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Welche Partei?


#21

Ist schon faszinierend, dass für dich Progressiv gleichbedeutend ist mit “Spinnerei”.

Dabei habe ich das Wort weder in den Mund genommen, noch ist das im Kontext ansatzweise ohne einer initial maximal bösartigen Interpretation lesbar. Da hat jemand ganz klar den confirmation bias.


#22

Wenn man des Lesens mächtig ist, dann schon. Auch wenn man dabei sehr gutmütig ist.

Fake News! [insert weitere coole trumpeske Anglizismen here]


#23

><((((*>

_ Ein Bestätigungsfehler (engl. confirmation bias ) ist in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (bestätigen)._


#24

Wieder am mansplainen? :smile:

Ich sagte schon: Ich mag keinen Fisch.


#25

Trolle bekommen halt rote Heringe.

Beleg 1: Unnötige Provokation

Beleg 2: Unnötige Provokation,
bzw. man könnte mit ganz viel Nettigkeit könnte hier noch Hanlons Razor gelten, davon ausgehend das man wirklich den Begriff nicht kennt - aber du diffamierst mich ja lieber direkt anstatt mal das zu tun, was du ja angeblich kannst - lesen - die Beschreibung eines confirmation bias habe ich dir ja geliefert, aber das ignorierst du ja lieber, um weiter zu provozieren…

Beleg 3: Derailing mit Strohmann-Argumentationen

Ich habe keine dieser Implikationen getroffen, noch lassen sie sich aus dem Kontext so erschließen, noch ist die eigene Aufladung von Begrifflichkeiten mit solchen negativen Konnotationen etwas, wofür man mich verantwortlich machen kann.

Gute Nacht, auf diesen Quatsch hab ich keine Lust. Kannst ja mit dir selbst hier weiterspielen, bis du jeden Thread mit deinem Gift vollgespuckt hast, indem ich mich auch bewege. Was auch immer du dir davon erhoffst… Wieder Opferrolle der bösen Mod-Oppression spielen, wenn jemand den Müll wegräumt? :thinking:


#26

Du WARST am mansplainen, oder dachtest du wirklich, ich wusste das nicht?
Das war eher eine Provokation deinerseits.

Die Klaus’sche Wahrheit ist bekanntermassen die einzige.

Nö, ist mir wumpe - was mir nicht wumpe ist, ist die Tatsache, daß wie immer deine Sicht der Dinge, dein offensichtlich sehr mangelhaftes und 'gebiastes" Urteilsvermögen das Nonplusultra darstellen soll.


#27

Es muss “als” die bisherige Demokratie heißen.


#28

Klar weiß man das, für den “Mittelstand” und die “Unternehmer”, oder haben sie bisher jemals andere Vertreten? Wäre mir neu, dass sie sozial Schwachen oder Geringverdiener bei der FDP bevorzugt werden. Zitat Lindner “Der Markt regelt” - Zeitarbeit, Niedriglohn und prikäre Arbeitsplatzsituationen inklusive. Wenn das auch nix mehr hilft schaut man eben zu wenn große Unternehmen in Sub, Sub-Sub-Unternehmen und Sub-Sub-Sub-Sub Unternehmen auslagern um das Wort “Scheinselbstständigkeit” zu umgehen. Dann kann man den Mindestlohn aushebeln und sogar die Verantwortung abschieben. Wo so was passiert? Zum Beispiel bei DHL, Hermes und DPD. Aber Gesetze dageegn, wie sie beispielsweise bei der Wurstindustrie gelten würden zu sehr in den Markt eingreifen.

Großes Kino sag ich da nur :smiley:


#29

Könnt ihr beide @ExtraKlaus und @Scumdog bitte aufhören euch beide gegenseitig die ganze zeit in jedem Thread aufzustacheln?


Zum Thema: JungsozialistInnen und/oder SP.


#30

Die Linke… und jederzeit wieder! :heart:


#31

Natürlich kann man eine „grobe Präferenz“ verorten. Und ein Beleg dafür, dass ich mich nicht für „edgy“ und „individuell“ halte ist doch das Outing für eine Partei, die ich wähle. Andernfalls würde ich mich als querdenkender Nichtwähler inszenieren… tue ich aber nicht. Wenn ich eine dem bürgerlichen Lager zugeordneten Partei wähle, gibt es definitiv auch politische Fragen, die ich von der Linkspartei befriedigender beantwortet sehe. Und die politischen Grabenkämpfe betrachte ich kopfschüttelnd von der Seitenlinie aus. Das ist mein Problem.

