Politischer Smalltalk

Hat Hoeneß auch geputscht???

Aber wahrscheinlich hast du recht, dass der Titanic auch nicht in 'ner Nationalmannschaft spielen sollte.

[QUOTE=Baru;489592]
Hmmm, wie wäre es mit einer Minderheitsregierung von SPD + FDP unter wechselnder Duldung von Grünen und Linken? :ugly[/QUOTE]

Ganz Ehrlich, das Kabinett KraftI war ja eine RG Minderheitsregierung und nicht das schlechteste, was NRW passieren konnte, Das war das Kabinett KraftII mit eigener Mehrheit

Eigentlich gehe ich ja davon aus, dass die politisch Interessierten hier selbst fefe lesen, aber…

Geht um diesen Artikel.

Eigentlich gehe ich ja davon aus, dass sich Gestalten wie Schäuble und Wendt eher klandestin austauschen wie man beim ‚Mitnehmen‘ nicht erwischt wird. (Schreiber sitzt übrigens nicht mehr im Knast.)


Aber natürlich sollten wir unseren ‚Sicherheits‘-Diensten auch ohne effektive Kontrolle immer mehr Kompetenzen geben…

@Baru: Was ich gerade gelesen habe, die Grünen haben Jamaika in NRW per Beschluss ausgeschlossen, Kraft hat RRG eine Absage erteilt, die FDP hat eine Ampel ausgeschlossen. Das sind also schon mal unmögliche Koalitionen. :ugly

[QUOTE=Rabasch;489661] Eigentlich gehe ich ja davon aus, dass die politisch Interessierten hier selbst fefe lesen, aber…[/QUOTE]

Ich denk lieber selber. Dieses dumme und überhebliche “Ich-weiß-ja-alles-besser”-Hacktivist-Gefasel auf seinem Blog kann ich mir nur mit genügend Fusel geben. Ein Grund, warum manche Informatiker besser bei ihrem Metier aktiv sein sollten und die Kommentierung politischer Geschehen Leuten überlassen, die Ahnung haben wovon sie reden.

[QUOTE=ExtraKlaus;489663]Ich denk lieber selber. [/QUOTE]Man kann nur über etwas selber denken, wenn man auch davon weiß.

[QUOTE=ExtraKlaus;489663]Dieses dumme und überhebliche … Gefasel [/QUOTE]Ich denk bei der Formulierung gerade an jmd ganz anderen… :mrgreen:

Oh, du bist aber schnell butthurt… Kannst ja dem Gefasel von fefe weiter zuhören, wenns nicht um technische Dinge geht und er deine Echokammer bei politischen Themen trifft, kein Thema. Aber dann geh nicht davon aus, dass man als “politisch interessierter” unbedingt fefe lesen muss.

[QUOTE=ExtraKlaus;489668]Oh, du bist aber schnell butthurt… [/QUOTE][QUOTE=ExtraKlaus;489663]Dieses dumme und überhebliche Gefasel[/QUOTE]

[QUOTE=ExtraKlaus;489668]deine Echokammer[/QUOTE][QUOTE=ExtraKlaus;489663]Dieses dumme und überhebliche Gefasel[/QUOTE]

Jaja, Klausi. :mrgreen:

Hab ich irgendwo behauptet oder impliziert, als politisch Interessierter MÜSSTE man unbedingt meinen Ergüssen folgen und sklavisch als richtig annehmen? Nein, oder? Also war das eher gerade so ein kleines Eigentor :wink:

Wie gesagt, ist ja deine Sache, wenn du dich in fefes ach so intellektuellen Auslassungen zu politischen Ereignissen und inhaltslosen Rants ergehen möchtest. Aber unterstelle einfach nicht, dass es quasi Pflicht ist diesen Kram zu lesen und seiner vermeintlich so rebellischen Anti-Establishment-Haltung hinzugeben und man nur dort die wirklich wichtigen Dinge erfährt, wie du hier:

implizierst.

Vielleicht reicht es in NRW ja doch für Schwarz-Gelb. Hängt auch davon ab, ob der Linkspartei der Einzug gelingt. :?

