Ich mag TV Total nicht, aber ich hätte nicht gedacht, dass da solche Möchtegern-Promis auftreten! :shock:
Ich glaube Stefan Raab hat Daniela Katzenberger nur eingeladen, damit er sie fragen konnte, weswegen sie ihre Augenbrauen an der Stirn hat.
Richtig lächerlich gemacht hat er sie dann aber komischerweise nicht mehr.
Ging zum größten Teil um irgendwelche Schüler oder Aupairmädchen (richtig geschrieben?), die ins Ausland gehe
Ja, für auf und davon habe ich auch eine Kerze angezündet. Früher habe ich mir das sogar gerne mal angesehen.
Mittlerweile wurde die Doku ja auch auf Models ausgeweitet, was ich bedauere, denn mit Teenagern, die in die weite Welt geschickt werden hat Daniela Katzenberger nicht mehr viel zu tun.
Vox suchte bei Katzenberger doch nur nach einer Dummen, die der Sender als Aushängeschild für sich in den Z-Promihimmel aufsteigen lassen konnte. Promis, die auf allen Kanälen sind und NICHTS aber auch gar nichts geleistet haben. Diejenigen, die diese Frau hässlich finden, teilen das jedem mit und die anderen hängen sie sich übers Bett. In jedem Falle wird mal wieder etwas über VOX geredet. Und die arme Daniela denkt sich wahrscheinlich noch, VOX hätte sie genommen, weil sie gut aussieht oder weil sie eine Persönlichkeit ist.
Katzenberger ist eine Kunstfigur und zu einem typischen Phänomen des Trash-TV im Jahre 2010 geworden. Die Figur ist jedoch nicht zur Identifikation geschaffen worden, sondern jeder kann auch ohne Stilempfinden erkennen: „Das ist white trash, das ist geschmacklos, das ist billig.“ Stattdessen gehört zur Figur ein Markenzeichen und ein Motto. Die von den Medien geschaffene Aufmerksamkeitsökonomie wird insofern real, da tatsächlich das Café besteht und dieses von den Rezipienten besucht wird, was wiederum Aufmerksamkeit erzeugt: „Das Medium kann sich also aufschaukeln; Hypes werden ein alltägliches Phänomen.
Schließlich bezeichnet Gäbler den „Katzenberger-Effekt“ als „Medienmaschine“, die heute nur noch „mit der scheinbar offenen Zurschaustellung des manipulativen Handwerks“ sowie der „ambivalenten Funktion der Medien, künstliche Welten zu schaffen und sie zu durchschauen“ funktioniere.
„Gott, bin ich toll, weil die andern im Fernsehen ja so doof sind.“