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Sonntagsfrühstück #11: Unternehmertum/Selbstständigkeit


#1

Hier kann darüber diskutiert werden!


#2

Vielen Dank für die Umsetzung meines Vorschlags. Schön, dass Chris dabei war, hätte nichts dagegen wenn er häufiger mal vor der Kamera zu sehen wäre. Er war nur leider etwas zu leise, hab den Ton über Lautsprecher wiedergegeben und wenn Chris gut verständlich war, haben mir Volker und Holger ins Ohr geschriehen.

Danke für die interessanten Einblicke!


#3

Kann auch an Chris’ zurückhaltender Art liegen. Holger und Volker sind eher Polterer :smiley: .


#4

Ja, in der Tat mal wieder eine interessante Sendung.

An der Stelle darf ich mal kurz die Begrifflichkeiten erläutern. Unter “selbständig” (nicht “selbstständig”) werden steuerlich die Einkünfte als sog. “Freiberufler” gezählt (Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte, Architekten, u.a.). Diese sind Einkünfte nach §18 des Einkommensteuergesetzes. Der andere Zweig ist der “Gewerbetreibende” (bzw. “Einkünfte aus Gewerbebetrieb”) nach § 15 des Einkommensteuergesetzes. Beide sind “Unternehmer” im Sinne des Umsatzsteuergesetzes.
Im Volksmund sagt man aber für alles gerne “selbständig”. Sind aber alles steuerlich zu unterscheidende Begriffe, für die auch unterschiedliche Vorschriften gelten.

Also Volker ist eigentlich nicht “selbständig tätig”, sondern “gewerbetreibend” (da Händler).

Ich selbst arbeite ja (wie man vielleicht schon gemerkt hat) schon seit vielen Jahren in einem Steuerbüro als Steuerfachwirt und habe hier natürlich mit zahlreichen Typen von Unternehmen und Unternehmern zu tun. Einiges von dem was ihr beklagt habt, ist mir so auch bekannt. Da seid ihr nicht alleine (IHK, Künstlersozialkasse…). :wink:


#5

Lob an @Fernsehkritiker für die Wahl des T-Shirts :wink:


#6

1.) Buchpreisbindung ist nicht nur ein Deutsches Ding, sondern gibt es auch hier in AT

2.) Ich komme mir vor, als wäre ich der Bruder von Volker. Ich kann meine goschn auch nicht halten und hatte eine zeitlang jedes Jahr einen neuen Job. Mittlerweile bin ich fast 13 Jahre bei der selben. Ich habe mich zwar in der Hinsicht nicht geändert, allerdings kann man mit meinem Chef auch streiten und man verträgt sich kurz danach wieder :slight_smile:

3.) Schade dass Chris so wenig gesprochen hat. Ich fand seine Geschichten interessant.

4.) Was ich schon seit Wochen fragen will: Was stimmt eigentlich mit eurer Nutella nicht? Jedesmal wenn sich jemand ein Nutellabrot schmiert, seh ich die Person herumkratzen. Normalerweise ist die doch schön weich und cremig.

5.) Schade dass es dieses Format nicht wöchentlich gibt.


#7

Soll wohl Leute geben, die das Nutella in den Kühlschrank stellen. Am besten noch gekühlte Butter drunter, dann gibt es ein Massaker auf dem Brötchen :smiley:


#8

Die Sendung sollte wöchentlich produziert werden.
Einfach toll. Obwohl ich mir wirklich Sorgen um Holgers Cholesterinwerte mache.


#9

Die Sorge ist vollkommen unbegründet :smiley: :hearts:


#10

Eine schöne, kurzweilige und interessante Folge.
Jetzt wünsche ich mir schon irgendwie, dass Volker noch drei weitere Formate bei MG macht… Wie wäre es mit

Volkers Nacht (im einer Hamburger Kneipe besoffen Promis interviewen)

Volker wills wissen (Konkurrenz zu Trip)

Und endlich Mal ein Format was es im Fernsehen leider nicht mehr gibt:
Liebe Sünde Reloaded / Wa(h)re Liebe

Letzteres könnte natürlich auch bald sein Come Back auf TM3 feiern, dann lieber erstmal abwarten…


#11

Dazu noch ein Politikformat namens “Dem deutschen Volker”.