Ich verstehe den politischen Kompass sehr gut. Dieses Modell bringt mich aber in konkreten Sachfragen auch nicht weiter. Wieso muss ich mich damit zufrieden geben, dass meine abgegebene Stimme nur eine grob verortete Richtungsentscheidung und ein lauwarmer Kompromiss ist? Dennoch… Kompromisse würden es immer irgendwie bleiben… ich wähle ja trotzdem Parteien.

Rational-nüchterner Realist vs. progressiv-verträumter Weltverbesserer – wieso nur kommst Du hier besser weg? :laughing: Dass es zu einem Clash führen muss, bestreite ich doch gar nicht. Aber auch das ist überhaupt nicht mein Problem. Selbst wenn die Demokratie ein Update auf die Version 2.0 bekäme, würde es doch immer noch „Clashes“ geben.

Joker. Endlich habe ich einen therapeutischen Ansatz. Danke. Und dennoch… es geht sehr wohl um konkrete Fragestellungen. Oder nein… es geht nicht darum, jede politische Entscheidung zur Volksabstimmung zu bringen (was die von Dir erwähnte ALFA will). Es geht mir aber darum, einen Weg zu finden, mit meiner Stimme mehr als nur eine grobe Richtungsentscheidung zu treffen. Das Motto, die Präambel des Grundsatzprogramms enthält das Wort “christlich” also wähle ich diese Partei und lasse die mal machen, stellt mich nicht zufrieden. Bei meiner Überlegung spielen auch andere Aspekte eine Rolle… zum Beispiel die Reduzierung machtpolitischer Spielchen und von Postengeschachere auf Kosten der sachlichen Beantwortung politischer Fragestellungen.

Ich kann verstehen, dass jemand mit der Wahl einer Partei zufrieden ist und sich mit diesem Kompromiss arrangiert. Das tue ich doch auch… ich habe doch lediglich ein Gedankenspiel angestoßen. Aber was ich nicht verstehe und auch niemals (wieder) tun werde… in die Abgabe meiner Stimme und der damit einhergehenden Verortung im “politischen Kompass” mehr als nur einen Kompromiss zu projizieren. Ich muss mich immer wundern, mit welcher Inbrunst ein Wähler der CDU einen Wähler der Grünen oder der Linkspartei diskreditiert… und umgekehrt. Das kann ich machen, wenn ich Mitglied einer Partei mit politischer Karriereplanung bin. Oder Volker Kauder heiße. Aber doch nicht als Wähler…


#32

War schon spät gestern. :smiley:

Ja, aber das ist ja nicht wirklich ausschlaggebend für eine Partei. Ich habe ja einige Beispiele aufgeführt, wo die FDP für mich als ehemaliger Wähler gerade absolut kein koheräntes Profil zeigt. Menschen, die sowieso was gegen die FDP haben, fällt es natürlich dann auch offenkundig leichter, sie zu kritisieren als jemand wie ich, der in durchaus einigen Fragestellungen auch zwischen CDU und FDP hin und hergerissen wäre. Allerdings habe ich einige Prinzipien und ein festes Werteverständnis und das kann und will mir die Freie Demokratische Partei nicht geben.

