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Sonntagsfrühstück #21: Erlebnisse im Straßenverkehr

Hier kann darüber diskutiert werden!

Mich wundert dass das Strichmännchen überhaupt Autofahren darf. Er ist ja auf Radarbildern nur schlecht zu erkennen, :rofl:

Ich kann mir den wütenden “Herrn Pornhagen” im Strassenverkehr sehr gut vorstellen. Auch die Situation mit ihm und Mario gegen den alten Mann… das sollte man noch mal nachfilmen :smiley: :wink:

Hatte bis auf den Vorfall mit dem Sekundenschlaf noch keiner von euch einen Unfall miterlebt? Ich wurde zwar von Auffahrunfällen bisher verschont, dennoch hatte ich 2 Jahre nach dem Führerschein einen Wildunfall, bei dem ich dann auch im Graben und auf der Seite des Autos gelandet bin. Als Ersthelfer war ich auch schon tätig, als eine Frau im Sportwagen vor mir bei glatter Straße während dem Beschleunigen ins Schleudern gekommen ist und ebenfalls im Graben landete

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Ja klar, Auffahrunfälle und ähnliches habe ich auch schon selbst gehabt. Aber halt nur “belanglose” Blechschäden und Gott sei Dank immer ohne Personenschäden. Unfälle habe ich genug gesehen. Aber ein Einsatz als Ersthelfer war da bislang auch nie notwendig, weil die Rettungsmaßnahmen bereits immer im Gange waren.
In dem Fall sehe ich zu, dass ich an einer Unfallstelle immer zügig weiterfahre. Nicht gaffen und nicht filmen. Das ist immer die oberste Priorität

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Genau. Das sollte den Journalisten von Brisant & Co. vorbehalten bleiben, um den Gaffern auf der heimischen Couch Material zuzuliefern.

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Ich denke, man muss hier einen Unterschied machen, ob nun ein LKW-Fahrer oder ein PKW aus reiner Gier aus dem Auto heraus ein Video von einem Unfall macht oder ob Journalisten ihrer Arbeit nachgehen.
Meistens ist es zumindest so, dass Journalisten wohl kaum darauf auf sind, die Opfer zu zeigen, denn genau darum geht es dern Gaffern.

Was den Voyeurismus in Medien und den Social Medias, also dem Internet betrifft - das ist ein Thema, was hier mal so rein gar nicht rein passt und wo ich darum bitte, hier keine weiteren Diskussionen zu starten.
Aber nur soviel dazu: Es ist völlig klar, dass man heutzutage alles im Fernsehen und vor allem im Internet sehen kann. Angefangen davon, wie Kinder verhungern bis zum Krieg live im Fernsehen. Die Medienwelt kennt da leider keine Tabus. Je sensationeller, desto besser kann man damit Geld verdienen. Das ist zwar traurig, aber so ist unsere Welt und wir werden das kaum verhindern können, denn es gibt genug Menschen, die in dieser Hinsicht absolut schmerzfrei und sensationsgeil sind.

Aber es passt nicht in diesen Thread und daher wieder “back to Topic”

Aha…worauf sind sie aus?

Davon ab, wo war noch mal der journalistische Mehrwert über einen Unfall an der Kreuzung Buxdehuderstraße/Altschauerbergerallee zu berichten oder über einen Auffahrunfall am Kamener Kreuz? Wieso genau ist “Unfallberichterstattung” “nötig” und was “bringt” sie dem Zuschauer? Ich erweitere die Frage übrigens auch auf Flugzeugabstürze/Notlandungen, Schiffsunfälle, etc. etc.

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Was ich hier thematisiere, überlasse bitte mir, erst Recht wenn Du hier ziemlich ausführlich ein Statement abgibst und dann sagst “das letzte Wort habe hiermit ich.”. Danke. Aber wie es der Zufall so will, habe ich dazu nicht mehr zu sagen.



Zu meinen Erlebnissen…: Das krasseste habe ich auf der A31 Richtung Emden erlebt (übrigens ein Eldorado für Leute, die gern mal ausfahren wollen… oder je nach Perspektive ein Fluch für Leute, die das verurteilen)… allerdings als Beobachter. Ein Holländer (keine Ahnung warum ich das jetzt hervorhebe… :wink: ) hat wie wild die Spuren gewechselt und mit Lichthupe Andere zum Ausweichen genötigt… darauf hin hat jemand begonnen, ihn zu verfolgen. Dann waren die auf Grund der Geschwindigkeit für mich erst einmal außer Sichtweite. Kurz darauf fahre ich aber an den beiden vorbei, die mittlerweile auf dem Standstreifen stehen und sich prügeln…

