Mal eine Frage an die CDU-Freunde hier in der Runde...

In der Biolandwirtschaft nutzt man so etwas normalerweise nicht. Da wird die mechanische Unkrautentfernung vorgezogen, bzw. es werden bewusst Beikräuter gepflanzt, die das Unkraut verdrängen.

Scumdog, Du hast also - mal wieder - nichts intelligentes zur Diskussion beizusteuern und gehst wieder ins Trollen über, weil dir die Argumente ausgehen?

Nochmal: Es ging hier um Glyphosat, nicht um Roundup als solches - Das ist aufgrund der Zusatzsstoffe(!) nochmal ne ganz andere Nummer. Deine Behauptung, Monsanto würde sich einen “goldenen Pimmel” verdienen daran, ist kompletter Unfug, wenn man sich damit mal genauer beschäftigt. Die Behauptung, Glyphosat würde krebserregend sein, wurde widerlegt, mit Angabe der Expertenmeinungen und mit Erklärung, wie die ursprüngliche Aussage überhaupt zustande kam. Die entsprechende WHO-Behörde hat aus ungeklärter Motivation wissenschaftliche Erkenntnisse zuerst nicht veröffentlicht, musste das irgendwann nachholen, was ja schon mal kein großer Vertrauensbeweis ist. Die Behauptung, die Einschätzungen von BfR und Co. unterliegen politischer Einflussnahme sind komplett unwiderlegt und daher als absurde Verschwörungstheorien zu werten. Die Alternativen zu Glyphosat sind weitaus schädlicher, als das Mittel selbst. Es ist abwegig, dass innerhalb von wenigen Monaten auf eine landwirtschaftliche Bewirtungsart umgestellt werden kann, die vollständig ohne Pestizide auskommen wird, weshalb Diskussionen darüber eher politische Grundsatzdebatten sind, aber die Wissenschaft hier missbraucht wird, um Stimmung zu erzeugen und die eigene politische Agenda zu verfolgen.

[QUOTE=Icetwo;500046]In der Biolandwirtschaft nutzt man so etwas normalerweise nicht. Da wird die mechanische Unkrautentfernung vorgezogen, bzw. es werden bewusst Beikräuter gepflanzt, die das Unkraut verdrängen.
[/QUOTE]

Nein. Es werden auch chemische Herbizide aufgetan, selbst in der vermeintlich “ökologischen” Landwirtschaft, ist dort auch zugelassen. Das ist ja meistens die ganze Farce daran, die Unterschiede sind so marginal, aber der Verbraucher lässt es sich nochmal fünfmal mehr kosten.

]Scumdog, Du hast also - mal wieder - nichts intelligentes zur Diskussion beizusteuern

Habe ich schonmal erwähnt, wie sehr mich deine Überheblichkeit ankotzt?

Deine Behauptung, Monsanto würde sich einen „goldenen Pimmel“ verdienen daran, ist kompletter Unfug

Nein, ist sie nicht. Lies nochmal genau, was da steht. Du behauptest hier nämlich den Unfug.`

Den Rest habe ich jetzt nicht gelesen, weil dein Text schon mit falschen Fakten im Intro operiert.

Tut mir leid, dass ich in deinen zweizeiligen geistigen Ergüssen nicht dieselbe Genialität sehe wie du sie offensichtlich siehst.

Der inhaltliche Gehalt an Aussagen wie:

[QUOTE=Scumdog;500043]Whatabout?[/QUOTE]

und

[QUOTE=Scumdog;500045]seufz
Jaja… Whatever…
[/QUOTE]

Wird mir wohl unerschlossen bleiben.

:ugly

Wie so manches, ja.

Ich klinke mich hier jetzt aus, weil ich dir sonst Gründe liefern würde.

Früher ging es auch ohne Pestizide.
Der Ertrag würde bei Verzicht natürlich extrem sinken.
Aber wenn Verpestung und Zerstörung der Umwelt die Alternative ist, warum nicht versuchen.
Die Menschheit produziert heute per Maschinenkraft und Chemiekeule doppelt so viel Lebensmittel, wie insgesamt benötigt wird.
Nur landet das meiste in den Mülleimern wohlgenährter erster Welt Bürger.
Hunger in der Welt gibt es trotzdem.
(Und dank unserer, teilweise subventionierter Überproduktion: Billigexporte in die Dritte Welt, wo dortige Bauern und Viehzüchter um ihre Existenzgrundlage gebracht werden)
Auf der anderen Seite warnen Forscher, dass die industrielle Landwirtschaft auf Dauer mehr Schaden als Nutzen verursachen könnte. Wenn wir die Grundlagen kaputt machen, gibt es vielleicht auch kein Zurück mehr zur regenerativen Landwirtschaft früherer Tage.

Gutes Beispiel:

Es geht auch ohne Ackergift

Wie es ganz einfach auch ohne Glyhosat geht, zeigt Landwirt Christian Fuchsgruber im Video. Er setzt bei der Bewirtschaftung seiner Felder auf eine Fruchtfolge und hält sie so unkrautfrei.

In 5 Minuten erklärt: Darum geht es bei dem Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat

Der Landwirt verzichtet, wie er im Video sagt, nicht gänzlich auf Pestizide. Nur, versucht er mit so wenig wie möglich auszukommen. Das ist doch immerhin besser als volle Kanne drauflossprühen.

