NRW hat gesprochen. Hätte mal Kraft Jäger frühzeitig rausgeschmissen.
Das war dann wohl der Herzinfarkt. 8) Was für eine unfassbare Klatsche für die SPD.
Wenn jetzt noch die Linkspartei rausfliegt, reicht es für schwarz-gelb… Das wäre quasi ein doppelter Gewinn für NRW 
[QUOTE=ExtraKlaus;489762]Das wäre quasi ein doppelter Gewinn für NRW :)[/QUOTE]
Ich suche schon mal meinen Reisepass und packe die Koffer.
Der Schulz-Zug ist klasse. Weiter so! Immerhin über 20% erreicht. Das war nur mit Martin möglich.
StefanBy, so wie Hannelore Kraft klang, hat sie wohl darum gebeten, dass Schulz nicht größer Wahlkampf in NRW machte.
@Baru: Das machen alle Landesvorsitzenden momentan, weil der Schulzzug ziemlich schnell entgleist ist. Seit er in der Saar abgesoffen ist, war das Thema durch. In SH durfte er nur mal eine Fabrikbesichtigung machen.
Und die Kack-AfD unter 10%. Das ist ein guter Tag für Deutschland und für NRW.
Meinst du, dass die Wahl noch schlechter ausgefallen wäre, wenn Schulz sehr präsent gewesen wäre?
Ist durchaus möglich, aber die katastrophale Landespolitik von rot-grün hat das schon ganz alleine hinbekommen.
Hmmm, dann kann ja die CDU ganz entspannt in den Bundestagswahlkampf gehen. Macht euch einen ruhigen und schönen Sommer. Das läuft alles von selbst! 
Das hättest du wohl gern
Jetzt wird erst recht gekämpft! Manchmal gibt es auch in der Politik Karma… Die Arroganz der Sozialdemokraten zu Beginn des Schulzuges dürfte ihnen wohl im Halse stecken geblieben sein!
Schulz ist wahrscheinlich medial untergetaucht, um nicht den eigentlichen Kandidaten in den Ländern [U]unnötig[/U] im Weg zu stehen und die Show zu stehlen. Denn Saarland hat gezeigt: Schulzeffekt wirkt nicht auf Landesebene, weil - Oh, Wunder - die Leute zwischen BTW und LTW unterscheiden können.
Jetzt wird Schulz wieder Gas geben, und DANN wird sich erst zeigen, ob Schulz noch effizient ist oder am Abkacken.
Das redet sich die SPD gerade ein, das stimmt. Ob das der Realität entspricht, möchte ich mal bezweifeln. Die Sozen waren jetzt in allen drei Wahlklatschen nicht müde, sich irgendwelche Ausreden auszudenken (und jedes Mal eine andere, das ist kreativ. Nur natürlich NIE Martin Schulz ^^) . Mal sehen, ob deren Vorstandsklausur morgen da Einsicht liefert oder ob man immer noch so arrogant den Wähler für dumm verkaufen will.
@extraklaus
Na gut, dann frage ich mal so:
Hätte die SPD deiner Meinung nach in den drei LTW besser oder schlechter abgeschnitten, wenn Martin Schulz nicht zum Bundeskanzlerkandidaten ernannt worden wäre?

Klausi, stell schon mal das Bier kalt :mrgreen:
Ich denke schon, dass so grob zusammengefasst drei Faktoren entscheidend sind:
-
Die Landessituation. In SH war rot/grün/dänisch keine gute Landesregierung, zwar sicherlich keine Vollkatastrophe wie NRW, aber nicht gut. Dort hat sich sicher auch Albig als MP ein wenig ins Abseits geschossen. Im Saarland hat die SPD noch vor der Wahl große Sprüche geklopft und nach der Wiederwahl von Kramp-Karrenbauer sehr kleinlaut ihre Arbeit gelobt. In NRW ist die Landespolitik, egal ob jetzt innere Sicherheit oder Verkehrspolitik abgewählt worden und das Jäger sich in seinen Posten festgeklebt hat, könnte der SPD die Wahl gekostet haben.
-
Die Bundessituation. Die unruhige Lage in der Welt ist immer ein Schützenfest für Konservative und bürgerliche Parteien wie der FDP. Die SPD hat gemeinsam in mehreren Landesregierungen mit den Grünen zusammen eine katastrophale Flüchtlingspolitik vertreten und damit das Vertrauen der Wähler verspielt.
-
Schulz selbst. Die Leute merken langsam, dass im Bund rot-rot-grün droht und so dumm sind die meisten dann doch nicht, dass sie gerne eine Ex-SED-Partei in Berlin Regierungsverantwortung geben wollen. Außerdem ist dieser ganze Hype um Schulz inklusive die Lügen (Stichwort “soziale Gerechtigkeit”) und das Einreden, diesem Land würde es schlecht gehen, eher negativ angekommen. Die meisten haben halt erkannt, dass die SPD in Regierungsverantwortung ist und daher die Behauptungen Schulz nichts anderes als Populismus.
Frankreich hat keine Populistin gewählt, Deutschland wird das hoffentlich auch nicht tun. Bin ich immer ein Fan von Angela Merkel? Nö. Aber lieber eine gestandende Regierungschefin in schweren Zeiten als einen karrieregeilen Opportunisten, der mit DDR-Überbleibseln liebäugelt.
Die ÖVP (Österreichisches CDU Pendant), hat gerade Außenminister Sebastian Kurz als neuen Obmann bestimmt, der jetzt quasi diktatorische Vollmachten hat (Listen selbst zusammenstellen, Generalsekretär selbst ernennen usw), und will bei der nächsten Wahl als “[B]Liste Sebastian Kurz - die neue Volkspartei[/B]” antreten :lol:
Gibt es da Quellen? Ich verfolge das momentan leider nur am Rande.
[QUOTE=ExtraKlaus;489784]Ich denke schon, dass so grob zusammengefasst drei Faktoren entscheidend sind:
- Die Landessituation.
- Die Bundessituation.
- Schulz selbst.
[/QUOTE]
Also hätte die SPD ohne Schulz besser abgeschnitten.
Das heißt, einige Wähler wollten Schulz abstrafen. Demnach war die Arbeit der SPD-Landesregierungen zufriedenstellender, als das Wahlergebnis vermuten lässt.
[QUOTE=MBS;489788] Das heißt, einige Wähler wollten Schulz abstrafen. Demnach war die Arbeit der SPD-Landesregierungen zufriedenstellender, als das Wahlergebnis vermuten lässt. [/QUOTE]
Nein. Das habe ich so auch nicht gesagt. Die SPD hat für viele Menschen weder auf Landes- noch Bundespolitischer Ebene Lösungen für die Herausforderungen unseres Landes. Und das ist ein Problem, was diese Partei sich nicht unbegrenzt lange schön reden kann.
Linkspartei immer noch raus, sehr schön.
Edit: Sehe gerade, dass die CDU knapp eine halbe Million Nicht-Wähler aktivieren konnte und viele SPD-Wähler dann doch zur CDU und nicht wie befürchtet zur AfD gegangen sind.
Die Analyse ist eigentlich klar: CDU, FDP und AFD haben bei allen drei Wahlen Saarland, Schleswig Holstein und NRW eine Mehrheit. Grüne, SPD haben bei allen drei Wahlen verloren. Das die FDP und die CDU sich der AFD verschließt, und auch die AFD sich diesem Bündnis verschießt, blockiert einen echten Wechsel. Der Wählerwille ist jedoch klar, sonst hätten nicht diese drei Parteien bei allen drei Wahlen zugelegt.