Hmm, Schwarz-Gelb könnte für eine Rückkehr der Studentenproteste sorgen. :ugly

[QUOTE=ExtraKlaus;489663]@Baru: Was ich gerade gelesen habe, die Grünen haben Jamaika in NRW per Beschluss ausgeschlossen, Kraft hat RRG eine Absage erteilt, die FDP hat eine Ampel ausgeschlossen. Das sind also schon mal unmögliche Koalitionen. :ugly[/QUOTE]

Na toll. Also wirklich GroKo oder Schwarz-Gelb.

[QUOTE=Baru;489685] Hmm, Schwarz-Gelb könnte für eine Rückkehr der Studentenproteste sorgen. [/QUOTE]

Warum? Du meinst, wenn die Sozialdemokraten und Grünen aus der Opposition in den Studierendenschaften wieder Proteste aufhetzen?

[QUOTE=Baru;489685]Na toll. Also wirklich GroKo oder Schwarz-Gelb. [/QUOTE]

GroKo fänd ich halt auch irgendwie scheiße, vor allem weil ich realistisch wohl schon von einer größeren SPD als CDU ausgehen muss und damit die Kraft leider im Amt bleiben würde. Hoffentlich wird dann Jäger für sein innenpolitisches Totalversagen abgeschossen, das wäre dann das mindeste.

CDU/FDP wäre für NRW wohl das Beste, ist aber ziemlich unwahrscheinlich.

Hauptsache diese ESO trulla ist nicht mehr für die Gesundheit von Millionen Menschen verantwortlich. Stellt euch mal vor wir hätten eine Epidemie, und die Kauft für teures Steuergeld Zuckerkügelchen.

Naja, wenn man nochmal Studiengebühren erheben will, braucht man dafür keine Aufhetzer aus der Opposition. :ugly

GroKo fänd ich halt auch irgendwie scheiße, vor allem weil ich realistisch wohl schon von einer größeren SPD als CDU ausgehen muss und damit die Kraft leider im Amt bleiben würde. Hoffentlich wird dann Jäger für sein innenpolitisches Totalversagen abgeschossen, das wäre dann das mindeste.

Einig sind wir uns auf jeden Fall, dass Jägers Zeit als Minister gezählt sein sollte.

CDU/FDP wäre für NRW wohl das Beste, ist aber ziemlich unwahrscheinlich.

Je nach Umfrage hat diese Koalition zusammen bis zu 45 % der Stimmen. Also nicht vollständig unwahrscheinlich.

[QUOTE=Baru;489696]Naja, wenn man nochmal Studiengebühren erheben will, braucht man dafür keine Aufhetzer aus der Opposition. [/QUOTE]

Wenn die unreflektierte, von fzs und Jusos/Grüne gestreute Panikmache von notwendigen Diskussionen zur Finanzierung des Hochschulsystems abhält, wäre das ein ziemliches Armutszeugnis für die Demokratie. Wenn man der Meinung ist, dass der Staat jedem das Studium bezahlen soll, dann muss man aber ein paar Eingrenzungen treffen, die dann den ewigen Langzeitstudenten in den ASten aus intrinsischen Gründen auch scheiße finden. Weil man dann tatsächlich nachweisen müsste, dass man als 30. Philosophiesemester-Student irgendwas zur Gesellschaft beiträgt.

[QUOTE=Baru;489696]Je nach Umfrage hat diese Koalition zusammen bis zu 45 % der Stimmen. Also nicht vollständig unwahrscheinlich. [/QUOTE]

Wenn es für Schwarz-Gelb reicht, mach ich mir morgen Abend ein Bier auf. 8)

[QUOTE=ExtraKlaus;489697]Wenn die unreflektierte, von fzs und Jusos/Grüne gestreute Panikmache von notwendigen Diskussionen zur Finanzierung des Hochschulsystems abhält, wäre das ein ziemliches Armutszeugnis für die Demokratie. Wenn man der Meinung ist, dass der Staat jedem das Studium bezahlen soll, dann muss man aber ein paar Eingrenzungen treffen, die dann den ewigen Langzeitstudenten in den ASten aus intrinsischen Gründen auch scheiße finden. Weil man dann tatsächlich nachweisen müsste, dass man als 30. Philosophiesemester-Student irgendwas zur Gesellschaft beiträgt.
[/QUOTE]