[QUOTE=ExtraKlaus;500042]
Übrigens verdient Monsanto an Glyphosat kaum etwas, da nur die Kombination Roundup + GMO-Pflanzen überhaupt sinnig wären, wobei die Pflanzen ja auch Resistenzen entwickeln und dann Roundup auch wieder nutzlos wäre. Aber was komm ich hier auch mit Fakten…[/QUOTE]

Im Jahr 2016/2017 ein Gesamtgewinn von 2,26 Mrd $. Roundup gilt als Monsantos Kassenschlager.
Du scheinst da was falsch verstanden zu haben.
Roundup funktioniert nur in Kombination mit genetischem verändertem Saatgut, das Monsanto praktischerweise auch im Sortiment hat.
RoundUp erstickt jeglichen Pflanzenwuchs wortwörtlich im Keim, außer bei den hauseigenen Pflänzchen.
Das klingt doch nach einem prima Geschäftmodell. Wie beim findigen Drogendealer, der dir das erste Gramm ausgibt.
Mit der Zeit werden die Unkräuter resistenter, so dass immer mehr Roundup und Saatgut benötigt wird.

Übrigens:
Monsanto (und Bayer) haben auch das Entlaubungsmittel ‚Agent Orange‘ produziert, das die US-Army über Vietnam versprüht hat, um die vom Vietcong als Tarnung benutzte Vegetation zugrunde zu richten. Clever, diese Amerikaner.

Was sie nicht wussten oder in Kauf nahmen: Das Entlaubungsmittel war hochgradig mit dem später in die Schlagzeilen gekommenen Seveso-Gift verunreinigt. Bis heute fügt das Gift zigtausenden Menschen Leid zu.

Das verwendete Entlaubungsmittel war verunreinigt mit 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin, in Europa auch bekannt als „Seveso-Gift“. Bis heute führt es in der Region zu Gesundheitsschäden. Etwa eine Million Menschen haben eine körperliche oder geistige Behinderung. Auch in der dritten Generation nach dem Vietnamkrieg werden noch Kinder mit schweren Fehlbildungen geboren.

Eine Stunde History: Vietnam-Krieg und Agent Orange · Dlf Nova

“Früher” hat man die Scheiße auch einfach auf die Straße gekippt und wurde nur 30 Jahre alt.

[QUOTE=ExtraKlaus;500063]wurde nur 30 Jahre alt.[/QUOTE]

Der Klausi lässt den Strohmann nicht. Dass die [B]statistische [/B]Lebenserwartung damals so niedrig war, lag an der hohen Kindersterblichkeit. Wer aus dem Gröbsten raus war, wurde mitunter putzmuntere 80.

Das weißt Du selbst, muss ich Dir nicht sagen.

Für Imker ist Glyphosat wohl ein größeres Problem, wenn man gleich den Honig als Sondermüll entsorgen muss.

Kurzer Einwurf:
Roundup wird hauptsächlich ohne GMO-Pflanzen verwendet, sondern wird vor der Aussaat auf den Feldern aufgetragen. Was man daraus schlussfolgern kann, ist, dass Glyphosat sich dann bereits soweit zersetzt haben muss, dass die Nutzpflanze die man eigentlich anbauen möchte, nicht mehr davon beeinflusst wird.
Die schlechtere, aufwendigere und klimaschädlichere Alternative wäre das Pflügen mit dem Traktor oder der Einsatz von selektiven aber länger haltenden und meist umweltschädlicheren Herbiziden.

Trotzdem gibt es Anzeichen für nachhaltige Umweltschäden durch Glyphosat, z.B. gab es letztens vom BR einen Beitrag zu einem Wissenschaftler, der in Feldversuchen festgestellt hat, dass Glyphosat negative Auswirkungen auf Regenwürmer hat.

[QUOTE=bulletinmyback;500089]Kurzer Einwurf:
Roundup wird hauptsächlich ohne GMO-Pflanzen verwendet, sondern wird vor der Aussaat auf den Feldern aufgetragen.[/QUOTE]
Naja, immerhin machen laut Wiki die gentechnisch veränderten Pflanzen (allerdings nicht nur die GS-resistenten) 74% von Monsanto’s Umsätzen aus. Ganz so unwesentlich scheint das also nicht zu sein.

Das ist jenes Saatgut übrigens, welches sich zusätzlich nicht auf natürlichem Wege selbst reproduzieren kann.
Wär ja auch noch schöner, würde ja das schöne Geschäftsmodell kaputt machen.

So, wie war noch mal die Frage? Irgendwas mit CDU, oder? :voegsm:

Das ist jenes Saatgut übrigens, welches sich zusätzlich nicht auf natürlichem Wege selbst reproduzieren kann.

Sagt wer? https://monsanto.com/company/media/statements/terminator-seeds-myth/

[QUOTE=hugoalva;500114]Sagt wer? https://monsanto.com/company/media/statements/terminator-seeds-myth/[/QUOTE]
Das ist diesbezüglich zwar nicht unbedingt die vertrauenswürdigste Quelle :lol:, aber es scheint sich tatsächlich um einen Mythos zu handeln. Mea culpa.

Mein Fehler: In dem Interview das ich mal dazu gehört habe gings anscheinend nur um Europa, und nicht weltweit. Dieses Detail is mir wohl entfallen.
Habe das nochmal gegooglet. In der EU haben 2015 19 Mitgliedsstaaten sich ein Verbot von der Kultivierung von GMO-Pflanzen auferlegt, darunter z.B. D , Italien und Frankreich, womit man fast alle europäischen Großproduzenten (außer Spanien) im Boot hat.

Glyphosat+GMO wird allerdings von den weltweiten Hauptproduzenten eingesetzt