Lustiges kann man rund um das Autokino Essen erleben, wo es Samstags einen Markt für Gebrauchtwagen gibt. Das ist eine komplette Parallelwelt… man hat den Eindruck, man wäre in Bagdad. Es ranken sich viele Mythen um diesen Automarkt… von Drogen bis Waffenhandel. Wie auch immer… Ich bin gelegentlich da, um nach Youngtimern zu schauen… und erst kürzlich habe ich dort jemanden gesehen, der ein Auto gekauft, dann selbst geschriebene Autokennzeichen (Edding auf Pappe) ans Auto geklebt hat und weggefahren ist. Wer braucht schon Kurzzeitkennzeichen? :smiley:

Hab ich nicht geschrieben…thematisiere gerne was Du willst. Aber der Admin wird dann den Thread ganz schnell schließen, wenn es nicht mehr um das Thema geht. Das ist inzwischen bekannt.

Was diese Automärkte angeht - da kann man wirklich viel erleben und mich wundert es an sich, dass dort mehr oder weniger alles erlaubt ist. Gab es auch mal in Hamburg und hat sich inzwischen ein wenig nach Hammerbrook verlagert. Rund um die Zulassungsstelle gibt es genug windige Händler, die Ihre Autos vor allem für den sogenannten Export verkaufen. Autos mit Pappschildern kann man auch genug sehen und oh Wunder…die werden merkwürdigerweise kaum angehalten.

Was Autobahnen angeht - das ist auch immer spannend. Man fährt gemütlich mit 140 auf der linken Spur, überholt recht zügig und dann kann der Hintermann es kaum abwarten und überholt einen dann auf der Mittelspur.
Ich bin an sich immer einer, der rechts fährt, aber die Ungeduld einiger Fahrer ist manchmal erschreckend

vs.

Das wird hier nicht diskutiert, aber ich gebe mein Statement dazu ab. Danach ist gefälligst Ruhe! Was kann man schon nach meinen allumfassenden und abschließenden Worten noch sagen wollen?

lol. Herrschaftsgebaren.

Erstes Auto geschrottet. In der Probezeit habe ich unbeabsichtigt jemandem die Vorfahrt genommen und der ist in der 80er-Zone nahezu ungebremst in meine Fahrerseite in Höhe der B-Säule reingerauscht. Glück im Unglück: Ich war zwar vier Wochen krankgeschrieben, hatte aber nur Prellungen (wobei die Schmerzen und die Bewegungseinträchtigungen nicht zu unterschätzen sind). Der Unfallgegner war glücklicherweise nahezu unverletzt geblieben.

Dadurch, dass ich in der Probezeit war, wurde ich jedoch leider zu einem Aufbauseminar mit Nachprüfung verdonnert. Und ich muss sagen, das war zusammen mit meiner Bundeswehrmusterung das erniedrigenste Erlebnis meines Lebens. Neben einer Frau, war ich der einzige in einer Gruppe aus zwölf Leuten, der aus Unachtsamkeit einen normalen Unfall verschuldet hatte. Die anderen zehn Typen hatten deutlich Ärgeres auf dem Kerbholz. Drogen- und Alkoholfahrten, illegale Umbauten am Auto (die zur Motorexplosion auf der Autobahn führten!), Kennzeichendiebstahl, Fahren ohne Zulassung, Rennen gefahren, usw. Die Frau und ich fühlten uns tatsächlich fehl am Platz. Diese Episode würde ich noch unter “amüsant” abhaken. Das eigentlich Krasse war die Art und Weise, wie man dort von dem Fahrlehrer herablassend und unwürdig behandelt wurde. Daher mein Vergleich mit der Musterung. Sehr, sehr unangenehm. Man fühlte sich der Bürokratie ausgeliefert wie bei Kafka.

Immerhin fahre ich seitdem 20 Jahre unfallfrei. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht auch brenzlige Situationen gegeben hätte. Die waren dann allerdings seltenst von mir verschuldet. :grinning:

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Zur Story mit der Baustelle in Buxtehude: @schiko63 hattet ihr kein Navi? Bzw. hast du heute ein Navi und wenn ja, hat es dich schon mal in die Irre geführt?

Ja, leider. Diskussionen sind nun mal oft ziemlich dynamisch. So was all zu strikt zu reglementieren führt nicht selten zu schwindender Beteiligung.

