und ja, ich bin der Meinung, dass bei diesem Vergleich die Benzinkosten und der tatsächliche Verschleiß die einzigen einzurechnenden Kosten beim Auto sein sollten. Denn diese fallen bei der Wahl Auto oder Bahn an. Niemand kauft sich ein Auto, um einmal damit von Bentheim nach Binz zu fahren.

Frage: Sind die Ticketpreise der Bahn eigentlich kostendeckend?

Frage: Sind die Ticketpreise der Bahn eigentlich kostendeckend?

Der war gut!
:weglol

Aber ich kenn’ noch nen besseren, pass auf:

Sind die Preise von Apple eigentlich kostendeckend?

:totlach

Aber im Ernst, die sind natürlich kostendeckend, denn wenn nicht, werden sie einfach bezuschusst. So siehts aus!

Natürlich ging es darum - das Konzept ist es, die falschen Antworten der Jugendlichen ins Lächerliche zu ziehen. Und diese Antwort war nicht falsch.

Ja das ist das Konzept dieses Beitrags, vollkommen richtig, aber ich denke mit dem Konzept wird an dieser Stelle gebrochen und es wird einfach dieser „In Köln sind ja alle schwul“-Witz gemacht. Das Konzept wird ja an keiner Stelle erwähnt (soweit ich mich erinnern kann) und ist somit ja nicht in Stein gemeißelt. Es heißt ja wortwörtlich „hetero(sexuell) bedeutet andersartig, ZUMINDEST HIER IN KÖLN“. Damit ist einfach nur gemeint dass das Verhältnis Homo-Hetero in Köln verkehrt herum ist, weil dort ja alle schwul sind.

Frage: Sind die Ticketpreise der Bahn eigentlich kostendeckend?

Das ist relativ einfach:
Der Fernverkehr wird so direkt nicht bezuschusst, allerdings zahlt der Bund als Eigentümer der bahn (und auch weil es ein Volkswirtschaftliches Interesse gibt) den Neu,Um und Ausbau von Trassen sowie einen Erhaltungszuschuss. Das ist ungefähr so wie bei Autobahnen und Flughäfen auch. Daher ist das Kostendeckend (und mehr als das).

Im Nahverkehr ist das System ein anderes.Die Länder haben natürlich ein besonderes Interesse daran das möglichst viele Menschen (besonders Schüler und Studenten) mit der Bahn fahren. Die Bundesländer (bzw. die Verkehrsverbünde) Schreiben die Nähverkehrsverbindungen aus und bezahlen das.Dieses Angebot an die Länder ist dann aber Kostendeckend.
Das Geld aus den Ticketverkäufen kommt (je nach Vertrag) direkt zu den Verkehrsverbünden oder als Bonus zur Bahngesellschaft(oder eine andere von vielen Varianten die so praktiziert werden). Das ist der Grund warum Private Bahngesellschaften fast nur Nahverkehr machen. Diejenigen die sich am Fernverkehr versucht haben sind fast immer daran gescheitert.
Aktuell gibt es glaube ich nur den Hamburg-Köln Express, der nur deswegen eingerichtet worden ist weil der Fernsehkritiker so oft zum Gericht fahren muss. :lol:

Das war doch ganz klar ein Ausschlachten von der “Supernanny”.

“Noch vor ein paar Tagen saß er glücklich im Kreis seiner Familie [tüdelü] … doch plötzlich passiert es [badam]. Der alte Mann hat einen Herzanfall [badam - Sanitäter - heulende Angehörige]. Alle sind fassungslos [Betroffenheitsmusik] Er starb … schon drei Tage nach seinem 81 Geburtstag [Betroffenheitsmusik]”

Kann mir doch keiner erzählen, dass der Todesfall ungelegen kam. Hauptsache trauende Angehörige und immer schön draufhalten. Und diese Saalfrank immer dazwischen. Da könnt ich echt kotzen. :smt011

Ich kenne die Sendung nicht, gehe aber davon aus, dass die Befragten grundsätzlich eine offensichtlich falsche Antwort geben, und dafür ein höhnisches „Richteeeeech“ ernten.
Insofern kann man davon ausgehen dass die Macher auch hier von einer falschen Antwort ausgegangen sind.
Das Problem ist, dass die Frage schon dämlich gestellt ist. „Hetero“ ist eine Kurzform von Heterosexualität. Und das wäre auch die richtige Antwort gewesen. Die Frage hätte präziserweise lauten müssen, „was bedeutet heterogen?“. (Die Nicht-Einheitlichkeit der Elemente einer Menge). Der Frager hatte aber nur die sexuelle Präferenz im Kopf. Und da Heterosexualität der Normalfall ist und die Homosexualität der deutlich seltenere Ausnahmefall, also die „Andersartigkeit“ ist, glaubt der Typ mit der schrillen Stimme das Gegenteil von „anders“ sei richtig.

Ich denke der FK hat Recht.

E.