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Thema: Wein!


#21

[QUOTE=Corbeau;387605]
@ezzendy OK, Spass beiseite - bei 90-95% der Weine hast Du Recht. Aber Spitzenweine, insbesondere schwere Rotweine, sind oft Lagerweine, die ihre Trinkreife erst nach ca. 10 Jahren erreichen, und dann noch mindestens 20 Jahre lagerfähig sind.[/QUOTE]
Wieder was gelernt :wink:

In der Preisregion kaufe ich aber nicht ein…das investiere ich dann lieber in einen guten alten Islay Single Malt.

Wein kaufe ich meistens bei einem Winzer in der Pfalz bei dem ich dann auch ein paar Tage Urlaub mache. Die Region ist dafür echt super, überall bieten Winzer Zimmer oder Stellplätze an und in jedem Ort gibt es i.d.R. einige Betriebe bei denen man Verköstigungen machen kann. In den Restaurants bekommt man meistens auch eine gute Auswahl aus der Region.

Ich kann nicht genau sagen welche Traube ich am liebsten mag, dafür sind die Unterschiede häufig einfach zu groß. Häufig schmecken mir aber Grauburgunder oder Kerner sehr gut…


#22

[QUOTE=ezzendy;387718]
In der Preisregion kaufe ich aber nicht ein…das investiere ich dann lieber in einen guten alten Islay Single Malt.
[/QUOTE]

Mein Reden! :voegsm:


#23

das beste ist diese prätentiöse Weinsprache damit die unter sich bleiben können. die meisten Vokabeln sind sowieso nur Synonyme von bekannten Begriffen


#24

Das ist bei Whisky-Connaisseuren ( :stuck_out_tongue: ) aber auch nicht anders.


#25

http://de.wikipedia.org/wiki/Weinsprache

http://de.wikipedia.org/wiki/Whiskysprache

tatsache


#26

:stuck_out_tongue:
Wörterbuch der Whiskysprache mit allen Fachausdrücken, Gebundene Ausgabe– Juli 2011

[SPOILER]Ich warte noch auf den Tag, an dem jemand sagt “Das steht nicht in Wikipedia - also existiert es auch nicht!” Hmmm… ob er schon da ist?! :voegsm:[/SPOILER]


#27

Was hier plötzlich alle auf Islay Whiskeys stehen. Sind euch die Highlands zu Mainstream? ^^

Wobei mich ja der deutsche Slyrs PX aktuell wirklich überzeugen kann.

Bevor der Thread aber komplett gekapert wird:
Bei Wein bin ich ein Fan von intensiven Rotweinen, die man erstmal ne Stunde im Dekanter lassen muss, bevor sie genießbar werden. Diesen ganzen “frischen” Aromen und Geschmacksrichtungen kann ich nichts abgewinnen. Bin aber auch allgemein kein Freund von Fruchtsäften.

Mein Tipp in der unter 10 Euro Kategorie ist dabei der “Panamera Cuvee California 2009”. Der ist zwar nicht sonderlich intensiv, aber immer noch schön kräftig und mit rundem Aroma, dass jetzt auch wieder gut zu einem Winteressen passt.


#28

[QUOTE=Mindflare;387738]Was hier plötzlich alle auf Islay Whiskeys stehen. Sind euch die Highlands zu Mainstream? ^^
[/QUOTE]
Whisky braucht Torf! :stuck_out_tongue:

Ich hab auch Spyesides, Lowlands und Highlands die ich mag, aber für einen guten Islay-Whisky lasse ich die alle stehen.

@EDIT: Zum Thema Whisky-/Weinsprache: Klar gibt es beides. Alles schon live erlebt :smiley:


#29

Trinke ab & zu mal einen trockenen Rotwein, hab aber absolut keine Ahnung von Wein.

Kaufe immer blind & meistens nehm ich einen nicht so teuren.


#30

[QUOTE=Mindflare;387738]Bei Wein bin ich ein Fan von intensiven Rotweinen, die man erstmal ne Stunde im Dekanter lassen muss, bevor sie genießbar werden. Diesen ganzen “frischen” Aromen und Geschmacksrichtungen kann ich nichts abgewinnen. Bin aber auch allgemein kein Freund von Fruchtsäften. [/QUOTE]

Du meinst in der Karaffe. :wink:

Aber solche Weine haben durchaus ihren Reiz. Gerade die schweren Rotweine aus sehr sonnigen Gebieten (Afrika, Australien, Kalifornien) sind einen Kauf wert. Mit den Klassikern Merlot und Cabernet-Sauvignon, aber auch Primitivo ist man meistens gut beraten.

