Livekommentar #98: Eurovision Song Contest 2026

oder anders keck…
Wenn Sarah den israelischen Song PERFEKT performt hätte, wäre Deutschland Sieger.
Da kann man viel spekuiieren. Der Fire, Fire, Fire Song war einfach schwach.

zur Erklärung: Die Jury hätte Deutschland vielleicht mehr Punkte gegeben als Israel. Bei den Zuschauern kam der Song sehr gut an.

Es klingt fast so, als nähmen die Verantwortlichen die guten Einschaltquoten zum Anlass, einfach so weiterzumachen. Kein Wort zum schlechten Abschneiden des Songs.

Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin: “Mein besonderer Dank gilt dem nun federführenden SWR, der dieses Jubiläum mit großem Engagement, Kreativität und eindrucksvoller Inszenierung kanalübergreifend zu einem echten Lagerfeuermoment gemacht hat.”

Clemens Bratzler, SWR Programmdirektor: “Für uns als neuen Federführer ist die große Resonanz eine tolle Bestätigung.”

War wie immer unterhaltsam. Ach so und ich schwankte beim Sieg ja zwischen Bulgarien und Rumänien. Habe am Ende auf Bulgarien getippt und lag richtig. Schade, dass ich mich beim Platz für Deutschland um einen Platz vertan habe. Na ja kurz daneben ist auch vorbei. Und am Ende noch XY fand ich auch richtig gut.
PS: Sorry aber ich fand Holgers entsetze Reaktion herrlich wo Max über den einzigen Bond Film mit George Lazenby sprach…Es war zu gut. Ich denke aber es ist klar, dass er das ganz sicher nicht persönlich gemeint hat aber trotzdem war das Gesicht des Fernsehkritikers göttlich XD Ich finde den Film auch nicht so irrsinnig toll. Bitte seht es mir nach und auch von Timothy Dalton bin ich nicht so begeistert in der Rolle! Sorry an die Fans! Finde Pierce Brosnan auch am coolsten! Liegt vielleicht auch daran, dass Goldeneye der erste Bond Film war, den ich gesehen habe. Und nein ich bin 9 Jahre älter als Max :wink:

Ist Rybak eigentlich ein Vampir? Sieht genauso aus wie damals :grin:

Mag sein, aber der bulgarische Beitrag ist doch nur ein humpa, humpa, humpa Song. Aber ich bleib bei meiner Meinung. (Ich kenn eine sehr nette, hübsche Bulgarin, die sich in der Firma in der ich arbeite den Arsch abarbeitet, um ihre Familie zu ernähren. Ich hab sie für einen höheren Posten vorgeschlagen, den sie mit Bravour erledigte, leider wurde nichts daraus).

Der ESC ist politisch, Bulgarien braucht Kohle, ist okay. Aber dann soll niemand sagen, es geht nur um die Musik.

Also mir kommt das echt wie Father Ted vor. “What our song was miles better, You only chose Father Teds Song so Ireland would lose and not have to spend the money to host the ESC next year.”

Satirisch übersetzt, Bulgarien hat nur gewonnen um EU Kohle zu erhalte, Israel ist politisch momentan zu belastet. (Wie gesagt, satirische Übersetzung).

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Musikalisch spricht mich Bulgarien einfach mehr an und trifft den Zahn der Zeit. Israel für mich „gut“ aber nichts was einen ESC gewinnt.

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Kein Problem, Geschmack ist verschieden, aber imho, es ist politisch motiviert.

Und um bei Father Ted zu bleiben. I’m gonna swallow my sour grapes before they hatch”.:wink:

Bulgarien hat mit dem größten Vorsprung aller Zeiten gewonnen und man kann es auch umdrehen. Würde ohne die Kontroverse überhaupt so viele für Israel anrufen? Wahrscheinlich nicht.

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Ich gönn es ihnen auch.

Kann man natürlich im Umkehrschluss so sehen.

Aber Respekt an dich, das es hier bezüglich harter Diskussionen sehr fair abgeht. Niemand hat jemanden beleidigt, dass kenn ich aus anderen Foren leider komplett anders.

Kein Problem. Glaube jeder wäre froh wenn wir einen insgesamt fairen Wettbewerb hätten wo jedes Land teilnehmen will und Politik kein Thema wäre. Dieses Punkt verschenken wie zwischen Griechenland und Zypern wird man halt nie weggekommen.

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Ja, was für ein widerwärtiges Pack! Wie können Menschen einer Nation, die nur aus historischen Gründen in zwei verschiedenen Staaten leben und die selbe Sprache, Religion, Kultur und auch den Musikmarkt teilen (wer in Griechenland ein Star ist, ist das auch auf Zypern und umgekehrt), sich lieben, gegenseitig helfen und solidarisch sein?

Die sollten echt einmal ein Beispiel an uns Deutschen nehmen und an unseren Grundtugenden des Umgangs miteinander. Deutsche und Österreicher sind historisch auch Landsleute, die sich im 19. Jahrhundert in zwei unterschiedliche Nationalstaaten geteilt haben, und was vereint uns? Die wundervollsten Tugenden wie Neid, Missgunst und (am allerwichtigsten) Schadenfreude.

Herrlich! 90 Prozent der Österreicher mussten nach den 0 Punkten für Deutschland aus dem Televoting die Unterhose wechseln, weil sie vor Schadenfreude so hart gelacht haben, dass sie sich die Unterhose eingepinkelt haben. Eine österreichische Zeitung hat sofort im Liveticker geschrieben, dass das der schönste Moment des Abends aus österreichischer Sicht war.

