So könnte man das Thema weiter diskutieren.
Hochgeholt wurde es aber mit einer simplen Variation von “Die Piraten sind tot.”
So könnte man das Thema weiter diskutieren.
Hochgeholt wurde es aber mit einer simplen Variation von “Die Piraten sind tot.”
Solange ich der Verfasser eines Beitrages bin, hast du aus Prinzip etwas daran auszusetzen.
Den Piraten geht es nicht gut. Das liegt nicht nur daran allein, dass sie bei der BuWa enttäuschend abschnitten. Es fehlt der Piratenpartei an Personal mit Durchhaltevermögen (die Partei verlangt offensichtlich eine Menge ab), ein klarer Kurs und Geld! Letzteres wird zu einem immer größeren Problem. Bei 31.000 Mitgliedern sind nur 12.361 stimmberechtigt, was ein Hinweis darauf ist, dass auch nur diese Mitgliedsbeiträge zahlen. Warum so viele nicht einmal bereit sind 4€ im Monat beizutragen, weiß ich nicht. Es schadet aber definitiv der Partei. Sie muss sich professionalisieren und dazu benötigt sie Geld, ehrenamtlich ist das nicht zu stemmen. Was tun?
Weiterarbeiten und weiterentwickeln.
Die junge Wählergruppe und der damit einhergehende Mangel an Geld bremst die Partei definitiv aus.
Dass es ihr langfristig schadet würde ich aktuell noch nicht sagen.
Dass es den Piraten schlecht gehe sehe ich auch anders.
Du sagst es fehle an Personal mit Durchhaltevermögen;
ich sage: Gut, dass wir uns noch nicht zu sehr auf einzelne Persönlichkeiten konzentrieren.
Klingt auch so toll wie du sagst „Ihr müsst euch professionalisieren“.
Warum?
Die Piratenpartei will richtige Entscheidungen treffen und nicht einen Staat leiten, dazu wird sie vielleicht in 16 Jahren bereit sein.
Wenn an der Spitze einer Partei einzelne Profis stehen, die auf ihre Position lange hingearbeitet haben, dann ist das Risiko gigantisch, dass sie
a) Äußerst subjektiv handeln,
b) käuflich sind und
c) Profi in etwas ganz anderem als ihrem aktuellen Themengebiet und damit faktisch inkompetent (siehe Ursula v.d.Leyen mit Stopschild-Idee)
sind.
PS: Ich hab nebenbei auch an so ziemlich jedem deiner Beiträge etwas auszusetzen, aber das ist glaub OT. 
Schade ist es…wenn sie sich wenigstens wieder zu ihrem früheren Kernthema, der Netzpolitik, zurückbesinnen könnten wäre schon viel gewonnen. Bei den Plänen der neuen Groko diesbezüglich kommt mir ja jetzt schon die Kotze hoch.
[QUOTE=ezzendy;333032]Schade ist es…wenn sie sich wenigstens wieder zu ihrem früheren Kernthema, der Netzpolitik, zurückbesinnen könnten wäre schon viel gewonnen.[/QUOTE]
Das “Problem” hieran ist ja, daß sie genau deswegen “ausgebuht” wurden - “Oh nein! Die Piraten haben ja gar keinen Inhalt! Oh Gott die können NUR Netzpolitik machen!”
Wenn 90% sie deswegen ausbuhen bleiben immer noch 10% die sie wählen würden. Am erfolgreichsten waren sie jedenfalls nicht mit einem vollausgearbeiteten Programm wie jetzt.
Aber das ist genau die “Marktlücke” die geschlossen werden muss.
Wären die Piraten von 2009 JETZT zur Wahl angetreten, dann wären die jetzt im BT. Und das zurecht.
Dann haben wir halt eine Themenpartei, who cares? Bei allen anderen Themen, die bis zur Europawahl 2009 (da hab ich mich intensiv mit dem Programm beschäftigt, deswegen) sollen sie das mal lieber den Profis überlassen.
Bei den Punkten - Da kann ich dann gleich die Linke wählen.
Netzpolitik und Transparenz, das würde reichen. Selbst wenn sie in der jetzigen Opposition sitzen würden, wo sie ja nichts ändern können, sind sie dann schlecht wegzudiskutieren und würden angehört werden müssen.
[QUOTE=ExtraKlaus;333047], dann wären die jetzt im BT. […] Dann haben wir halt eine Themenpartei,[/QUOTE]
Die beiden anderen Ein-Themen-Parteien, FDP und AfD sitzen nicht im Bundestag. Wie kommst Du zu Deiner kühnen These?
Frag Danzig, es stehet geschrieben: Eher geht Peter Altmaier durchs Nadelöhr, als dass ein Pirat in den Bundestag einzieht
[QUOTE=ezzendy;333043]Wenn 90% sie deswegen ausbuhen bleiben immer noch 10% die sie wählen würden. Am erfolgreichsten waren sie jedenfalls nicht mit einem vollausgearbeiteten Programm wie jetzt.[/QUOTE]
Unsinn. Ich kenne viele Leute die die Piraten ok finden, aber sie nicht wählen, weil sie nur deren Netzpolitik-Thema kennen (und gut finden) und es aber für viel wichtiger halten, dass ihre Meinung in Sachen Wirtschaft etcpp. vertreten wird.
@Greggy:
FDP ist eine Einthemenpartei? Die stehen für liberale Märkte, aber zu allen anderen Themen haben die ebenfalls eine klare Meinung - klarer als die Meinungen der Piratenpartei muss ich zugeben.