#12

Holger, wie wäre es mal mit Servietten oder so. Dann muss man nicht das Messer mit dem Finger von Nutella befreien, um diesen dann mit dem Mund abzuschlecken. Zur Not reicht auch eine Klorolle auf dem Tisch.


#13

Jo, Klorolle auf dem Tisch. DAs wird die Atmosphäre so richtig sonntäglich machen und ist dazu noch extrem Appetitanregend.

Damit ist der Vorschlag des Monats gefunden.


#14

Stimme zu, eine Klorolle geht gar nicht. Eine Klobürste hingegen…


#15

Die Realität hat die Satire längst überholt. Ich kann mich an eine Folge MG-Direkt erinnern, bei der tatsächlich eine Klorolle die Funktion der Serviette übernommen hat.


#16


#17

Dein ernst? Wie versnobt muss man denn sein? Der ohne Schuld ist werfe den ersten Stein. Ich gehe jede Wette ein das mindestens 90% aller in diesem Land, egal welche Hautfarbe, egal welche Religion, oder welches Alter zum Frühstück ihr Messer ablecken und keine Servietten rumliegen haben. Darüber hinaus würde ich sogar noch wetten das selbst in den Spießbürgerhaushalten wo Servietten auf dem Tisch liegen immernoch mindestens 70% der Leute ihr Messer dennoch ablecken. Servietten zum Messer säubern, wo kommen wir denn da hin ihr Banausen? Die sind für die Hände und den Mund und nix anderes.

Herrje…

Davon abgesehen, ich habe mich auch bei vielem was Volker sagte wiedergefunden. Vermutlich einer der Gründe warums hier öfters mal kracht. :smiley:

Was ich interessant fand war Holgers ausweichende Antwort auf Volkers Frage bezüglich der Zukunft von MG und seiner eigenen und der Motivation und so.

Was mich über dies sehr wundert ist die hier geäußerte Kritik an WMS. Quasi niemand setzt sich hier inhaltlich mit dem auseinander was gesagt wird sondern immer nur oberflächlich mit der Person. Selbst wenn man als inhaltliche Kritik gelten lassen würde “der sagt immer nur dat selbe”. Das macht Holger im prinzip auch. Runtergebrochen ist es “Medien doof” und “Kapitalismuss doof”. So what?

Ich persönlich finde das vieles von dem was WMS sagt “Binsenweisheiten” sind oder “Überinterpretation” oder “alt bekanntes” (das gilt aber im prinzip für ca. 80% von allem was man so sieht bzw. was die Leute so sagen), aber ob er da nun im Bademantel sitzt, oder 3 Tonnen Gel im Haar hat, ist doch völlig egal.


#18

Zu diesem Thema generell ist das folgende Video ziemlich interessant:

Lars B. weiß wovon er spricht. Er hat mehrere Firmen parallel laufen.


#19

Interessante Folge. Solche Typen, wie Volker sie dargestellt hat, gibts in jeder Firma. Ich vermute sogar, der Großteil der Arbeitnehmer lebt von Feierabend zu Feierabend, von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub. In so einem Denkmuster war ich auch mal eine Zeit lang gefangen.

Übrigens sind Beiträge zu Handwerkskammern, Gewerkschaften, Sozialkassen, usw. steuerlich absetzbar. Ganz im Gegensatz zum Rundfunkbeitrag.


#20

Ohne diese Leute würde es aber nicht funktionieren. Insofern sehe ich da nichts verwerfliches dran. Na klar arbeiten die meisten Menschen nur des Geldes wegen. Dies trifft auch auf Leute wie Volker zu, denn ohne Geld geht es meist nicht, nur das Volker sein Hobby zum Beruf gemacht hat und es freut mich für jeden, der dies umsetzen kann.

Nur wer einen gewissen Lebensstandard haben möchte, der muss auch Geld verdienen und dies funktioniert in aller Regel nur als abhängig Beschäftigter.