Das stimmt, dieses Verbrechen findet jetzt gerade statt.
Und natürlich kann man Verbrechen ignorieren, die anderenorts passieren.
Nein. Für dich vielleicht.
Zwing mir nicht deine Sprachmuster auf!
Wir hatten hier ein historisches Verbrechen, aus dem eigentlich jeder lernfähige Deutsche gelernt haben sollte, daß Rassismus in jeder Form jederzeit zu vermeiden ist.
Keine Ahnung, hab ich nicht gelesen.
Ist das auch schlimmer als „Islamkritik“?
Wer bestimmt denn den Zeitgeist? Der Empörungsaktionismus und -Aktivismus, der seit Twitter im Internet grassiert?
Wo man gesunden Menschenverstand und Nüchternheit vor dem Browsereingang abgibt nur des Empörens wegen?
Ich bin ziemlich froh, dass es noch Leute gibt, die auf diesen Zeitgeist pfeifen.
Ich finde die hier thematisierten Aussagen aus der Sendung ebenfalls unglücklich und kritikwürdig sowie die Reaktion auf diese - m. E. größtenteils berechtigte - negative Kritik äußerst beschämend.*
*) Mein erster und letzter Beitrag in diesem Thread, da die Argumente ja bereits zigfach ausgetauscht wurden.
Interessiert mich ziemlich wenig, was du oder andere davon halten. Fakt ist, dass Holger wissen sollte, dass dieser existiert und es in Holgers Verantwortung liegt, sein Team nicht einfach in solche Fallen stolpern zu lassen.
Ja, das ist immer gut!
Der Geist der alten Zeiten war viel besser, was?
Wie kommt die blöde Moderne dazu, Rassismus abschaffen zu wollen?
Neumodischer Schnickschnack dieser überempfindlichen „PC-Bewegung“!
Nein, den Zeitgeist gibt es eben nicht. Es gibt Empörungsaktivisten, die manchmal lauter, manchmal leiser sogenannte „Shitstorms“ produzieren. Hier aber auf den Zeitgeist zu schließen ist schlicht falsch.
Violas Äußerungen sind insofern unglücklich als dass sie eine Korrelation (Die möglicherweise existiert) zwischen Herkunft und Hundeaffinität meinte. Das von ihr Gesagte impliziert aber eine Kausalität(Diese existiert nicht!) zwischen Herkunft und Hundeaffinität. Betrachtet man den Kontext (man kennt Andreas und Viola und das SF ist weder ein linguistisches noch ein soziologisches Oberseminar), lässt sich leicht darauf schließen, dass Letzeres nicht die Intention von Violas Äußerungen war.
Ich beziehe mich explizit auf diesen unsäglichen Twitteraktivismus. Willst du den Diskurs und Zeitgeist tatsächlich von diesen rechten und linken Empörungsaktivisten bestimmen lassen?
Wenn ich dich nun fragen würde, ob diese „Empörungsaktivisten“ immer wieder den öffentlichen Diskurs dominieren, würdest du dann nein sagen? Weil ansonsten ist das Wort „Zeitgeist“ ohne Frage zutreffend.
Ach, es lässt sich leicht darauf schließen? Weil wir kennen ja alle die innere Gedankenwelt von Viola. Und es ist natürlich völlig ausgeschlossen, dass Viola Vorurteile hat. Das ist ganz leicht … aus was zu sehen?
Und bei Andreas … der ist da schon bei der vorletzten Oscarverleihung unangenehm aufgefallen. Das „kennen“ führt also eher zu einer Bestärkung.
Ich bekomme nicht mehr den genauen Wortlaut und Zusammenhang hin und wenn ich das jetzt fehlerhaft wiedergebe, wird die Beschwerde groß sein. Er hatte auf jeden Fall ein deutliches Augenmerk darauf, dass PoCs einige Preise gewonnen haben und hat es auf eine Weise geäußert, die auch Kritik durch andere Anwesende hervorgerufen hatte.
Random lateinische Zitate machen einen nicht schlauer.
Dachte du wolltest dich nicht mehr bei der Diskussion beteiligen. Schau mal: Du bist durchaus Teil von MG, bist aktiv bei Das Studio dabei, bei Pasch TV, Sonntagsfrühstück und es kommt einfach Scheiße an fürs Image, wenn dann sowas abgeliefert wird.
Das ist eine Rassenfrage, findest du? Ich meine, „eigene Gruppe“ ist relativ und wir gehören mindestens derselben Spezies an. Vielleicht haben wir sogar dieselbe Nationalität oder sind im selben Verein. Sind Beleidigungen dann legitim oder hängt es immer an der Hautfarbe? Und kann man überhaupt von Beleidigungen sprechen, wenn etwas in einem Rahmen ausgesprochen wird, wo es nicht anstößig ist?
Ich kann diese Überforderung mit dem Konzept nicht nachvollziehen. Wenn ich mich selbst beleidige, ist das nicht so schlimm wie wenn andere mich beleidigen. Wenn ich als Angehöriger der Gruppe X, ein typisches Schimpfwort gegen die Gruppe X instrumentalisiere und z. B. als eine ironische Eigenbezeichnung etabliere, dann funktioniert dies auf einer ganz anderen Ebene, als wenn andere, die nicht zur Gruppe gehören, mich so bezeichnen.
Um es ganz simpel zu machen und auf Kartoffel-Niveau herunterzubrechen: Wenn ein erkennbarer Schalke-Fan von den „dummen Schalkern“ spricht, dann ist das irgendwie nicht das gleiche, wie wenn ein Dortmunder von den dummen Schalkern spricht.
Grade erstmal Respekt an Volker für diesen aufschlussreichen Hinweis… langsam sollte klar sein, welche Ausdrucksweise und Gedanken so im Hause Porni/Viola vorherrschen. Manchmal ist es kein Rassismus aber dann zumindest unendliche Ignoranz und das Fehlen von Umgangsformen !
Auch ohne entsprechenden historischen Hintergrund, was meinen Deutsche denn, wenn sie „bin ich dein Neger?“ fragen? Hab ich als Kind noch sehr häufig gehört, wahlweise auch „ich bin doch nicht dein Bimbo“.