[QUOTE=STaRDoGG;379865]Ich hätte es damals extrem gefeiert wenn die ARD und das ZDF “Germany’s Gold” durchgebracht hätten wo es ja mehr oder weniger darum ging die letzen 60 Jahre öffentlich rechtliches Fernsehen ins Internet zu bringen. Aber das ist ja leider auch gescheitert.[/QUOTE]
Das hätte ich auch dermaßen gefeiert, das kannste glauben. Denn im Endeffekt, so crazy das klingt, traue ich ARD und vor allem dem ZDF sowas durchaus zu, wenn die könnten wie die wöllten. Die ARD hat ein riesiges Archiv und das ZDF das technische Know-How sowas gut umzusetzen. Ich habe mal Anfang des jahres einen Artikel darüber geschrieben wie sich ARD und ZDF auf den iOS-Geräten präsentieren: http://www.appgemeinde.de/2014/01/ard-und-zdf-was-bekommen-wir-fuer-unsere-gebuehren-ein-app-check-25784/
So ein Archiv aus 60 Jahren öffentlich rechtliches Fernsehen verbunden mit einer modernen ZDF-App, immer her damit. Aber leider hat da das Kartellamt dazwischengefunkt. Muss man sich nicht wundern, dass die ÖRs hierzulande als altbacken gelten.
[QUOTE=STaRDoGG;379865]Whatchever hat laut diversen Berichten 350.000 Abonnenten.[/QUOTE]
Das ist ja schonmal ne Zahl! Ich denke daher, dass auch Maxdome nicht großartig mehr Abonennten haben wird. Wenn wir großzügig sind höchstens 700.000 - 800.000?
Ich schätze daher das Potential an Abonennten was Streaminganbieter betrifft auf ~ 1 Million Menschen. Nun schauen wir uns mal an wieviele Menschen von 15 - 30 Jahren (also die klassische Zielgruppe solcher Anbieter) in Deutschland leben.
Zum Statistischen Bundesamt
Demnach leben also 13.722.052 Menschen zwischen 15 und 30 Jahren in der Bundesrepublik. Runden wir ferner die Abonennten der jetzigen Streamingdienste für die Vereinfachung auf 1 Million auf. Rechnen wir als mal den Prozentsatz aus, da komme ich auf rund 7,3% die sich von den jungen Menschen näher für Streamindienste interessieren bzw. das nutzen könnten.
Ich weiß, ich weiß, dass das bei weitem nicht wissenschaftlich ist. Aber in der Tat deckt sich das mit den Beobachtungen in meinem Bekanntenkreis.
Ich bleibe dabei, dass es auch unter jungen Menschen eher ein Nischenangebot bleibt!
Es ist zwar eine durchaus beachtliche Summe, aber meiner Einschätzung nach zu wenig, dass sich daraus das gesamtgesellschaftliche Mediennutzungsverhalten in absehbarer Zeit (also innerhalb der nächsten, sagen wir mal, 10 Jahren) komplett verändern wird.