Livekommentar 71: Eurovision Song Contest - Klaus Otto Nagorsnik - Aktenzeichen XY

Livekommentar Folge 71. Hier kann darüber diskutiert werden!

Holger hat auch dieses Jahr wieder den Eurovision Song Contest kommentiert, den bekanntermaßen die Schweiz für sich entscheiden konnte. Deutschland errang immerhin einen soliden Platz 12. Außerdem wird der verstorbene Klaus Otto Nagorsnik gewürdigt mit zwei Quizshows. Als Abschluss folgt eine Ausgabe „Aktenzeichen XY“ von 1986.

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Am Ende gab es noch XY - wie geil ist das denn? :heart_eyes: :heart_eyes:

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Klaus Kauker ist aufgetaucht (also nicht bei Holger, was ich eigentlich geil fände, wenn er mal wieder im MG Universum auftauchen würde) und hat Isaaks Lied ein wenig analysiert

… und im Nachgang den ESC in 1, 2 Fällen analysiert

Ich fand Isaaks Performance persönlich nicht schlecht, wobei das Lied mir einfach zu kompatibel war. Stimme fand ich aber top von ihm.
Der schweizer Beitrag wiederrum war mir zu strange. Egal, ob der / die oder das es vorgetragen hat. Komisches Lied einfach.

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Ein Post zum Ausschluss der Niederlande vom ESC aus dem Forum der Zeit:
Ich bin ja sehr dafür, den ESC von der Menschheit auszuschließen. Dann bliebe ihr viel Leid erspart.

Die Zeit reagierte darauf folgendermaßen: Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/tba

Ich finde es mangelt der Zeit an Humor.

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Lass mich raten. Das Posting war von Dir?

Wo Du überall Humor siehst… nun ja…

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Ich hab ehrlich gesagt noch immer nicht verstanden, nach welchen moralischen Maßstäben die Auftritte vom Veranstalter bewertet werden: Isaak solle doch bitte das Wort „shit“ zensieren und stattdessen eine kleine Schluckauf-Pause machen, während andere Beiträge buchstäblich „Schlampe“ heißen, ein anderer Sänger vermeintlich unten ohne über die Bühne hopst (dabei zumindest Austin-Powers-mäßig „zensiert“ wird) und noch ein weiterer seinen Tänzern einfach mal über den Lörres streichelt?

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Es gibt buzz words. Sieht man auf TikTok prima. Mann kann hetzen ohne Ende, das wird nicht gesperrt, aber einfache worte die sogar den Inhalt 1:1 wiedergeben werden gesperrt.

Ich denke fast, das wird beim ESC nicht anders sein. Man kann nuttig ohne Ende auftreten, juckt keinen…sobald man shit sagt war es das…die werden da wohl auch sowas wie ne buzz word Liste haben

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Ah, stimmt - ich kannte das bisher nur aus sozialen Medien, wo manche ja inzwischen schon angefangen haben, diese Worte sogar in schriftlicher Form zu zensieren (mit schlecht gezeichneten schwarzen Balken). Dachte bisher, der ESC bleibt davon verschont - aber da die Auftritte auch alle bei YouTube & Co. hochgeladen werden, will man da wohl bzgl. der Upload-Filter radikal auf Nummer sicher gehen.

…ich find’s trotzdem affig :sweat_smile:

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Ja, geht’s noch?

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Also olli schulz und böhmi haben den ESC souverän gemeistert.
Am Ende machste doch eh alles falsch, in welchen Augen auch immer. Ich will nicht wissen, in viele Fetttröge mit 3 t? Urban reingetappt wäre.

Ich fände es schön, wenn es beim Livekommentar auch Sprungmarken gäbe.

Muss ja jetzt nicht für jede einzelne Sendung sein - Aber hier eine Sprungmarke für ESC, Nagorsnik und XY wären ja angebracht.

Der ESC interessiert mich nicht und jetzt gerade „hänge“ ich an der Umfrage nach Nagorsnik.

Klar, kann man sich auch selbst aussuchen und einfach weiterspringen - Aber wäre so eine Quality of Life Verbesserung.

