Sonntagsfrühstück 126: Erlebnisse mit Ärzten, Krankenhäusern, Kassen

Arno Dübels Vermächtnis lebe demnach als dessen Fortsatz umso deutlicher weiter.

BGE durch die Hintertür.

Das Hauptproblem ist doch, dass einem jahrelang vermittelt wurde, dass man mit Haupt- und Realschulabschluss nicht gebraucht wird, und dass man hart um einen Ausbildungsplatz kämpfen muss. Und dass dann diese Zeit auch scheiße wird, „Lehrjahre keine Herrenjahre“. Hat man sich doch alles selbst eingebrockt. Das war schon so bevor YouTube relevant wurde.

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Mir gefällt unsere sachliche und konstruktive Unterhaltung :smiley:

Gerade im Handwerk werden junge und motivierte Leute gesucht…die natürlich die Sprache und Wort und Schrift beherrschen und zudem pünktlich auf der Matte stehen sollten. Fliesen müssen immer verlegt und Badinstallationen vorgenommen werden - ein krisensicheres Metier.

So mancher Handwerker lacht doch über das Gehalt, das Akademiker mit geisteswissenschaftlichem Abschluss später in prekärer Beschäftigung erhalten.

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Es ist richtig, was du da sagst. Das Problem ist jedoch, dass das Leistungs- und Bildungsniveau in Deutschland enorm nachgelassen hat. Der Arbeitsmarkt passt sich dann natürlich an.

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Ja, das ist aber sicher nicht das, was einem jahrelang vermittelt wurde.

Oh, und als Mensch mit Behinderung wird man natürlich insbesondere gern in Werkstätten abgeschoben, arbeitet da 40h/Woche und kriegt ca 200€ über Grundbedarf.

Edit: und der Staat finanziert ja scheinbar diese Werkstätten auch noch zu einem Großteil, weil Rehabilitation.

Mit einem Studium an einer Elite-Uni kann dir sowas bestimmt nicht passieren! Die deutsche Exzellenzinitiative war gefühlt aber eher ein Rohrkrepierer - ein deutsches Harvard sehe ich noch nicht.

Klar, ein etablierter Meister mit ein paar Mitarbeitern dürfte so ziemlich jeden, der nicht grade MINT (mit Ausnahme von Biologie) studiert hat, überflügeln. Ist doch aber auch vollkommen in Ordnung und gut so. Ein Meister-Titel fällt ja nicht vom Himmel. Ich finde es immer etwas unfair, wenn man das formuliert (nicht auf dich bezogen), als sei das seltsam, dass ein Meister mehr verdiene als mancher Master-Absolvent. Ich glaube, je nach Studienfach, musste der Meister mehr leisten, um in seine Position zu kommen.

Ins Visier der linken Neid-Politik kommst du aber unabhängig davon, ob du mit Kopf- oder Handarbeit dein Geld verdienst. Wer hart arbeitet und auch noch so dreist ist, damit gutes Geld zu verdienen, ist in Deutschland selbst schuld.

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Ich habe das nie anders gesehen. Ein Master ist nunmal keine Berufsausbildung, sondern ein rein akademischer Abschluss, der dir Chancen auf dem Arbeitsmarkt bieten kann, aber eben nicht muss. Mit einem Master in Südfinnischer Gegenwartsliteratur gibt es eben nicht so viele da draussen, die auf dich gewartet haben.

Als Informatiker oder Maschinenbauer sieht das natürlich ganz anders aus.

„Handwerk hat goldenen Boden“ ist ja so ein alter Spruch - im Friseurgewerbe lange überholt, aber als Dachdecker, Fensterbauer und co stimmt es noch.

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Ich hab nicht mal was primär geisteswissenschaftliches studiert, außerdem wäre ich ohne Erkrankung eh ganz woanders. Überhaupt kann ich trotz Gehbehinderung immer noch meinen Fuß in deinem Gesicht platzieren. Oder ich hole mir doch so einen Stock…

Überhaupt verdien ich aktuell so zwischen 2,5 und 3k netto, und zahle weder Miete, noch Strom. #linkerNeid

Und bald den ramschigen ÖPNV nicht mehr.

Das eigene Ego wartet immer auf einen. Akademische Grade sind ein gutes Motoröl.

Dann kannst du den Trip mit Etienne zum Freizeitpark-Test inkl. aller Kosten für den Kalender ja aus der Portokasse zahlen :wink:

Auf alle Fälle meinen Respekt und Achtung, dass du trotz gesundheitlicher Widrigkeiten als Kämpfernatur persönliche und wirtschaftliche Erfolge für dich verbuchen kannst. Wünsche da vor allem stabile Gesundheit und alles Gute auf dem persönlichen/beruflichen Weg weiterhin.

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Aber @Trichophyton sollte das bezahlen, weil der sich das natürlich angucken würde. Ist doch logisch.

Und viel mit testen ist wohl wirklich nicht, die Achterbahnen mögen mein implantiertes Gerät nicht @Topic

Die bisherige Erfahrung zeigt, dass es manchmal schon auffällig ist, dass einige mutmaßlich anzunehmenden Gutverdiener und/oder aktive Benutzer/Abonnenten sich dem Adventskalender konsequent verschließen. Diese Kausalbrücke kann man demnach nicht ziehen. Jeder Abonnent setzt persönliche Schwerpunkte, die nur in Teilen von der eigenen Einkommenshöhe abhängig sind.

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Ich hab letztens Jahr über 1000€ an Étienne selbst verschenkt, und auch das erste Türchen bezahlt. Da man mich dieses Jahr für meine Vorschläge ausgesprochen dumm angemacht hat, hab ich halt keine Lust.

TU München?
LMU München
Heidelberg
FU Berlin?

Ansonsten ist das „deutsche Harvard“ wohl einfach über einen kleinen Umweg ins Ausland über Stiftungsgeld erreichbar. London Business School z.B.?

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Richtig, du warst auch nicht gemeint. Dein (vorjähriges) Engagement ist dem aufmerksamen Adventskalender-/MG-„Fanboy“ (deine liebevolle Wortwahl?) natürlich bekannt.

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Ich sollte einfach ein Buch schreiben. Gibt gar nicht so viele Erfahrungsberichte über Herzkram.

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Hashtag #EKG

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