Die Langzeitstudenten sind zwar schöne Feindbilder, aber deren Existenz oder Fernbleiben tut doch nur minimal was zur Finanzlage der Hochschulen. Die wenigsten besuchen völlig unnötig viel zu viele Vorlesungen, sondern sind mehr Karteileichen als sonst was.

Wenn die CDU keine Studentenproteste will, sollte sie in NRW einfach die Finger von Studiengebühren lassen. Wäre das einfachste.

Die Menschen, die dort in den hochschulpolitischen Gremien die „Studentenschaft“ vertreten, sind überwiegend keine Erstsemester, sondern eher Richtung zweistelliger Semesterzahl und teilweise noch unter Diplom. Das diese kein Interesse daran haben, dass man an der Idee „Bildung für alle“ als Selbstbedienungsladen ein paar Konsequenzen und Bedingungen knüpfen muss, damit man da nicht später mit Steuergeldern die Selbstfindungstrips der Generation Q durchfinanziert, sollte klar sein.

Fakt ist, es fehlt Geld und in irgendeiner Form sollte der Student an der Finanzierung seines eigenen Studiums, von dem er am Ende auch maßgeblich profitiert (in der Theorie) beteiligt sein. Auf welchem Modell das nun fasst ist doch erstmal egal, aber man muss darüber doch wenigstens mal diskutieren können. Wenn man sagt, Bildung ist eine staatstragende Aufgabe und muss daher komplett vom Bürger bezahlt sein, würde ich als Steuerzahler definitiv erwarten, dass daran ein paar Bedingungen geknüpft werden.

Wenn die CDU keine Studentenproteste will, sollte sie in NRW einfach die Finger von Studiengebühren lassen. Wäre das einfachste.

Was für eine undemokratische Aussage. Klar, wenn die CDU Angst hat vor rot-grün initiierten Protesten, dann sollte sie die Finger davon lassen. Wird zwar die Bildungssituation nicht verbessern, aber wenigstens drohen die Parteisoldaten der SPD nicht mit Protesten.

Klar haben die kein Interesse daran. Aber sie schaden der Universität auch nicht. Oder geht es hier nur darum, ganz schnell aus denen ordentliche Steuerzahler machen? Weil man ja nur mit 45 Berufsjahren wirklich sein Studium refinanzieren kann?

Fakt ist, es fehlt Geld und in irgendeiner Form sollte der Student an der Finanzierung seines eigenen Studiums, von dem er am Ende auch maßgeblich profitiert (in der Theorie) beteiligt sein. Auf welchem Modell das nun fasst ist doch erstmal egal, aber man muss darüber doch wenigstens mal diskutieren können. Wenn man sagt, Bildung ist eine staatstragende Aufgabe und muss daher komplett vom Bürger bezahlt sein, würde ich als Steuerzahler definitiv erwarten, dass daran ein paar Bedingungen geknüpft werden.

Schön wären dann ergebnisoffene Diskussionen:

Wer studiert hat, muss 2 % zusätzliche Steuern zahlen. Wer mehr als 30 % über der Regelstudienzeit war, muss 3 % zahlen. Aber ich bezweifel, dass CDU und FDP jemals für solche Ideen zu haben wären.

Edit: Ach ja, spezielle Studiengebühren für Langzeitstudenten dürften übrigens wunderbar geeignet sein, aus denen Langzeitsarbeitslose zu machen, weil dann das Beenden des Studiums völlig unmöglich wird.