Naja, seis drum. Um nicht ganz OT zu sein. Letztens auf der Autobahn, wir ganz rechts, fährt einer auf der Mittelspur erst direkt neben uns und zieht dann plötzlich auf unsere Spur rüber. Hätte mein Kumpel das nicht bemerkt und wäre nicht auf den Standreifen ausgewichen, dann hätte es ordentlich geknallt.

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Also in Hamburg und Umgebung fahre ich meistens ohne Navi. Ein Navi brauche ich meistens erst in fremden Städten oder ich nutze es, wenn ich auf längeren Fahrten Staus rechtzeitig erkennen will.
Ich bin letztens mit Mario und Holger in Hameln gewesen. Unterwegs haben wir die Autobahn bei Hannover verlassen, weil wir nur im Stau gestanden haben.
Da wurde der Einsatz des Navis sinnvoll, weil wir uns dann über die Landstraße bis nach Hameln durchgeschlagen haben.
In die Irre geführt hat mich ein Navi aber bisher nicht

Sowas kenne ich auch zur Genüge. Meistens sind das die Typen, die nebenbei am Handy spielen. Blinker kennen die eh nicht. Oh wie ich das hasse…

Das geht doch gar nicht, die Lichthupe ist ja u.a. dazu da, außerorts den Wunsch zu überholen zu äußern :smile:.
Das Problem ist eher, dass die Meisten die Verkehrsregeln nicht kennen. Auch blinken oder hupen ist ist zu dem Zweck zulässig. Dicht auffahren geht natürlich gar nicht und Lichthupe etc. wenn rechts gar kein Platz ist dann doch Nötigung, ok, aber da macht es ja auch gar keinen Sinn.

Siehe oben und: was machst du denn da auf der Spur, wenn recht genug Platz war um dich zu überholen?

So ist das bei Explosions- ääääh Verbrennungsmotoren :slight_smile: . Bei stärkeren Motoren kann das auch mal im Originalzustand passieren, was es natürlich nicht sollte.

Hat ja dann aber nix mit moderieren zu tun. Sollte man gerade hier ja besser wissen, nach den ganzen Jahren in denen wir schon aufgezeigt bekommen wie schlecht viele Talksendungen moderiert sind.

Das passiert noch viel häufiger während die Leute versuchen auf die Autobahn drauf zu fahren. Gerne auch langsamer als LKWs, und bremsen diese dann aus.
Keine Ahnung warum die nicht verstehen, dass der Beschleunigungsstreifen seinen Namen zurecht hat. Vielleicht latschen die aus Öko-Gründen nicht richtig auf’s Gas, aber wollen dann fast immer noch vor dir rein fahren und tun das gerne auch wenn sie erst neben einem fahren. Wenn dir 5 m später auf die Autobahn fahren würden, aber nein … ich will vor dich, nicht hinter dich, auch wenn ich noch nicht schnell genug bin.
Leider sehe auch diese Leute viel zu oft nicht ein, dass SIE es sind, die etwas falsch gemacht haben. Letztendlich gibt es dafür sogar Punkte, dass sie dem fließenden Verkehr die Vorfahrt genommen haben.

Ganz einfache Antwort: Manchen Zeitgenossen kann es nicht schnell genug gehen. Ich bin im Überholvorgang und das recht zügig mit 140. Es gibt dann aber Menschen, denen kann das nicht schnell genug gehen. Sobald auch nur ansatzweise Platz ist, scheren die dann sofort nach rechts aus und überholen dann.
Ich habe also im Prinzip nicht die Möglichkeit, selbst nach rechts zu fahren, weil diese Spinner verkehrsgefährdend und unverantwortlich rechts überholen müssen.
Ein Überholvorgang ist für mich erst beendet, wenn ich auch genug Platz habe, um das überholte Fahrzeug mit dem Einscheren auf die rechte Spur nicht gefährden.
Genau diesen Platz nutzen aber dann die ganz Eiligen, weil es nicht schnell genug gehen kann. Ich habe das leider schon sehr oft so erlebt, nicht nur einmal.

Rechts überholen ist an sich eine feine Sache, wenn es erlaubt ist. Aber dazu muss man dann die entsprechenden Voraussetzungen schaffen. Notwendig wäre dann eine konsequente Geschwindigkeitsbegrenzung und vor allem eine entsprechende Disziplin der Autofahrer. Letzteres ist aber in Deutschland absolut unmöglich.
Weiterhin müssten zumindest in Deutschland die Autobahnen alle (!) dreispurig sein und der heutige LKW-Verkehr radikal auf die rechte Spur verbannt werden. Auch das ist so nicht durchführbar. Im Prinzip müsste das gesamte Verkehrssystem reformiert werden, um es den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Aber wer will das schon ?

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