[QUOTE=Baru;325992]Also wenn ich den Piraten aktuell einen Vorwurf machen würde, dann das sie das Internet falsch eingeschätzt haben und ihre eigene Blase für zu wichtig gehalten haben.[/QUOTE]
Naja, wenn man mal in den öffentlichen Raum schaut, stellt man fest, dass mittlerweile fast jeder Hinz und Kunz ein Smart Phone besitzt und somit Zugang zu Twitter und Facebook.
Selbst eine schwäbische Hausfrau habe ich mit einem Smartphone hantieren sehen. Das beschränkt sich nicht mehr nur auf technikaffine Leute. Im Gegenteil, um sich als Technikaffiner vom Mainstream abzugrenzen sollte man ein uraltes Nokia-Handy benutzen, das zwar keine Smartphone-Funktionalität bietet, aber robust ist und ewig lange Akku-Laufzeit hat.
Fleißig sind sie
http://pbs.twimg.com/media/BcfU7n_IQAA56BN.jpg#twimg
Nichts gegen dich persönlich, nix. Wirklich nicht. Aber schreibe bitte wenigstens ein einziges Mal etwas mehr zu einem Thema. Jeder deiner Beiträge besteht aus einem Einzeiler plus Link. Aaaaaahhhhhrg! Entschuldigung, das musste einfach raus.
PS: Ja ja, OT. Ich weiß.
Wieder mal was neues von der lustigen Splitterpartei. Man braucht sich nicht zu wundern, dass dort keinerlei Struktur hineinkommt, wenn man radikalen Kräften offenbar großen Raum einräumt und somit für weite Teile der potentiellen Wähler doch eher abschreckend wirkt. Aus einer sympathischen Nerd-Truppe ist ein hasserfüllter Haufen geworden, der sich selbst zerfleischt und irgendwo seinen Platz zwischen KPD und den Grünen sucht.
War ein Herausstellungsmerkmal der Piratenpartei nicht, dass sie sich weder auf links noch rechts noch sonst was festlegen, sondern pragmatisch an Herausforderungen unserer Zeit herangehen? Davon ist wohl nicht mehr viel übrig.
Es ist faszinierend einer Partei zuzuschauen, die sich derartig selbst ins Abseits befördert. Dabei ist die Grundidee genial: Eine neue, unvorbelastete Partei mit jungen Mitgliedern und Wählern. Dazu ein Kernthema, das von keiner der alten Parteien besetzt wird. Nachdem wir dank der Grünen um Haaresbreite dem atomaren Holocaust entgangen sind (Puh…nochmal Glück gehabt!), hätten nun die Piraten mit einem anderen Angstthema ihr Dasein rechtfertigen können. Der Ottonormal-Bundesbürger kann aber offensichtlich für Datenschutz nicht die gleiche Leidenschaft aufbringen wie für Immigrantenschutz, Frauenrechte, sowie die bewährte Angst vor dem Strahlentod. Dabei stecken sogar die Amis mit drinnen! Aber Wirth, Lauer, Faxe, Stupsi und Pupsi machen nichts draus.
Gut das man sich „ab jetzt“ ganz auf die Energiewende konzentrieren will…
Eigentlich ist es ganz schön traurig. Ich hatte großes Vertrauen in diese Partei, das sie es schaffen nach 2009 sich so zu positionieren, das ich sie 2013 zur BuWa wählen kann. Aber nein… ![]()
Sicherlich treffen diese Eskapaden nur einen kleinen Teil der Piraten-Sympathisanten, aber das nach außen vermittelte Bild ist einfach nur desaströs. Twitter-Mobbing, Bedrohungen gegen Andersdenkende, Hass-Bloggs und Co. wirken doch für jeden Interessierten eher abschreckend. Angetreten sind sie mit dem Versprechen einer transparenten und einfach “anderen” Politik. Leider wurde die Partei aber immer mehr zu einem Sammelbecken gescheiterter Existenzen, Linksextremisten, Männerhasserinnen und sonstigem Gelichter, denen selbst die Grünen noch zu faschistisch sind.
Wobei man sagen muss, dass der Artikel sich stark um die Schramm dreht. Die wechselt ihre Meinung ja bekanntlich öfter als ihre Socken. Wusste bis dahin gar nicht, dass sie inzwischen Marxistin geworden ist. Dass diese paar Hanseln nicht für die ganze Partei stehen, sollte aber auch klar sein.
Das ist völlig egal. Die Mitglieder der Partei sind auch für ihre Außenwirkung verantwortlich. Das ist eine Bedingung die für alle Parteien gleichermaßen gilt.
[QUOTE=Enzio;338926]Sicherlich treffen diese Eskapaden nur einen kleinen Teil der Piraten-Sympathisanten, aber das nach außen vermittelte Bild ist einfach nur desaströs.[/QUOTE]
Ich denke, dass das nicht mehr nur einen kleinen Teil der Piraten betrifft, sondern das grundsätzliche selbstauferlegte System einfach nicht funktioniert in seiner jetzigen Form.
Holger Klein hat für seine Podcasts schon häufig mit Christopher Lauer gesprochen und da bekommt man denke ich einen ganz guten Eindruck davon was in dieser Partei grundlegend falsch läuft…wenn auch natürlich einseitig.
http://www.wrint.de/?s=Lauer
Wenn es einen größeren Teil betreffen würde, dann könnten die Medien ja auch ein paar mehr Menschen benennen. Aber irgendwie tauchen da immer wieder die selben Namen auf, auf die man eindrischt. Ich bin kein Fan von den Piraten, aber medial wurden sie ziemlich rund gemacht. Das hängt zwar auch mit ihren Fehlern zusammen, aber die Einseitigkeit ist schon sehr auffällig.