Das darfst Du im Ausland keinem erzählen, die halten uns dann für genau das, was wir sind: einfach nur krank. Nur wir Deutschen halten diesen Neid und diese Schadenfreude dem Bruder gegenüber für normal und regen uns auf, dass alle anderen untereinander solidarisch sind. Wie übrigens auch Finnen und Esten, Rumänen und Moldauer etc.

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Meinte da überwiegend die Jury und da war der Song als Zypern halt wirklich mies gesungen. Jury sollte da schon irgendwie objektiv sein. Zuschauervoting geschenkt. Da kann ich mit der Argumentation sogar mitgehen.

Was für ein lächerlicher, überflüßiger und wahrscheinlich sehr teuerer “Wettbewerb”. Obwohl, passt ja eigentlich zu “Europa” :rofl:

Was aber irgendwie typisch Deutsch ist sich an Sarah Engels Femininsten Fail Interview aufzuhängen und sie zu verteufeln. Manchmal entsteht schon der Eindruck man sucht regelrecht nach etwas um die eigenen Kandidaten fertig zu machen und ein schlechtes Abschneiden wird zum riesen Drama gemacht obwohl es einfach nur ein Gesangswettbewerb ist.

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Das permanente schlechte Abschneiden liegt ein gerüttelt Maß an dem Vorteil den wir haben zu den

„Big 5“

zu gehören, die nicht im Halbfinale schon ANRUFE brauchen sondern immer automatisch im Finale sind.

Wer im Finale votet hat dies oft schon im Halbfinale getan und neigt dann eher dazu den oder die gleichen Favoriten zu wählen als sich nochmal umzuorientieren…

Das erste Halbfinale fand 2004 statt, seit 2008 gibt es zwei Halbfinale:

Trotz Platz 8 in 2004 (Max Mutzke),

Platz 1 in 2010 (Lena),

Platz 10 in 2011 (Lena),

Platz 8 in 2012 (Roman Lob),

Platz 4 in 2018 (Michael Schulte),

Platz 12 in 2024 (Isaak),

Platz 15 in 2025 (Abor & Tynna)

ist unsere Durchschnittsplatzierung zwischen 2004 und 2026:

Platz 18,14

Wie geht’s den anderen Big 5?

Großbritannien: Platz 19,73 (quasi noch schlechter)
Spanien: Platz 19,00 (quasi auch schlechter)
Frankreich: Platz 15,59 (etwas besser) - fast immer nur durch die guten Jury-Votes & schlechter rein “telefonisch” (in 2026 nach Juryvoting Platz 4, bei Televoting Platz 18 mit nur 14 Anruf-Punkten aus ganz ESC-Europa - somit “nur” Platz 11 für Frankreich dieses Jahr)

Italien weicht davon ab!
Italien hat zwischen 2004 und 2010 gar nicht teilgenommen und seit ihrer Rückkehr (2011 - 2026):
Durchschnitt: Platz 6,63

offenbar ist Italien ein populäres Land bzw. hat viele Landsleute im europäischen Ausland…

Insofern müssen Beiträge von

Deutschland
Frankreich
Großbritannien oder
Spanien

immer versuchen VIEL besser zu sein und VIEL mehr zu beeindrucken als das restliche Europa - auch wenn sie in einem der Halbfinale bereits performen dürfen!

Zu dem könnte sogar ein gewisse „Grund-Aggro“-Haltung im Spiel sein warum diese „Bonzen“-Länder bevorteilt sind - und schon allein deshalb von anderen nicht gevotet werden…

Und auch die automatisch qualifizierten Gastgeberländer tun sich oft schwer:

Österreich - dieses Jahr letzter

Schweiz 2025 - nach Juryvoting Platz 2 - Null Punkte bei den Anrufern (Platz 26) = total Platz 10 !

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Waren sie aber auch noch nie, siehe die schlechten Jury-Votings für Isreal die letzten beiden Jahre und die Diskrepanz zum Televoting-Ergebnis. Man wird das Gefühl nicht los, als wollten die jeweiligen Juries die israelischen Künstler für die Politik Netanjahus abstrafen, obwohl die ganzen Künstler ja aus Tel Aviv kommen und Netanjahus Politik dort alles andere als populär ist.

In den Juries sitzen zudem Musiker, Musikproduzenten und Musikjournalisten, bei einem gemeinsamen Musikmarkt haben die dann einen ähnlichen Geschmack und die Künstler sind ja in ihrem jeweiligen Sprachraum gegenseitig bekannt. Das schlägt überall durch, nur nicht im deutschsprachigen Raum.

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Hinzu kommt noch, dass Deutschland zu den treibenden Kräften hinter der Einführung der “Big 4/5”-Regel gehörte, nachdem wir uns 1996 mit Leon erstmals nicht fürs Finale qualifiziert hatten.

Nichts für Ungut, Olli, ich kann deine Emotionalität, was dieses Thema angeht, nachvollziehen, aber ich glaube, du hast den Kommentar von Martilein tatsächlich ein bisschen in den falschen Hals bekommen.

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Italien ist auch ein Big-5-Land, aber landet immer ziemlich weit oben, die These stimmt also auch nicht.

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Sicherlich war meine Antwort recht emotional. Aber es ist eben auch widersinnig, sich einerseits darüber zu beklagen, dass aus Österreich und der Schweiz keine Punkte nach Deutschland gehen, also eigentlich Punkte von dort einzufordern, weil man einen gemeinsamen Sprachraum teilt und dann aber bei denen, die zusammenhalten, zu schimpfen und sie der Kungelei zu bezichtigen.

Da sollte man doch eher seine eigene Mentalität hinterfragen, gerade die Schadenfreude innerhalb des deutschsprachigen Raumes ist echt krank und alles andere als normal. Gibt es so nirgendwo innerhalb eines Sprachraumes.

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