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Die offiziellen EBU-Regeln werden in Englisch und Französisch veröffentlicht. „Shit“ fällt im Englischen eigentlich immer unter den Begriff „swearword“ und wäre daher nicht gestattet. Übersetzt man „Zorra“ mit „bitch“, was ähnlich zweideutig ist, ist das zwar auch ein Schimpfwort, aber weniger streng. Die interessante Frage ist, ob dieses Lied als englisches Lied mit dem Titel Bitch auch zugelassen worden wäre oder ob es bei Isaak nicht beanstandet worden wäre, wenn es statt „shit“ „crap“ geheißen hätte.

In den EBU-Regeln steht übrigens nichts zur Kleidung oder wie gewagt ein Auftritt sein darf. Aber ich gehe mal davon aus, dass jede Sendeanstalt dafür ohnehin ihre eigenen Regeln hat und sich selbst nicht in Verruch bringen will.

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Der Trick war doch, dass es auch „Füchsin“ bedeuten kann und man sich so wohlfeil herausgeredet hat. Und bitch ist demgegenüber aus dem Sprachverständnis des durchschnittlichen Muttersprachlers wohl weniger interpretationsoffen :wink:

Und was schreibt dann die TZ in Ihrem Artikel? „Der Schweizer Star gilt als einer der Favoriten beim ESC 2024.“

Der Star? Unterstellt die TZ hier etwa Nemo hätte einen Schniedelwutz und liest ens männlich?

Die TZ hat den Fehler bereits eingestanden:

"Hallo DerRotstift,

vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich Recht. Wir leiten das sofort an die Redaktion weiter und korrigieren die Verwendung fehlerhafter Pronomen im Artikel.

Mit freundlichen Grüßen
Community Team"

Manche Beiträge gewinnen erst mit der Zeit. Den Israelischen fand ich okay, aber nicht mega-gut. Das Publikum in der Halle hat aber dazu geführt, dass ich mich dann sehr gefreut habe über die zahlreichen Punkte vom Televote.

Mit dem Schweizer Beitrag geht es mir ähnlich, ad hoc okay aber nicht überragend, freue ich mich immer mehr über den Sieg, je mehr Kritik ich an dem Beitrag lese :smiley:

Nein, es war nicht von mir. Schon wieder daneben.

Wie konnte ich das auch nur vermuten…tsss tsss tssss.

Dennoch, Dein Humorverständnis kann ich nicht teilen. Aber gut, damit werde ich leben müssen…

Absolute Zustimmung. MG braucht wieder mehr Kauker. Ein Genuss.
Zur Not habe ich bereits in Planung selber dafür beizusteuern, damit Klaus Kauker wieder hier zu sehen ist.

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Er ist nun Familienvater, hat daher auch weniger gestreamt. Aber soll sich nun wohl etwas bessern. Vielleicht könnte man Klaus zu den Top 10 begeistern…„Melodien… Harmonien“. :slight_smile:

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Ich finde es herrlich widersprüchlich, dass Holger den Schweizer Siegersong nach dem Ausschnitt im ESC-Quiz noch positiv empfand und dann im Finale vernichtend über diesen herzieht und polemisch „scheiß Song“ nennt oder sich fragt, „warum auch immer“ der gewonnen hätte.

Nun, der Preis für die beste Komposition ging an die Schweiz, gewählt von den am Wettbewerb teilnehmenden Komponisten. Würde ich mitgehen von dem, was ich alles gehört habe. Klingt einfach sehr gut. Der überragende Gesang von Nemo hat das unumstößliche Fundament nur in Siegeshöhen befeuert.
Aber ich freue mich, wenn die beste Komposition auch den Wettbewerb gewinnt. Ich versuche da alles Nicht-musikalische einfach auszublenden. Gelang manchmal erst mit Verzögerung bei vergangenen Siegern, weil man zunächst andere Favoriten hatte und enttäuscht war, aber dann musikalisch betrachtet erkennt, dass einfach der beste Song eben doch beim ESC nach wie vor gewinnen kann und gewinnt :smiley:

Die Presse wählte Kroatien zum Sieger. Hätte es diesen auch gegönnt. War eben auch ein Ohrwurm.
Die Fernsehkommentatoren wählten die Schweiz zum Sieger.

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