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Werte und Tugenden der Zukunft


#1

Deutschland sollte zukünftig wieder konservativer werden und bestimmte Werte und Tugenden, wie Tradition, Familie, Heimat Nächstenliebe mehr betonen!


#2

Ich verzichte dankend.

Hinter Tradition, Familie, Heimat versteckt sich doch hier zumeist meist nur die Idee, dass man anderen ein konservatives Leben aufzwingen will. Und wer ist hier überhaupt “Deutschland”?


#3

Na dann herzlichen Glückwunsch. Je stärker der Islam wird, desto “konservativer” wird Deutschland.


#4

Du wirfst hier ne (imho blöde) These in den Raum, und jetzt?
Abstimmung, oder wie?


#5

Abstimmen aber erst, wenn wir verbindlich “Heimat” definiert haben.


#6

Das hab ich mich auch gefragt. Irgendwie sinnloser Einstieg in einen Thread.

ansonsten halte ich es ausnahmsweise wie Baru.


#7

Möglicherweise will ich ja auch eine Diskussion anstoßen…


#8

Und worüber? Was diese Worte bedeuten? Wie man deine Forderung durchsetzen kann? Was wir davon halten?

Dieses “hier ist meine These, friss” macht jedenfalls keinen Sinn.


#9

Ich plädiere dafür, dass Heimat, Familie, Tradition, Nächstenliebe etc. wieder eine größere Bedeutung zugemessen wird.


#10

Ja, aber was meinst du damit?


#11

aha, und? Wat willste getz von uns?


#12

Dein vorschlag für eine noch restriktivere Flüchtlingspolitik spricht aber ganz schön gegen Nächstenliebe.


#13

Wenn die Flüchtlinge nicht rein dürfen, sind die nicht nah, also wäre es dann Fernenliebe.


#14

haha, ach Rynam, Nächstenliebe impliziert doch Menschsein; gilt also nur für alle, die mindestens so weiß waren wie Jesus.*

*der nordeuropäische Jesus der römisch-katholischen Darstellung versteht sich!


#15

Wieso?

Auf der Welt leben hunderte Millionen Menschen in Armut oder sind auf der Flucht. Die sinnvollste Lösung besteht wohl nicht darin, alle auf deutschem Boden zu versammeln, sondern dafür zu sorgen, dass deren Heimat wieder lebenswert wird, durch gezielte Hilfe vor Ort.
Das ist für mich Nächstenliebe!


#16

Und schon disqualifizierst du dich selbst…


#17

wer Nächstenliebe per Herkunft definiert wird nicht mal zur Qualifikation zugelassen.


#18

Völlig korrekt!


#19

Nächstenliebe betrifft die Nächsten. Das sind allgemein die Menschen, mit denen ich im Alltag zu tun habe, und besonders die Lebewesen, zu denen ich eine positive emotionale Bindung habe. Nur ein Asozialer kann ernsthaft so tun, als wäre es normal oder auch nur moralisch angemessen, sich um jeden Menschen gleichermaßen zu sorgen.


#20

Wenn wir schon Tradition wollen, dann doch bitte die erweiterte Definition des Christentums:

„Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.“