Zum Thema Weinsprache empfehle ich dieses rhombenförmige Fachvideo. :ugly Abgesehen davon: Auf Weinmessen ist mir aufgefallen, dass gerade diejenigen, die mit “Fachvokabular” um sich werfen, mit am wenigsten Ahnung haben und sich einfach nur wichtig tun wollen. Ich wurde schon angesprochen, ob ich beruflich mit Wein zu tun hätte - wahrscheinlich, weil ich bei der Verkostung einfach mal die Klappe gehalten, bzw. nur etwas gesagt habe, wenn es auch was zu sagen gab. Man braucht den Winzern nichts zu beweisen und man muss ihnen auch nicht erzählen, wie ihr Wein schmeckt. Das wissen sie nämlich sehr gut.


#31

Vielleicht sollte ich mal so ein Fachbuch zur Weinsprache lesen ^^

Bis gerade wusste ich nicht, dass man zwischen dem Dekantieren und Karaffieren unterscheidet. Sagen wir also, ich mag Weine, die man erstmal gut durchlüften muss.

Was haltet ihr eigentlich von der Methode, die irgendein Fernsehkoch mal vorgeschlagen hat? Einfach mal den Stabmixer kurz in den Wein halten. Selbst wenn es den gleichen Effekt hat, wie längeres Karaffieren (man soll ja neu erworbene Worte gleich anwenden), halte ich das für zu unpassend für ein ruhiges Ereignis, wie den Weingenuss.


#32

Das funktioniert mit Sicherheit, denn es geht ja darum, dass der Wein mit Sauerstoff in Berührung kommt. Dass passiert, indem man ihn länger stehen lässt, was bei Weinkaraffen durch die bauchige Form (viel Oberfläche) begübstigt wird, oder indem man den Wein ihn ordentlich durchwirbelt, was deutlich schneller geht. Ich fände es aber einfach unangemessen, den Wein mit dem Mixer zu bearbeiten. ein wenig Brimborium gehört beim Weintrinken eben dazu. Ich würde beispielsweise auch keinen Gas- oder Elektrogrill benutzen, auch wenn objektiv überhaupt nichts dagegen spricht. Aber das ist, wie so Vieles, Geschmackssache.


#33

[QUOTE=Mindflare;387745]Vielleicht sollte ich mal so ein Fachbuch zur Weinsprache lesen ^^

[/QUOTE]

Ich sag mal so:

Wenn’s nix nützt, dann schad’s auch nix …


#34

Es geht auf Weihnachten und Silvester zu.

Habt ihr euch schon Gedanken darüber gemacht, welchen Wein ihr dann festlich trinken werdet?


#35

Natürlich! Äppelwoi!


#36

Original Weine von der Mosel sind mir am liebsten, also Rieslinge. :wink:


#37

In Baden gibt es auch sehr gute Rieslinge!

Stichdenbuben! :slight_smile:


#38

Sagt bloß, ihr habt über Weihnachten und Silvester keinen Wein getrunken.


#39

Gestern getrunken:

Einen guten badischen Weißburgunder aus Bischoffingen am Kaiserstuhl.


#40

Ich mag keinen Weißwein, sondern nur Rotwein. Und hier auch nur alles, was mindestens aus dem Mittelmeerraum kommt. Alles weiter nördlich ist Plörre mit mehr Zuckerzusatz als Frucht. Seit ich vor einigen Jahren mal an einer Branchenlösung für Wein- und Sektkellereien mitgearbeitet und erfahren habe, wie vor allem deutsche Betriebe da mangels natürlichem Fruchtzuckergehalt (legal) tricksen und panschen müssen um genießbare Produkte zu erhalten, kommt mir solche wässrige Zuckerplörre nicht mehr ins Glas.

Man kann zwar die Länder nicht wirklich über einen Kamm scheren, aber insgesamt schmecken mir Weine aus Südamerika am besten während ich z.B. die südafrikanischen und kalifornischen weniger mag. Einen ganz besonderen Stellenwert hat bei mir noch der Madeira-Wein (ist ja eher Sherry als Wein) => superlecker!