Das passiert mir zum Beispiel gar nicht, weil man ja auch durchaus ein bisschen weiter schauen muss als rein nüchtern darauf, ob die jetzt in Thema XY die meiner Meinung nach beste Antwort haben. Ich weiß ja teilweise gar nicht, ob die Partei das auch wirklich so meint - du gehst da ja schon recht vertrauensvoll heran. Für mich spielt auf jeden Fall auch eine Rolle, dass die Linkspartei ebenso wie die AfD außerhalb meines Konfidenzintervalles liegen und daher nicht mal dann gewählt werden würden, wenn sie bei meiner Herzensangelegenheit die richtige Lösung als einzige präsentierten. Denn die AfD wie die Linkspartei liegt mit horrenden Antisemitismus, einer im Fall der Ex-SED absolut unzufriedenstellenden Ausseinandersetzung sowohl mit der eigenen Vergangenheit noch mit den linksradikalen Splittergruppen in der eigenen Parteistruktur; im Fall der “Alternative” in einer mittlerweile vollständig dammgebrochenen NS-Rhetorik, dem Fehlen jeglichem Anstandes, dem starken Verlassen auf Fake-News und Lügen und einem extrem großen Nazi-Kader in den eigenen Reihen, die nicht konsequent ausgemerzt werden. Das sind für mich Parteien, die sind unwählbar, selbst wenn sie mich anrufen und konkret fragen, ob meine Leitlinien inhalt ihres Wahlprogrammes würden, könnte ich sie nicht unterstützen. Das ist zumindest ein Aspekt, der meiner Meinung nach nicht unrelevant ist, jeder hat allgemein ein Konfidenzintervall und das umstreckt unmöglich das gesamte Parteienspektrum.

Ja, richtig. Das habe ich doch gesagt. Das SOLL es aber auch gar nicht. Konkrete Sachfragen müssen in der Regel sowieso nicht aus Parteisicht angegangen werden. Trotzdem hat ja jeder durch seine grundlegende Präferenz eine klare bzw. eher feste Herangehensweise, die bestimmte Handlungsoptionen ausschließt. Es ist ja nicht so, als würde es nur die eine richtige Lösung geben, die durch ein zu starkes Beziehen auf “parteipolitische Grabenkämpfe”, wie du es nennst, verschleiertr werden würde. Es gibt viele richtige Antworten auf eine einzige politische Fragestellung und manchmal auch nur falsche, wo man dann die am wenigsten beschissene wählen muss.

Und hier macht die Präferenz schon einen wichtigen Unterschied: Jemand, der ohnehin kapitalismuskritischer eingestellt ist, wird einer marktliberalen Herangehensweise nicht zustimmen können. Jemand, der grundsätzlich planwirtschaftlichen Ideen kritisch gegenüber steht, wird aber auch jeden Eingriff in die soziale Marktwirtschaft sehr kritisch beäugen. Und jeder wird natürlich sagen, dass nur seine Lösung die einzig richtige ist.

Wer sagt, dass das so ist? Manchmal habe ich das Gefühl, entgegen der verbreiteten Annahme, die Parteimitgliedschaft würde die Sicht vernebeln, macht sie überhaupt erstmal auf kleinster Ebene deutlich, wie Demokratie wirklich funktioniert… Diese ganzen Vorurteile, das Wahlprogramme nicht umgesetzt würden, haben sich für mich seit dem ich Mitglied in einer großen Partei bin, extrem relativiert. In diesem Land kann nun mal kaum eine Partei allein entscheiden und muss immer Kompromisse treffen. Das ist nun mal so, wenn man eine Regierungsform wählt, bei der man weiß, dass es zu einer Frage tausend verschiedene Sichtweisen gibt. Ich denke, wir haben es verlernt, den Kompromiss zu schätzen, der Kompromiss ist grundsätzlich etwas schlechtes und wird auch so gesehen. Das ist aber falsch.

Du missverstehst mich. Und es ist auch bei dir spannend, wie zweiteres auch bei dir negativ konnotiert ist - letztendlich kann man auch “Nüchtern” negativ interpretieren, wenn man will. Es kommt immer ein wenig darauf an, von welcher Seite man schaut, aber das unterstreicht ja meinen Punkt. Linke wollen in der Regel immer alles ändern, sie träumen von einer perfekte(ren) Welt, sie wollen die Welt verbessern - das führt dazu, das bestimmte Mittel den Zweck heiligen in ihren Augen. Oft verortet man sich dort in Utopien und nicht selten will man diese Errichtung der Utopie durch den Umsturz bestehender Zustände erreichen. Auch rational-nüchterne Realisten gibt es bestimmt bei linken Parteien, aber die werden dort selten glücklich. Andersherum ist eine eher mittig-rechte Partei eher davon geprägt, mit dem Status Quo leben zu können, Dinge nicht in einer Utopie zu sehen, sondern ausgehend von einem Status Quo in seinen Augen sukzessive zu verbessern, aber dabei das gute, was schon ist, zu bewahren. Es ist mir wirklich ein Rätsel, warum bereits das bloße nennen eines in dieser Form extremen Archetypen gleich zu einer Abwehrhaltung und der Implikation führt, ich würde jemanden damit “besser” beurteilen, noch das ich irgendwo sagen würde, dass ich mich selbst als reine Version eines rational-nüchternen Realisten sehen würde? Vor allem bei der CDU gibt es viele, die z.B. gar nicht rational-nüchtern, sondern eher konfessionell-wertebasiert agieren, es gibt auch bei uns (wenige) Träumer und Utopisten. Aber auch hier gilt, dass sie in einer Parteipräferenz, die eher eine langsamere Entwicklung propagiert, eher weniger glücklich werden.