„Schaden der Universität nicht?“. Nein, man bekommt als Hochschule halt nur Geld für Immatrikulation und fertige Abschlüsse mit Abzügen, wenn man über der Regelstudienzeit liegt, sonst nichts. Also man verursacht jedes Jahr dieselben Kosten für die Ausbildung, aber die Uni bekommt jedes Jahr weniger Geld für dich. Da kann ich auch überhaupt keinen Schaden erkennen. Langzeitstudiengebühren haben einen Grund :wink:

Es geht darum, dass volkswirtschaftlich eine nicht ganz unwesentliche Investition in eine Person getätigt wird, die sich in irgendeiner Form lohnen sollte. Egal ob man das jetzt rein finanziell als Steuereinnahmen durch bessere Berufschancen oder ideeller durch die zukünftige Arbeit an der Gesellschaft (Lehrer, Sozialpädagoge und was es da nicht alles geht) sieht. Was dem Steuerzahler nichts bringt, sind Dauerstudenten, die „für das Leben“ studieren und ihre Selbstfindungstrips quasi mit fremden Geld finanzieren.
Ich weiß nicht, ob eine vernünftige Hochschulfinanzierung auch nur über Landesmittel zu realisieren ist. Ich glaube nur, dass dies in NRW gerade definitiv nicht so möglich ist, dafür gibt es anderswo zu große Baustellen.

Wenn das Thema nochmal geöffnet werden würde, wären auch eher nachgelagerte Studiengebühren (was auch deine Idee irgendwo wäre) ein mögliches Konzept. Da die richtige Variante zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Man kann es an das Einkommen koppeln oder halt nur an der Studiendauer, das hat alles vor und nachteile und wird abseits der rot/grünen-Studivertretungen und deren Null-Toleranz-Haltung gegen Finanzierungsbeteiligung an der eigenen Ausbildung auch kontrovers diskutiert.

Dass Universitäten so bezahlt werden, ist eher das Problem. Der Problemfall von Langzeitstudent verursacht dabei aber nicht wirklich viele Kosten, weil er die Veranstaltungen doch gar nicht besucht, mit Ausnahme von einer Alibi-Vorlesung oä. pro Semester.

Was dem Steuerzahler nichts bringt, sind Dauerstudenten, die „für das Leben“ studieren und ihre Selbstfindungstrips quasi mit fremden Geld finanzieren.

Selbst das bezweifel ich irgendwie. Der Arbeitsmarkt bekommt so flexible Leute, die eigentlich fast eine akademische Qualifikation haben für sehr wenig Geld auf dem Arbeitsmarkt. Und wie gesagt, verbrauchen tun die am Ende auch nicht viel. Die Fakultäten wissen ja relativ genau, wie viel Prozent ihrer offiziellen Studierenden real Veranstaltungen besuchen.

Wenn das Thema nochmal geöffnet werden würde, wären auch eher nachgelagerte Studiengebühren (was auch deine Idee irgendwo wäre) ein mögliches Konzept. Da die richtige Variante zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Man kann es an das Einkommen koppeln oder halt nur an der Studiendauer, das hat alles vor und nachteile und wird abseits der rot/grünen-Studivertretungen und deren Null-Toleranz-Haltung gegen Finanzierungsbeteiligung an der eigenen Ausbildung auch kontrovers diskutiert.

Ich finde es völlig okay, wenn man an den Ausbildungskosten beteiligt wird. Aber es darf nicht zu einem Hindernis für einen Abschluss werden, auch dann nicht, wenn man davor dämliche Entscheidungen getroffen hat.

[QUOTE=Baru;489703]Dass Universitäten so bezahlt werden, ist eher das Problem. [/QUOTE]

Ist die Frage, natürlich ist das so auch ein Leistungsindikator für die Hochschulen. Wie gesagt, das volkswirtschaftliche Problem bleibt ja bestehen: Ich finde nicht, dass ich das dritte abgebrochene Grundstudium angewandte europäische Geschichte oder Gender Studies (triggeralarm) ohne irgendwelche Verpflichtungen gegenüber dem Nutznießer dieser Finanzierung funktioniert. Aber ich glaube da treffen auch immer zwei Weltanschauungen aufeinander: Einmal der Hochschule als primären Bildungs- und einmal der Hochschule als Selbsterfahrungsort (oder so ähnlich).