Aber beide Seiten braucht man, deshalb braucht man auch diesen Clash, solange er in demokratisch sauberen Rahmen läuft, solange er demokratischer Streit ist. Aktuell kann man das leider nicht sagen, dass wir an einem solchen Punkt sind. Man wirft sich auf einer sehr niederen Ebene ständig Dinge vor, die eine sachliche Debatte sofort vergiften. Und das ist tatsächlich ein Teil des Problems, das Poisioning the Well gegenüber dem ruhigen, besonnenen zuhören und anerkennen anderer Positionen gewonnen hat. Und da nehm ich mich gar nicht aus.

Du skizzierst hier diese überaus primitive Wahlmotivation hier wiederholt, ich halte diese Wahlmotivation für konstruiert. Die meisten Menschen haben eine recht genaue Vorstellung davon, was sie wählen, sie wählen aber überwiegend auch Menschen, nicht Parteien. Es ist wichtig, einen guten Eindruck zu machen, manchmal wichtiger als schon die richtige Antwort auf einige Fragen zu haben - bestes Beispiel gerade die Grünen, die haben erkannt, dass Verpackung wichtiger ist als Inhalt, wenn man es richtig anstellt.

Du wirst einen wichtigen Bestandteil der Politik nicht ausmerzen können, auch nicht mit der Demokratie-Alpha. Du schlägst hier nicht weniger vor, als die Ursprungsform der Demokratie. Im alten Griechenland wurden viele Posten durch eine Wahl besetzt, direkt durchs Volk. Es hat Gründe, warum wir uns von diesem System emanzipiert haben, die Demokratie weiterentwickelt haben.

Politik ist und wird immer ein dreckiges Geschäft sein, weil es um Macht geht und der Mensch dort keine Hemmungen kennt.

Innerhalb der meisten Parteien kann man sich selbst ja auch wiederfinden, ohne das der Kompromiss schon besonders groß ist. Der große Knackpunkt aktuell ist, das wir von einer Koalition regiert werden, deren Mitwirkende Parteien sich beide aus der Mitte lösen, die SPD rutscht sehr weit nach links, während der Machtkampf in der CDU um eine eher bürgerliche Ausrichtung auch mangels Koalitionsalternativen (FDP ist nämlich durch ihr Verhalten auch nicht mehr zuverlässiger Partner einer bürgerlichen Koalition) verloren scheint, was die CDU aktuell sehr stark spaltet.

Auslöser für dieses Ungleichgewicht ist das Siechtum der SPD, was momentan auch verhindert, dass sich eine neue sozialdemokratische Kraft etablieren kann jenseits der absolut wahnsinnigen Kombination aus linksextremen Jusos, einer extrem links orientierten Parteibasis aber mit einer Parteiführung bestehend aus Seeheimern, Ex-Jusos und einem vollkommen fehlenden kohärenten Profil. Ich mag bei der SPD gerade kaum noch von Lagern sprechen bzw. Flügeln, weil du gar nicht weißt, wer jetzt eigentlich was ist.

Oder mit welcher Inbrust der Linken-Wähler CDU-Wähler als “Nazis” bezeichnet? :wink: Weil es halt dieses Konfidenzintervall gibt. Bei vielen liegt es auch noch jenseits der Grünen, deshalb führt die Wahl einer solchen Partei natürlich zu generellen Unverständnis. Andersherum finde ich Bestrebungen innerhalb der Union, auch unterhalb Unionswählern mehr als fragwürdig, wenn es um schwarz-grün geht, weil man dort immer nur auf die grüne Fassade blickt und ausblendet, das die Parteibasis nach wie vor der politisch-ideologische Erzfeind ist - und bürgerlich-liberalen Parteien am liebsten die Pest an den Hals wünschen würde. Dort fehlt auch eine grüne Kraft, die sich ehrlich und nicht nur äußerlich von den Göttinger Altkommunisten um Trittin lösen kann und wirklich eine bürgerliche Alternative für umweltbewusste Menschen mit Weltverbesserungs-hang und Tendenz zum utopistischen darstellt. Aktuell hat man nur verstanden, welche Schaufensterpuppen man nach draußen stellen kann, damit niemand den großen Scheißhaufen sieht, was da bei den Grünen an Parteibasis herumläuft. Da laufen nämlich noch mehr Antisemiten und Freiheitsfeinde herum als in anderen Parteien. Die Realos, also die echten, nicht die Habecks und Baerbocks die jetzt als Fundis zu Realos propagiert werden, die sind in der Partei meistens in Regierungsverantwortung, aber umso öfter haben sie innerhalb der Partei nichts zu melden.

Oder wo ist Cem Özdemir? Wo ist Tarek Al-Wazir? Wo ist Kretschmann? Wo ist Palmer? (Letzterer scheint langsam erwartetermaßen in seiner Partei den Verstand zu verlieren, aber das ist ein anderes Thema ^^)


#33

Ich bin Mitglied in der Partei der Humanisten und stehe mit voller Überzeugung dahinter.


#34

Die Partei wäre meine Nr. 1. 99% Übereinstimmung, so hoch wie mit keiner anderen Partei. Aber das eine Prozent, das nicht übereinstimmt, ist ein absolutes KO-Kriterium: BGE. Das schießt diese sonst perfekte Partei für mich ins absolute Aus.


#36

Ja, wenn das ein KO-Kriterium ist, dann ist das so, schade aber. Darf ich fragen, warum das so ein absolutes KO-Kriterium ist, nur aus interesse?


#37

Ich war bei den großen Diskussionen hier im Forum zu diesem Thema dabei und habe das mehrmals ausgeführt. Deswegen fasse ich es kurz zusammen: Ich halte es für die falsche Strategie und bin darüberhinaus grundsätzlich kein Freund von zu viel Sozialstaat. Es widerspricht meiner Grundüberzeugung des Leistungsprinzips. Sozialliberal, meinetwegen, aber das ist für mich eben den entscheidenden Schritt drüber.


#39

ja, so kannste aber auch alleine diskutieren. Kein Interesse - allerdings auch nicht sachlich - an einer Diskussion ums BGE.


#40

Entschuldigung, in dem Bereich kann ich mich manchmal nicht kontrollieren. Ich schlage daher vor, dass wir diesen Teil der Diskussion wieder rausnehmen.


#41

Ich war auch dabei damals. Was für ein Gemetzel! Schlimmer als seinerzeit in 'Nam!
Die Jugend von heute macht sich ja gar keine Vorstellung davon, was wir Veteranen alles durchmachen mussten, damit das Forum sein kann, was es heute ist.
Undankbares Pack!
Glücklicherweise gibt’s ja Stütze vom Staat für Leute wie uns :stuck_out_tongue:


#42

Nur mal so die CDU / CSU hat mit ihrer NS Vergangenheit auch nie abgeschlossen oder die Aufgearbeitet. Wie viele NS-Funktionäre da noch in der Partei in den 70er und 80er Jahren ein hohes Amt inne hatten.
Da misst du jetzt mit zweierlei Maß.
Zudem gibts nicht “die Linke”. Wir sind eigentlich 3 Gruppen. Du hast den Wirtschaftsliberalen Flügel zu dem ich in der Partei gehöre. Du hast die Sozialisten und dann eben auch die “Hardcore”-Linken mit Verstaatlichung und allem drum und dran. Sozialisten und Wirtschaftsliberale kommen gut klar. Problem sind halt die echt extremen Leute. Das hast du aber in der CDU / CSU auch - nur eben einfach auf der “rechten” Seite.